Bad Liebwerda

Bad Liebwerda: Kurort der Künstler

Ein Riesenfass als Hauptattraktion? An diesem Ort dreht sich wohl alles ums Trinken – könnte man meinen. Das stimmt, aber nicht wie Sie denken. Bad Liebwerda, tschechisch Lázně Libverda, ist ein traditionelles Heilbad. Das Mineralwasser aus der ältesten Quelle – „Gottes Wasser“ genannt –  nahmen sogar Heerführer mit in die Schlacht.

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Bad Liebwerda

Bad Liebwerda: Kurort der Künstler

Ein Riesenfass als Hauptattraktion? An diesem Ort dreht sich wohl alles ums Trinken – könnte man meinen. Das stimmt, aber nicht wie Sie denken. Bad Liebwerda, tschechisch Lázně Libverda, ist ein traditionelles Heilbad. Das Mineralwasser aus der ältesten Quelle – „Gottes Wasser“ genannt –  nahmen sogar Heerführer mit in die Schlacht.

Bad Liebwerda liegt im Dreiländereck Tschechien, Deutschland und Polen und nur 36 Kilometer von Zittau entfernt. Klein? Ja, aber der Ort im Isergebirge hat eine ziemliche Entwicklung hinter sich. 1381 das erste Mal schriftlich erwähnt, mauserte sich Liebwerda gegen Ende des  16. Jahrhunderts zum Kurort. Durch die ersten Kurgäste sprach sich die Qualität des Wassers schnell herum – bis zum Kurfürsten August I. von Sachsen. Sogar Wallenstein, Herzog, Fürst und Feldherr im Dreißigjährigen Krieg, ließ sich das heilende Nass schicken.

Erholung statt Mondänität

Wahrzeichen der Stadt ist das Ausflugsrestaurant „Riesenfass“ in Form eines gigantischen Bierfasses. Auch die Architektur der Altstadt zieht Besucher an. Die historischen Kolonnaden und die klassizistischen Pavillons geben dem Ort seine schlichte Eleganz. Die malerische Umgebung und das milde Klima machten Bad Liebwerda im 18. Jahrhundert zum Liebling der Kurgäste. Anders als in den bekannten Kurorten wie Franzens- oder Marienbad, waren es weniger die Adligen, die ins Isergebirge reisten. Stattdessen kamen Dichter und Künstler wie der Komponist Carl Maria von Weber, Josef Jungmann, Franz Kafka und Alexander Humboldt. Eben alle, die statt Mondänität wahre Abgeschiedenheit und Erholung suchten.

Erholsame Natur

Das gilt bis heute. Mit knapp 500 Einwohnern finden Sie vor allem eines: Ruhe. Und ein Plätzchen im Grünen. Das Iservorgebirge zeichnet sich durch sanfte Hügel und schöne Mischwälder aus, gekrönt vom 1.124 Meter hohen Smrk, der Tafelfichte. Von fünf Aussichtspunkten haben Sie eine wunderbare Sicht und es gibt zahlreiche Rad- und Wanderwege. Auch der Nationalpark und das Naturgebiet Knieholz auf der Tafelfichte sind nicht weit. Im Winter gibt es zusätzlich Langlaufloipen. Ein idealer Ort also für aktive Erholung … und zum Trinken des heilsamen Wassers natürlich. Aber es darf auch mal ein Gläschen vom guten tschechischen Bier sein.

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