Paris
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Frankreich, Paris, Urlaub - die drei magischen Worte für Verliebte

Es gibt so viele romantische, spannende, urige, frivole, aufregende, künstlerische und kulturelle Dinge und Winkel in Paris zu entdecken. Lassen Sie sich infizieren, von der Schönheit und dem Charme dieser pulsierenden Großstadt.

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Schloss Versailles - Paris (Frankreich)

Versailles: königliches Schloss der Superlative

Es ist das prunkvollste unter den Prachtschlössern, Symbol für das absolutistische Frankreich, Schauplatz historischer Ereignisse, Ziel von jährlich über sieben Millionen Touristen. Beschreibbar nur im Superlativ. Super opulent, super teuer (und super zugig). Das Schloss Versailles. Bescheiden war nur der Anfang: vom kleinen Jagschloss wurde Versailles von Sonnenkönig Ludwig XIV. zum Märchenpalast erweitert.

Einen Tag sollten Sie sich Zeit nehmen für Schloss Versailles, das circa 20 Kilometer südwestlich von Paris liegt. Die 700 Meter lange Prunkfront des gigantisches Gebäudes ist nur der Anfang: 63.154 Quadratmeter, 2.300 Räume, 800 Hektar kunstvoll angelegter Garten. Umgerechnet 100 Millionen Euro kostete das Schloss der Superlative.

Pompöses Innenleben und Garten de luxe

Die Sahnehaube auf dem ganzen Prunk ist der Spiegelsaal: ein 73 Meter langer Raum mit 17 riesigen Fenstern und 357 Spiegeln (damals purer Luxus). Hier wurde 1871 Wilhelm I. zum deutschen Kaiser ausgerufen, 1919 der Versailler Vertrag unterschrieben. Das zweitgrößte Schloss der Welt, seit 1979 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes, ist schon seit dem 19. Jahrhundert ein Museum. Im Inneren sind die Schlafzimmer des Sonnenkönigs und der Königin zu besichtigen, der "Salon de Venus" und der "Salon d'Apollon" mit dem berühmtesten Gemälde Ludwigs XIV. In den Seitenflügeln befindet sich das "Museum der Geschichte Frankreichs". Im ehemaligen Großen Marstall ist ein Kutschenmuseum untergebracht.

Aber das Lustschloss bietet nicht nur innen einen überwältigenden Anblick. Die Außenanlagen bestehen aus geometrisch angelegten Gärten, barocken Bauten und Wasserspielen. Hinter dem Schloss führt eine Treppe hinab zum Brunnen der Latona, von dort aus erstreckt sich die "Königliche Allee" bis zum Apollo-Brunnen, dem Mittelpunkt des Parks. Von hier aus können Sie verschiedene Anlagen, Wälder und Gärten entdecken. Zum Beispiel den "Grand Trianon", einst Privatgarten des Sonnenkönigs, und der für Marie-Antoinette angelegte "Hameau de la Reine". Ein Dorf mit künstlich windschiefen, aber luxuriösen Häusern, in denen die Königin das bäuerliche Leben nachspielte. Sehr zum Unmut der Bevölkerung.

Picknick in Versailles

Wer die weitläufige Anlagen nicht zu Fuß erkunden will, kann ein Fahrrad leihen oder den Touristenzug, eine kleine Bahn, nehmen. Hungrig nach so viel Kunst und Geschichte? An zwei Stellen im Park ist das Picknicken erlaubt und am großen Kanal gibt's leckeres Eis. Ein besonderes Extra: Von April bis Oktober können Sie dienstags, freitags und am Wochenende die musikalischen Wasserspiele in 14 Brunnen und 32 Wasserbecken bewundern. Im Dunkeln sogar mit Beleuchtung. Versailles - in jeder Hinsicht super.

Adresse Château de Versailles
Place d'Armes, 78000 Versailles, Frankreich

Öffnungszeiten Château de Versailles
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

Paris neu entdecken

Paris ist tatsächlich immer wieder eine Überraschung

Jeder hat sofort Bilder im Kopf, wenn er an Paris denkt. Den Eiffelturm etwa, den Wahnsinnsverkehr über sechs Spuren am Arc de Triomphe, die für Normalsterbliche untragbare Mode, die "haute cuisine", die gute Küche, und natürlich französisch sprechende, arrogante Franzosen! Viele dieser Bilder sind falsch, viele davon sind Vorurteile - und viele davon bewahrheiten sich dann doch. Natürlich bevorzugen die Franzosen Touristen, die ihre Landessprache sprechen, aber es gibt sie wirklich, Pariser Kellner, die auch Englisch können! Und gleich, welche Hindernisse Sie überwinden müssen: Paris lohnt sich immer wieder aufs Neue!

Tatsächlich bezaubert die französische Hauptstadt wie kaum eine andere gerade die Urlauber, die häufiger herkommen. Zugegeben, der klassische Tourist kommt ein, vielleicht zwei Mal hierher, sieht sich den Louvre, die Seine und den Eiffelturm an, und fährt wieder. Aber - und hier kommt die Überraschung -, wenn Sie einmal das normale Programm hinter sich gebracht haben, zeigt Paris seine ganze Schönheit! Jedes der Arrondissements ist eine Offenbarung. Jedes Viertel eine Welt für sich, mit typischen Bewohnern, versteckten Parks, interessanten Geschäften und guten, weniger belaufenen Restaurants. Wenn Sie einmal die Touristenmeile verlassen haben, erleben Sie ein ganzes neues Paris.

