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Südfrankreich

Südfrankreich: Urlaub wie im Paradies

Palmen, blaues Wasser und warme Temperaturen: Der Süden von Frankreich begrüßt Sie mediterran. Entdecken Sie lange Kiesstrände in Nizza, zauberhafte Gebirgsdörfer im Hinterland, köstliches Essen und guten Wein.

Südfrankreich

Ferien in Südfrankreich: Strand, Kultur und Savoir-vivre

Urlaub in Südfrankreich. Wer denkt da nicht an Palmen, das Mittelmeer in hellen Blautönen, endlose Strände, Lavendelfelder und historische Altstädte mit engen Gassen und belebten Plätzen? Man schmeckt das Olivenöl praktisch auf der Zunge und riecht die salzige Luft, die zwischen römischen Ruinen weht. Mediterrane Lässigkeit, Farben aus Gotts Tuschkasten und scheinbar endlose Sommer. Wir laden Sie ein nach Südfrankreich, wo Urlaub Genuss bedeutet.

Nizza: Schönster Strand in Südfrankreich

Südfrankreich ist eine nicht ganz leicht zu definierende Region, aber wer dabei an die Provence, die Côte d'Azur und Städte wie Nizza, Marseille, Arles und Cannes denkt, liegt schon mal richtig. In Frankreich wird der Süden „le Midi“ genannt und beginnt unterhalb des 45. Breitengrades. Hier spürt man den Einfluss Italiens, zu dem Nizza zum Beispiel lange Zeit gehörte. Auch die Römer hinterließen hier ihre Spuren in Form von Amphitheatern, Foren und anderen Bauten. Wochenlange Kulturreisen könnte man hier machen, doch am schönsten ist natürlich in Südfrankreich der Urlaub am Meer. Klassiker und Traumziel Nummer 1 ist in Frankreichs Süden immer noch Nizza. Sieben Kilometer führt die „Promenade des Anglais“ am Strand entlang. Hier stehen überall verteilt die blauen Strandstühle, für die Nizza so bekannt ist und auf denen man sich jederzeit niederlassen kann, um auf das Meer zu schauen. Die Promenade wurde von Engländern gesponsort, denn die Reichen des Inselstaates verbrachte schon vor 200 Jahren die Winter lieber im milden Klima Südfrankreichs. Königin Victoria bekam sogar ein eigenes Hotel gebaut, das schönste Belle Epoque-Gebäude im ganzen Ort. Später lebte Maler Matisse in einer Wohnung des Prachtgebäudes. Ihn erinnerte Nizza an Tahiti, wo er einige Zeit erbracht hatte. Das klare Licht an der Côte d'Azur und die 300 Sonnenstunden zogen ihn und andere Künstler an. In der Villa Matissa können Sie Werke aus allen Schaffensperioden von Henri Matisse betrachten. Ob er wohl auch manchmal am herrlichen Strand von Nizza baden ging? Bis zu 26 Grad warm kann das Wasser im Hochsommer an der südfranzösischen Küste werden. Schwimmen, Paragliden über dem Meer oder Jetskifahren – am, im und auf dem Wasser kann hier jeder Spaß haben. Nur Surfer finden an dieser Stelle keine hohen Wellen, dafür ist das Wasser malerisch hellblau. In der Stadt selbst herrscht fast italienisches dolce vita. Auf den Märkten, in den Gassen und Cafés der Stadt tummeln sich Einheimische und Touristen, kaufen lokales Olivenöl, holen sich auf dem Markt etwas Socca, einen knusprigen Kichererbsen-Snack, und lassen dem Abend in einem Restaurant ausklingen, während die untergehende Sonne Nizza in Orange- und Blautöne malt. Nizzasalat wird hier übrigens nicht aus grünem Salat, Thunfisch und Eiern gemacht, sondern besteht aus Tomaten, Artischocken und Sardellen, großzügig mit Olivenöl, Pfeffer und Salz verfeinert. Nur das gekochte Ei haben beide Spezialitäten gemeinsam. Wer beim Stadtbummel eine Erfrischung braucht, der kann beim Place Masséna vorbeischauen. Der große Platz ist mit markanten schwarz-weißen Platten belegt, umsäumt von Geschäften und mit einer Springbrunnenanlage ausgestattet, in der Kinder herumtoben und Erwachsene sich abkühlen. Hier ist immer was los: Straßenkünstler unterhalten mit Gesang, Musik oder Akrobatik, im Winter findet auf dem Platz der Weihnachtsmarkt statt. Wer es noch etwas exklusiver und teurer möchte, nimmt einfach den (sehr günstigen) Bus ins 20 Kilometer weit entfernte Monaco. Hier sind die Jachten im Hafen noch ein bisschen größer und polierter. Auch da weltberühmte Casino sollte man mal von außen gesehen haben – oder vielleicht auch von innen. Wer hier ein paar Euro verzockt, hat immerhin eine gute Geschichte zu erzählen.

