Lipperland - Ausflugstipps

Schlösser, Burgen, soweit das Auge reicht. Sie werden sich gar nicht entscheiden können, welches Sie sich als Erstes ansehen wollen, denn Lipperland ist Burgenland. Damit Sie statt Ruinen und kaum sichtbaren Erdwällen auch wirklich ins Innere dürfen, hier, quasi zum Einstimmen, eine kleine Auswahl öffentlich zugänglicher Häuser.

Residenzschloss (Detmold): Dieser wunderschöne Vierflügelbau aus der Zeit der Weserrenaissance (16. Jahrhundert) ist das Schloss der lippischen Grafen und Fürsten. Sehenswert sind besonders der Steingang und der Kanal neben dem Schloss, sowie die wertvollen Bücher und Möbel im Innern. Als besonderes Highlight gelten mehrere Alexander-Gobelins, die im 17. Jahrhundert in einer Brüsseler Werkstatt hergestellt wurden. Im Rahmen einer Führung erfahren Sie mehr über die Geschichte des Landes, das Schloss und seine einstigen Bewohner.

Schloss Bracke (Lemgo): In diesem Juwel aus dem 16. Jahrhundert, das auf noch viel ältere Grundmauern zurückblickt, können Sie nicht nur den Wassergraben sehen und den Turm (Wahrzeichen der Stadt), sondern auch das Weserrenaissance-Museum besuchen. Seit 1973 werden im Schloss der Grafen zur Lippe Führungen angeboten.

Burgmuseum Horn (Horn): In diesem beeindruckenden Gemäuer erwarten Sie Einblicke in die Stadt und Burg Horn, Schwerter aus hiesiger Produktion, die Geschichte der Externsteine (mit 20-minütiger Videopräsentation) und wechselnde Ausstellungen.

Schloss Stietencron (Bad Salzuflen): Der ehemalige Adelssitz der Familie von Donop, um 1750 erbaut, beherbergt heute die Musikschule, kann aber auch für Trauungen gebucht werden. Der großzügige Schloss-park ist frei zugänglich.

Natürlich gibt es nahezu unendlich viele Burgen und Schlösser im Lipperland. Aber diese Gegend hat ja viel mehr Schätze zu bieten! Hier ein paar Ideen für Ausflüge zu Naturräumen und Museen, die Sie auf Ihrer nächsten Reise gerne ausbauen dürfen.

Westfälisches Freilichtmuseum (Detmold): Die Gebäude, auf 80 Hektar verteilt, sind größtenteils begehbar und gewähren Einblicke in das Leben Westfalens, verschiedene Handwerke und Alltagsszenen. Für den kleinen Hunger zwischendurch empfiehlt sich ein Milchbrötchen aus der alten Bäckerei, vielleicht beim Picknick gegenüber den zwei Mühlen.

Junkerhaus (Lemgo): Im alten Wohnhaus des Malers, Architekten und Kunsthandwerkers Karl Junker (1850 - 1912) ist heute ein Museum untergebracht. Außen komplett mit detaillierten Schnitzereien verziert, bestaunt der Besucher im Innern kunstvoll geschnitze Möbel, Zeichnungen, Architekturmodelle und Skulpturen des Künstlers.

Papiermühle Plöger (Schieder-Schwalenberg): Dieser Ort bietet neben dem Schloss und der Burg noch etwas anderes: In dieser Mühle wurde über acht Generationen lang (bis 1989), die Papierproduktion aufrechterhalten. Heute erhalten Sie einen Einblick in die Technik früherer Tage.

Donoperteich (Detmold): Das einzige lebende Hochmoor im Teutoburger Wald eignet sich perfekt zum Spazierengehen. Und das klingt auch noch gut: Auf der "KlimaErlebnisRoute" muss man sich ja gesund fühlen!

(Fotos: Tsungam, de.academic.ru, Lipperland, Nikater)

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