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Steyr: Urlaub mit doppelter Flussromantik

Steyr verzaubert mit opulenten Bürgerhäusern, wildromantischen Altstadtgässchen und dem Kuss der Flüsse Enns und Steyr. Selbst dem Christkind gefällt es in Oberösterreich so gut, dass es von hier aus die Weihnachtspost beantwortet.

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Steyr: Doppelte Flussromantik in Österreich

1.000 Jahre Stadtgeschichte, ausladende Bürgerhäuser, verwinkelte Gassen und das Aufeinandertreffen zweier Flüsse (Enns und Steyr), die zu ausschweifenden Spaziergängen entlang der Ufer locken. Als wären Flusspanorama und Altstadttraum nicht schon genug, kann sich Steyr auch noch mit dem Titel „Heimatort des Christkinds“ schmücken. Und das absolute Sahnehäubchen: Die oberösterreichische Stadt wird von Touristen gerne übersehen. Das heißt kein Gedränge und Geschiebe in den Straßen, sondern ganz entspannter Urlaub – herrlich!

Am Fluss der Zeit

Franz Schubert brachte es bei seinen Steyr Besuchen auf den Punkt: „Über alle Begriffe schön.“ Übertrieben hat er nicht. Kaum ein anderes Stadtbild vereint Gotik, Barock, Renaissance und Rokoko so gekonnt wie die Altstadt Steyrs. Hohe, schmale Häuser mit kleinen Fenstern, Schloss Lamberg, die Prachtfassaden des kopfsteingepflasterten Stadtplatzes und, wenn man den Anwohnern trauen darf, mehr Brücken als Venedig. Der Reichtum, dem Steyr dieses opulente Stadtbild zu verdanken hat, stammt aus der Eisenerzgewinnung, die hier bereits im Mittelalter begann. Später kamen ein reger Handel mit Venedig, die Pionierstellung der Steyrer Messerer, die Gründung einer der größten Waffenfabriken der Welt und in den 1970er Jahren die Niederlassung von BMW hinzu und verwandelten Steyr in ein florierendes Wirtschaftszentrum in Österreich und Europa.

Post vom Christkindl

Zwar waren Franz Schubert und Anton Bruckner bekannte Stammbesucher Steyrs, aber der Titel des berühmtesten Einwohners geht ohne Zweifel an das Christkind. Der Stadtteil Christkindl macht seinem Namen alle Ehre und hat ein eigenes Weihnachtspostamt eingerichtet. Wer mag, kann den Wunschzettel an das Christkind schicken oder von hier aus die eigene Weihnachtspost versenden – natürlich mit Christkindl-Stempel und Briefmarke. Unglaubliche 1,8 Millionen Briefe werden im Weihnachtspostamt jährlich losgeschickt, abgestempelt und beantwortet. Einen besseren Versandort für die Urlaubspostkarte gibt es wohl kaum. Kleiner Tipp: unbedingt genug Zeit und Geduld mitbringen. Vor allem im Advent muss man durchaus mit über einer Stunde Wartezeit rechnen – o du Fröhliche.

Apropos Weihnachten, am Zusammenfluss von Enns und Steyr, direkt neben der Barockkirche St. Michael, wartet noch ein besonderes Schmankerl für alle Fans der festlichen Feiertage: das Österreichische Weihnachtsmuseum. Antiker Christbaumschmuck aus Glas, Porzellan, Metall, Pappe oder Papier versetzt selbst den größten Grinch in Weihnachtsstimmung. Unglaubliche 18.200 Stück Christbaumschmuck und Adventsdekoration machen es zur größten Privatsammlung der Welt. Das Pünktchen auf dem I, der Stern auf der Christbaumspitze, ist für die kleinen Besucher die Fahrt mit der Erlebnisbahn. Mit dem kleinen Gefährt geht es einmal durch das Museum bis zur Engelswerkstatt im Dachgeschoss. Wer zum richtigen Zeitpunkt da ist, wird sogar vom Christkind besucht. Da strahlen die Kinderaugen im Kerzenschein.

Ob Flussromantik im Sommer oder Weihnachtshauptstadt im Winter, Steyr bezaubert mit architektonischen Highlights aus mehreren Jahrhunderten, entschleunigter Atmosphäre und Kleinstadtcharme jenseits der österreichischen Touristen-Hot-Spots. Schubert hatte Recht, einfach „über alle Begriffe schön“ hier.

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