Das Paris mit einem eigenen Weinberg, den die meisten Urlauber, wenn sie auf dem Montmartre sind, gar nicht finden. Das Paris der authentischen Bistrots, der Straßenmusiker, der Wochenmärkte (auch außerhalb der Rue Mouffetard!), vor allem aber das Paris der architektonischen Leckerbissen. Hinter der Gare de Lyon im Westen der Stadt spazieren Sie auf einem begrünten Viadukt entlang oder entdecken unten in den Bögen schicke Boutiquen. In Passy, schräg gegenüber vom Eiffelturm und jenseits der Touristenbusse, stehen weit und breit die schönsten Häuser, viele im Jugendstil. Und noch weiter im Osten, hinter Radio France, hat sich die faszinierende Metropole geradezu kleinstädtischen Charme bewahrt. Hierher verirrt sich kaum ein Urlauber, stattdessen bummeln die Einheimischen über den Markt und profitieren von der Zentralisierung der Hauptstadt, die dafür sorgt, dass ein Pariser nicht auf Melonen aus der Gascogne verzichten muss.

Verzichten Sie nicht darauf, Paris (neu) zu entdecken! Kommen Sie in die vielleicht schönste Stadt der Welt und überzeugen Sie sich: Hinter jeder Ecke werden Sie etwas Neues, Unerwartetes entdecken - garantiert!

Sehenswürdigkeiten Paris (Frankreich)

Paris ist in der ganzen Welt für seine Schönheit und seine zahlreichen Sehenswürdigkeiten bekannt: Türme, Kirchen, Paläste, Triumphbögen, Brücken oder Brunnen - eine außergewöhnliche Ansammlung von Meilensteinen für eine Reise in die Vergangenheit.

Eiffelturm

Der Tour Eiffel besteht aus drei Plattformen, die erste in 57 Meter, die zweite in 115 Meter und die dritte in 274 Meter Höhe, zu denen man mit Aufzügen gelangen kann. Die unteren beiden Plattformen sind auch per Treppe erreichbar. Das Wahrzeichen von Paris wurde 1887-1889 anlässlich der Weltausstellung 1889 erbaut und stieß anfangs auf heftige Kritik der in Paris lebenden Künstler. Der Erbauer Gustave Eiffel zeichnete auf 5000 Blättern die Pläne zur Konstruktion des über 324 Meter hohen und über 10.000 Tonnen schweren, damals hypermodernen Kunstwerks. Täglich geöffnet von ca. 9.30 - 23.45 Uhr (während der Sommermonate längere Öffnungszeiten).

Triumphbogen

Der Triumphbogen auf dem Place Charles-de-Gaulle wurde nach dem erfolgreichen Österreichfeldzug Napoleons dem I. 1806 begonnen, aber erst in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts fertiggestellt. Alle 12 Avenues, sternförmig rund um die Place de l'Etoile angeordnet, können von der Terrasse aus ca. 50 Meter Höhe bewundert werden. Bei guter Sicht reicht der Blick von der Aussichtsplattform über die ganze "Köngisachse", die am Louvre beginnt und über die Champs-Elysées hinaus nach La Défense führt. Täglich geöffnet von 10.00 - 22.30 Uhr (April - September 10.00 - 23.00 Uhr).

La Grande Arche de la Défense

100 Jahre nach der Fertigstellung des Eiffelturms, 1989, wurde der würfelförmige Torbogen aus Glas, Carrara-Marmor und Stahlbeton eingeweiht. Über vier gläserne Panoramaaufzüge erreichen Sie die großflächige Aussichtsplattform und genießen von hier oben einen fantastischen Ausblick entlang der "axe historique" (historische Achse) auf den Triumphbogen, den Eiffelturm, die Seine und den Louvre. Bevor Sie wieder gen Erde schweben, können Sie sich in 110 Meter Höhe mit einer kleinen Köstlichkeit stärken. Trotz seiner Berühmtheit sind die Preise im Restaurant des "großen Tors" durchaus human und bezahlbar. Täglich geöffnet von 9.30 - 19.00 Uhr.

Montparnasse-Turm

Das 210 Meter Bürohochhaus mit 59 Etagen wurde mitten im lebendigen Stadtteil "Montparnasse" von 1969 bis 1973 errichtet. Der schnellste Lift Europas befördert die Besucher in nur 38 Sekunden auf der 56. Etage. Dort finden Sie eine vollverglaste Aussichtsplattform, eine interaktive Ausstellung und eine Panoramabar. Allerdings müssen Sie bis zur Freiluft-Dachterrasse noch drei weitere Stockwerke zu Fuß erklimmen. Von hoch oben haben Sie einen grandiosen 360-Grad-Fernblick auf Paris, in weit über 40 Kilometern Entfernung an schönen Tagen. Täglich geöffnet von 9.30 - 22.30 Uhr, Freitag und Samstag bis 23.00 Uhr.

Notre Dame

Wer kennt ihn nicht, den "Glöckner von Notre Dame". Entweder den Roman von Victor Hugo, oder eine der vielen Verfilmungen, die erste 1923, die letzte 1997. Als Schauplatz eines fiktiven Verbrechens, wirkt der Innenraum der zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert entstandenen Kathedrale etwas düster. Bedeutende Ereignisse wie etwa die Krönung von Napoleon I. zum Kaiser der Franzosen fanden in diesem Meisterwerk der Gotik statt. Ob Kirchengänger oder nicht - einen Besuch ist "unsere Dame" auf jeden Fall wert!

Montmartre und Sacré Cœur

Der Hügel Montmartre war zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Dorf mit 30 Mühlen, Ende des Jahrhunderts ein beliebtes Wohnviertel für Künstler wie Picasso und van Gogh. Noch heute treffen Sie an jeder Ecke und besonders am Place du Tertre auf zahlreiche Künstler. Die weiß leuchtende Basilika Sacré Cœur auf dem Montmartre, zu Beginn des 20. Jahrhunderts im "Zuckerbäckerstil" errichtet, ist eines der Wahrzeichen von Paris. Das Innere der Wallfahrtskirche ist mit vielen riesigen Mosaiken geschmückt. Möchten Sie einen kostenlosen und wunderschönen Blick über Paris genießen, setzen Sie sich einfach auf die Stufen vor Sacré Cœur. Am besten kurz vor Sonnenuntergang. Paris wird Ihnen dann buchstäblich zu Füßen liegen!

