Böhmische Schweiz-Infos

Die Böhmische Schweiz ist der tschechische Teil des Elbsandsteingebirges und liegt flussabwärts von Tetschen (tschechisch: Decín), beiderseits der Elbe.

Der Name Böhmische Schweiz knüpft an die deutsche Bezeichnung der Sächsischen Schweiz an. Diese entstand im 18. Jahrhundert und soll dabei auf die beiden Schweizer Künstler Adrian Zingg und Anton Graff zurückgehen, die sich von der Landschaft an ihre Heimat erinnert gefühlt haben könnten. Östlich geht der Nationalpark "Böhmische Schweiz" in das Lausitzer Gebirge, westlich ins Landschaftsschutzgebiet Elbsandsteingebirge und weiter ins Erzgebirge über.

Der Nationalpark Böhmische Schweiz ist der jüngste von vier tschechischen Nationalparks. Er wurde 2000 geschaffen, um die einzigartigen Sandsteinformen zu schützen. Von den 79,2 Quadratkilometern Fläche sind 97 Prozent Wälder, überwiegend Fichten. An Moos- und Flechtenarten herrscht eine erstaunliche Vielfalt.

Die höchste Erhebung auf tschechischer Seite ist der Rosenberg (tschechisch: Ruzový vrch), eine 619 Meter hohe Basaltkuppe. Zum Symbol des Nationalparks wurde das Präbischtor (Pravcická brána), mit einer Breite von über 26 Metern und einer Höhe von 16 Metern das größte Felsentor Europas. Das ganze Gebiet ist touristisch sehr beliebt. Zahlreiche Felsüberhänge bilden geheimnisvolle Ecken, wunderschöne canyonartige Schluchten und Höhlen machen aus der Böhmischen Schweiz eine spektakuläre Naturoase.

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