Badenweiler

Genießen Sie es einfach, das Badenweiler-Feeling!

Der Kurort Badenweiler, vor fast 2.000 Jahren von den Römern gegründet, ist einer der beliebtesten Urlaubsorte Deutschlands, nur dass nicht mehr die Kur alles dominiert, sondern Kurzurlaub, Wellness, Kultur und die herrliche Cassiopeia Therme mitten im Ort.

Genießen Sie es einfach, das Badenweiler-Feeling!

Der Kurort Badenweiler, vor fast 2.000 Jahren von den Römern gegründet, ist einer der beliebtesten Urlaubsorte Deutschlands, nur dass nicht mehr die Kur alles dominiert, sondern Kurzurlaub, Wellness, Kultur und die herrliche Cassiopeia Therme mitten im Ort.

Entzückend, bezaubernd, reizend, einmalig, herrlich, wunderschön: Die Liste der Adjektiv gewordenen Liebeserklärungen ist lang, mit denen Gäste in den letzten 150 Jahren Badenweiler beschrieben. Und es waren berühmte Namen darunter: Hermann Hesse, Johannes Rau, Theodor Heuss, Anton Tschechow, Annette Kolb, Indira Gandhi, Charles Regnier.

Was macht es aus, dieses Badenweiler-Feeling? Alles so klein, alles so nah, alles so lieblich geschützt. Ein paar Schritte zur Burg hoch, ein kurzer Spaziergang zum Kurhaus, ein paar Gehminuten zurück zum Hotel. Liebenswert überschaubar alles, durchaus ein bisschen mondän, aber nicht so wie hundert Kilometer rheinaufwärts. "Kleine Schwester von Baden-Baden" nennen manche Badenweiler, das trifft es nicht schlecht.

Kulturell bietet das 3.909-Einwohner-Örtchen soviel wie eine respektable Mittelstadt. Konzerte, Theaterstücke, Kabarett, Lesungen, Ausstellungen - wer im Urlaub geistige Nahrung sucht, wird häufig fündig. Wer eher profan an leibliche Speisung denkt, erst recht. Die gute Markgräfler Küche von Vesperbrett bis Sterne-Tafel wird hier mit Liebe und Herzblut zelebriert.

Und die Natur - natürlich! Die gibt's hier im Doppelpack. Die wilden, dunklen Schwarzwaldgipfel mit rauen Winden und Alpenblick sind das eine. Die lieblichen Weinberge, das saftige Grün, die 1.700 Sonnenstunden jährlich im Rheintal das andere. Beides hat seinen Reiz, und Badenweiler hat eben beides.

Übrigens: Badenweiler ist beileibe nicht nur "60 plus x". Hier vergnügen sich junge Paare, strampeln Biker den Blauen hoch, vergnügen sich Familien im Thermalbad. Ist ja auch klar: Warum soll man auf dieses ganz spezielle, wunderschöne Badenweiler-Feeling warten bis man alt ist?

Videos vom Fini-Resort Badenweiler

Wellness- und Erlebnishotel im Südschwarzwald

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Kulinarik

Reben im Rheintal

Nachhaltigkeit

Kurpark

Von jeder Pflanzeninsel aus schweift der Blick unweigerlich zum nächsten Beet, den Mammutbäumen, zur nächsten Anlage oder den historischen Gebäuden wie z.B. der Römischen Badruine. Lassen Sie sich bei einem Spaziergang von der Schönheit der Natur leiten. Sie weist Ihnen den Weg zu idyllischen Plätzen, Ruheoasen, lädt ein zum Verweilen und Genießen.

Der 22 Hektar große Kurpark wurde 1758 auf Anregung von Karl-Friedrich Markgraf von Baden mit der Pflanzung einer Nußbaumallee am Hang der Burgruine angelegt. Zwischen 1824 und 1828 erweiterte der damalige Hofrat und Gartendirektor von Schwetzingen, Johann Michael Zeyher (1770 bis 1843), den kleinen Park nach dem Vorbild englischer Anlagen.

Der eigentliche Schöpfer des Gartens war jedoch der großherzogliche Parkdirektor Ernst Krautinger (1824 bis 1898). Von 1860 an wurde der Park unter seiner Leitung erheblich erweitert und danach durch den damals nicht öffentlichen Schlosspark ergänzt. Zahlreiche Bäume aus dieser Zeit, die inzwischen eine Höhe von bis zu 40 Metern erreicht haben, stehen heute noch. Seit 1959 wurden auf Initiative von Diplomgärtner Bruno Müller mit 30 anderen botanischen- und Baumgärten auf vier Kontinenten Samen getauscht und Sämlinge für die hiesigen Anlagen herangezogen. Der jetzige Leiter, Gärtnermeister Harald Schwanz, setzt diese Tradition fort.