Pont Neuf

Die Pont Neuf ist die älteste Brücke von Paris. Der merkwürdige Name "Neue Brücke" ausgerechnet für die älteste Brücke von Paris stammt aus der Zeit ihrer Erbauung, als sie einen neuen Baustil repräsentierte. Was Heinrich III. 1578 begann, beendete Heinrich IV. 1604. Wie Notre Dame war auch die Pont Neuf "Hauptfigur": "Die Liebenden von Pont Neuf". Wer einmal über diese Brücke stolziert ist, sollte sich den Film mit der Schauspielerin Juliette Binoche unbedingt ansehen.

Jardin du Luxembourg

Der Jardin de Luxembourg ist eine wunderschöne Parkanlage in der südlichen Innenstadt von Paris. Die vielen alten Bäume, die schönen Brunnen und die ruhige Landschaft sind ideal zum Entspannen und Erholen. Ihre Kinder können in dem großen Brunnen in der Mitte bunte Segelboote treiben lassen. Die Boote sind für ein paar Euro vor Ort zu mieten. Auch eine Tour auf dem Pony ist möglich.

Paris Story

Die einstündige Multimediashow liegt ganz nah an der "Opéra Garnier" und lässt auf einer Panoramaleinwand mehr als 2000 Jahre Geschichte von Paris Revue passieren. Alles wird auch auf Deutsch vom virtuellen Victor Hugo kommentiert. Die Paris-Liebhaber freuen sich auch auf die interaktive Ausstellung mit Miniatur-Modellen, thematischen Kurzfilmen und 3D-Bildern. Täglich geöffnet 10.00 - 18.00 Uhr (Filmbeginn zu jeder vollen Stunde).

Einkaufen in Paris (Frankreich)

Paris steht für Mode, Kunst und eine gute Küche. Einkaufsmöglichkeiten gibt es deshalb vor allem für Bekleidung, Bücher, Antiquitäten und Delikatessen. Für alle, die sich gerne von neuen Trends inspieren lassen oder einfach das "gewisse französische Etwas" suchen, wird die Hauptstadt zur Offenbarung.

Reiche Leute aus aller Welt kommen extra nach Paris, um sich hier mit der aktuellen Haute Couture einzudecken. Die meisten dieser Geschäfte finden Sie rund um die Champs Elysées, wie auch zahlreiche Musikläden, Parfümerien, Souvenirshops und Schuhgeschäfte. Auch die Seitenstraßen sind sehenswert. Sehenswert und etwas bezahlbarer ist es in den zahlreichen Kaufhäusern von Paris. Allen voran das wunderschöne alte Kaufhaus "Lafayette" am berühmten Boulevard Haussmannam, das von einer Glaskuppel bedeckt wird. "Printemps" und "Le Bon Marché" bieten weitere Nobeleinkaufsmöglichkeiten. Das Forum Les Halles ist ein riesiges Einkaufszentrum auf dem ehemaligen Großmarkt von Paris, doch auch in den Straßen rund herum finden Sie zahlreiche trendige Shops und Boutiquen. Im benachbarten Marais-Viertel befindet sich das beliebteste Kaufhaus der Pariser, BHV Marais.

Eine noch andere Art einzukaufen bieten die vielen kleineren Wochen- und Flohmärkte. Das Warenangebot reicht von sinnlosem Trödel bis hin zu kostbaren Raritäten. Exotische Früchte, Gemüse, Wein und Käsespezialitäten, Kleider, Briefmarken, Bücher, Handwerk, Blumen, Vögel. Nichts, was es hier nicht gibt. Die Märkte sind im Allgemeinen morgens während der Woche oder an den Wochenenden geöffnet.

Möchten Sie einfach nur durch ein paar Boutiquen, Galerien und Bücherläden schlendern, zwischendurch einen Café und ein Pain au chocolat verdrücken, sollten Sie sich in die Viertel Saint-Germain-des-Près, Marais und Bercy begeben. In letzterem befindet sich übrigens das größte Kino von Paris, das UGC Ciné Cité Bercy.

Essen und Trinken in Paris (Frankreich)

Paris ist international als Zentrum der Gastronomie bekannt. Die wahren Wunder traditioneller französischer Küche können Sie in einer riesigen Auswahl an Restaurants und Cafés kosten, in gemütlichem und zugleich sehr vielfältigem Ambiente. Als Botschafterin des guten Geschmacks bietet die Pariser Gastronomie unzählige Gaumenfreuden: geschmorte Landgerichte, mediterrane Speisen, Rezepte aus der ganzen Welt, ein Festival an Wurst- und Käsesorten, kreative Desserts… Kleiner Tipp am Rande: die mit Abstand köstlichste "chocolat chaud" (heiße Trinkschokolade) bekommen Sie bei "Angélina" in der 226, rue de Rivoli. Unbedingt vorbeischauen!

In den Pariser Restaurants wird (sehr gut) gegessen, Alkohol in Bars, Weinlokalen und Pubs konsumiert, in Teesalons Tee und Kaffee getrunken, in Eisdielen Eis gelutscht. Klar, oder? Was aber genau sind Bistros und Brasserien?

Das Bistro ist eine Institution des Pariser Lebens und unterscheidet sich vom einfachen Café, da diese Betriebe im vergangenen Jahrhundert von Weinhändlern unterhalten wurden. Eine gute Weinkarte, eine einfache, traditionelle Küche, sympathischer und prompter Service, ein Dekor aus Kacheln, Gardinen und dunkler Holzvertäfelung, eine vernünftige Rechnung und das alles stets in geselliger Atmosphäre. Schon damals lockten die kleinen Bistros am Montparnasse Künstler wie Marc Chagall und Ernest Hemingway an ihre kleinen Bistrotische.

