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Südfrankreich

Südfrankreich: Urlaub wie im Paradies

Palmen, blaues Wasser und warme Temperaturen: Der Süden von Frankreich begrüßt Sie mediterran. Entdecken Sie lange Kiesstrände in Nizza, zauberhafte Gebirgsdörfer im Hinterland, köstliches Essen und guten Wein.

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Ferien in Südfrankreich: Strand, Kultur und Savoir-vivre

Urlaub in Südfrankreich. Wer denkt da nicht an Palmen, das Mittelmeer in hellen Blautönen, endlose Strände, Lavendelfelder und historische Altstädte mit engen Gassen und belebten Plätzen? Man schmeckt das Olivenöl praktisch auf der Zunge und riecht die salzige Luft, die zwischen römischen Ruinen weht. Mediterrane Lässigkeit, Farben aus Gotts Tuschkasten und scheinbar endlose Sommer. Wir laden Sie ein nach Südfrankreich, wo Urlaub Genuss bedeutet.

Nizza: Schönster Strand in Südfrankreich

Südfrankreich ist eine nicht ganz leicht zu definierende Region, aber wer dabei an die Provence, die Côte d'Azur und Städte wie Nizza, Marseille, Arles und Cannes denkt, liegt schon mal richtig. In Frankreich wird der Süden „le Midi“ genannt und beginnt unterhalb des 45. Breitengrades. Hier spürt man den Einfluss Italiens, zu dem Nizza zum Beispiel lange Zeit gehörte. Auch die Römer hinterließen hier ihre Spuren in Form von Amphitheatern, Foren und anderen Bauten. Wochenlange Kulturreisen könnte man hier machen, doch am schönsten ist natürlich in Südfrankreich der Urlaub am Meer. Klassiker und Traumziel Nummer 1 ist in Frankreichs Süden immer noch Nizza. Sieben Kilometer führt die „Promenade des Anglais“ am Strand entlang. Hier stehen überall verteilt die blauen Strandstühle, für die Nizza so bekannt ist und auf denen man sich jederzeit niederlassen kann, um auf das Meer zu schauen. Die Promenade wurde von Engländern gesponsort, denn die Reichen des Inselstaates verbrachte schon vor 200 Jahren die Winter lieber im milden Klima Südfrankreichs. Königin Victoria bekam sogar ein eigenes Hotel gebaut, das schönste Belle Epoque-Gebäude im ganzen Ort. Später lebte Maler Matisse in einer Wohnung des Prachtgebäudes. Ihn erinnerte Nizza an Tahiti, wo er einige Zeit erbracht hatte. Das klare Licht an der Côte d'Azur und die 300 Sonnenstunden zogen ihn und andere Künstler an. In der Villa Matissa können Sie Werke aus allen Schaffensperioden von Henri Matisse betrachten. Ob er wohl auch manchmal am herrlichen Strand von Nizza baden ging? Bis zu 26 Grad warm kann das Wasser im Hochsommer an der südfranzösischen Küste werden. Schwimmen, Paragliden über dem Meer oder Jetskifahren – am, im und auf dem Wasser kann hier jeder Spaß haben. Nur Surfer finden an dieser Stelle keine hohen Wellen, dafür ist das Wasser malerisch hellblau. In der Stadt selbst herrscht fast italienisches dolce vita. Auf den Märkten, in den Gassen und Cafés der Stadt tummeln sich Einheimische und Touristen, kaufen lokales Olivenöl, holen sich auf dem Markt etwas Socca, einen knusprigen Kichererbsen-Snack, und lassen dem Abend in einem Restaurant ausklingen, während die untergehende Sonne Nizza in Orange- und Blautöne malt. Nizzasalat wird hier übrigens nicht aus grünem Salat, Thunfisch und Eiern gemacht, sondern besteht aus Tomaten, Artischocken und Sardellen, großzügig mit Olivenöl, Pfeffer und Salz verfeinert. Nur das gekochte Ei haben beide Spezialitäten gemeinsam. Wer beim Stadtbummel eine Erfrischung braucht, der kann beim Place Masséna vorbeischauen. Der große Platz ist mit markanten schwarz-weißen Platten belegt, umsäumt von Geschäften und mit einer Springbrunnenanlage ausgestattet, in der Kinder herumtoben und Erwachsene sich abkühlen. Hier ist immer was los: Straßenkünstler unterhalten mit Gesang, Musik oder Akrobatik, im Winter findet auf dem Platz der Weihnachtsmarkt statt. Wer es noch etwas exklusiver und teurer möchte, nimmt einfach den (sehr günstigen) Bus ins 20 Kilometer weit entfernte Monaco. Hier sind die Jachten im Hafen noch ein bisschen größer und polierter. Auch da weltberühmte Casino sollte man mal von außen gesehen haben – oder vielleicht auch von innen. Wer hier ein paar Euro verzockt, hat immerhin eine gute Geschichte zu erzählen.

