Erzgebirge

Das Erzgebirge: Gelebte und lebendige Tradition

"Glück auf!" heißt es hier von Wandersmann zu Wandersmann. Gut 80 Jahre bestimmte der Bergbau das Leben im Erzgebirge. Wo tapfere Kumpel einst Silber, Zinn und Kupfer bargen, warten heute Besucherstollen.

Das Erzgebirge: Gelebte und lebendige Tradition

"Glück auf!" heißt es hier von Wandersmann zu Wandersmann. Gut 80 Jahre bestimmte der Bergbau das Leben im Erzgebirge. Wo tapfere Kumpel einst Silber, Zinn und Kupfer bargen, warten heute Besucherstollen.

Doch nicht nur die Entdeckung alter Schächte machen den Naturpark so reizvoll. Hunderte Kilometer gepflegter Wander-, Rad- und Reitwege sowie Skilanglaufloipen führen zu den schönsten Aussichtspunkten. Die abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft ist ideal für Familien und Aktivurlauber.

Fichtelberg-Seilschwebebahn

Mehr als eine Seilbahn: auf den Fichtelberg schweben

Älteste Seilschwebebahn Deutschlands, Hochzeitsgeschenk, Lebensretter, mehrmals von der Schließung bedroht - die Schwebebahn am Fichtelberg im sächsischen Erzgebirge hat eine abwechslungsreiche Geschichte. Wer einsteigt, dem ist das aber erst mal egal, schließlich bietet die Fahrt einen fesselnden Blick über Oberwiesental, die Skipisten und das Erzgebirge.

Mit 1.215 Metern ist der Fichtelberg der höchste Berg in Sachsen und bildet zusammen mit dem nahegelegen, tschechischen Klínovec (Keilberg) eines der schönsten Skigebiete des Erzgebirges. Hinauf können Sie ganz bequem schweben - wobei die Schwebebahn eigentlich keine ist, sondern eine Luftseilbahn. Das Gefühl, über die Welt hinweg zu gleiten, ist im Fahrpreis mit inbegriffen. Zunächst bietet sich ein herrlicher Ausblick über den Luftkurort Oberwiesental, im Winter lassen sich dann die Skiboardfahrer direkt über der Schwebebahn beobachten, denn die Fahrt verläuft direkt über der Piste.

Lebensrettende Seilbahn

Dreieinhalb Minuten dauert die Fahrt auf der 1.175 Meter langen Strecke. Dabei werden 303 Höhenmeter überwunden. Ganz so glatt wie heute die Fahrt, lief die Geschichte der Schwebebahn nicht immer. Die Eröffnung musste ein paar Mal verschoben werden, bis die Strecke am 28. Dezember 1924 in Betrieb genommen wurde. Dann blieben die Besucher aus, fast sollte die Bahn verschrottet werden, wurde aber von Unternehmer Hugo Küttner gekauft, der sie seiner Tochter zur Hochzeit schenkte. Mehrmals in ihrer Geschichte wurde die Schwebebahn in der Not benutzt: 1963 brach im Fichtelberghaus ein Brand aus, die Feuerwehrleute konnten nur mit der Seilbahn an das Feuer gelangen. 1965 diente sie zur Versorgung der Bergbewohner nach heftigen Schneefällen.

Vom Fichtelberg bis zum Fichtelgebirge

2011 sollte die Bahn endgültig abgerissen werden, doch Bürger setzten sich für den Erhalt ein. Heute ist sie ein beliebtes Transportmittel für alle Erzgebirgsurlauber. Mindestens alle 15 Minuten bringen die beiden hübschen roten Kabinen bis zu 44 Gäste den Berg hinauf. Oben angekommen geht es auf Wunsch noch höher. Vom 31 Meter hohen Aussichtsturm des Fichtelberghauses blicken Sie auf das mittlere Erzgebirge, bei klarem Wetter bis zum Fichtelgebirge. Und auf die geschichtsträchtige Schwebebahn, die so viel mehr ist als ein Transportsystem für Touristen.

