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Dralle Damen in der Haupt­stadt des Hochdeutschen

Zahllose Attraktionen - das verbindet man normalerweise nicht mit Hannover. Doch ein Wochenende ist zu kurz, um all die großartigen Museen, die idyllische Fachwerk-Altstadt und das Naherholungsgebiet Maschee zu erkunden.

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Dralle Damen in der Haupt­stadt des Hochdeutschen

Zahllose Attraktionen - das verbindet man normalerweise nicht mit Hannover. Doch ein Wochenende ist zu kurz, um all die großartigen Museen, die idyllische Fachwerk-Altstadt und das Naherholungsgebiet Maschee zu erkunden.

Sea Life, Erlebnis-Zoo und Herrenhäuser Gärten brauchen eindeutig die Verlängerung. Die niedersächsische Landeshauptstadt bietet aber auch einige ungewöhnlichen Glanzstücke ...

Nicht wundern, wenn neben dem Bahnhof auf dem Ernst-August-Platz Passanten das Ohr auf die Straße legen. Hier befindet sich die kleineste Disco der Welt: aus einem der Gullideckel ertönt Tag und Nacht Musik. Die Idee stammt von dem Hamburger Architekten Timm Ohrt, der den Platz in Jahr 2000 neu gestaltete.

Tanzende Nanas am Ufer der Leine

Drei junge Damen hatten keinen leichten Einstand in Hannover: Als 1974 am Leibnizufer die drei voluminösen Pop-Art Plastiken der Französin Niki de Saint Phalle aufgestellt wurden, protestierten die Hannoveraner gegen die „Nanas“. Die überlebensgroßen, bunten Frauenfiguren sind mittlerweile ein beliebter Teil der Skulpturenmeile an der Leine. Die Künstlerin und Ehrenbürgerin der Stadt vermachte 400 ihrer Werke dem Sprengel Museum in Hannover.

Einmal das Kanzler-Menü, bitte!

Ein weiterer prominenter Ehrenbürger ist Gerhard Schröder, mittlerweile statt Kanzler der BRD Aufsichtsrat-Vorsitzender beim Fußballverein Hannover 96. Schröders Lieblingsessen kosten Besucher am besten im Restaurant "Ständige Vertretung" - der Name ist ein Seitenhieb auf die deutsch-deutsche Geschichte. In der StäV steht das Deutsches Kanzler-Filet "Schröder-Art" auf der Karte: Currywurst mit Pommes, pikanter Sauce und Röstzwiebeln. Mutige bestellen die XXXL-Version.

Besonders stolz sind die Bürger der niedersächsischen Landeshauptstadt auf ihren Ruf, das reinste Hochdeutsch zu sprechen. So ganz stimmt das nicht: Zwar kommt das Hannoversche der idealen Aussprache der Kunstsprache Hochdeutsch sehr nahe, aber perfekt sind sie nicht. So sagen die Hannoveraner "Flug", wenn sie "Pflug" meinen. Hannover also nicht die Hauptstadt des Hochdeutschen, dafür aber umso sympathischer.

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