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Bad Sachsa

Bad Sachsa ist Wellness pur

An der Südseite des Harz liegt ein heilklimatischer Kurort. Auf der einen Seite geschützt von Bergen, auf der anderen Seite der Sonne zugewandt, sorgen die umliegenden Wälder an heißeren Tagen für kühle Luft. Die Rede ist von Bad Sachsa.

Urlaub in Bad Sachsa

Urlaub in Bad Sachsa: die Magie des Harzes

Willkommen auf der Sonnenseite des Harzes! Wer im Südharz in Bad Sachsa Urlaub macht, der kann sich auf viele erholsame Naturerlebnisse freuen. Ein Ort, um mal richtig abzuschalten. Wirklich nichts zu tun fällt in Bad Sachsa aber schwer: Zu viel gibt es zu erleben, zu sehen, zu erwandern. Von Märchenwald über Wanderlust bis Thermenspaß – hier findet jeder Urlauber sei ganz persönliches kleines Paradies.

Harz? Bad Sachsa!

Am südlichen Rand des Harzes liegt Bad Sachsa. Das „Bad“ im Namen hat es der besonders guten Luft zu verdanken. Das milde Reizklima und die vielen sonnigen Tage machten den Ort schon im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Kurort. Heute erfahren Sie Wellness zum Beispiel in der Therme in Bad Sachsa, dem Erlebnisbad Salztal Paradies. Mit Schwimmen, Saunieren und Rutschen kann man hier den ganzen (Regen)Tag verbringen, ohne dass es langweilig wird. Das Erlebnisbad in Bad Sachsa ist sommers wie winters beliebt, in den kalten Monaten vor allem wegen der großen Eislaufhalle. Wellness gibt’s auch mitten in der Stadt. Bei einem Aufenthalt in Göbel’s Vital Hotel, einem 4-Sterne-superior-Haus, wohnen Sie direkt am Kurpark, in Bad Sachsa Vitalpark genannt. Wassertretanlage, Barfußpfad, Liegeplätze und liebevoll angelegte Blumenbeete tragen zur sofortigen Entschleunigung bei.

Wandern um Bad Sachsa

Pure Wellness in Bad Sachsa ist aber vor allem eines: Wandern. Ganz in der Nähe liegt der Nationalpark Harz, aber auch um den Ort herum finden Sie viele Gelegenheiten, die Wanderstiefel zu schnüren. Zum Beispiel für eine Wanderung auf den Hausberg, den Ravensberg. Mit 660 Metern Höhe bietet er einen wunderschönen Panoramablick auf Bad Sachsa. Hier verlief bis ins 19. Jahrhundert die Grenze der Königreiche Preußen, Hannover und des Herzogtums Braunschweig, markiert durch den Dreiherrenstein. Einzigartig aufgrund seiner Geschichte ist der Weitwanderweg „Das Grüne Band“. Dieser führt 75 Kilometer lang durch das ehemalige deutsch-deutsche Grenzgebiet, das 40 Jahre lang unberührt blieb. Hier wachsen seltene Orchideen, kann man Fischotter, Luchse und Seeadler entdecken. Es müssen ja nicht gleich die gesamten 75 Kilometer sein – eine Teilstrecke reicht, um sich einen Eindruck des Landstriches zu machen.

Es geht aber noch außergewöhnlicher: Im Laufe von vielen Millionen Jahren entstand im Süden von Bad Sachsa eine Gipskarstlandschaft im Süden des Ortes. Das weiße Gestein ragt steil aus der grünen Umgebung heraus. Vom Regen wird es ausgewaschen und bildet so Hohlräume. Auf diese Weise entstanden viele Höhlen im Harz, zum Beispiel die Einhornhöhle in Herzberg und die Iberger Tropfsteinhöhle – von Bad Sachsa ein Ausflug, der sich lohnt.

Märchen im Harz: Bad Sachsa verzaubert die Kleinen

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Bad Sachsa sind ohne Zweifel die Naturlandschaften, aber auch sonst hat der Kurort einiges zu bieten. Zum Beispiel den Harzfalkenhof, wo im Sommer täglich Flugvorführungen mit Adlern, Falken und Uhus stattfinden. Lohnend ist der Besuch des Grenzlandmuseums, das über die deutsch-deutsche Teilung informiert. Wenn Sie bei Spar mit! Reisen in der Pension Ursula übernachten, ist der Eintritt schon enthalten. Beliebt bei Familien ist auch der Märchenwald Bad Sachsa. Hier erleben Kinder die Märchen der Gebrüder Grimm hautnah, begegnen Schneewittchen und erlangen das Hexendiplom bei Hexe Hillebille. Durch den Märchengrund bummelnd stoßen Sie auf Hexenhäuschen, verzauberte Brunnen, verzwickte Rätsel. Ein Spaß für die ganze Familie vor der magischen Kulisse des Harzes.

