Kempten
Kempten

Urlaub in Kempten im Allgäu: gastlich und weltoffen

Kempten liegt mitten im Allgäu, der südlichsten Ferienregion Deutschlands. An lauen Sommerabenden erinnert der Rathausplatz an eine italienische Piazza. Im eher deutschen Winter ist er idyllische Kulisse für den Weihnachtsmarkt.

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Kurzurlaub in Kempten

Gastlich und weltoffen - in Kempten lebt sich's gut!

Kempten liegt mitten im Allgäu, der südlichsten Ferienregion in Deutschland. An lauen Sommerabenden erinnert der Rathausplatz an eine italienische Piazza. Im eher deutschen Winter ist er idyllische Kulisse für den Weihnachtsmarkt. Kempten ist mit über 2000 Jahren Geschichte eine der ältesten Städte Deutschlands.

Die verschiedenen Museen und der Archäologische Park "Cambodunum" machen Geschichte lebendig.

Alt und Jung treffen sich im Sommer gerne zum Plaudern in urigen Biergärten und gemütlichen Straßencafés. Geschäftig, fröhlich und gastfreundlich sind sie, die Kemptener. Zu entdecken gibt es in der ganzen Stadt eine Menge trendige Bars, originelle Kneipen und stilvolle Restaurants. Wie soll die Küche sein? International oder allgäuerisch mit den berühmten Kässpatzen?

Auch kulturell ist hier einiges geboten: Die Museums-Meile Kempten ermöglicht eine spannende Tour durch Allgäuer Kultur und Kunst, Technik- und Sportgeschichte. Das Allgäu-Museum ist als "Schatzkästchen Bayerns" sehr beliebt. Es vereint in seinem Kunstgewölbe die zentrale Sammlung regionaler Kunst, mit Werken vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. Der barocke Marstall beherbergt zwei einzigartige Museen. Das Alpinmuseum - das bedeutendste alpingeschichtliche Museum Europas - ist berühmt für seine große und teils kuriose Skisammlung.

Wer sich für die Kunst der Gotik begeistert, dem bietet die wertvolle Sammlung der Alpenländischen Galerie Augenweide und Kunstgenuss in den hervorragenden Schnitzwerken und Malereien. Die Kunsthalle Kempten zeigt in schönem Ambiente wechselnde Ausstellungen für junge Kunst und entwickelt sich zum attraktiven Anziehungspunkt für das Kunstpublikum.

Der Hausberg der Kemptener schiebt sich 915 m in die Höhe, lädt zum geruhsamen Spazieren gehen, flotten Wandern oder sportlichen Mountainbiken ein. Von dort oben hat man eine herrliche Aussicht auf die Allgäuer Alpen und überblickt das "grüne Kempten" mit seinen vielen Parks. Diese Oasen bieten Ruhe und Erholung.

Im Herzen der Stadt sind der Hofgarten und die Burghalde. Ein paar Minuten vom Zentrum entfernt erhebt sich der großzügig angelegte Landschaftspark Engelhalde, den Kinder wegen der attraktiven Spielmöglichkeiten lieben. Das Landschaftsschutzgebiet Schwabelsberger Weiher mit seiner reichhaltigen Flora ist einer von vielen Ruhepolen am Rande der Stadt.

Stadtgeschichte Kempten

Stadtgeschichte Kempten: Doppelstadt wieder vereint

Als älteste schriftlich genannte Stadt Deutschlands hat Kempten eine mehr als 2.000jährige Geschichte. Doch erst seit 200 Jahren ist Kempten e i n e Stadt. Meilensteine der Geschichte.

Die Hauptstadt des Allgäus besitzt eine lange Geschichte. Im gesamten Stadtbild spiegelt sich dieser jahrhundertlange Zwist der ehemaligen protestantischen Reichsstadt und der katholischen Fürstabtei wider. Hier die aus der Gotik gewachsene Altstadt, dort die barocke Stiftstadt. Kempten, eine Stadt mit einer bewegten Vergangenheit.

Der griechische Geograph Strabon erwähnte Kempten ca. 18 n. Chr. im 4. Buch seiner Erdbeschreibung. Genauer gesagt, sprach er von der keltischen "Polis", also Stadt "Kambodunon", was soviel bedeutet, wie "befestigter Platz an der Flusskrümmung". Kempten hat somit die älteste schriftliche Erwähnung einer deutschen Stadt. Von ihrem keltischen Ursprung ist heute nichts mehr zu spüren, dafür umso mehr vom römischen "Cambodunum".

Römerzeit

Auf der Hochfläche östlich der Iller lag zur Römerzeit eine Stadt mit gepflasterten Straßen und Steinhäusern. Nach mediterranem Vorbild errichtet, war sie im 1. Jahrhundert nach Christus Hauptort der römischen Provinz Rätien. Heute wird dort, durch Ausgrabungen im archäologischen Park "Cambodunum", Kemptens römische Vergangenheit wieder lebendig.

Durch die Überfälle der Alemannen um das Jahr 259/260 wurde die Stadtanlage teilweise zerstört und weitgehend aufgegeben. Die Römer verlegten ihre Siedlung an den Fuß der heutigen Burghalde im Tal Iller.