Cannes und Grasse in Südfrankreich

Eine Legende ist auch Cannes, weltberühmt für seine Filmfestspiele. Hier geht es ums Sehen und Gesehenwerden. Die Strandpromenade, den Boulevard de la Croisette, hat man sich von Nizza abgeschaut, ist aber nur zwei Kilometer lang. Dafür ist hier die Promidichte höher – vor allem natürlich während der Filmfestspiele. Bei drei Spielcasinos, 500 Restaurants und Cafés, 30 Loungeclubs und Diskotheken sowie 30 Privatstränden muss sich hier niemand langweilen und wenn doch: Ein Ausflug ins Inland nach Grasse ist wie ein Urlaub für die Nase. Der Ort ist nämlich Heimat mehrerer Parfümfabriken, die kostenlos mehrsprachige Führungen anbieten. Überall im Ort können Sie Lotionen, Parfums und Seifen in allen möglichen Duftkombinationen kaufen. Vanille, Orangenblüten, Rose und Jasmin duften aus den kleinen Geschäften. Dabei wurde vor ein paar Jahrhunderten in Grasse noch Leder gegerbt – eine olfaktorisch unangenehme Arbeit. Dass ausgerechnet in der Provence in Frankreich Parfümerien entstanden, ist wohl wenig verwunderlich, schließlich wächst in der Region duftender Lavendel, der von Mitte Juni bis Mitte August blüht. Um die endlosen Lavendelfelder Südfrankreichs zu sehen, müssten Sie allerdings noch ein Stück landeinwärts fahren – rund um Grasse wächst er vor allem wild und wird nicht geerntet, weshalb man die lilafarbenen Blüten dort besonders lange finden kann. Auf verschiedene Lavendelrouten der Provence fahren Sie vorbei an Feldern, Museen, Lehrpfaden und Destillieren und erkunden diese außergewöhnliche Sehenswürdigkeit Südfrankreichs.

Reisen nach Südfrankreich: Vergangenheit und Zukunft

Apropos Sehenswürdigkeiten in der Provence. Wer sich sowohl für Geschichte als auch für moderne Architektur interessiert, sollte Arles besuchen. Hier trifft römische Antike auf hypermoderne Bauten, Weltkulturerbe auf Kultur-Campus, Fotografie des 20. Jahrhunderts auf Werke von Picasso und Vincent van Gogh. Die Liste der Sehenswürdigkeiten in Arles ist lang und beginnt in der Antike: Das Amphitheater wurde um das Jahr 90 errichtet und wird heute noch für Stierkämpfe, Theateraufführungen und Konzerte benutzt. Es war auch Motiv für Bilder von Picasso und van Gogh, die beide in Arles und Umgebung Zeit verbrachten – natürlich getrennt. Van Gogh malte in Arles das berühmte „Caféterrasse am Abend“, das in zahlreichen Wohnungen hängt, und viele weitere Werke. Schilder mit seinen Bildern und Informationen finden Sie an den Orten, wo van Gogh gemalt hat. Doch der Aufenthalt in Südfrankreich verschaffte ihm zwar einen Kreativitätsschub, aber auch gesundheitliche Probleme. Der Bourgeoisie von Arles war der „verrückte“ Maler unheimlich und man jagte ihn aus der Stadt. Das berühmte Café können Sie heute noch besuchen. Es heißt heute Café „Van Gogh“. Zurück in die Gegenwart: Wer sich für zeitgenössische Architektur interessiert, besucht dem LUMA-Campus. Hier hat sich eine Schweizer Pharma-Erbin verwirklicht. Im Zentrum steht ein Turmbau, komplett verspiegelt, über einer Glasrotunde, entworfen von Stararchitekt Frank Ghery. Daneben gibt es einen weitläufigen Park, Ausstellungsstätten, Werkstatt- und Seminarräume sowie Künstlerateliers und Präsentationsräume. Das Fotofestival „Rencontres d'Arles“ findet hier statt, sowie weitere Kulturveranstaltungen. Der Eintritt auf das 2021 offiziell eröffnete Gelände ist gratis.

