Sehenswürdigkeiten Metz

Centre Pompidou-Metz: Ein echtes Highlight sowohl für Kunst- als auch für Architekturliebhaber ist das 2010 eröffnete Centre Pompidou-Metz. Wie beim Namensgeber in Paris wurde auch in Metz mit einem spektakulären Gebäude der passende Rahmen für das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst geschaffen. Das Centre Pompidou-Metz besitzt keine eigene Sammlung, sondern bedient sich für die wechselnden Ausstellungen aus dem Fundus der "großen Schwester" in Paris.

Musée de la Cour d’Or: Der in den Gebäuden des ehemaligen Karmeliterklosters (17. Jahrhundert) und des Kornspeichers (15. Jahrhundert) untergebrachte Museumskomplex mit fünf Museen ermöglicht Besuchern eine spannende Reise in die Metzer Vergangenheit, insbesondere ins Spätmittelalter. So veranschaulichen beispielsweise Überreste der Therme, der Stadtmauer sowie Gegenstände des täglichen Lebens die gallorömische Zeit. Von den alten Merowingern sind rekonstruierte Gräber, Sarkophage, Schmuck und Geschirr zu sehen. In einem anderen Teil des Gebäudes ist das Kunstmuseum untergebracht.

Cathédrale St-Étienne: Die Kathedrale von Metz steht über den Grundmauern mehrerer Vorgängerkirchen. Baubeginn war 1220, eingeweiht wurde das Gotteshaus aber erst 1546. St.-Étienne gilt als eines der schönsten und größten gotischen Kirchengebäude in Frankreich und ist vor allem wegen seiner bunten Glasfenster berühmt, die eine Fläche von über 6500 Quadratmeter bedecken. Sie wurden im Laufe der Jahrhunderte von bekannten Künstlern gestaltet, eines unter anderem von Marc Chagall.

Quartier Impérial: Ende des 19. Jahrhunderts wollte Wilhelm II. Metz in eine glanzvolle deutsche Stadt umwandeln. Der Berliner Architekt Jürgen Kröger wurde mit der Gestaltung des "neuen Viertels" betraut. Ihm verdankt Metz unter anderem den Haupbahnhof und das Postgebäude.

Porte des Allemands: Das Doppeltor an der Sielle, einst Teil der Stadtbefestigung, geht auf einen deutschen Ritterordern zurück, der hier im 13. Jahrhundert eine Niederlassung besaß. Das ältere der beiden Tore mit den spitzen Dächern stammt aus dem 13. Jahrhundert. Das zweite, aus der Mitte des 15. Jahrhundert besitzt zwei dicke, zinnenbewehrte Türme.

Église de St-Pierre-aux-Nonnains: Die Kirche ist die älteste Frankreichs und geht auf das Jahr 390 zurück. Teile einer hier gefundenen, wunderschönen Chorschranke aus der Zeit der Merowinger sind in den Musées de la Cour d'Or aufbewahrt.

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