Ribeauvillé und Umgebung

Eine Bilderbuchidylle mit Fachwerk und Weinbergen

Ein Städtchen umgeben von malerischen Weinbergen. Kleine Kopfstein-gepflasterte Gassen führen vorbei an bezaubernden Fachwerkhäusern hin zu einem mächtigen mittelalterlichen Stadttor - klingt das nicht nach Elsass-Idylle vom Feinsten? Es gibt eine Gegend im Elsass in der genau solche zauberhaften Ortschaften besonders zahlreich zu finden sind, im Landstrich "Pays de Ribeauvillé". 16 schnuckelige Ortschaften gehören zu diesem Gemeindeverbund rund um Ribeauvillé. Die schönsten finden Sie hier im Überblick:

Riquewihr: Ein Besuch des Winzerdorfs steht meist ganz oben auf der Liste aller Elsass-Urlauber. In Riquewihr machen Sie einen Zeitsprung zurück ins 16. Jahrhundert. Das Stadtbild aus dieser Zeit, samt mittelalterlicher Festungsmauer ist praktisch unversehrt erhalten geblieben. Mit seinen dicht an dicht stehenden Fachwerkhäusern, bezaubernden Innenhöfen, und mit Blumen geschmückten Brunnen bietet der Ort an fast jeder Ecke eine malerische Kulisse.

Ribeauvillé: Das Städtchen liegt schön zwischen Rebhügeln und Gebirge. Im Mittelalter war der Ort Sitz der Herren von Ribeaupierre (daher der Name der Stadt). Sie ließen 3 Wehrburgen rund um die Stadt bauen. Über Wanderwege können Sie die Ruinen der Burgen Saint-Ulrich, Ribeaupierre und Girsberg heute erreichen.

Bergheim: Besonders stolz ist man in diesem Winzerort direkt an der Weinstraße auf die alte Linde im Stadtgarten. Der Baum soll aus dem Jahr 1300 stammen und wäre damit der älteste Baum des Elsass. Auch in Bergheim ist die Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert fast gänzlich erhalten.

Hunawihr: Hauptsehenswürdigkeit des kleinen Weinortes ist die gotische Wehrkirche, die von einer bis zu sieben Meter hohen Mauer mit Bastionen und Schießscharten geschützt wird. Östlich des Dorfs gibt es eine Storchenwarte. Dort erfährt man alles über Nestbau, Aufzucht der Jungen und kann die Tiere im Freien beobachten (von März bis Mitte November geöffnet). Zudem gibt es in Hunawihr auch einen Schmetterlingspark.

Saint-Hippolyte: Mittelpunkt des Städtchens am Fuße der Hohkönigsburg ist die gotische Kirche aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Die befestigte Stadtmauer (aus dem Jahr 1316) umgibt noch fast den ganzen Ort. Besonders hübsch ist Saint-Hippolyte im Sommer mit all seinen blumengeschmückten Brunnen.

Zellenberg: Im Herzen von Weinbergen liegt Zellenberg pittoresk auf einer Hügelkuppe. Zwei runde Wehrtürme der ehemaligen Stadtmauer stehen noch: Der eine steht am Eingang des Ortes neben der Barockkirche aus dem Jahr 1760 und trägt ein Storchennest; der zweite wacht an der oberen Dorfgrenze.

Fotos: ADT 68, Hueber, Martin Weisensel, alsace-tourisme AAA, Zvardon

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