Schwebebahn Fichtelberg

Täglich 9.00 - 17.00, geschlossen 9. 4. 2018 - 27. 4. 2018 und 1. 11. 2018 - 20. 11. 2018

Einzelfahrt Erwachsene 7,- Euro, Kinder 6 - 16 Jahre 5,50 Euro, Kinder 0 - 5 Jahre gratis

Bergwerke

Es war der Bergbau, der nicht nur einer ganzen Region, dem Erzgebirge, seinen Namen gab, sondern auch das Leben der Menschen in Brauchtum und Sitte bis heute prägt. Der Bergbau auf Silber und andere Erze ist längst Geschichte. In zahlreichen Schaubergwerken lässt sich Geschichte hautnah erleben.

Besucherbergwerk "Markus-Röhling-Stolln" Frohnau: Bereits wenige Jahre nach dem Silberfund am Schreckenberg 1491 dehnte sich der Bergbau auf das spätere Grubenfeld der Grube Markus Röhling aus. Der heutige Stollen entstand ab 1500. Der Haupterzgang der Grube wurde 1733 entdeckt. Nach einer knapp 600 Meter langen Fahrt mit der Grubenbahn kann der Besucher in diesem seit 1994 vom Verein Altbergbau Markus Röhling Stolln e.V. betriebenen Besucherbergwerk Zeugnisse aus der Zeit des Silber- und Kobaltbergbaus von 1733 bis 1857 und des Wismut-Uranbergbaus der 50er Jahre besichtigen. Sehenswert ist auch das 9 Meter hohe Wasserrad, welches von den Mitgliedern des Vereins Altbergbau funktionsfähig nachgebaut wurde.

Schaubergwerk "Tiefer Molchner Stolln" Pobershau: Der Besucher dieses 1934 eingeweihten und damit ältesten Besucherbergwerkes im Erzgebirge kann sich einen Einblick in den seit dem Mittelalter bis in das vorige Jahrhundert betriebenen Erzbergbau verschaffen. Im übertägigen Wismut-Teil findet sich die Fortsetzung des sächsischen Bergbaus im 20. Jahrhundert. Das Schaubergwerk befindet sich im Gebiet des alten Zinnbergbaus auf dem Matthias Morgengang, dem Jung Burkhardter Morgengang bis zum silberreichen Molchner Spat. Betreiber des Schaubergwerkes ist Gernot Scheuermann.

Saigerhütte Grünthal mit Kupferhammer: An der Silberstraße und unmittelbar am kleinen Grenzübergang zur tschechischen Republik liegt die Saigerhütte Grünthal. Sie ist der letzte Sachzeuge der Buntmetallurgie in Mitteleuropa, in dem seit 1537 durch das Saigerverfahren Silber und Kupfer getrennt wurden. Ein Ensemble von Bauten mit verschiedenen Schmelzhütten, Hämmern, der Faktorei, dem Schichtmeisterhaus, den Arbeiterwohnhäusern, der Hüttenschule, der Hüttenschänke und der Hüttenmühle erinnert an die Zeit von Georg Agricola und wird zum Teil museal genutzt. Hohe Mauern schützen die Produktionsstätte. Im Althammer wird der Hammer in Funktion vorgeführt, in der Langen Hütte kann man die verschiedenen Öfen, Herde und ein Pochwerk besichtigen, wodurch es möglich war, beide Metalle voneinander zu trennen. In einem Arbeiterwohnhäuschen wird die Wohnumwelt der Familie eines Hüttenarbeiters im 19. Jahrhundert erlebbar, welche die Hüttenleute umgab. Im Zimmerhaus befindet sich eine Ausstellung der verschiedenen Transportwagen, im Herrenhaus ist eine Schauwerkstatt des heimischen Handwerks zu besichtigen. Eine zentrale Ausstellung in der Mehrzweckhalle informiert über die 460-jährige Geschichte der Metallurgie in Olbernhau. Ein Walzgerüst vor dem Neuhammer repräsentiert den letzten Abschnitt, als in Olbernhau bis 1991 Stahlbleche gewalzt wurden. So ist dieses technische Museum ein bedeutendes Denkmal der Produktion und der Lebensweise der Hüttenleute.

Lehr- und Schaubergwerk "Frisch Glück" Johanngeorgenstadt: Das Bergwerk zum Anfassen. Die Bergleute von "Frisch Glück" laden ein, einmal selbst Bergmann zu sein. Denn im Schaubergwerk kann man aktiv die Arbeit des Bergmanns erleben. Kommen Sie ins untertägige Erzgebirge! Vom Silberbergbau bis zur Wismut wird hier alles zum Anfassen erklärt und vorgeführt. Aber auch Sie dürfen Hand anlegen und erfahren, wie die Bergleute gearbeitet haben. Da die Temperatur ganzjährig 8 Celsius beträgt, ist warme Kleidung empfehlenswert. Auch festes Schuhwerk ist angebracht. Gerne werden die Bergführer erzählen, warum das Schaubergwerk auch den Namen "Das Glöckl” trägt.

