Wismar

Wunderbares Welterbe: Das vielseitige Wismar

Die Hansestadt Wismar liegt im Norden Deutschlands an der Südspitze der durch die Insel Poel geschützten Wismarbucht. Die Wismarer Altstadt ist Bestandteil des UNESCO Welterbes und besticht durch zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

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Wunderbares Welterbe: Das vielseitige Wismar

Die Hansestadt Wismar liegt im Norden Deutschlands an der Südspitze der durch die Insel Poel geschützten Wismarbucht. Die Wismarer Altstadt ist Bestandteil des UNESCO Welterbes und besticht durch zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

"Alter Schwede": Wurde um 1380 erbaut. Im Mittelalter befanden sich im Erdgeschoss Wohn- und Geschäftsräume, darüber angeordnet Speicherböden. Erst 1878, als hier eine Gastwirtschaft einzog, erhielt das Gebäude den Namen "Alter Schwede" zur Erinnerung an die Wismarer Schwedenzeit von 1648 bis 1803.

Rathaus und Marktplatz: Der Marktplatz ist mit 10.000 Quadratmeter Fläche einer der größten in Norddeutschland. Auf der Nordseite des Marktplatzes befindet sich das Rathaus. Im Jahre 1807 stürzte der linke Flügel des spätgotischen Vorgängerbaus ein. Nach Plänen des Ludwigsluster Hofs und Landbaumeisters Johann Georg Barca wurde das Rathaus im klassizistischen Stil in der Zeit von 1817 bis 1819 wiederaufgebaut.

St.-Nikolai-Kirche: Ihr 37 Meter hohes Mittelschiff ist das vierthöchste Kirchenschiff Deutschlands. Mit dem Bau der heutigen Kirche wurde im 14. Jahrhundert begonnen. Ursprünglich hatte der Turm einen schlanken Dachreiter, der 1703 einem Orkan zum Opfer fiel. Durch den Einsturz des Turmes wurden auch große Teile der Inneneinrichtung zerstört, die man danach im Barockstil ersetzte. St. Nikolai war die Kirche der Schiffer und Fahrensleute.

Wassertor: Das letzte von fünf Stadttoren, die in einer 4 Meter hohen Stadtmauer eingebunden waren. Das um 1450 einem Vorgängerbau folgende Tor wurde im spätgotischen Stil errichtet. Während das Tor zur Stadtseite hin noch einen typischen spätgotischen Stufengiebel aufweist, zeigt sich der um 1600 umgebaute Nordgiebel in Form eines Dreiecks. Beide Giebelfassaden sind mit Blenden und je zwei Wappen geschmückt.

Lohberg: Ein malerischer Platz in der Nähe des Alten Hafens. Hier stehen farbenprächtige Lagerhäuser und Speichergebäude, in denen sich Restaurants und Kneipen befinden.

Fürstenhof: Sitz der mecklenburgischen Herzöge. Seine jetzige Gestalt setzt sich aus zwei fast rechtwinklig zueinander stehenden Flügeln zusammen. Der westliche Flügel, das so genannte "Alte Haus", entstand 1512/13. Das "Neue Haus" entstand in den Jahren 1553 bis 1555 im Stil der italienischen Renaissance. Es ist mit plastischem Kalkstein- und Terrakottaschmuck reich verziert. Nach der Abtretung Wismars an die schwedische Krone 1648 wurde von 1653 bis 1802 das höchste schwedische Gericht für die schwedischen Besitzungen in Norddeutschland, das so genannte Tribunal, im Fürstenhof eingerichtet.

Grube: Einer der ältesten künstlichen Wasserläufe, die durch eine Stadt führen. Die Grube verbindet den Schweriner See mit der Ostsee. In der Mitte des 13. Jahrhunderts zur Trinkwasserversorgung der Stadtbewohner angelegt.

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