Marseilles: Tor zum Mittelmeer

Kein Urlaub in Südfrankreich am Meer ohne Marseille. Das Tor zum Mittelmeer, Mama Marseille, das kleine Paris … die älteste und zugleich zweitgrößte Stadt Frankreichs hat mildes, mediterranes Wetter zu bieten und das ganzjährig. Über der Hafenstadt thront das Wahrzeichen der Stadt, die Notre-Dame-de-la-Garde. Die Basilika ist im römisch-byzantinischen Stil erbaut und bieten einen tollen Ausblick auf Marseille, auch auf den alten Hafen. Dort schlägt das Herz der Stadt. Von hier aus erneuerte sich Marseille, nachdem es zu Kulturhauptstadt 2013 ernannt wurde. Kultur statt Container, Promenade statt Warenlager. Die Multikulti-Stadt hatte in der Vergangenheit Probleme mit Gewalt und Armut, mittlerweile hat sich einiges verändert, dank des Projektes „Euroméditerranée“. Unter großem Aufwand wurde der Hafen renoviert, Autos verbannt und die Nachkriegsarchitektur aufgemöbelt. Einheimische treffen sich am Pier, Touristen besichtigen das alte Ford Saint-Jean, das durch eine Fußgängerbrücke mit dem modernem MuCEM verbunden ist, einem Museum, das sich ganz der Mittelmeerkultur widmet. Denn Marseille ist einer der wichtigsten Häfen und Frankreichs Tor zu Afrika. Im Hafen findet auch der Fischmarkt statt und zahlreiche Restaurants bieten eine Marseilleser Erfindung an: die Bouillabaisse. Die enthält alles, was typisch ist für das Mittelmeer – Fisch, Gemüse, gutes Olivenöl, Meersalz und Knoblauch. Hinterher einen Pastis zur Verdauung, ebenfalls eine südfranzösische Erfindung. Bummeln Sie durch das Viertel Le Panier, das älteste der Stadt. Es war die Keimzelle der von den Griechen gegründeten Stadt. Hier verläuft man sich in schmalen Gässchen, gesäumt von Marktständen oder Cafés. Auch typisch für Marseille: Seife. Die „Savon de Marseille“ wird nach Reinheitsgebot und in einigen Familienbetrieben noch in Handarbeit hergestellt. Davon kann man sich bei einer Führung überzeugen. Noch tiefer in die Geheimnisse der Seife werden Sie im Seifenmuseum MuSaMa eingeführt. Dann müssen Sie sich nur noch entscheiden: lieber Seife oder eine Flasche Pastis als Andenken mitnehmen.

Südfrankreichs Sehenswürdigkeiten sind über Nizza und Marseille hinaus zahlreich. In der Camargue erleben Sie Flamingos, weiter im Südwesten können Sie auf der größten Wanderdüne Europas flanieren, der Dune du Pilat, und dann sind da noch Bordeaux, Strände mit perfekten Surfwellen, die Jetset-Hafenstadt St. Tropez und Aix-en-Provence, die Heimatstat von Cezanne. Südfrankreich – einfach zum Verlieben!

Wie teuer ist ein Urlaub in Südfrankreich?

Je nachdem, wo und wann Sie in Südfrankreich Urlaub machen wollen, kann das schon mal teuer werden. Doch unsere Producer haben für Sie vor Ort recherchiert und das passende Südfrankreich-Hotel gefunden: gute Lage, schön Zimmer, reichhaltiges Frühstück und das zum Spar mit!-Preis.

Wie lange fährt man nach Südfrankreich?

Die Strecke Frankfurt – Nizza ist etwa 1.000 Kilometer lang – mit dem Auto ist man 12 Stunden unterwegs. Der Flug dauert etwa 1,5 Stunden.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Südfrankreich?

In Arles stehen die Hinterlassenschaften der Römer allesamt unter dem Schutz der UNESCO – der moderne LUMA-Campus dagegen glänzt im wahrsten Sinne des Wortes mit zeitgenössischer Architektur. Nizza, St. Tropez und Cannes haben endlose Stände und belebte Innenstädte mit historischen Bauten. In Marseille steht das einzige Nationalmuseum außerhalb Paris.