Lehr- und Besucherbergwerk "Himmelfahrt-Fundgrube" Freiberg: Die historische Grubenanlage "Alte Elisabeth", die zusammen mit der Schachtanlage "Reiche Zeche" zum ehemaligen Grubenunternehmen "Himmelfahrt-Fundgrube" gehörte, besticht mit der komplett erhaltenen Übertagearchitektur aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts samt ihrer Einrichtung. Im Schachthaus informiert eine museale Ausstellung zur Geschichte des Erzbergbaus. Eine 12-PS-Dampfmaschine mit stehendem Zylinder für einen Kolbenhub von 933 Millimeter aus dem Jahr 1849, die funktionstüchtige Hängebank und das in der Nähe aufgestellte "Schwarzenberggebläse" aus den Jahren 1830/31 mit neogotischer Industrieformgestaltung sind Kostbarkeiten sächsischer Industriegeschichte. Dazu kommen Förderwagen, Wassersäulenmaschine, Bergschmiede, Scheidebank und eine bergmännische Betstube mit Orgelpositiv. Teile des 1913 stillgelegten Verbundbergwerkes wurden als Lehr- und Versuchsbergwerk weiterbetrieben. Nach einer erneuten Produktionsphase zwischen 1950 und 1969 wurde die "Himmelfahrt-Fundgrube" 1981 als Lehrgrube wiedereröffnet und später auch als Besucherbergwerk genutzt. Die Untertageanlage kann man nach vorheriger Anmeldung in einer mehrstündigen Führung besichtigen.

Burgen und Schlösser

Im Erzgebirge bietet sich an mehreren Orten die Gelegenheit zu einer "Zeitreise". Viele Burgen und Schlösser in der Region sind noch gut erhalten.

Schloss Lichtenwalde: Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das Schloss Lichtenwalde, da es neben seinen Gebäuden auch einen beeindruckenden Barockgarten zu bieten hat. Vor allem die zehn Hektar große Gartenanlage ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Dem Publikum ist aber auch das Schloss selbst wieder zugängig. Nachdem vor allem der Schlosshof bis 2001 ein trostloses Bild geboten hatte, hat sich das Bild durch umfangreiche Sanierungsarbeiten gewandelt. Die Anlage ist sogar so schön geworden, dass viele Paare sich zu einer Trauung im Schloss entscheiden. Diese kann im Chinesischen Zimmer stattfinden, das einen Höhepunkt darstellt. Mit seiner Seidenmalerei und seinen Spiegeltüren ist es heute noch ein bedeutendes Beispiel für die Chinamode des 18. Jahrhunderts. Auch wenn das Porzellan, das einst die Träume von August dem Starken verwirklichte, nicht mehr da ist.

Schloss Augustusburg: Dort, wo heute das Schloss steht, befand sich zuvor die Burg Schellenberg. Doch nachdem Feuer und ein Blitzeinschlag die Gemäuer teilweise zerstört hatten, erfolgte am 30. März 1568 der Grundstein zum Bau des Schlosses. Eine Maßnahme, von der in den folgenden Jahrhunderten viele Menschen profitieren sollten - egal ob sie nun zur Jagd verweilten, während des Befreiungskrieges gegen Napoleon im örtlichen Lazarett behandelt wurden oder während so mancher Gefechte einfach nur Zuflucht suchten. Und selbst der Kerker bot den Gefangenen womöglich bessere Bedingungen als andere Verliese. Auch in der Gegenwart erfüllt das Schloss Augustusburg viele Zwecke: Statt Jagdschloss, Lazarett und Kerker ist das Bauwerk heutzutage Museum für Motorräder und Kutschen, Jugendherberge und zudem noch eine "Glücksschmiede" für Ehepaare. Kurz gesagt: eine Touristenattraktion. Nach der Restaurierung und Sanierung der gesamten Anlagen erstrahlt das Schloss in altem sächsischem Glanz. Jährlich kommen unzählige Touristen, um sich über die Geschichte zu informieren, Architektur und Kunstwerke zu bestaunen und um sich einfach von den Angeboten beeindrucken zu lassen.

