Fontainebleau

Vom royalen Jagdrevier zum Kletterparadies

Um dem mittelalterlich engen Paris zu entfliehen, reiste Ludwig XIV. oft und lange nach Fontainebleau. Wie alle französischen Regenten jagte der Sonnenkönig gern und ausschweifend in dem großen Waldgebiet, etwa 60 Kilometer südlich von Paris. Die Stadt Fontainebleau (sprich "Fontänbloh") wirkt gegen das berühmte Renaissanceschloss eher schlicht und gemütlich - ein beliebtes Ziel für alle Schlossbesucher, die in einem malerischen Straßencafé entspannen und die Geschichte auf sich wirken lassen wollen.

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Vom royalen Jagdrevier zum Kletterparadies

Um dem mittelalterlich engen Paris zu entfliehen, reiste Ludwig XIV. oft und lange nach Fontainebleau. Wie alle französischen Regenten jagte der Sonnenkönig gern und ausschweifend in dem großen Waldgebiet, etwa 60 Kilometer südlich von Paris. Die Stadt Fontainebleau (sprich "Fontänbloh") wirkt gegen das berühmte Renaissanceschloss eher schlicht und gemütlich - ein beliebtes Ziel für alle Schlossbesucher, die in einem malerischen Straßencafé entspannen und die Geschichte auf sich wirken lassen wollen.

Lauschig ist die Kleinstadt mit dem wohlklingenden, berühmten Namen. Über 14.600 Einwohner leben nahe dem berühmten Renaissanceschloss, das im 16. Jahrhundert von den Königen Franz I. und Heinrich II. erbaut wurde. Es war das Stammhaus aller französischen Herrscher und die kaiserliche Residenz Napoleons, von hier starteten die traditionellen Hetzjagden. Unweit des königlichen Jagdpavillons entstand so eine Ansiedlung, die unter Franz I. zu einer richtigen Stadt anwuchs: Fontainebleau. Rund 450.000 Touristen besuchen heute jährlich das Schloss, noch mehr suchen im riesigen Waldgebiet Erholung - fast 13 Millionen.

Geliebter Wald

Der Wald - er war nicht nur royales Jagdrevier, sondern auch Inspirationsquelle für die von Théodore Rousseau begründete Malerei-Gattung des "Paysage intime" (Schule von Barbizon). Ambitionierte Künstler siedelten ganz in der Nähe in der Kolonie Grez-sur-Loing. Einige Werke von Paul Cézanne sollen hier entstanden sein, Verdi legte den ersten Akt seines "Don Carlos" nach Fontainebleau. Doch nicht nur für die bildende Kunst hat der Forêt de Fontainebleau enorme Bedeutung. Freikletterern bedeutet der Wald das Paradies, die Sandstein-Blöcke gehören zu den bekanntesten und ältesten Bouldergebieten Europas.

Geliebte Pferde

Die Stadt trägt noch einen Zweitnamen: "Hauptstadt der Pferde". Die einst königliche Leidenschaft fürs Reiten ist der traumhaften Gegend geblieben. Ausflüge im Wald von Fontainebleau, vorbei an wunderlichen Felsblöcken, erfreuen sich großer Beliebtheit. Profis sind drei Orte heilig: Le Grand Parquet für Dressur und Wettbewerbe, das Hippodrome de la Solle für Pferderennen und die L'École Militaire Équestre (EME), die Militärreitschule. Wer lieber zu Fuß die Stadt durchstreifen mag: Es gibt wunderbare kleine Cafés, Konditoreien und Restaurants. Ein Éclair au chocolat, ein Macaron oder lieber etwas Herzhaftes? Tipp: Auf dem Wochenmarkt einen "Fontainebleau" kaufen, das ist ein milder Käse, typisch für die Gegend. Oder "Brie"-Käse aus der Region (Melun, Coulomniers) - dazu ein Glas Rotwein. Mmm!

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