DomStufen-Festspiele 1 Reisepaket
Karte
Karte anzeigen
Mariendom in Erfurt bei Nach bei den DomStufen-Festspielen

Domstufenfestspiele Erfurt: das Sommerhighlight Thüringens

Erleben Sie ein Kultur-Spektakel vor imposanter Kulisse: In diesem Sommer werden die 70 Stufen des Mariendoms in Erfurt wieder zur Freilichtbühne. Diesmal für "Der Name der Rose", einem Musical nach dem Mittelalterkrimi von Umberto Eco.

DomStufen-Festspiele Erfurt

70 breite Stufen führen in Erfurt den Domberg hinauf und bilden eine einzigartige Bühne zwischen dem Wahrzeichen Mariendom und der Severikirche. Vor dieser eindrucksvollen Kulisse werden seit 1994 jedes Jahr im August die beliebten DomStufen-Festspiele veranstaltet.

Mehr als hunderttausend Menschen lockt dieses Open-Air-Spektakel jedes Jahr an, pro Vorstellung finden 2.000 Zuschauer auf der Tribüne Platz. Nicht nur Klassiker der Opernliteratur wie "Der fliegende Holländer" oder "Tosca", sondern auch umjubelte Uraufführungen, darunter "Martin L. - das Musical" oder "Jedermann - Die Rockoper", fanden ihren Weg auf die Festspiel-Bühne. Mit den 700 Jahre alten Kirchen im Hintergrund verzaubert dieses Schauspiel-Highlight Besucher aus aller Welt.

Adresse DomStufen-Festspiele Erfurt

Domplatz, 99084 Erfurt (zwischen Dom und Severikirche)

"Der Name der Rose" - Handlung

Das brodelnde Mittelalter, ein hitziger Konflikt, mysteriöse Morde und zwei Mönche auf einer Mission - Material für einen Riesenerfolg. So war es zumindest 1980 bei Umberto Ecos Bestseller "Der Name der Rose" und dem gleichnamigen Film mit Sean Connery in der Hauptrolle, sechs Jahre später. Bereits mit dem Musical "Martin L." gelang den Machern der DomStufen-Festspiele eine eindrucksvolle Umsetzung eines religiösen und historischen Ereignisses. Mit "Der Name der Rose" präsentieren sie ein weiteres, auf die Domstufen maßgeschneidertes Stück, in dem die Kirche abermals eine zentrale Rolle spielt.

Im Mittelpunkt der im 14. Jahrhundert angesiedelten Handlung steht der scharfsinnige Franziskanermönch William von Baskerville. Er wird zu einer italienischen Abtei geschickt, um dort den seltsamen Mordfall an einem Mönch aufzuklären. Diese Mission gestaltet sich als gefährlich, heikel und schwierig, da er sich in einer Zeit voller politischer, sozialer und religiöser Konflikte befindet. Mitten in den Ermittlungen ereignen sich weitere ungeklärte Todesfälle von Kirchenvertretern. An der Seite des Franziskanermönchs steht bald der junge Novize Adson.

Die Hauptspur führt die beiden Ermittler zum blinden Bibliothekar des Klosters, der ein großes Geheimnis hütet. Er versteckt ein verbotenes Buch mit einer positiven Einstellung zur Freude. Damit die Mönche dieses kontroverse Buch nicht in die Hände bekommen, hat er es mit Gift versehen. Adson muss durch die ganzen Vorkommnisse feststellen, dass die Kirche und ihre Religion nicht nur Gutes mit sich bringen und fängt an, seine Werte und Vorstellungen zu hinterfragen. Was auch daran liegt, dass er während der Mission in die Freuden der ersten grossen Liebe kommt.

"Carmen" - Handlung

Liebe, Eifersucht, Freiheit, Stierkämpfe und Mord - das sind die spannenden Zutaten für diese dramatische Oper von Georges Bizet mit ihren bekannten Arien. Doch als das Werk 1875 in Paris zur Uraufführung kam, war das Publikum alles andere als begeistert. Die teilweise sehr direkten Verführungsszenen verstießen gegen den gutbürgerlichen Geschmack und schockierten so manchen Besucher im Parkett. Das änderte sich erst, als "Carmen" in Wien Einzug hielt. Seitdem gehört das Bühnenstück in vier Akten mit seiner stimmigen Musik zu einem der größten Welterfolge der Operngeschichte.

Alles beginnt mit Carmens Auftritt in Sevilla. Alle Männer sind sofort von der attraktiven Dame hingerissen, doch Carmen weist sie ab. Während die Zigarrendreherin noch über die Art der Liebe nachsinnt, gerät sie mit einer Kollegin in Streit und verletzt sie dabei mit einem Messer. Daraufhin wird Carmen ins Gefängnis geführt. Wie eine Stimme aus der Vergangenheit bittet derweil Don Josés Jugendfreundin Micaela, den letzten Willen seiner Mutter zu erfüllen: sie zu heiraten. Doch der Sergent ist zwischen Pflichtgefühl und Begehren hin- und hergerissen. Als Wärter von Carmen, wider seinen Willen von ihr bezaubert, lässt er sie fliehen. Zur Strafe kommt er selbst in Haft.

Derweil amüsiert sich Carmen mit ihren Freunden in einer Schänke und lernt den feurigen Stierkämpfer Escamillo kennen. Sie ist beeindruckt, wartet aber verliebt auf Don José. Noch einmal tanzt sie einen hingebungsvollen Tanz für ihren Liebsten und hält ihn gar ab, dem Zapfenstreich zu folgen, der José zurück in die Pflicht ruft. Stattdessen soll er mit ihr in die Berge fliehen. Er zögert zunächst, aber eine handgreifliche Auseinandersetzung zwingt ihn schließlich doch zur gemeinsamen Flucht.

Während sie in den Bergen mit ihren Zigeunerfreunden campieren, treffen Don José und Escamillo aufeinander. Beinahe kommt es zum Kampf, doch schließlich lädt der Stiermatador ihn in die Arena ein - dank Carmens Einschreiten. Auch Micaela erscheint, um José die Todesnachricht seiner Mutter zu überbringen. Sie bittet ihn, mit ihr zu kommen, aber José lehnt ab.

So treffen sich alle vor der Stierkampfarena wieder. Carmen an der Seite von Escamillo, während der eifersüchtige José sich im Publikum verbirgt. Nun, wo ihr sein Herz gehört, weist sie José zurück und pocht auf ihre Freiheit. Rasend vor Wut ersticht er sie, während die Menge im Hintergrund Escamillos Sieg über den Stier bejubelt. José sinkt verzweifelt über dem Körper seiner Liebsten zusammen.

Zu den Angeboten

Reisepakete werden geladen

Reisepakete werden geladen