Die Kaffeemühle, Badenweilers Panorama-Rundweg, führt Sie direkt zu den schönsten Aussichtspunkten des Kurparks. Vom Vogesenblick aus genießen Sie einen herrlichen Blick auf das Markgräflerland und die Rheinebene bis hin zu den Vogesen. Die Burg Baden eröffnet eine einzigartige Fernsicht auf den Schwarzwald und die Schweizer Alpen.

Palmen, Zedern, Oleander, seltene Kakteen, faszinierende Mammutbäume, Magnolien, Sumpfzypressen, heilsame Kräuter, Rebhänge in sonniger Lage. Erleben Sie in Badenweiler die Vielfalt der Natur. Lernen Sie im Hildegard von Bingen-Garten wichtige Heilkräuter kennen, bestaunen Sie im Gutedel-Garten über 70 verschiedene Gutedel-Variationen.

Quelle: www.badenweiler.de

Burg Baden und Burgberg

Die Burg Baden, auch Burg Badin oder Burg Badenweiler genannt liegt auf einer Höhe über dem Kurpark mitten in Badenweiler und ist das weithin sichtbare Wahrzeichen des Kurstädtchens.

Ausgrabungen in der Burg und auf dem Burghügel beweisen, dass der Hügel schon vor 1122 besiedelt wurde. Funde belegen, dass die Römer zum Schutz von Aqua Villae ein Kastell errichteten. Später bauten die Alemannen eine Höhenburg, um ihr Gebiet zu sichern. Diese Taktik wurde von den Franken übernommen.

Ab 1122 war die Burg im Besitz der Zähringer zum Schutz ihres Silberbergbaus. Im Jahr 1147 gelangte die Burg als Mitgift in den Besitz der Welfen. Durch Tausch kam die Burg 1157 an die Staufer, als Erbe 1268 an die Grafen von Freiburg, durch Heirat 1303 an die Grafen von Straßberg. Am 6. April 1678 wurde die Burg im Holländischen Krieg von den abrückenden französischen Besatzern unter Marschall Crequi gesprengt. Danach wurde sie nicht wieder aufgebaut.

Um die Ruine vor dem Verfall zu schützen und sie touristisch zu erschließen, wurde sie restauriert. Der Bergfried ist als Aussichtsplattform zu besteigen. Die vielen hohen erhaltenen Mauern der Ruine zeigen verschiedene Räume und den Palas. Die Burgruine kann durch einen steilen Weg betreten werden.

An der Westseite des Flanierweges um den Burgberg, der sogenannten Kaffeemühle, steht mit Blick auf die Vogesen das Denkmal für Großherzog Friedrich I. (1826-1907); es wurde 1912 von Karl Friedrich Moest von der Kunstakademie Karlsruhe geschaffen und zunächst am Schlossberg aufgestellt. Es ist das größte Denkmal Badenweilers und symbolisiert zugleich eine wesentliche Epoche des badischen Landes als eigenständigen Staat. Der beliebte Landesvater kam häufig nach Badenweiler und feierte hier 1906 auch seinen 80. Geburtstag als dienstältester Monarch Europas. Ebenfalls mit Blick auf die Vogesen wurde 1992 das neue Tschechow-Denkmal am Burgberg errichtet.

Im Jahr 1904 starb in Badenweiler der russische Schriftsteller, Novellist und Dramatiker Anton Pawlowitsch Tschechow. Das weltweit erste Denkmal für ihn stand an gleicher Stelle von 1908 bis 1918, fiel aber der Metallsammelaktion im Ersten Weltkrieg zum Opfer. Heute erinnert daran eine Gedenkplatte. Anlässlich des 100. Todestages von Tschechow wurde am 15. Juli 2004 ein "Symbolischer Kirschgarten" am Denkmal von Vertretern aus Russland und Badenweiler gepflanzt. Er soll ein Zeichen für ein neues, friedliches Europa im Geiste Tschechows sein. Am Fuße des Burgberges steht das Kurhaus, wo sich seit 1998 das Literarische Museum "Tschechow Salon" befindet.