Die Brasserie ist ein wenig wie die große Schwester des Bistros. Anfangs handelte es sich um einen schlichten Herstellungsort von Bier, an dem Passanten direkt vor Ort konsumieren konnten. Mit der Zeit bezeichnete das Wort schließlich große Bistros mit unverwechselbarem und typischem Pariser Charme, in denen man traditionelle französische Gerichte, wie Zwiebelsuppe, Fricassée und andere Suppeneintöpfe, in einem eleganten Rahmen essen kann. Die berühmtesten befinden sich rund um Montparnasse, in der Nähe der Place Clichy und der Bahnhöfe.

Museen in Paris (Frankreich)

Meistbesuchte Kunst der Welt - Louvre & Co.

"Museum" klingt für Sie nach Staub und Langeweile? Dann waren Sie vermutlich noch nicht in einem der unzählbaren Museen von Paris! Einige meinen sogar, ganz Paris sei - im besten Sinne des Wortes - ein einziges Museum, so viel gibt es hier an jeder Ecke, hinter jeder Kurve und in fast jedem Hinterhof zu entdecken. Aber Tatsache ist, dass es unglaublich viele, sehr unterscheidliche Kunststätten gibt, die von prähistorischen Funden über mittelalterliche Kleinodien bis hin zu ultramodernen Skulpturen alles bieten, was den Kunstbeflissenen erfreut. Selbst wahre Kulturbanausen werden hier zwischen Jugendstil-Vasen, fragwürdigen Klecksbildern und weltbekannten Portraits verweilen udn staunen müssen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: Für die Großen und auch die Kleinen!

Das Palais de la Découverte zum Beispiel bietet kleinen Erfindern und Liebhabern der Wissenschaften Führungen mit interaktiven Experimenten, damit sie sich auf ganz lebendige Weise mit den elementaren und aktuellen Wissenschaften vertraut machen können. Lüften Sie das Geheimnis der Mondfinsternis, entdecken Sie die Grundstoffe eines Parfüms oder beobachten Sie die Bewegungen im Sonnensystem. Verpassen Sie auch nicht das Planetarium das Sie mit seinem authentischen Sternenhimmel verzaubern wird.

Futuristen gehen lieber ins Centre National d'Art et de Culture Georges Pompidou, kurz: Centre Pompidou. 1977 fertig gestellt, ist es der radikalste moderne Bau der Stadt und wirkt mit seinen außen liegenden Rolltreppen, Aufzügen und Belüftungsschächten wie eine utopische Fabrik. In den beiden oberen Etagen befindet sich das Museum der Modernen Kunst, das eine der interessantesten Sammlungen Europas beherbergt.

Das Rodin-Museum ist im herrschaftlichen Hotel Biron untergebracht und birgt etwa 500 der bekanntesten Werke Rodins und seiner Lebensgefährtin Camille Claudel. Der angrenzende Park darf ebenfalls besichtigt werden. Von Skulpturen über Zeichnungen und Gemälden dreht es sich auch im Picasso-Museum, das etwa 250 Zeichnungen, Stiche, Gemälde, Skulpturen und Keramiken aus allen Schaffensperioden des berühmten spanischen Künstlers Pablo Picasso besitzt. Daneben zeigt es rund 50 Gemälde anderer Künstler aus seiner Privatsammlung, unter anderem Arbeiten von Cézanne, Renoir, Matisse und Miró.

Und dann ist da noch der Louvre. Das Museum schlechthin. Vom Mittelalter bis zur Revolution war der Louvre die Residenz der französischen Könige und eine stets größer werdende Baustelle. Nach dem Auszug des Sonnenkönigs zogen Maler und Bildhauer ein. Erst 1793 wurde der Louvre zum Museum. Mit nahezu 60.000 Quadratmetern ist er das drittgrößte Museum der Welt, odt aber das meistbesuchte. Von islamischer und ägyptischer Kunst, französischer, deutscher und niederländischer Malerei, bis hin zu orientalischen, griechischen, etruskischen und römischen Kunstgegenständen - dem Kunstliebhaber wird nichts vorenthalten! Nicht einmal das vielleicht bekannteste Gemälde der Welt, die "Mona Lisa" von Leonardo da Vinci.

Kleiner Tipp: Falls Sie noch weitere Museen in Paris besuchen möchten, lohnt sich der Museumspass. Zu erhalten in Museen, bei der Touristinformation und an Metrostationen.

Parc de Sceaux

Parc de Sceaux: Grünes Paradies vor den Toren von Paris

So sehr wir Paris lieben, ab und zu braucht man einfach eine grüne Auszeit von der Großstadt. Glücklicherweise liegt nur wenige Kilometer südlich von Frankreichs Hauptstadt der hübsche Ort Sceaux mit seinem wunderschönen Park und einem kleinen Château.

Es muss ja nicht immer gleich Versailles sein. Auf halber Strecke zwischen dem Prunkschloss und Paris liegt der Parc de Sceaux mit einem bezaubernden Château, das einst dem Finanzminister von Ludwig XIV. gehörte. Neben der Architektur gibt es hier den 181 Hektar großen Park zu bestaunen. Liebevoll angelegt und umhegt ist er der ideale Ort, um den Großstadtlärm hinter sich zu lassen und tief durchzuatmen.

