Kaysersberg

Bildschönes Kaysersberg: Kopfstein, Fachwerk, Wein

Wein war gottseidank reichlich vorhanden, als die gute Nachricht kam: Kaysersberg im Elsass ist das Lieblingsdorf der Franzosen 2017 ("Village préféré des Français 2017"). Das Schwelgen hat viele Gründe: reich verzierte Fachwerkhäuser, eine zauberhaft mittelalterliche Altstadt mit Bürgerhäusern der Renaissance, lauschige Winkel, romantische Gassen, urige Winzerstuben, eine unendliche Blumenkästen-Pracht ... Und alles inmitten hügeliger Weinberge. Selbst wenn nächstes Jahr wieder ein anderer dran ist: Wahre Schönheit vergeht schließlich nicht.

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Bildschönes Kaysersberg: Kopfstein, Fachwerk, Wein

Wein war gottseidank reichlich vorhanden, als die gute Nachricht kam: Kaysersberg im Elsass ist das Lieblingsdorf der Franzosen 2017 ("Village préféré des Français 2017"). Das Schwelgen hat viele Gründe: reich verzierte Fachwerkhäuser, eine zauberhaft mittelalterliche Altstadt mit Bürgerhäusern der Renaissance, lauschige Winkel, romantische Gassen, urige Winzerstuben, eine unendliche Blumenkästen-Pracht ... Und alles inmitten hügeliger Weinberge. Selbst wenn nächstes Jahr wieder ein anderer dran ist: Wahre Schönheit vergeht schließlich nicht.

Giebel zum Seufzen schön, Fachwerk wie gemalt, Blick auf das Vogesenmassiv: Kaysersberg gehört seit Jahren zu den "Plus beaux villages de France" (den schönsten Dörfern Frankreichs). Es ist kein unbekanntes Idyll im fruchtbaren Tal der Weiss - Kaysersberg zählt zu den meistbesuchten Städten der Region. Etwa 700.000 Touristen kommen pro Jahr. Und dank der beliebten Fernsehsendung des Senders France 2 (animiert seit 2012 die Franzosen zum Abstimmen über das schönste Städtchen), sind sie nun auch Liebling der Nation.

Kaiser und Urwaldarzt

Benannt ist das Elsass-Städtchen, nur zehn Kilometer von Colmar entfernt, nach Barbarossas Enkel Friedrich II. von Hohenstaufen: Der Kaiser ließ Anfang des 13. Jahrhunderts eine prächtige Stauferburg errichten, die Angriffen lothringischer Herzöge trotzen sollte. Zur Burgruine gelangt man heute in einem zehnminütigen Fußmarsch. Oben bietet sich ein fantastischer Blick ins Land. Wobei auch viele Innenansichten reizvoll sind. Die Kirche St. Croix, beispielsweise, zeigt einen herrlichen Schnitzaltar - tatsächlich eines der schönsten Kunstwerke im Elsass. Auf der anderen Seite des Flüsschens liegt das Geburtshaus von Albert Schweitzer. Heute ist es ein kleines, stilvolles Museum und würdigt die Arbeit des Nobelpreisträgers, der ein Krankenhaus in Afrika gründete und sich zeitlebens für Kranke, Gerechtigkeit und Frieden einsetzte. Ausgestellt sind neben Fotografien und Briefen auch afrikanische Kunst- und Kultgegenstände.

Wein, Wurst, Sauerkraut

Die typisch elsässische Kultur besichtigt man am besten in der Altstadt - jeden Montag auf dem Markt oder in einem der zahlreichen traditionellen Gasthäuser. Wer das kulinarische i-Tüpfelchen sucht: Es gibt in Kaysersberg auch ein Sterne-Restaurant ("Le Chambard"). Zu Weihnachten verwandelt sich die mittelalterliche Stadtanlage in einen der schönsten Weihnachtsmärkte der Region. Geschmückte Holzbüdchen voller Kunsthandwerk und elsässischer Spezialitäten wie "Choucroute garnie" - Sauerkraut mit Wurst. Dazu passt immer ein guter Tropfen der Region. Winzer laden gern in ihre Weinberge und zur Degustation. Noch ein Gläschen? "Mais oui!" Gibt schließlich was zu feiern.

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