Reformation

Mehrere Jahrhunderte später tritt Kempten wieder mit Schriftzeugnissen ins Licht der Geschichte, diesmal durch Kirche und Kloster. Jahrhundertlang andauernde Streitigkeiten zwischen Fürststift und Stadt begannen mit dem Erstarken der Bürgersiedlung, die um die Pfarrkirche St. Mang entstanden war und 1289 den Rechtsstatus erlangte. Als sich Kempten 1527 auch noch der Reformation anschloss, verstärkten sich die Spannungen mit dem Fürststift, durch den konfessionellen Gegensatz, immer mehr.

30-jähriger Krieg

Es kam sogar soweit, dass sich die beiden Kontrahenten im 30-jährigen Krieg gegenseitig zerstörten. Aber schon gegen Ende des Krieges plante Fürstabt Roman Giel von Gielsberg den Neubau von Residenz und Kirche, der jetzigen St. Lorenz-Basilika und der Residenzanlage, die heute zum Kostbarsten des süddeutschen Barock und Rokoko gehören.

Nachdem die fürstäbtliche Stiftsiedlung Stadtrechte erhielt, verschärfte sich auch noch der wirtschaftliche Konkurrenzkampf. Doch der absolutistische Klosterstaat und die freie Reichsstadt, die über keinerlei Entwicklungsumland verfügte, hatten sich mit dem alten Reich selbst überlebt.

1818: endgültig "Vereinte Stadt Kempten"

So wurden sie 1803 unter Verlust ihrer Eigenstaatlichkeit churbayerisch und 1818 nun endgültig zur "Vereinten Stadt Kempten" erklärt. Für heute hat das damalige Neben- und Gegeneinander auch seine architektonisch interessanten Folgen mit sich gebracht.

Kempten-Museum im Zumsteinhaus

Wer mehr erfahrenh will: Das frisch gebackene Stadtmuseum öffnete am 7. und 8. Dezember 2019 erstmals seine Türen. Im Kempten-Museum im Zumsteinhaus bieten die Ausstellungsräume im Erdgeschoss einen kurzweiligen Schnelleinstieg in die Geschichte Kemptens und der Gebrüder Zumstein – Stoffhändler und Erbauer des Hauses. Eine begehbare Stadtkarte zeigt alle Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wer tiefer in die Stadtgeschichte eintauchen möchte, findet im ersten und zweiten Obergeschoss Gelegenheit dazu: Elf Themenräume beleuchten die die spannende Stadtgeschichte Kemptens zeitübergreifend von den Römern bist heute. Der Eintritt ins Museum ist frei.

Adresse Kempten-Museum im Zumsteinhaus
Residenzplatz 31, 87435 Kempten (Allgäu)

Öffnungszeiten Kempten-Museum im Zumsteinhaus
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier

Cambodunum- Kempten (Allgäu)

Archäologischer Park Cambodunum: Antike unter freiem Himmel

Cambodunum – es war der Name der Römer für die heutige Stadt Kempten. Es gibt immensere Reste römischer Städte in Deutschland, nachweisbar ältere gibt es nicht. Von den Spuren und kostbaren Funden aus 120 Jahren archäologischer Arbeit in Kempten zählt die Tempelanlage unter freiem Himmel zu den Sensationen. Folgen Sie Grundmauern von Forum und Basilika und tauchen ein in die Badekultur des Statthalterpalastes.

Die Anlage am Stadtrand von Kempten, direkt an der Illerbrücke und ca. 100 m von der Altstadt entfernt, ist seit 1983 geöffnet und unterteilt sich in drei Abschnitte:

Der erste Abschnitt

Der erste Abschnitt des archäologischen Parks ist der Gallorömische Tempelbezirk der Römerstadt Cambodunum. Hier nahm man eine Teilrekonstruktion auf den originalen Grundmauern vor. Vor fast 2.000 Jahren hatten in dem heiligen Bezirk die verschiedenen Bevölkerungsteile die Möglichkeit, ihrem religiösen Glauben nach zu gehen. Man sieht rekonstruierte Tempelbauten und das Freigelände.

Der zweite Abschnitt

Der zweite Abschnitt sind die "Kleinen Thermen" des Statthalterpalastes. Die Fundamente wurden freigelegt und sie sind in einer Schutzhalle zu besichtigen. Dies ist der beeindruckenste Teil der Parkanlage. Man sieht hier originale Grundmauern, Böden, Heizungskeller und Kanäle. Ein großes Gesamtmodell, welches interaktiv bedienbar ist, diverse Bild-Text-Tafeln und archäologische Funde geben Einblick in das Aussehen, die technischen Einrichtungen und die Geschichte der Therme sowie des römischen Bäderwesens.

Der dritte Abschnitt

Der dritte Abschnitt befindet sich im Parkgelände und es sind Teile des Forums. Dieser Teil ist frei zugänglich. Man sieht im Park die Basilika des Forums. Dies war der große Versammlungsraum der Römerstadt. Die aufragenden Grundmauern des Forums geben einen Einblick von der Größe und der Lage des Gebäudekomplexes. Einen guten Überblick hat man vom wiedererrichteten Tribunal. Mit Hilfe von einem Modell und Schautafeln wird die Anlage erläutert.

Adresse Cambodunum
Cambodunumweg 3, 87437 Kempten

Öffnungszeiten Cambodunum
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

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