Schwerin 2 Reisepakete
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Urlaub in Schwerin, nördliche Kulturperle

Schwerin wird von seinen Einwohnern gern als "Stadt der sieben Seen und Wälder" bezeichnet. Die Stadt liegt eingerahmt von der mecklenburgischen Seenplatte, am Südwestufer des Schweriner Sees in einer wunderschönen, waldreichen Seenlandschaft.

Schwerin-Reise

Geheimtipp: Kulturperle Schwerin

Schwerin im Norden von Deutschland ist die kleinste deutsche Landeshauptstadt und nach Rostock zweitgrößte Stadt des Landes Mecklenburg Vorpommern. Sie liegt eingerahmt von der mecklenburgischen Seenplatte, am Südwestufer des Schweriner Sees in einer wunderschönen, waldreichen Seenlandschaft.

Schwerin wird von seinen Einwohnern gern als "Stadt der sieben Seen und Wälder" bezeichnet. Diese etwas irreführende Bezeichnung geht auf eine Zeit zurück, als Schwerin noch nicht seine heutige geografische Ausdehnung hatte. Neben dem Schweriner See befinden sich im Stadtgebiet folgende Gewässer: Heidensee, Ziegelsee, Medeweger See, Lankower See, Ostorfer See, Fauler See, Neumühler See, Burgsee, Pfaffenteich, Grimkesee, Kleine und Große Karausche.

Die deutsche Gründung erfolgte 1160 durch den Welfenherzog Heinrich den Löwen, 1167 wurde sie Sitz einer Grafschaft unter dem Grafen Gunzelin, die 1358 nach dem Aussterben der Familie Gunzelins an das Herzogtum Mecklenburg überging. Seit dem 15. Jahrhundert war Schwerin Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Schwerin, das bis 1918 bestand.

Das Wahrzeichen von Schwerin ist das Schweriner Schloss, welches 1843 bis 1857 unter Friedrich Franz dem II erbaut wurde und heute Sitz des Landtages ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Paulskirche, das Rathaus, die Schelfstadt mit Schelfkirche, der Schweriner Dom sowie die "Weiße Flotte Schwerin". Nächste größere Städte sind Lübeck, ca. 54 Kilometer nordwestlich, Rostock, ca. 69 Kilometer nordöstlich und Hamburg, ca. 94 Kilometer westlich.

SehenswürdigkeitenSchwerin

Der Schlossgarten

Eine Ende des vergangenen Jahrtausends rekonstruierte Drehbrücke mit gusseisernem Geländer verbindet die Schlossinsel mit dem barocken Schlossgarten. Diesem schließt sich ein englischer Garten an. Die erste Erwähnung findet sich im Jahr 1633. Zwischen 1748 und 1756 gestaltete Jean Legeay die zu diesem Zeitpunkt verwahrlosten Anlagen um - der Kreuzkanal und die Arkaden entstanden. Die Laubengänge und weiten Rasenflächen wurden bei einer weiteren Umgestaltung durch den Hofgärtner Theodor Klett 1862 angelegt. Im Schlossgarten, der an seinem Rand allmählich in die bewaldete Uferzone des Schweriner Sees übergeht, findet sich neben zahlreichen Plastiken Balthasar Permosers auch der Schlossgartenpavillon.

Alter Garten

Das ursprünglich sumpfige Gelände vor der Schlossinsel wurde 1708 erstmals so genannt, nachdem ein neuer Schlossgarten angelegt worden war. Seit dem 19. Jahrhundert ist der Platz von repräsentativen Gebäuden wie dem Mecklenburgischen Staatstheater, dem Staatlichen Museum, dem Alten Palais sowie dem Kollegiengebäude I - der heutigen Staatskanzlei - flankiert. Hier, auf dem schönsten Veranstaltungsplatz der Stadt, finden vor der prachtvollen Kulisse u.a. die jährlichen Schlossfestspiele unter dem Motto "Theater unter Sternen" statt.