Burg Rabenstein: Die im 12. Jahrhundert erbaute Burg wurde 1301 erstmals urkundlich erwähnt. Nach einem Brand kam es auf Betreiben von Hans Georg von Carlowitz hin ab 1624 zu einer regen Bautätigkeit. Diese brachte auch der obere Palas mit sich, in dem heute noch die Wandmalereien zu besichtigen sind. Von der mittelalterlichen Burganlage ist neben dem Palas nur noch die Barockhaube der kleinen Oberburg erhalten. Außerdem erzählt man sich immer noch vom Spuk der Weißen Frau. Ihr Geist soll nach dem unglücklichen Ende eines Streits zweier Ritter um ein Mädchen für Rache gesorgt haben und immer noch durch die Gänge der Burg schweben. In der kleinsten erhaltenen Burganlage Sachsens, die sich am westlichen Stadtrand von Chemnitz befindet, sind die eindrucksvolle Oberburg mit dem mittelalterlichem Bergfried, der Palas und die Fresken des 17. Jahrhunderts sowie das wieder freigelegte und restaurierte Erdgeschoss der Unterburg und die freigelegten Fundamente der Burgmauer sehenswert. Daneben bietet Rabenstein mit seinem Tierpark, seinem Wildgatter, einem Schaubergwerk mit unterirdischen Felsendomen und einem Stausee mit Freibad weitere Sehenswürdigkeiten.

Wasserschloss Klaffenbach: Als 1989 die Mauer fiel, ahnten die wenigsten, dass das Wasserschloss in Kürze wieder zu einem touristischen und kulturellen Zentrum werden würde. Zu verwahrlost war das in der DDR über Jahrzehnte hinweg als Jugendwerkhof für Mädchen genutzte Bauwerk. Der wunderschöne Anblick vergangener Zeiten war schon längst in Vergessenheit geraten. Doch dank der 1991 begonnenen und vier Jahre später abgeschlossenen Sanierungsarbeiten erhielt das Schloss wieder die Pracht, die sich Wolff Hunerkopf schon 450 Jahre zuvor gewünscht hatte. Der reiche Annaberger Bürger war es nämlich gewesen, der 1543 den Bau in Auftrag gegeben hatte. Hunerkopf hatte sich ein ganz besonderes Anwesen im Tal der Würschnitzaue vor den Toren des Erzgebirges gewünscht, denn das Dach erhielt mit einem Kielbogen, der an einen Schiffsrumpf erinnert, eine ganz markante Form. Doch dieser geschwungene Giebel ist bei weitem nicht die einzige Besonderheit am Wasserschloss Klaffenbach. Es besticht durch die Vielfältigkeit, die es seinen Besuchern in den Bereichen Kultur und Freizeit bietet. Das Bauwerk an sich hält für die Gäste neben aktuellen Veranstaltungen, wie Ausstellungen, Konzerten und Vorführungen, auch permanente künstlerische Werke parat. In einigen Räumen kommt es auch zu Trauungen. So befindet sich im Erdgeschoss die "Kleine Kapelle". Andere Räumlichkeiten sind fest vergeben. Schließlich benötigen das Museum für sächsische Fahrzeuge, der Kerzenladen sowie der Geschenk- und Kreativ-Shop auch Platz. In der Klöppelkiste wird den Besuchern alles rund ums Klöppeln näher gebracht. Den Einblick in ein völlig anderes Handwerk vermittelt die Silberschmiede. In der Besucherwerkstatt kann man Schmieden beim Entwurf und der Ausführung freier Metallgestaltung sowie bei der Restaurierung über die Schulter schauen.

