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Heringsdorf - Usedoms Nr. 1:

Kilometerlange Sandstrände und schicke Bäderarchitektur, feine Fischrestaurants und kleine Boutiquen, jede Menge Wassersport und Kultur: Ja, wer die See, frischen Fisch und das Flair der Bäderarchitektur um 1900 liebt, ist in Heringsdorf genau richtig. Das berühmteste und älteste der drei Kaiserbäder Usedoms huldigt jedes Frühjahr dem Hering.

Heringsdorf, Ostsee

Usedoms Nr. 1: Belle Epoque und frischer Wind

Kilometerlange Sandstrände und schicke Bäderarchitektur, feine Fischrestaurants und kleine Boutiquen, jede Menge Wassersport und Kultur: Ja, wer die See, frischen Fisch und das Flair der Bäderarchitektur um 1900 liebt, ist in Heringsdorf genau richtig. Das berühmteste und älteste der drei Kaiserbäder Usedoms huldigt jedes Frühjahr dem Hering.

Ein Dorf ist Heringsdorf schon lange nicht mehr. Seit sich Reich und Adlig hier Anfang des 20. Jahrhundert mit Vorliebe erholten, hat die Popularität rasant zugenommen. Im Norden grenzt Bansin an, im Süden Ahlbeck. Die drei Orte verbindet eine 12 Kilometer lange Prachtpromenade (mit Radweg) und führt inzwischen bis ins polnische Swinemünde. Wer unterwegs mal schnell ans Meer möchte, kein Problem: Es kommen 70 Strandzugänge (und 4.500 Strandkörbe zum Füße hochlegen).

Badewanne der Berliner

„Man hat Ruhe und frische Luft und diese beiden Dinge erfüllen Nerven, Herz und Lungen mit einer stillen Wonne“, schrieb Theodor Fontane - vor 150 Jahren. Heinrich Mann schwärmte ebenfalls von Heringsdorf: „Dreiundeinehalbe Stunde Bahnfahrt, und man findet ein schönes Hotel- und Villenviertel gleich an der See.“ Die Kaiserbäder waren schon immer die „Badewanne der Berliner“. Bis heute kommt jeder dritte Urlauber aus Brandenburg oder Berlin.

Am Anfang war der Hering da

Mit Fisch hat einmal alles angefangen. Georg Bernhard von Bülow, ein entfernter Verwandter von Loriot, ließ 1818 eine kleine Fischersiedlung mit Heringspackerei anlegen. Zwei Jahre später besichtigte der Preußenkönig den Ort, sein Sohn schlug den Namen „Heringsdorf“ vor. Heute wird dem „Clupea harengus“ (zu deutsch „atlantischer Hering“) jedes Jahr ganz besonders gehuldigt - bei den Usedomer Heringswochen im März/ April.

Heiß begehrt sind die Usedomer Traumziele das ganze Jahr über. Schon 1893 konnten Badegäste über eine Seebrücke raus aufs Meer schlendern. Vor 20 Jahren wurde die Brücke komplett neu gebaut, 50 Meter neben der ersten. Sie ist mit 508 Metern die längste Seebrücke ihrer Art in Kontinentaleuropa. Auf der Brücke gibt’s Geschäfte, mehrere Lokale, das Muschelmuseum, ein Kino und sogar Ferienwohnungen. Unter dem Pyramidendach am Ende befindet sich ein italienisches Restaurant. Danach geht’s nur noch runter zum Anleger. Dort können Feriengäste mit den „Adler“-Schiffen zu einer Ausflugstour aufbrechen. Nach ein paar Stunden ist man durchgepustet und voller Eindrücke - und zurück in Heringsdorf. Zum Glück, denn wer will schon wirklich weg von hier…?

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