Grüne Autobahn für Radler

Wer bei der Anreise auf das Auto verzichten möchte, hat zwei Möglichkeiten: Entweder setzt man sich gemütlich in den RER B Zug bis nach Sceaux oder schwingt sich aufs Fahrrad und folgt der Coulée Verte. Dieser 14 Kilometer lange, begrünte Radweg führt vom Bahnhof Paris Montparnasse bis nach Sceaux. Eine kleine Stärkung gefällig nach der Anstrengung? Bei der Bäckerei „L’Étoile du Berger“ in der Rue du Dr Berger gibt es leckere Fruchttörtchen, jede Menge Baguettes und andere feine Backwaren für ein Picknick im Park. Apropos, einer der Eingänge zu diesem verbirgt sich nur etwa 50 Meter weiter die Straße hinunter hinter einer hellblauen Tür in der dicken Steinmauer.

Zeitreise ins 15. Jahrhundert

Der Park erinnert an eine kleinere Version der Gärten in Versailles und ist eine Hommage an die Gartenkünste des originalen Landschaftsarchitekten André Le Nôtre, der den Schlosspark im 15. Jahrhundert im Auftrag von Jean-Baptiste Colbert erschaffen hat – kegelförmige Buchsbäume, runde Brunnen mit Wasserspielen, kerzengerade Sandwege zwischen smaragdgrünen Rasenflächen, lange Alleen gesäumt von hohen Bäumen und natürlich alles in perfekter Symmetrie. Und dazwischen? Die 350 Jahre alte Orangerie, zwei Pavillons und natürlich das kleine Château im Neo-Louis-XIII-Stil von 1856. Das Schloss, das ursprünglich an dieser Stelle stand, wurde während der Revolution zerstört. Gegen eine kleine Gebühr können die Gebäude im Park besichtigt werden. Dazu gehört auch das „Musée de l’Île de France“ im Château mit der weltweit größten Sammlung der Werke der Künstlergruppe „École de Paris“ aus dem 20. Jahrhundert.

Freizeitstätte für alle

Das Besondere am Parc de Sceaux ist, dass die Grünflächen betreten werden dürfen. Hier picknickt eine Familie, dort lässt eine Gruppe Freunde einen Federball durch die Luft segeln, auf den Sandwegen spielen Senioren eine Runde Boule und auf dem Spielplatz toben Kinder, während ihre Eltern auf den Bänken miteinander plaudern. Außerdem bieten ein Tennisplatz, ein Schwimmbad und ein American-Football-Feld die Möglichkeit sich sportlich zu betätigen. Im Sommer finden Opernaufführungen im Park statt und in der Orangerie gibt es jedes Jahr ein Musikfestival. Kein Wunder also, dass die Pariser Sceaux als Naherholungsstätte entdeckt haben: Schnell erreichbar, weniger Trubel als Versailles und Entspannung in gepflegter Natur.

Adresse Parc de Sceaux
Allée d‘Honeur, 92330 Sceaux, Frankreich

Öffnungszeiten Parc de Sceaux
Der Park ist täglich geöffnet, aber die Öffnungszeiten variieren jeden Monat. Details finden Sie hier.

Paris bei Nacht

Paris nennt sich nicht nur "Stadt der Liebe", sondern auch "Stadt der Lichter". Wieso, das erfahren Sie, wenn Sie am Abend vom Montmartre aus die letzten Sonnenstrahlen über der Stadt genießen und sich anschließend ins Pariser Nachtleben stürzen.

Wer's kulturell mag, sollte noch einmal die Sehenswürdigkeiten, die er tagsüber heimsuchte, nun hell erleuchtet bei Nacht bewundern. Wer auf Musik und Tanz abfährt, dem wird an allen Ecken der Stadt, ob drinnen oder draußen, eine Riesenauswahl an Bars präsentiert: vom renommierten Jazzclub bis zum altmodischen Saal, von Latino-Cafés bis Karaoke oder Musikbistros. Im Quartier Latin befinden sich zahlreiche Diskotheken, Kinos, Bars und Restaurants. Lust auf Varieté? Dann sind Sie entweder im Viertel "Pigalle" beim berühmten "Moulin Rouge", oder aber am Champs-Elysées im Revuetheater "Lido" richtig. Vorreservierung natürlich empfohlen!

Und wenn Sie nach einer durchzechten und durchtanzten Nacht immer noch nicht müde sind und schon der Morgen dämmert, dann warten bereits die "Afterhour"-Lokale auf Ihren Auftritt. Lassen Sie einfach die Nacht in Ihrem Rhythmus ausklingen!

Schloss Fontainebleau (Frankreich)

Frankreichs Königen zum Pläsir: Schloss Fontainebleau

Sie haben den Louvre gesehen, Notre Dame und Versailles? Dann ist es an der Zeit, einmal Fontainebleau einen Besuch abzustatten. "Mon dieu" denkt man mitunter, wie war so viel geballter Prunk und Pomp eigentlich auszuhalten? 800 Jahre lang gingen in dem prächtigen Renaissance-Meisterwerk die Regenten Frankreichs ein und aus, von Franz I. über Ludwig XIV. bis zu Napoleon III. Wohnten, jagten, amüsierten sich.

60 Kilometer südlich von Paris ein wahrer Schlosstraum: 1.500 Zimmer, 130 Hektar Park- und Gartenreich, Blattgold, Lüster, Stuckengel ... Napoléon Bonaparte nannte Château de Fontainebleau "das Haus der Jahrhunderte, die wahre Residenz der Könige". Tatsächlich wohnten alle französischen Regenten hier. Da Geld keine Rolle spielte, wurde aus der mittelalterlichen Jagdresidenz ein pompöses Prachtschloss. Platzprobleme gab es trotzdem: Mit jedem Regenten rückte auch der gesamte Hofstaat (eine knapp 5.000-köpfige Entourage) von Versailles nach Fontainebleau aus, es bedurfte weiteren Wohnraums. So entstand schließlich die gleichnamige Stadt rund um das Schloss.