Cannes und Grasse in Südfrankreich

Eine Legende ist auch Cannes, weltberühmt für seine Filmfestspiele. Hier geht es ums Sehen und Gesehenwerden. Die Strandpromenade, den Boulevard de la Croisette, hat man sich von Nizza abgeschaut, ist aber nur zwei Kilometer lang. Dafür ist hier die Promidichte höher – vor allem natürlich während der Filmfestspiele. Bei drei Spielcasinos, 500 Restaurants und Cafés, 30 Loungeclubs und Diskotheken sowie 30 Privatstränden muss sich hier niemand langweilen und wenn doch: Ein Ausflug ins Inland nach Grasse ist wie ein Urlaub für die Nase. Der Ort ist nämlich Heimat mehrerer Parfümfabriken, die kostenlos mehrsprachige Führungen anbieten. Überall im Ort können Sie Lotionen, Parfums und Seifen in allen möglichen Duftkombinationen kaufen. Vanille, Orangenblüten, Rose und Jasmin duften aus den kleinen Geschäften. Dabei wurde vor ein paar Jahrhunderten in Grasse noch Leder gegerbt – eine olfaktorisch unangenehme Arbeit. Dass ausgerechnet in der Provence in Frankreich Parfümerien entstanden, ist wohl wenig verwunderlich, schließlich wächst in der Region duftender Lavendel, der von Mitte Juni bis Mitte August blüht. Um die endlosen Lavendelfelder Südfrankreichs zu sehen, müssten Sie allerdings noch ein Stück landeinwärts fahren - rund um Grasse wächst er vor allem wild und wird nicht geerntet, weshalb man die lilafarbenen Blüten dort besonders lange finden kann. Auf verschiedene Lavendelrouten der Provence fahren Sie vorbei an Feldern, Museen, Lehrpfaden und Destillieren und erkunden diese außergewöhnliche Sehenswürdigkeit Südfrankreichs.

Reisen nach Südfrankreich: Vergangenheit und Zukunft

Apropos Sehenswürdigkeiten in der Provence. Wer sich sowohl für Geschichte als auch für moderne Architektur interessiert, sollte Arles besuchen. Hier trifft römische Antike auf hypermoderne Bauten, Weltkulturerbe auf Kultur-Campus, Fotografie des 20. Jahrhunderts auf Werke von Picasso und Vincent van Gogh. Die Liste der Sehenswürdigkeiten in Arles ist lang und beginnt in der Antike: Das Amphitheater wurde um das Jahr 90 errichtet und wird heute noch für Stierkämpfe, Theateraufführungen und Konzerte benutzt. Es war auch Motiv für Bilder von Picasso und van Gogh, die beide in Arles und Umgebung Zeit verbrachten – natürlich getrennt. Van Gogh malte in Arles das berühmte „Caféterrasse am Abend“, das in zahlreichen Wohnungen hängt, und viele weitere Werke. Schilder mit seinen Bildern und Informationen finden Sie an den Orten, wo van Gogh gemalt hat. Doch der Aufenthalt in Südfrankreich verschaffte ihm zwar einen Kreativitätsschub, aber auch gesundheitliche Probleme. Der Bourgeoisie von Arles war der „verrückte“ Maler unheimlich und man jagte ihn aus der Stadt. Das berühmte Café können Sie heute noch besuchen. Es heißt heute Café „Van Gogh“. Zurück in die Gegenwart: Wer sich für zeitgenössische Architektur interessiert, besucht dem LUMA-Campus. Hier hat sich eine Schweizer Pharma-Erbin verwirklicht. Im Zentrum steht ein Turmbau, komplett verspiegelt, über einer Glasrotunde, entworfen von Stararchitekt Frank Ghery. Daneben gibt es einen weitläufigen Park, Ausstellungsstätten, Werkstatt- und Seminarräume sowie Künstlerateliers und Präsentationsräume. Das Fotofestival „Rencontres d'Arles“ findet hier statt, sowie weitere Kulturveranstaltungen. Der Eintritt auf das 2021 offiziell eröffnete Gelände ist gratis.