Mecklenburgisches Staatstheater

Ebenso wie das Staatliche Museum befindet sich auch das Mecklenburgische Staatstheater direkt am Alten Garten. Das der italienischen Renaissance nachempfundene Gebäude entstand von 1883 bis 1886 durch Georg Daniel und gehört heute zu den großen leistungsfähigen und traditionsreichen Bühnen im gesamten norddeutschen Raum. Conrad Eckhof, der Vater der deutschen Schauspielkunst, gründete hier 1753 die erste deutsche Schauspielakademie. Die Mecklenburgische Staatskapelle blickt auf eine über vierhundertjährige Geschichte zurück.

Schweriner Dom

In Nachbarschaft des Marktes. Nach einem romanischen Vorgänger, dessen "Paradiespforte" als ältestes Architekturdetail an der Südwand erhalten blieb (vermauert), wurde der 105 Meter lange und 117,5 Meter hohe gotische Bau von 1260 bis 1416 als Basilika mit dreischiffigem Querhaus errichtet. Der 117 Meter hohe Turm wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Baumeister Georg Daniel errichtet und prägt aus allen Richtungen die Silhouette Schwerins. In 40 Meter Höhe ermöglicht er ein beeindruckendes Bild von der Stadt und ihren Seen.

Schelfkirche

Die einzig stilreine Barockkirche West-Mecklenburgs wurde von 1708 bis 1713 durch den Ingenieurkapitän Jakob Reutz erbaut und war Nachfolgebau der um 1238 gestifteten Kirche St. Nikolai. Zur Ausstattung gehören die Friese-Orgel und ein Altarbild von Gaston Lenthe (Schweriner Hofmaler). In der Gruft ruhen Mitglieder des großherzoglichen Hauses, darunter die 1735 verstorbene Sophie Louise, Königin von Preußen.

Paulskirche

Auf der höchsten Erhebung westlich des Pfaffenteichs, die durch Aufschüttung noch vergrößert wurde, erfolgte am 29. Juni 1863, dem Tag des Apostel Paulus, die Grundsteinlegung. Am gleichen Tag des Jahres 1869 wurde die Kirche eingeweiht. Das Gotteshaus ist eine auf kreuzförmigem Grundriss errichtete 3-schiffige lichte Halle mit Querschiff und tiefem Chor mit gotischen Bau- und Ausdrucksformen. Die restaurierte Orgel mit 31 Registern auf 2 Manualen und Pedal ist ein Werk des Wismarer Orgelbauers Friedrich Friese, das dreiteilige Altargemälde schuf Karl Gottfried Pfannschmidt.

Schleifmühle

Rekonstruierte Steinschleiferei aus dem 18. Jahrhundert, funktionstüchtige Wassermühle, die als technisches Denkmal und Museum besichtigt werden kann. Wenn das Wehr geöffnet wird, und sich das Wasserrad mit seinen fast 4,5 Metern Durchmesser langsam in Bewegung setzt, beginnen die über die hölzerne Mechanik angeschlossenen Geräte im Innern mit dem Trennen und Polieren von Granitsteinen. Dicke, ungezahnte Eisen in einem Sägewagen schneiden sich langsam durch einen 60 cm hohen Granitblock und lassen die Besucher die Atmosphäre einer historischen Steinschleiferei nachempfinden.

Zippendorfer Strand

Der Fuß- und Radweg von der Stadt kommend führt Sie, beginnend am Schweriner Schloss, durch den Schlossgarten, den direkt an der Uferzone des Schweriner Sees gelegenen Franzosenweg entlang, vorbei an Wald und Wasserflächen sowie dem Zoo, direkt an den Zippendorfer Strand. Sonnenhungrige Schweriner und ihre Gäste zieht es bereits mit den ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres an den innerstädtischen Strand, der sowohl zum Verweilen, als auch zu sportlicher Betätigung einlädt. Ob auf dem fest installierten oder auf provisorischen Feldern - Beach-Volleyball steht hoch im Kurs. Die traditionelle Strandpromenade präsentiert sich - ebenso wie zahlreiche hier gelegene Villen - in neuem Gewand und lädt zum Baden und Bummeln, zu Sport und Spiel und bei einem vielfältigen gastronomischen Angebot zum Verweilen ein.

Kaninchenwerder

Bewaldete Insel im Schweriner See. Beliebtes Ausflugsziel mit Wanderwegen. Naturschutzgebiet. In besonders strengen Wintern, wenn der Schweriner Innensee vollständig zugefroren ist, bietet Kaninchenwerder ein beliebtes Ziel für Spaziergänger, die auf ihrem Weg über das Eis die Silhouette der Stadt Schwerin genießen können.