Neuer König, neuer Stil

Schloss Fontainebleau war das erste Renaissancegebäude auf französischem Staatsgebiet. Unter Francois I., der sich von italienischen Künstlern beeinflussen ließ, entstand "fast ein neues Rom", wie Künstler Vasari sich ausdrückte. Sämtliche Herrscher ließen die besten Maler, Bildhauer, Architekten und Gärtner kommen, mit allen Epochen veränderte sich der Baustil. Seit 1981 gehören Schloss und Park zum UNESCO-Weltkulturerbe. Gleich vier wunderbare Museen befinden sich im Schloss: das Chinesische Museum, eines, das ganz und gar Napoleon I. gewidmet ist, die Paintings Gallery und Furniture Gallery.

Napoleons große Liebe

Versailles vs. Fontainebleau - der Vergleich kommt zwangsläufig. Schloss Versailles wurde später, im 17. Jahrhundert, zu Zeiten Ludwig XIV., erbaut, da er Schloss Fontainebleau zu klein fand. Äußerlich mag Fontainebleau auch nicht so eindrucksvoll sein, doch im Inneren gehen einem die Augen über. Die "Grand Appartements" (königlichen Gemächer) scheinen die Pracht das Pariser Machtzentrums noch zu übertrumpfen. In den kostbaren Fresken- und Stuckarbeiten, Täfelungen, Bildern, Möbeln und Tapeten lebt das schöne Leben des 16. bis 19. Jahrhunderts fort. Für Besucher besonders interessant: jene Zimmer, die ab 1808 für Napoleon I. eingerichtet wurden. Er liebte dieses Schloss und lies es nach den Verwüstungen der Französischen Revolution neu herrichten. Am Tisch im "Salon Rouge" signierte er seine erste Abdankung. Und dann ist da noch sein Thron, der einzig erhaltene, auf dem einmal ein französischer Herrscher saß. Bei ihrem Rundgang entdecken Besucher zudem die berühmte Königstreppe mit ihren Verzierungen, die Szenen aus dem Leben von Alexander dem Großen darstellen, den unglaublichen Ballsaal, die Gemächer des Papstes und der Königinmutter. Doch dann hinaus! Raus in die üppig bepflanzten Gärten mit ihren romantischen Teichen, Pavillons, Fontänen. Zu Fuß, mit Pferdekutsche oder dem kleinen Zug - der Park lässt sich auf vielerlei Art erkunden. Mon dieu, was für eine Herrlichkeit.

Adresse Schloss Fontainebleau
77300 Fontainebleau, Frankreich

Öffnungszeiten Schloss Fontainebleau
April – September: täglich außer dienstags 9.30 – 18.00 Uhr
Oktober – März: täglich außer dienstags 9.30 Uhr – 17.00 Uhr

Versailles Stadt (Frankreich)

Versailles Stadt: Stadt des Königs, Keimzelle der Revolution

Wer "Versailles" hört, der hat sofort das Bild des prunkvollen Schlosses vor Augen. Doch Versailles ist auch die Stadt, die sich vor dem Märchenschloss erstreckt, ca. 20 Kilometer südwestlich von Paris. Ein geometrisch angelegter Ort, der als Vorbild für andere Städte diente. Hier gibt es genauso viel zu entdecken wie im Schloss: alte Gebäude, einen bunten Markt und idyllische Parks.

Fächerförmig erstrecken sich die drei Hauptstraßen Versailles‘ vom Schloss, strategisch platziert, damit die Sonne auf die Residenz des französischen Königs fallen kann. Der verschenkte Grundstücke in der Nähe und so entstand eine streng durchgeplante Stadt, Vorbild für Karlsruhe, Washington D.C. und St. Petersburg. Die Stadt Versailles kann mit ihrer ehrwürdigen Schönheit und Geschichtsträchtigkeit locker mit dem Schloss konkurrieren.

Keimzelle der Revolution

Das Viertel Saint-Louis hat sich den Charme des Grand Siècle erhalten. Ein Rundgang führt zuerst zu einem von vielen geschichtsträchtigen Orten: dem "Salle du Jeu de Paume". In dem Ballsaal traf sich 1789 der Dritte Stand und leistete den Ballhausschwur. Es war der erste Schritt zum Sturz der französischen Monarchie. Fünf Gehminuten weiter: die Kathedrale Saint Louis, in der der Adel am Gottesdienst teilnahm. Gegenüber liegt der "Portager du Roi", ein Garten, in dem Gemüse für den König angebaut wurde. Er sieht heute noch aus wie damals und ist für Besucher geöffnet. Der benachbarte Park Balbi ist zwar klein, aber ruhig. Riesig dagegen ist der Schweizer See gleich dahinter, ein Becken, das von der Schweizer Garde des Königs ausgehoben wurde. Er liegt außerhalb des Schlossparks und ist frei zugänglich.

Graffiti aus dem 18. Jahrhundert

Im ältesten Viertel der Stadt, Notre-Dame, steht nicht nur die gleichnamige Kirche, hier können Sie im Kutschenmuseum die prächtigen Luxuslimousinen des 18. Jahrhunderts bewundern. Der Wochenmarkt auf dem Marktplatz von Notre-Dame ist einer der schönsten der Region. Gehen Sie von dort aus auf Entdeckertour, denn hier finden sich jede Menge Antiquitätenläden mit Seltenem und Kuriosem. Übrigens: Heben Sie mal den Blick. Die Versailler Fassaden sind mit kunstvollen Trompe l'œils verziert - auf den ersten Blick täuschend echt aussehende Schaufenster, Türen, sogar einen ganzen Pferdestall. Quasi Graffiti aus dem 18. Jahrhundert. Versailles kann Prunk und Punk - gleichzeitig.