Marseilles: Tor zum Mittelmeer

Kein Urlaub in Südfrankreich am Meer ohne Marseille. Das Tor zum Mittelmeer, Mama Marseille, das kleine Paris … die älteste und zugleich zweitgrößte Stadt Frankreichs hat mildes, mediterranes Wetter zu bieten und das ganzjährig. Über der Hafenstadt thront das Wahrzeichen der Stadt, die Notre-Dame-de-la-Garde. Die Basilika ist im römisch-byzantinischen Stil erbaut und bieten einen tollen Ausblick auf Marseille, auch auf den alten Hafen. Dort schlägt das Herz der Stadt. Von hier aus erneuerte sich Marseille, nachdem es zu Kulturhauptstadt 2013 ernannt wurde. Kultur statt Container, Promenade statt Warenlager. Die Multikulti-Stadt hatte in der Vergangenheit Probleme mit Gewalt und Armut, mittlerweile hat sich einiges verändert, dank des Projektes „Euroméditerranée“. Unter großem Aufwand wurde der Hafen renoviert, Autos verbannt und die Nachkriegsarchitektur aufgemöbelt. Einheimische treffen sich am Pier, Touristen besichtigen das alte Ford Saint-Jean, das durch eine Fußgängerbrücke mit dem modernem MuCEM verbunden ist, einem Museum, das sich ganz der Mittelmeerkultur widmet. Denn Marseille ist einer der wichtigsten Häfen und Frankreichs Tor zu Afrika. Im Hafen findet auch der Fischmarkt statt und zahlreiche Restaurants bieten eine Marseilleser Erfindung an: die Bouillabaisse. Die enthält alles, was typisch ist für das Mittelmeer – Fisch, Gemüse, gutes Olivenöl, Meersalz und Knoblauch. Hinterher einen Pastis zur Verdauung, ebenfalls eine südfranzösische Erfindung. Bummeln Sie durch das Viertel Le Panier, das älteste der Stadt. Es war die Keimzelle der von den Griechen gegründeten Stadt. Hier verläuft man sich in schmalen Gässchen, gesäumt von Marktständen oder Cafés. Auch typisch für Marseille: Seife. Die „Savon de Marseille“ wird nach Reinheitsgebot und in einigen Familienbetrieben noch in Handarbeit hergestellt. Davon kann man sich bei einer Führung überzeugen. Noch tiefer in die Geheimnisse der Seife werden Sie im Seifenmuseum MuSaMa eingeführt. Dann müssen Sie sich nur noch entscheiden: lieber Seife oder eine Flasche Pastis als Andenken mitnehmen.

Südfrankreichs Sehenswürdigkeiten sind über Nizza und Marseille hinaus zahlreich. In der Camargue erleben Sie Flamingos, weiter im Südwesten können Sie auf der größten Wanderdüne Europas flanieren, der Dune du Pilat, und dann sind da noch Bordeaux, Strände mit perfekten Surfwellen, die Jetset-Hafenstadt St. Tropez und Aix-en-Provence, die Heimatstat von Cezanne. Südfrankreich – einfach zum Verlieben!

Wie teuer ist ein Urlaub in Südfrankreich?

Je nachdem, wo und wann Sie in Südfrankreich Urlaub machen wollen, kann das schon mal teuer werden. Doch unsere Producer haben für Sie vor Ort recherchiert und das passende Südfrankreich-Hotel gefunden: gute Lage, schön Zimmer, reichhaltiges Frühstück und das zum Spar mit!-Preis.

Wie lange fährt man nach Südfrankreich?

Die Strecke Frankfurt – Nizza ist etwa 1.000 Kilometer lang – mit dem Auto ist man 12 Stunden unterwegs. Der Flug dauert etwa 1,5 Stunden.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Südfrankreich?

In Arles stehen die Hinterlassenschaften der Römer allesamt unter dem Schutz der UNESCO – der moderne LUMA-Campus dagegen glänzt im wahrsten Sinne des Wortes mit zeitgenössischer Architektur. Nizza, St. Tropez und Cannes haben endlose Stände und belebte Innenstädte mit historischen Bauten. In Marseille steht das einzige Nationalmuseum außerhalb Paris.

Welche Spezialitäten gibt es in Südfrankreich?

Bekannt über die Landesgrenzen ist die Bouillabaisse, in Marseille von Fischern zur Resteverwertung erfunden. Als Absinth verboten wurde, brannten die Franzosen im Süden stattdessen Pastis aus Anis. Der Nizzasalat ist hier nicht wie in Deutschland, aber trotzdem lecker. In Nizza gibt es an jeder Ecke frisches Socca, eine Art Crêpes aus Kichererbsenmehl.

Wie warm ist das Meer in Südfrankreich?

Im Hochsommer kann das Wasser an der Côte d'Azur bis zu 26 Grad warm werden, normal sind durchschnittlich 23 Grad zur Urlaubszeit.

Welcher ist der schönste Ort in Südfrankreich?

Für Jetsetter empfehlen wir St. Tropez und Cannes, für Kulturliebhaber Arles und Aix-en-Provence, für Strandurlauber Nizza und allen, die einen Mix an Kulturen lieben Marseille.

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