Burg Scharfenstein: Nicht nur Gemäuer und Ausstellungen zeugen von der Geschichte, die um 1250 mit der Errichtung durch die Herren von Waldenburg auf Wolkenstein begann. Die Besucher der Burg können sogar dem "Robin Hood des Erzgebirges" begegnen. Schließlich lädt Karl Stülpner zu Sonderführungen ein, auf denen er über seine eigene Geschichte und die der Burg sowie des Erzgebirges berichtet. Natürlich handelt es sich dabei nur um eine Imitation von Karl Stülpner (1762 - 1841). Doch die Legende des Volkshelden ist nie gestorben und wird daher in seiner Geburtsstadt Scharfenstein immer wieder verkörpert. Zu bedeutend sind die Taten und die Sichten des "Robin Hoods des Erzgebirges", der stets für Gerechtigkeit kämpfte. Als Anführer einer Gruppe von Wildschützen ging er gegen Räuber und Diebe vor. Ebenso wie auf die Feinde des Volkes hatte er es auch auf die Wilderei abgesehen. Zugleich half er den Unterdrückten in seiner Zeit. Neben Informationen zum großen erzgebirgischen Volkshelden wird auch ein Weihnachts- und Spielzeugmuseum geboten. In diesem "Museum zum Anfassen" werden Produkte erzgebirgischer Volkskunst und Spielzeug in großer Vielfalt präsentiert. Doch das Interesse an der Burg selbst sollte auch nicht zu kurz kommen. Nach dem Passieren des um 1630 errichteten Renaissanceportals am Eingang der Anlage kann man hinabsteigen und gelangt im Keller durch einen Felsengang zu der wieder freigelegten Zisterne. Insgesamt ist der Brunnen 36 Meter tief. Wer lieber die schöne Aussicht auf der Burg genießen will, sollte sich auf die Plattform des Bergfrieds begeben. Zuvor sind allerdings mehr als 100 Stufen zu bewältigen.

ErzgebirgsCard

Die ErzgebirgsCard öffnet Ihnen die Türen zu über 100 Attraktionen der Region: Thermal- und Erlebnisbäder, Freilichtmuseen, Seilbahnen, Schlösser und Burgen, Höhlen, Schaubergwerke, Fahrten mit Postkutsche oder Dampflok und, und, und. Die Karte gibt es seit Herbst 2003, sie gilt für 48 Stunden oder an 4 frei wählbaren Tagen innerhalb eines Kalenderjahres ab erster Nutzung.

Mit der ErzgebirgsCard können Sie sich den Preis für viele Fahrkarten sparen. Zum Beispiel auf der 17 Kilometer langen Strecke der Fichtelbergbahn mit ihren historischen Dampfloks. Die Schwebebahn auf den 1.215 Meter hohen Fichtelberg in Oberwiesenthal ist ebenso inklusive wie der Besuch der schönen Modelleisenbahn in Seiffen.

Weitere Gratis-Leistungen der ErzgebirgsCard

Gesundheits- und Erlebnisbäder: Erlebnishallenbad Talsperre Malter Dippoldiswalde, "Therme Miriquidi" Thermalbad Wiesenbad, Silber-Therme Warmbad, Badegärten Eibenstock, Freizeitbad Greifensteine in Geyer, Schwimmhalle Atlantis in Annaberg-Buchholz, Aqua MARIEN in Marienberg, u.v.m.

Museen: August Horch Museum Zwickau, Stickereimuseum Eibenstock, Eisenbahnmuseum Schwarzenberg, Erzgebirgsmuseum mit Besucherbergwerk "Im Gößner" Annaberg-Buchholz, Technisches Museum "Frohnauer Hammer" Annaberg-Buchholz/OT Frohnau, Kleines Fichtelbergmuseum mit Panoramaaussichtsturm Kurort Oberwiesenthal, Suppenmuseum Neudorf, Erzgebirgisches Freilichtmuseum Seiffen, Erzgebirgisches Spielzeugmuseum Seiffen, Erzgebirgisches Glashüttenmuseum Neuhausen, Erstes Nussknackermuseum Europas Neuhausen, Museum Saigerhütte Olbernhau, u.v.m.

Besucherbergwerke: Bergbaumuseum Oelsnitz, Schaubergwerk "Herkules Frisch Glück" Beierfeld/OT Waschleite, Besucherbergwerk "Markus Röhling Stolln" Annaberg-Buchholz/OT Frohnau, Besucherbergwerk und Mineralogisches Museum Zinngrube Ehrenfriedersdorf, Museum "Huthaus Einigkeit" Brand-Erbisdorf, u.v.m.

Sakralbauten, Burgen und Schlösser: St. Annenkirche Annaberg-Buchholz, Schloss Schwarzenberg, Schloss Lichtenwalde, Motorradmuseum, Kutschenmuseum, Schloss Augustusburg, Erzgebirgisches Weihnachts- und Spielzeugmuseum Scharfenstein, Museum zur Burggeschichte, Bergfried (Aussichtsturm) und Zisterne Scharfenstein, u.v.m.

