Usti nad Labem

Die Elbstadt mit den vielen Überraschungen

Eingebettet in die sanfte Elbtallandschaft und nur 65 Kilometer südöstlich von Dresden liegt Ústí nad Labem, die achtgrößte Stadt Tschechiens. Sie hat einen mächtig schiefen Turm, einen berühmten Hirsch und eine der schönsten Brücken der Welt. Und drumherum sieht’s verlockend grün aus.

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Ústí nad Labem

Die Elbstadt mit den vielen Überraschungen

Eingebettet in die sanfte Elbtallandschaft und nur 65 Kilometer südöstlich von Dresden liegt Ústí nad Labem, die achtgrößte Stadt Tschechiens. Sie hat einen mächtig schiefen Turm, einen berühmten Hirsch und eine der schönsten Brücken der Welt. Und drumherum sieht’s verlockend grün aus.

Siebzig Meter hoch ragt der Stahlpfeiler über der Elbe auf. Monströse Seile tragen die 170-Meter-Fahrbahn, die den Fluss überspannt. Die Meisten, die zum ersten Mal nach Ústí nad Labem kommen, staunen über die moderne Brücke. Sie wurde 1998 gebaut und von einem internationalen Magazin zu den zehn schönsten 90er-Jahre-Bauten der Welt gekürt. Wenn man von der Brücke aus 15 Minuten an der Elbe entlangschlendert, sieht man schon das nächste Superlativ: den schiefen Turm von Aussig (so der deutsche Name der Stadt). Der Kirchturm der Mariä-Himmelfahrt-Kirche ist mehr als zwei Meter aus der Senkrechten „gekippt“ – durch die Bombenangriffe 1945. Damit reiht er sich in Europa gleich hinter den Schiefen Turm von Pisa ein. Aber keine Sorge: Umfallen kann der Turm nicht, er wurde stabilisiert.

Grüne Flusslandschaft

Ústí nad Labem hat eine lange, wechselhafte Geschichte. Die Stadt gehörte bis Ende des zweiten Weltkrieges zum Sudetenland – die Einwohner von Aussig waren vorwiegend Deutsche. Nach dem Krieg entwickelte sich Ústí nad Labem von einer Industriestadt zu einem Kultur-, Sport- und Handelszentrum und hat heute 93.000 Einwohner. Der relativ komplizierte Name leitet sich vom alttschechischen Wort „ustie“ ab, das „Mündung“ bedeutet und wahrscheinlich die Mündung der Bilina in die Elbe meinte. Die Elbe heißt in Tschechien Labe. Die grüne Flusslandschaft lässt sich zu Fuß, mit Schiff oder Seilbahn bereisen und bietet wunderbare Naturerlebnisse. Hier gibt’s Weinhänge und Vulkankegel, die romantische Burgruine Schreckenstein oder den herrlichen Vaňovský-Wasserfall.

Flüssige „Bierrente“

Einer der berühmtesten „Einwohner“ der Stadt ist ein stolzer tannengrüner Hirsch: Er ist das Logo der weltberühmten (Kern)-Seifenmarke „Jelen“ (zu Deutsch „Hirsch“). Der Hersteller Schicht hat seine Wurzeln in Ústí nad Labem – und wurde später zum Weltkonzern Unilever. Auf der Einkaufsmeile Masarykova gibt’s einen Laden voller Hirsch-Produkte. Der berühmteste Tscheche, gleich nach Karel Gott, ist aber wahrscheinlich Einwohner Viktor Cibich. Sein Gesicht ziert das Etikett des Březňák-Biers. Die Fotorechte trat er übrigens für eine lebenslange „Rente“ von 30 Bier pro Woche an die Brauerei ab… Na dann: Na zdraví!

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