Outlet La Vallée Village - Paris (Frankreich)

Outlet La Vallée Village: Designer-Schnäppchen par excellence

"Très chic" soll es im modebewussten Frankreich immer sein - gerade auch in der Hauptstadt Paris. Da passt das "La Vallée Village" von Outlet-Betreiber Chic Outlet Shopping hinein wie die Faust aufs Auge. Die Philosophie dieses Outlets ist es, Luxus-Mode zu verkaufen - mit deutlichen Rabatten. Hier soll sich jeder Kleidung der Extra-Klasse leisten können.

Da will man doch sofort die Geschäfte stürmen. Zunächst aber ein paar Fakten: 90 Boutiquen umfasst das Village. Hier, vor den Toren Paris', wird natürlich vor allem Mode französischer Designer angeboten: Bonpoint, Céline und Givenchy sind einige der Marken. Antik Batik, Agnès b. und Lalique haben im Village sogar ihre weltweit einzigen Outlet-Stores. Natürlich gibt es hier auch die großen Namen aus anderen Ländern: Armani, Polo Ralph Lauren, Valentino und viele mehr.

Das Outlet liegt 45 Kilometer von der Pariser Innenstadt entfernt,wunderschön in der historischen Île-de-France und spiegelt die angenehme Größe der hiesigen Dörfer wider. La Vallée Village ist kein ausuferndes Outlet, sondern macht entspanntes Einkaufen möglich. Das kommt Ihnen mit Sicherheit auch zu Gute, wenn Sie mit Ihren Kindern unterwegs sind. Was den Kleinen ebenfalls gefallen dürfte: Der Kinderspielplatz und die Tatsache, dass das Disneyland Paris nur wenige Kilometer entfernt ist.

Kommen Sie also in die schöne Stadt Paris und freuen Sie sich auf einen Shopping-Trip ins Outlet La Vallée Village. Decken Sie sich hier mit Luxus-Mode zu erschwinglichen Preisen ein und werden Sie "très chic".

Alle Shops auf einen Blick

Die Übersichtskarte mit Infos und Lageplänen zu allen Shops des Designer Outlet Soltau können Sie als PDF herunterladen.

Adresse Outlet La Vallée Village
3 Cours de la Garonne, 77700 Serris, Frankreich

Öffnungszeiten Outlet La Vallée Village
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier
Shuttle-Bus zwischen Paris (Place des Pyramides) und dem Outlet (Abfahrt in Paris: täglich 9.30 und 13.00)

Paris-Rundreise Tipps

Jemand sagte einmal, dass "jede Straße in Paris eine eigene Kunstform darstellt" (aus: Woody Allen, Midnight in Paris, 2011). Genauso hat jedes einzelne Viertel, jedes der 20 Arrondissements eine Überraschung parat.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf Ihre zahlreichen Entdeckungen:

1er und 2e Arrondissement: Nach dem unabdingbaren Besuch im Louvre und einer Pause im Palais Royal schlendern Sie weiter durch die zahlreichen, herrlichen Passagen aus dem 19. Jahrhundert. Als große Einkäufe noch ein Luxus waren und richtig Stil hatten, entstanden zahlreiche wunderschöne, überdachte Passagen, die teilweise bis heute bezaubern: Galerie Véro-Dodat, Galerie Vivienne, Passage des Panoramas, Passage des Princes, Passage du Grand-Cerf, schließlich die Passage Jouffroy, die fast nahtlos übergeht in die Passage du Verdeau. Bereits die Namen wecken Träume und die schicken Boutiquen und alten Buchgeschäfte sind noch immer für eine Shoppingtour gut!

12e Arrondissement: Neben der ansehnlichen Gare de Lyon lohnt hier ein Abstecher ins Weinviertel von Bercy mit fantastischer Atmosphäre und Spitzen-Restaurants. Zwischendurch schlendern und bummeln Sie neben und auf dem begrünten Viadukt, finden ein paar angesagte Geschäfte und können das ganze Arrondissement in luftiger Höhe durchqueren.

16e Arrondissement: Nachdem alle den Eiffelturm gesehen haben, bleibt kaum einer und wandert noch weiter durch Passy. Dabei stehen hier wundervolle Jugendstilvillen, es gibt an jeder Ecke eine einladende Boulangerie oder Patisserie und je weiter Sie kommen, desto mehr zeigt das Viertel seinen kleinstädtischen Charme. Hierher verirrt sich kaum jemand - ein Fehler!

Zeitreise: Wenn Ihnen die Grenzen der Stadt zu eng sind (was bei diesem Angebot an Highlights wahrscheinlich länger dauert), noch ein letzter Tipp. Setzen Sie sich in die Metro Linie 1 und fahren Sie zuerst zum Château de Vincennes im Südosten. Steigen Sie auf den Turm, klettern Sie in den großen Kamin und bummeln Sie vielleicht noch durch den Park. Dann fahren Sie genau ans gegenüberliegende Ende der Stadt, nach La Défense. Sie werden staunen, plötzlich statt von den mittelalterlichen Burgmauern von superneuen Bürotürmen und Hochglanzfassaden umgeben zu sein. Statt verschlafener Ruhe ist hier immer etwas los. Gerade für Paris-Neulinge eine gelungene Art, die Stadt zu erleben!

Die Liste könnte endlos fortgesetzt werden. Aber jetzt sind Sie dran! Fahren Sie (noch einmal) nach Paris und schauen Sie, was Sie alles Neues entdecken. Sei es ein feines Restaurant im 13e Arrondissement oder eine versteckte Gasse im Quartier Latin. Schauen Sie in die begrünten Innenhöfe der Privathäuser und finden Sie in Saint-Germain Ihr Lieblingsbistrot. Viel Spaß!

Opéra Garnier - Paris (Frankreich)

Heimat des Phantoms: die Opéra Garnier in Paris

Wer eine Kulturreise nach Paris macht, dem fehlt es nicht an sehenswerten Zielen, eher an Zeit. Sollte die Opéra Garnier auf Ihrer „to do“-Liste stehen? Von außen wirkt das Gebäude prachtvoll, aber es ist ja nur eine weitere Oper … Mitnichten! Die Opéra Garnier ist ein Kunstwerk und inspirierte eine der berühmtesten Geschichten der Welt.