Römische Badruine

Bereits im Jahr 75 nach Christus entstand die Badeanlage unter römischer Herrschaft. Die römische Badruine in Badenweiler ist eine der größten und eindrucksvollsten Anlagen dieser Art nördlich der Alpen.

Der römische Name des einstigen antiken Kurorts lautete vermutlich Aqua Villae, sicher ist jedenfalls, dass es sich um einen attraktiven Badeort mit Wohnhäusern, Läden und sogar einem römischen Tempel handelte.

Die Ruine des römischen Bads wurde 1784 unter Markgraf Karl Friedrich von Baden freigelegt. In römischer Zeit war das Bad der Göttin Diana Abnoba geweiht, wie der Grabungsfund eines Weihesteins nahe legt. Der Kult der Jagdgöttin Diana war damals mit dem Kult der keltischen Schwarzwaldgöttin Abnoba verschmolzen.

Das mehrmals umgebaute und erweiterte Badehaus bildete vom 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr. den Kern der römischen Siedlung. Gebadet wurde - strikt nach Geschlechtern getrennt - nach allen Regeln römischen Badelebens. Es gab heiße und kalte Bäder, Duschen, Schwitzkuren, Massagen, Gymnastik und Ruhephasen.

Heute erinnert die durch eine außergewöhnlich interessante Glasarchitektur -eine architektonische Meisterleistung aus 1.725 quadratischen Glasscheiben- geschützte Badruine im modernen Kurbad Badenweiler an die Glanzzeit römischer Badekultur. Eine sorgfältig recherchierte Ausstellung informiert die Besucher der Römischen Badruine über die Geschichte des Römischen Badewesens. Ein Modell gibt zudem eine Vorstellung davon, wie die Thermen ursprünglich ausgesehen haben.

Die Badruine ist zwischen April und Oktober von 10.00 bis 18.00 und zwischen November und März von 10.00 bis 17.00 geöffnet.

Der Eintritt für Erwachsene liegt bei 2,- Euro, ermäßigt bei 1,50 Euro.

Quelle: www.badenweiler.de

Cassiopeia Therme

Die Cassiopeia Therme in Badenweiler vereint auf 3.800 qm Gesundheit und Wellness. Ein echtes Highlight im Thermalbad ist das Kuppelbad, das mit dem deutschen Stahlbaupreis ausgezeichnet wurde und das Wasser in besonderem Licht erstrahlen lässt. Daneben erwarten den Besucher ein Marmorbad mit Badegrotte sowie ein Außenbecken mit Blick auf den Park und die römische Badruine. Rundbecken, Strömungskanal, Nackenduschen und Massagedüsen runden das Angebot ab.

Wer es lieber heiß mag, der taucht ein in die Saunawelt der Cassiopeia Therme. Gleich sechs Saunen mit Temperaturen von 55 C bis 100 C bieten ein abwechslungsreiches Saunavergnügen. Zur Abkühlung stehen den Besuchern Eisbrunnen, eine Duschgalerie sowie ein Abkühlbalkon zur Verfügung. Einzigartig ist das Thermal-Nacktschwimmbecken und im Steinbad trifft glühendes Gestein auf einen Bottich mit eiskaltem Wasser.

Ebenfalls eine Besonderheit ist das Römisch-Irische Bad, das aus einer Kombination römischer Thermal- und Dampfbäder und trockener, irischer Heißluftbäder besteht. Einem festen Ablauf folgend besuchen Sie diese nacheinander, die Temperaturen steigen dabei langsam an. Zu guter Letzt darf die Wellnessoase nicht fehlen. Entspannen Sie bei einem Rhassoulbad oder im Hamam, bei verschiedenen Peelings oder Körperpackungen oder tanken Sie Sonne im Sand-Licht-Bad.

Lage, Anfahrt

Verlassen Sie die A 5 aus Norden kommend an der Ausfahrt 65 - Müllheim/Neuenburg. Folgen Sie der B 378 an Neuenburg und Müllheim vorbei in Richtung Badenweiler. In Badenweiler folgen Sie der Beschilderung zur Cassiopeia Therme, die Einfahrt befindet sich in der Friedrichstr. / Ecke Hebelweg.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Tageseintritt Thermalbäder: 9.00 - 22.00, 14,- Euro
Aufpreis Saunalandschaft: 11.00 - 22.00, 6,- Euro
Aufpreis Römisch-Irisches Bad: 11.00 - 22.00, 6,- Euro
Kombieintritt für alle Bereiche: 25,- Euro
Wellness-Oase: 11.00 - 22.00
Bistro: 11.00 - 21.00

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