Jever

Friesischer Charme mit Brauerei und Insel: Jever

Jever ist Kreisstadt des Landkreises Friesland in Niedersachsen und staatlich anerkannter Erholungsort. Der Name der Stadt ist durch die gleichnamige Biermarke international bekannt. Inoffiziell wird Jever auch als Marienstadt bezeichnet. Dieser Beiname weist auf Fräulein Maria, die letzte Herrin von Jever, hin.

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Stadt Jever

Friesischer Charme mit Brauerei und Insel: Jever

Jever ist Kreisstadt des Landkreises Friesland in Niedersachsen und staatlich anerkannter Erholungsort. Der Name der Stadt ist durch die gleichnamige Biermarke international bekannt. Inoffiziell wird Jever auch als Marienstadt bezeichnet. Dieser Beiname weist auf Fräulein Maria, die letzte Herrin von Jever, hin.

Die Bewohner Jevers heißen Jeveraner. Jever liegt im Jeverland, dem nord-östlichen Teil der ostfriesischen Halbinsel. Die Stadt befindet sich in der Nähe der niedersächsischen Nordseeküste, rund 15 Kilometer westlich von Wilhelmshaven und dem Jadebusen entfernt. Im Norden grenzt Jever an die Gemeinde Wangerland, im Osten und Süden an die Stadt Schortens sowie im Westen an die Stadt Wittmund. Jever bietet eine Vielzahl von historischen, kulturellen, technischen und auch botanischen Denkmälern, einige sind hier aufgezählt:

Die evangelisch-lutherische Stadtkirche: Befindet sich am Kirchplatz in Jever. Sie wurde 1964 anstelle der 1959 abgebrannten Vorgängerkirche als moderner, stark gestaffelter Zentralbau errichtet und mit der erhaltenen Apsis der zerstörten Kirche verbunden. In der historischen Apsis befindet sich das denkmalgeschützte Edo-Wiemken-Grabmal, das an den letzten männlichen Häuptling des Jeverlandes erinnert und im Laufe der Geschichte bereits zwei Feuersbrünste überstanden hat.

Die St.-Annen-Kapelle: Das älteste erhaltene Gotteshaus der Stadt Jever. Sie wurde 1610 erbaut. Beachtenswert ist auch der Altar, dessen Aufsatz 1703 im bäuerlichen Stil bemalt worden ist. Auf dem linken Flügel ist Mose vor der erhöhten Schlange und auf dem rechten Flügel der gekreuzigte Jesus Christus dargestellt.

Das Bethaus der Baptisten: Wurde 1858 errichtet und ist eines der ältesten baptistischen Kirchengebäude in Deutschland und das zweitälteste in Jever. Das Bethaus wird noch heute zu gottesdienstlichen Zwecken genutzt. Es befindet sich außerhalb des historischen Stadtkerns von Jever am Elisabethufer in der sogenannten St. Annen-Vorstadt.

Das Schloss Jever: Entstand aus einer Wehranlage des 14. Jahrhunderts. Das Schloss war der Sitz der Herrschaft Jever. Mittelpunkt war ein mächtiger Bergfried, der ab dem 16. Jahrhundert in eine von Wassergräben und Wällen umgebene vierflügelige Schlossanlage integriert wurde. Es ist das bedeutendste profane Bauwerk der Stadt. Seit 1921 befindet sich im Schloss das Schlossmuseum. Es zeigt Exponate zur Kulturgeschichte, Volkskunde und Archäologie des Jeverlandes.

"Hof von Oldenburg": Am Alten Markt 14 ist eine historische Gaststätte, die 1798 als eines der ersten Gebäude außerhalb der Schutzanlagen der Stadt gebaut wurde. Ein im April 1983 eingeweihtes Glockenspiel am "Hof von Oldenburg" lässt mehrfach am Tage die wichtigsten Herrschaften des Jeverlands Revue passieren.

Die Blaudruckerei Jever: Befindet sich seit den 1980er Jahren in einem alten Speichergebäude in der Straße Kattrepel. Sie ist einer der wenigen Orte in Deutschland, an denen noch das traditionelle Handwerk der alten ostfriesischen und norddeutschen Blaudruckereien ausgeübt wird. Dabei werden Stoffe im Handdruck mit Indigoblau ausgefärbt und danach abgewaschen bis sich auf dem Stoff weiße Blaudruckmuster auf blauem Grund zeigen.

Das Friesische Brauhaus zu Jever: Braut seit 1848 das nach der Stadt Jever benannte gleichnamige Bier. Die Brauerei beschäftigt mit ihrem modernen Produktionsbetrieb rund 270 Mitarbeiter und füllt pro Stunde ca. 60.000 Flaschen Jever-Bier ab. In den verspiegelten Gärtürmen der Brauerei am Elisabethufer befinden sich fünf Tanks à 240.000 Liter, in denen das Jungbier drei bis vier Wochen vor der Abfüllung bei -1 C gelagert wird. Das Brauhaus bietet nach Voranmeldung Besichtigungen des Produktionsbetriebes unter fachkundiger Führung an. Zur Führung gehört auch ein Gang durch das angeschlossene historische Brauereimuseum. Hier erhält man einen Einblick in den Brauereialltag, wie er vor rund 100 Jahren ablief.

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