Welche Spezialitäten gibt es in Südfrankreich?

Bekannt über die Landesgrenzen ist die Bouillabaisse, in Marseille von Fischern zur Resteverwertung erfunden. Als Absinth verboten wurde, brannten die Franzosen im Süden stattdessen Pastis aus Anis. Der Nizzasalat ist hier nicht wie in Deutschland, aber trotzdem lecker. In Nizza gibt es an jeder Ecke frisches Socca, eine Art Crêpes aus Kichererbsenmehl.

Wie warm ist das Meer in Südfrankreich?

Im Hochsommer kann das Wasser an der Côte d'Azur bis zu 26 Grad warm werden, normal sind durchschnittlich 23 Grad zur Urlaubszeit.

Welcher ist der schönste Ort in Südfrankreich?

Für Jetsetter empfehlen wir St. Tropez und Cannes, für Kulturliebhaber Arles und Aix-en-Provence, für Strandurlauber Nizza und allen, die einen Mix an Kulturen lieben Marseille.

Côte d’Azur-Infos kompakt

Ach, die Côte d'Azur, die blaue Küste ... Das klingt nach südlichem Flair, nach sonnenverwöhnten Tagen auf palmengesäumten Promenaden, nach den Schönen und Reichen und glücklichen Urlaubsfotos, nach gutem Essen und einem besonderen Licht. Aber was macht den Zauber dieser begehrten und bewunderten Urlaubsdestination eigentlich aus? Schon den Namen zu definieren ist schwerer als gedacht: Die Côte d'Azur ist ein Teil der französischen Mittelmeerküste, der sich von Cassis bis Menton erstreckt. Manche Quellen geben aber auch Toulon, Hyères oder Saint-Tropez als westlichen Anfangspunkt an. Und das Azurblau? Ist es der azurblaue Himmel oder das sehr blaue Meer der Küste, das der Französischen Riviera ihren Namen gegeben hat? Bis heute kann es niemand genau sagen. Was jedoch keiner bestreitet ist die Tatsache, dass die Côte d'Azur zu den schönsten Kulturlandschaften Europas zählt. Das Hinterland mit seinen romantischen Städtchen, die roten Felsen entlang der blauen Küste, das Farbenspiel von Sonne, Himmel und Meer - um es einfach zu sagen: bezaubernd. Niemand kann sich dieser Atmosphäre entziehen. Und dazu dieses gewisse Etwas, das südländische Lebensgefühl, das die Liebe zum Leben weckt und jeden Tag zu schätzen weiß. Sie werden es erleben!

Allerdings sind Sie nicht der erste Urlauber, der diese Perle im westlichen Mittelmeer zu schätzen weiß. Bereits im 19. Jahrhundert starteten die ersten Sommerfrischler an die Côte d'Azur. Sie kamen damals mit den neuen Zuglinien vorwiegend aus England über Paris hierher und entdeckten das Licht, die Luft und die wunderschäne Landschaft für sich. Seitdem hat sich viel verändert. Aber keine Sorge: Der Charme der Französischen Riviera ist ungebrochen und wird auch Sie begeistern! Und das nicht ohne Grund. Die zahlen sprechen für sich: 120 Kilometer Küste mit 150 Stränden - da finden auch Sie ein lauschiges Plätzchen! Besonders der Bereich zwischen Menton und Hyères wurde seit jeher geschätzt, allen voran natürlich von Künstlern, Schriftstellern und Naturliebhabern. Alle waren sie da und haben die Französische Riviera in ihren Werken verewigt oder sich von ihr inspirieren lassen: Matisse, Chagall, Miró und Picasso, Agatha Christie, F. Scott Fitzgerald, Freidrich Nietzsche oder Françoise Sagan.

Aber was macht das besondere Flair dieser Region aus? Vielleicht ist es die überraschende Abwechslung, die den Reisenden hier erwartet. Statt eintöniger, altbekannter Hotelburgen und langweiliger Touristenortschaften erwartet Sie hier das Abenteuer, viel Schick und Charme. Unversehens stolpern Sie über versteckte Buchten und endlose, promenadengesäumte Strände, fantastische, kurvenreiche Küstenstraßen und zauberhafte Spazierwege, die parfümierte Luft in und um Grasse und die frische Meeresbrise, mondäne Küstenorte und dann wieder verträumte, mittelalterliche Dörfer im Hinterland. Dieser Kontrast zwischen Spiel- und Steuerpara-diesen auf der einen Seite, Familienstränden und traditionellen Orten auf der anderen Seite ist geradezu elektrisierend und fast so schillernd wie das Wasser des Mittelmeers.