Freizeitaktivitäten und Sport: STOCKHAUSEN - das lebendige Spielzeugland Olbernhau, Sommerrodelbahn Seiffen, Sommerrodelbahn Kurort Oberwiesenthal, Sport und Freizeitzentrum am Fichtelberg Kurort Oberwiesenthal, u.v.m.

Historische Verkehrsmittel: Fichtelbergbahn Cranzahl - Kurort Oberwiesenthal, Fichtelbergschwebebahn Kurort Oberwiesenthal, 4er Sesselbahn Kurort Oberwiesenthal, Historische Postkutsche Kurort Oberwiesenthal, Museumsbahn Steinbach - Jöhstadt und Drahtseilbahn Erdmannsdorf-Augustusburg

Weitere Angebote: Tourist-Information - Stadtführung Zwickau, Stadtrundgang Annaberg-Buchholz, Miniaturpark "Klein Erzgebirge" Oederan, 1. Seiffener Schauwerkstatt, Seiffen, Haus der Modelleisenbahn Seiffen, u.v.m.

Preise

48-Stunden-Karte: Erwachsene 24,- Euro,
Kinder (6 -14 J.) 16,- Euro
4-Tages-Karte: Erwachsene 35,- Euro,
Kinder (6 - 14 J.) 21,- Euro

Fichtelbergbahn

Die Fichtelbergbahn, eine dampfbetriebene Schmalspurbahn, verkehrt täglich im Erzgebirge zwischen Cranzahl und dem Kurort Oberwiesenthal. Sie schnauft mehrmals am Tag gemächlich ihre 17,4 Kilometer bis die Fichtelbergbahn jeweils nach einer Fahrzeit von ca. 1 Stunde ihr Ziel erreicht hat. Mit ihrer Spurweite von 750 Millimeter überwindet die Fichtelbergbahn auf ihrem Weg einen Höhenunterschied von 238 Metern, die größte Neigung liegt bei 1:30.

Außerdem überquert die Fichtelbergbahn sechs Brücken; die eindrucksvollste davon ist das Hüttenbachviadukt (23 Meter hoch, 110 Meter lang) unmittelbar vor der Einfahrt in den Bahnhof der Stadt Oberwiesenthal am Fuße des Fichtelberges.

In der gemütlichen Atmosphäre der beiden Buffetwagen der Fichtelbergbahn genießen Sie die Fahrt zum Beispiel bei einem frischen Bier und einem Imbiss oder Kaffee und Kuchen - so wird die Fahrt mit der Fichtelbergbahn zu einem bleibenden Erlebnis. Die Buffetwagen bieten jeweils Platz für 30 Personen.

Lage, Anfahrt

Zum Bahnhof Oberwiesenthal: Von der A 4 / A 72 Abfahrt Chemnitz Süd. In Chemnitz Richtung Annaberg-Buchholz, B 95. Folgen Sie der B 95 in Richtung Kurort Oberwiesenthal. Ca. 1 Kilometer nach dem Ortseingang biegen Sie rechts in Richtung Stadtzentrum ab und folgen der blau-gelben Beschilderung zum Bahnhof Oberwiesenthal.

Zum Bahnhof Cranzahl: Von der A 4 / A 72 Abfahrt Chemnitz Süd. In Chemnitz Richtung Annaberg-Buchholz auf der B 95. Nach ca. 3 Kilometern befindet sich auf der linken Seite ein großer Hinweis in Form einer Holzeisenbahn. Biegen Sie dort rechts ab und folgen Sie den blau-gelben Hinweisschildern "Fichtelbergbahn" bis zum Bahnhof Cranzahl.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Abfahrt Oberw. - Cranzahl: Den Fahrplan der Fichtebergbahn können Sie einsehen unter www.fichtelbergbahn.de/fahrplan-tarif
Abfahrt Cranzahl - Oberw.: Der Fahrplan der Fichtelbergbahn können Sie einsehen unter www.fichtelbergbahn.de/fahrplan-tarif
Preise Einzelfahrt: einfache Fahrt Erwachsene 7,60 Euro; Hin- und Rückfahrt Erwachsene 14,- Euro; einfache Fahrt Kinder (6 - 15 Jahre) 4,50 Euro
Preise Familienkarte: einfache Fahrt 17,50 Euro; Hin- und Rückfahrt 28,- Euro; Familientageskarte 38,- Euro (für 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder)

Erzgebirge-Angebote

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