Schweriner Fernsehturm

1957 wurde mit dem Bau des 136 Meter hohen Turms sowie des 273 Meter hohen Stahlrohrmastes begonnen. Zu Beginn des Jahres 1964 wurde der Funkbetrieb aufgenommen, am 1. Juli des Jahres eröffnete das legendäre "Turmcafé", von dem aus man in einer Höhe von 101 Meter einen traumhaften Blick über die Stadt mit ihrer seen- und waldreichen Umgebung genießen kann.

Schweriner Schloss

Einzigartiges Wahrzeichen der Landeshauptstadt ist das "Schweriner Märchenschloss", welches mit seinen goldglänzenden Türmen auf einer Insel im Schweriner See liegt. Hier stand einst die Inselburg "Zuarin", die der Obotritenfürst Niklot 1160 vor dem heranziehenden Heinrich dem Löwen abbrannte. Die wiedererrichtete Burg wurde Sitz der Grafschaft Schwerin und später des Großherzogtums Mecklenburg - Schwerin. Der Ausbau zum Schloss erfolgte im 16. und 17. Jahrhundert. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss nach Plänen von Demmler, Willebrand und Stüler unter Verwendung Semperscher Ideen grundlegend umgebaut. So entstand nach dem Vorbild des französischen Renaissance-Schlosses Chambord das schönste Märchenschloss Deutschlands.

Wohl kaum ein Besucher Schwerins kann sich den Reizen des Schlosses entziehen. Sieben verschiedene Baustile prägen seine abwechslungsreichen Fassaden. Man sagt, es zieren so viele Türme das Schloss, wie das Jahr Tage hat.

Das Schloss ist heute Sitz des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern und beherbergt auf 3 Etagen das Schlossmuseum. Hier können Sie die Wohnung und die Repräsentationsräume des Großherzogs sowie den prunkvoll gestalteten Thronsaal des Schlosses bewundern. Im Schlosscafé, dem ehemaligen Königssaal, haben Besucher die Möglichkeit, in historischem Ambiente herrschaftlich zu speisen und die gesammelten Eindrücke auf sich wirken zu lassen. In den Sommermonaten genießt man einen herrlichen Blick von der restaurierten Orangerie auf die blaue Weite des Schweriner Sees. In mediterranem Flair unter Palmen und Orangenbäumen im Orangerie-Café können sich Gäste verwöhnen lassen.

Tauchen Sie ein in eine Zeit, in der der Herzog durch den englischen Garten flanierte und im Schatten der Felsgrotte entspannte. Lassen auch Sie sich verzaubern von der einzigartigen Architektur und dem harmonischen Zusammenspiel mit den umgebenden Parks und Gärten.

Adresse Schweriner Schloss
Lennéstraße 1, 19053 Schwerin

Öffnungszeiten Schweriner Schloss
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Petermännchen- Schwerin

In den riesigen Kellergewölben des schönen und alten Schweriner Schlosses hat das sagenumwobene Petermännchen, ein kleiner und gutmütiger, aber finster dreinblickender Kobold und Hausgeist sein Zuhause. Wie man aus alten Berichten erfahren kann, sind die geheimnisvollen Gewölbe mit dem Petersberg in Pinnow über lange und dunkle Gänge verbunden, wo sich das Petermännchen als Schmied betätigte.

Als Hüter und Wächter des Schlosses belohnte die Zwergengestalt die Ehrlichen und Guten, während die Diebe und fremde Eindringlinge mit Plagen, Späßen und durch nächtliches Poltern bestraft oder vertrieben wurden. Ausgerüstet mit Laterne, Schwert und Schlüsselbund weckte es die Soldaten, die bei ihrer Nachtwache eingeschlafen waren, um sie auf diese Weise vor Bestrafung zu schützen.

Es ranken sich viele Sagen und Mythen um den unruhigen Schlossgeist, darunter Geschichten wie die Vertreibung des Feldherren Wallenstein aus dem Schloss, Prüfungen in Tugendhaftigkeit für einen Jüngling oder die Entlarvung eines Diebes. Das Petermännchen war also nicht untätig.

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