Und geben Sie es zu: Wollten Sie nicht auch schon einmal über den roten Teppich von Cannes laufen oder gleich zum Filmfestival dableiben? Die Sportfreunde fiebern sicherlich schon wieder dem nächsten Formel 1 Grand Prix von Monte Carlo entgegen und dann gibt es auch noch das bezaubernde Nizza, die Stadt der unzählbaren Museen. Oder wollen Sie lieber die Spieltische von Monaco testen und hinterher, wenn noch Geld übrig ist, die Schaufenster bestaunen und Shoppen gegen? Auf die Idee kamen vor Ihnen schon andere, etwa die kesse Tochter des Gendarms von Saint Tropez im gleichnamigen Film, besser bekannt als Louis de Funès. Wie ging noch das Lied? "Do you do you St. Tropez"? Also los!

French Riviera Pass(Côte d'Azur)

Für alle, die die Côte d'Azur genauer auskundschaften wollen, ist der French Riviera Pass überaus praktisch. Mit der Touristenkarte erhalten Sie von Antibes bis Monaco freien Eintritt zu rund 20 Sehenswürdigkeiten sowie zahlreiche Vergünstigungen beim Shopping und in Restaurants.

So steigen Sie zum Beispiel in Nizza gratis zur Stadtrundfahrt "Le Grand Tour" in den Bus und probieren im Weinkeller Bianchi auserlesene Tröpfchen. In Antibes ist unter anderem das Picasso Museum inklusive, im Bergdörfchen Eze die wunderschöne Parkanlage. Rabatt gibt es beispielsweise im Attraktionswasserpark Marineland, beim Shopping in der Confiserie Florian in Nizza oder in der Parfümerie Fragonard in Eze. Zu kaufen gibt es den French Riviera Pass mit Infobroschüre in den Tourismusbüros in Nizza, Antibes und Juan-les-Pins sowie in einigen Hotels.

Menton-Infos kompakt

Eine malerische Altstadt und Millionen von Zitronen

"Als Adam und Eva den Garten Eden verlassen mussten, pflückte Eva heimlich eine Zitrone und verbarg sie in ihrem Busen. Nach vielen Jahren beschwerlicher Wanderung gelangten sie an einen waldigen, wasserreichen Ort, wo das hohe Vorgebirge zum warmen, blauen Meer hinabstieg und wo ewiger Frühling herrschte; wahrhaft ein irdisches Paradies. Eva nahm die Zitrone, küsste sie und pflanzte sie in die Erde, worauf kurze Zeit später alle Hänge und Täler mit duftenden Zitronenbäumen übersät waren."

Dies ist die alte Legende von der Zitrone, die man sich in Menton erzählt. Von dieser Zitrone aus dem Garten Eden stammen tausende von Zitronenbäumen, die in Menton und Region das ganze Jahr hindurch ununterbrochen blühen und Früchte tragen. Ihre Existenz verdanken sie vor allem dem ungewöhnlich milden Klima in dem Städtchen, das in einer geschützten Bucht liegt, abgeschirmt gegen Norden durch einen Halbkreis von Bergen, in denen Sie herrliche Wanderungen unternehmen können.

Ein absolutes Muss für jeden Menton-Besucher ist die Besichtigung der malerischen Altstadt. Typisch französisch liegt sie direkt am Hafen und erstreckt sich am leichten Hang empor. Heraus ragt die größte Barockkirche der gesamten Region, die sehenswerte Basilika Saint Michel. Den schönsten Blick auf die Altstadt und den alten Hafen haben Sie vom Quai Napoléon, der kleinen Landzunge, die den Vieux Port von den Wellen des Meeres schützt.

An Menton fahren übrigens die meisten Besucher der Côte d'Azur einfach vorbei. Wer will schon im ersten Ort gleich nach der Grenze Halt machen, wenn Monaco, Nizza und Cannes nur wenige Kilometer weiter liegen? Ein großer Fehler! Denn die Stadt ist traumhaft schön. Zumal man in Menton auch wunderbar baden kann. Es gibt zwei sehr lange, zusammenhängende Strand-Promenaden, eine an der Baie du Soleil und eine an der Baie de Garavan. Ein Spaziergang lohnt besonders am Abend. Wenn Sie vom alten Hafen aus etwa zwei Kilometer an der Promenade entlang laufen, befinden Sie sich plötzlich in Italien, so nah ist die Grenze. Und bei Ihrem Rückweg nach Menton am Meer entlang funkeln die Lichter der hell erleuchteten Altstadt. Einfach traumhaft schön - eben ein irdisches Paradies...