Kloster Walkenried

Lebendige Geschichte: Das Erbe der cleveren Mönche

Im Kloster Walkenried versammeln sich in jeder letzten Septemberwoche Mönche und Nonnen aus ganz Deutschland und Österreich. Nicht um zu beten, sondern um Öl, Marmelade und Wein aus klösterlichen Küchen und Gärten anzubieten. Schon im Mittelalter waren die Walkenrieder Mönche clevere Geschäftsleute - mit durchschlagendem Erfolg.

Ein erfolgreiches Wirtschaftsunternehmen - das war das Kloster Walkenried im Mittelalter. Die Mönche waren geschickte Handwerker und Tüftler und bauten technisch ausgereifte Systeme zur Wasserversorgung ihrer Landwirtschaft. So wurde Walkenried zu einem der reichsten und politisch bedeutendsten Klöster des Ordens. Heute ist es der älteste Teil des UNESCO Weltkulturerbes im Harz.

Wie eine Zeitreise ins Mittelalter

Das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried im Südharz kommt gleichzeitig modern und historisch her: Ton, Licht und Visualisierung des Zeitstrahls in den restaurierten Räumen sind ungewöhnlich und innovativ. Schon kurz nach der Eröffnung 2016 ging das Museum als einer der Sieger aus dem bundesweiten Wettbewerb "Deutschland - Land der Ideen" hervor. Hier wird das Mittelalter wieder lebendig - für alle Generationen. Wie Mönche auf Zeit können sich Mädchen und Jungen fühlen, wenn sie eine der Kutten überstreifen. Comic-Mönch Bruder Conrad und die Klostermaus führen Kinder per Audioguide durch Klausurgebäude, Kreuzgang und Kapitelsaal.

Buntes Treiben auf dem Klostermarkt

Angenehm gruseln lässt es sich bei einer Führung im Kerzenschein. Regelmäßig finden im Kreuzgang Konzerte und Lesungen statt. Jeden Sonntag um 10.30 Uhr wird im Kapitelsaal ein öffentlicher evangelischer Gottesdienst gehalten. Erholung in der Natur finden Besucher an den nahen Teichen, die die Mönche im Mittelalter anlegten. Sie gelten als technisches Denkmal und sind Naturschutzgebiet. Zum Klostermarkt im Herbst kommen jedes Jahr mehr als 11.000 Besucher - nicht nur, um selbstgemachte Wurst, Käse, Kerzen und Marmelade von den Ordensbrüdern und -schwestern zu kaufen, sondern auch zum spirituellen Austausch.

Adresse Zisterziensermuseum Kloster Walkenried
Steinweg 4A, 37445 Walkenried

Öffnungszeiten Zisterzienser Museum Kloster Walkenried
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Grenzland-Museum - Bad Sachsa

Grenzlandmuseum Bad Sachsa: Bewahren und Erinnern

In einer Fülle von originalen Exponaten zeigt das Museum die Entwicklung der innerdeutschen Grenze im Süd-Harz von 1945 bis zur Wende 1989. Darüber hinaus gibt es im Museum eine nahezu vollständige Sammlung aller Orden und Ehrenzeichen der ehemaligen DDR, Dokumente der Staatssicherheit von Fluchtversuchen, die Einrichtungen einer Führungsstelle sowie den originalen Heißluftballon eines gescheiterten Fluchtversuchs.

Die innerdeutsche Grenze, die die Trennung zwischen Ost und West auf einer Länge von 1.393 Kilometern einst manifestierte, gibt es nicht mehr. Um aber die Geschehnisse der deutschen Teilung nicht komplett verblassen zu lassen, hat der Förderverein "Grenzlandmuseum Bad Sachsa e.V." vieles gesammelt, um das einstige Leben im Grenzgebiet zu dokumentieren.

Die Stadt Bad Sachsa beherbergt im ehemaligen "Haus des Gastes" ein kleines, aber sehr interessantes Grenzlandmuseum. Es öffnete am 12. November 1992 seine Pforten, genau drei Jahre nach der Öffnung der Grenztore über der B 243 zwischen Nüxei und Mackenrode.

Adresse Grenzlandmuseum Bad Sachsa
Am Kurpark 6, 37441 Bad Sachsa

Öffnungszeiten Grenzlandmuseum Bad Sachsa
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