Aschersleben - Infos kompakt

Eine sehr alte Stadt, die sich bestens gehalten hat

Im Harzvorland liegt die älteste Stadt Sachsen-Anhalts. Das knapp 30.000 Einwohner zählende Aschersleben wurde erstmalig im Jahre 753 urkundlich erwähnt. Alt ja, verstaubt ist sie sicher nicht. Im Gegenteil: Durch die Landesgartenschau 2010 entstanden herrliche Gärten wie das Rosarium, der Bestehornpark, der Promenadenring und der Stadtpark. Moderne Anlagen wurden mit Historischem verbunden.

Bestaunen Sie bei einem Altstadtbummel die verschiedensten Baustile der letzten Jahrhunderte. Schlendern Sie durch die zwei klassizistischen Kolonnadengänge "Scharren" zur gotischen St. Stephanikirche, vorbei am romanischen "Grauen Hof", dem ältestens Profanbau der Stadt. Das Rathaus und Krukmannsche Haus stammen aus der Renaissance. Umringt wird die Altstadt von Bauten des Klassizismus und Jugendstils.

Das ehemalige im Jahr 1896 eingerichtete Stadtgefängnis zeigt heute die Geschichte der Kriminalpolizei Deutschlands. Das städtische Museum umfasst eine Ausstellung über die wichtigsten Etappen der Stadtgeschichte.

Aschersleben ist eine der wenigen Städte Deutschlands, in der die Stadtbefestigungsanlage zum großen Teil erhalten ist. 15 Türme sind noch zu bestaunen. Der mächtigste ist das "Rondell". Beeindruckende 3,7 bis 4,0 Meter stark sind die Wände. Gut erhalten ist auch der Johannisturm aus dem Jahr 1380. Er misst eine Höhe von 42 Metern. Gleich daneben befindet sich der "Schmale Heinrich". Dieser ist 32 Meter hoch und stammt aus dem Jahr 1442.

Bedingt durch eine günstige Lage im Regenschatten des Harzes wurde die Stadt zum Zentrum des Majoran-Anbaus in Deutschland. Aufgrund der geografischen Lage am Nordostrand des Harzes wird Aschersleben auch als das "Tor zum Harz" genannt.

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