Fotos: CRT Riviera Côte d'Azur, Cindy Joigny, Georges Veran

Parfümerie Galimard- Grasse (Frankreich)

Parfümerie Galimard: Die magische Welt der Düfte

Sie machen eine Woche Urlaub in Grasse? Oder sind nur ein paar Tage dort? Oder nur für einen Tagesausflug? Auf jeden Fall sollten Sie in der „Welthauptstadt des Parfüms“ mal hinter die Kulissen der Duftwasser-Hersteller schnuppern. Und wer ein ganz besonderes Souvenir von der Côte d’Azur mitnehmen will, kann sein eigenes Parfüm selbst herstellen.

Als Jean de Galimard, Graf von Seranon, 1747 seine Parfümerie in Grasse gründete, lag er damit voll im Trend. Das Beduften von feinen Lederhandschuhen war beim Adel in Mode, Galimard belieferte den Hof Ludwigs XV., genannt „der Vielgeliebte“, mit Olivenöl, Pomaden und Parfums, deren Formeln er entwickelte. Damit ist die Firma der drittälteste Parfümhersteller der Welt und heute noch einer der wichtigsten in Frankreich. Die Fabrik in Grasse können Sie 365 Tage im Jahr besichtigen, auch ganz spontan ohne Anmeldung. Vom Destillierkolben bis zum Verkaufsraum gewährt der Traditionshersteller einen Einblick in die Geheimnisse der Duftwässer. Durch eine Glasscheibe lässt sich direkt beobachten, wie eine Creme, ein Parfüm oder ein Raumduft entsteht. So werden zum Beispiel vier Tonnen Rosenblüten zu gerade mal einem Liter Rosenöl. Nach der Führung sehen Sie die Auswahl im Shop mit ganz anderen Augen.

Spielen Sie auf der Duftorgel

Wer sein eigenes Parfum herstellen möchte, nimmt an einem Workshop im „Studio des Fragrances“ teil und mischt sich Basis, Herz- und Kopfnote zu einem einzigartigen Duft zusammen. Dafür gibt es eine Duftorgel: 127 verschiedene Düfte, die miteinander kombiniert werden können. Zimt, Himbeere, Moschus, Lavendel, Limette, Veilchen, Orangenblüte, Schokolade …. Puh, bei so viel zu Schnuppern fühlt man sich schon mal überfordert, aber zum Glück hilft da „la nez“ weiter. „Die Nase“, so werden in Frankreich die Experten genannt, die tausende Duftnoten unterscheiden können. Beim Mischen der einzelnen Düfte werden Sie auf Deutsch beraten, Essenzen werden zusammengestellt, aufeinander abgestimmt, bis alles harmoniert. Das Ganze mit einer Pipette in den Flakon getröpfelt, geschüttelt und dann auf den Teststreifen gesprüht. Zuerst riechen Sie die Kopfnote, nach zehn Minuten entwickelt sich die Herznote. Eine wahre Erleuchtung für die Nase.

Duftende Erinnerung

100 Milliliter Ihres eigenen Parfüms können Sie nach zwei Stunden mit nach Hause nehmen. Die Formel wird abgespeichert, so dass Sie den Duft jederzeit per Internet bestellen können. Nicht nur als Eau de Parfum oder Toilette, sondern auch als Lotion, After Shave Balsam oder Duschgel. Ein ganz besonderes Souvenir, denn nicht umsonst sagte der französische Schriftsteller Victor Hugo: „Nichts weckt die Erinnerung so wie der Duft.“

Adresse Parfümerie Galimard Grasse
73 route de Cannes, 06130 Grasse

Öffnungszeiten Parfümerie Galimard Grasse
Informationen zu Führungen und Öffnungszeiten finden Sie hier

Adresse Le Studio des Fragrances
5 route de Pégomas, 06131 Grasse

Öffnungszeiten Le Studio des Fragrances
Informationen zu den Kursen und Öffnungszeiten finden Sie hier

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