1858 entging Napoleon III. knapp einem Attentat. Statt wie andere Machthaber eine Kirche zu stiften, ließ der Kulturliebhaber ein Opernhaus bauen. Beauftragt wurde der junge Architekt Charles Garnier, der 13 Jahre seines Lebens dem nach ihm benannten Gebäude widmete. Das Bauvorhaben stand unter keinem guten Stern: Unter dem Grundstück befindet sich ein unterirdischer See, der auch heute noch von der Feuerwehr regelmäßig trocken gelegt werden muss. Bei der ersten Aufführung ertönten mysteriöse Geräusche aus dem Untergrund und es ereignete sich ein nie völlig aufgeklärter Unfall, bei dem das Gegengewicht eines Kronleuchters eine Concierge tötete. Die Legende des „Phantoms der Oper“ war geboren. Gaston Leroux verfasse den gleichnamigen Schaueroman, heute sehen Hunderttausende jährlich das Musical.

Exzentrische Pariser Sehenswürdigkeit

Wer als Parisurlauber nichtsahnend die Oper betritt, ist erstmal überwältig von der Pracht im Inneren: Im Foyer führt die prunkvolle Marmortreppe hinauf, die Wände sind in üppigen roten und goldenen Farbtönen gehalten. Kristallleuchter bringen alle goldenen Ornamente zum Glitzern. Stuck, Samt und edle Materialen überall. Den Stil bezeichnete Baumeister Garnier als „Style Napoléon III.“, was wohl bedeuten soll, dass er extravagant und größenwahnsinnig ist. Heute werden hier vor allem Ballettstücke aufgeführt. Das Haus zeigt auch regelmäßig Kunstaustellungen und beheimatet eine Bibliothek mit Büchern über Oper und Theater.

Führung zum Phantom der Oper

Architektonische und künstlerische Highlights gibt es viele zu entdecken: Zum Beispiel bemalte Chagall im Bühnensaal die Decke mit Pariser Sehenswürdigkeiten – ein überraschend moderner Farbkleks inmitten der historischen Opulenz. Wer alle Besonderheiten des Gebäudes sehen will, nimmt am besten an einer der Führungen teil, die das ganze Jahr über auf Englisch stattfinden. Ganz spontan geht das auch mit einem Audioguide, der auf Deutsch erhältlich ist. Ob der Sie auch zum Phantom der Opéra Garnier führt, das angeblich mit seiner Barke auf dem unterirdischen See fährt? Lassen Sie sich überraschen.

Adresse Opéra Garnier Paris
Place de l'Opéra, 75009 Paris

Öffnungszeiten Opéra Garnier Paris
täglich 10.00 - 16.30 Uhr

Reisetipp Paris

Sandstrände in Paris

Auch dieses Jahr verwandeln sich im Sommer wieder ausgewählte Ecken in Paris in öffentliche Sandstrände. Die Stadt lässt 5.000 Tonnen Sand aus der Normandie an drei Orten aufschütten. An den künstlichen Stränden werden Sonnenliegen, Konzerte und kostenlose Aktivitäten für Besucher geboten.

Vor dem Rathaus finden regelmäßig Konzerte statt, die vier Beachvolleyballfelder dürfen Hobbyspieler täglich von 13 bis 20 Uhr nutzen. Am Bassin de la Villette können Touristen und Pariser jeden Tag Tai Chi lernen, Boule spielen und Tretboot fahren. Erstmals führt eine Zipline über das Becken. Die Schnellstraße Georges Pompidou an der Seine wird auf einem Kilometer Länge gesperrt. Am Flussufer stehen eine kleine Leihbücherei, eine Bühne für den nachmittäglichen Tanztee und Kickertische.

  • Quai de Seine
  • Parvis de l’Hôtel de Ville
  • Pont Neuf

Disneyland 25 Jahre - Paris (Frankreich)

Neue Shows: Disneyland Paris feiert 25. Geburtstag

Micky Maus, Tinkerbell und Arielle putzen sich heraus: Disneyland Paris wird 25 Jahre alt und feiert mit seinen berühmten Zeichentrick-Lieblingen das ganze Jahr hindurch. Für magisch-glamourösen Geburtstagszauber sorgen neue Shows, eine spektakuläre Star-Parade und das atemberaubende Feuerwerk rund um das weltberühmte Dornröschenschloss.

Grund zur Freude haben die Pariser allein schon wegen des wirtschaftlichen Erfolges: Disneyland Paris zählt zu den meistbesuchten Vergnügungsparks Europas, erwirtschaftete seit der Eröffnung am 12. April 1992 rund 70 Milliarden Euro.

Die Neuheiten 2017

Ein Mädchen-Traum: Beim prächtigen „Prinzessinnen-Walzer“ tanzen Belle, Cinderella, Dornröschen und Schneewittchen in märchenhaften Roben vorm Schloss. Für Jungs und ihre Väter gibt es neue „Star Wars”-Angebote. Außerdem zieht die quietschfidele Jubiläums-Parade einmal täglich durch den Freizeitpark. Mit dabei sind Micky, Minnie, Donald und Goofy, die Figuren aus „Toy Story” und „König der Löwen”, „Peter Pan” und „Findet Nemo”. Die Disney-Stars feuern auf fantastischen Paradewagen samt feuerspeiendem Drachen zum Mitsingen und Tanzen an. Unbedingt bis zur großen Abendshow „Illuminations” durchhalten. Dann wird das Dornröschenschloss zur magischen Super-Leinwand für Disney- und Pixar-Geschichten. Magnifique!

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