Bali Therme

Bali, eine 5.561 qkm große Insel - das ist ausreichend Platz zum Relaxen. Aber zu weit weg! Die Bali Therme in Bad Oeynhausen bietet (fast) das gleiche Südsee-Feeling mit seinem indonesischen Inselparadies zum Planschen und Schwimmen. Allein der Fitnessbereich der Therme ist 1.700 qm groß, und da wurden die riesige Saunalandschaft, der Wellnessbereich und das Thermalbad noch nicht eingerechnet. Für die Kleinen gibt es in der Bali Therme übrigens ein eigenes Kinderland mit Rutschen, Pumpen, Palmen und Dschungelatmosphäre für Kinder bis acht Jahre.

Sie dürfen sich in der Bali Therme auf Schönheit, Ruhe und asiatische Gelassenheit freuen. Schon die Bezeichnugen der hübsch dekorierten und modern eingerichteten Räumlichkeiten sprechen für sich: Lotusbecken, Panorama-Sauna, Massagepavillon, Kaminraum ... Hinzu kommt das heilende Wasser der Mineral-Sole-Quelle, das zusammen mit der salzigen Luft für ein wohliges Gefühl sorgt.

Lassen Sie es sich in der großen Aufguss-Sauna, der Lotusblüten Sauna oder im Sauna Garten gutgehen, wo Erdsauna, Pagodensauna und Blocksauna für herrliche Abwechslung und Entspannung sorgen. Anschließend eine Runde im Pool und dann geht es am besten gleich weiter in der Sauna Rotunde, wo Ihnen eine finnische Sauna, eine Loungesauna, eine Kräutersauna und ein Dampfbad zu Verfügung stehen.

Aber die Bali Therme hält, was der Name verspricht: Im Erlebnisbecken schwelgen Sie wahrscheinlich stundenlang im guten Sole-Wasser und lassen sich durch den Wildwasser-Strömungskanal treiben. Besuchen Sie auch die Grotte, den Hot-Whirlpool und das Kneipp Becken. Natürlich gibt es noch viel mehr! Vergessen Sie vor lauter Begeisterung und dem nächsten Saunagang oder Ihrer Beautybehandlung nicht, auch zur Ruhe zu kommen. Ein paar Minuten auf den Sprudelliegen wirken Wunder.

Ein absolutes Highlight muss aber noch erwähnt werden: Das Entspannungsbecken mit meditativer Unterwassermusik und anregenden Lichteffekten! Noch mehr Kontemplation und Wohlbefinden geht nicht - das sogar unter Wasser.

Und wenn zwischendurch der kleine Hunger kommt, kein Problem. Im Bistro der Bali Therme, dem Sauna Restaurant oder auf der Terrasse des öffentlichen Bistro-Restaurants werden Sie bestimmt etwas Passendes finden.

Lage

Die Bali Therme liegt direkt am Kurpark von Bad Oeynhausen.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Geöffnet: ganzjährig Mo. - So. 8.00 - 23.00, Fr. - Sa. 8.00 - 24.00, Sauna 9.00 - 23.00, Bali Wellness 10.00 - 22.00
Therme: Erwachsene 2 Stunden 11,- Euro; 4 Stunden 14,- Euro; Tageskarte 16,- Euro; Kinder (1 - 16 Jahre) 2 Stunden 6,50 Euro; 4 Stunden 8,50 Euro; Tageskarte 11,- Euro
Therme und Sauna: Erwachsene 2 Stunden 18,50 Euro; 4 Stunden 22,50 Euro; Tageskarte 25,50 Euro

Alle Tarife erhöhen sich an den Wochenenden und an Feiertagen um 2 Euro für Therme und Sauna und um 1 Euro für die Therme.

(Fotos: Bali Therme GmbH Co. KG)

Minden

Die Dom- und Festungsstadt Minden kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, schließlich wurde sie bereits um das Jahr 800 gegründet. Sie verleiht dem Ort bis heute seinen typischen Charme und präsentiert dem Besucher zahlreiche interessante Bauwerke. Besonders zu erwähnen ist in dieser Region natürlich die Weserrenaissance, eine Stilform, die sich an vielen Burgen, Schlössern, Rathäusern und Privatbauten erkennen lässt. Bei einem Blick in das Mindener Museum sehen Sie zum einen eine dekorative Häuserzeile der Stilrichtung, zum anderen erfahren Sie alles Wissenswerte über die Kulturgeschichte der Stadt. Verpassen Sie nicht, sich weitere Mindener Originale der Weserrenaissance anzusehen, etwa das Schloss Haddenhausen oder das Regierungsgebäude!

Für die Kaffeeliebhaber unter Ihnen hier noch ein spezieller Museumstipp: Lassen Sie sich das Kaffeemuseum nicht entgehen, das anlässlich der hundertjährigen Firmengeschichte von "Melitta" eingeweiht wurde!

Ein Spaziergang durch die Stadt ist besonders fußgängerfreundlich, da große Teile autofrei sind. So können Sie ungehindert über die Bäckerstraße, den Scharn, den Domhof und den Marktplatz wandern und hübsche Fachwerkhäuser entdecken, etwa das "Haus am Windloch". Woher der Name wohl kommt?

In der Fischerstadt erkennen Sie die Schutzmauer, die zur Zeit der preußischen Verwaltung ab 1648 entstand. Damals wurde Minden zur Festung ausgebaut. Wer sich umfassender mit den Preußen befassen möchte, dem sei das Preußen-Museum Minden in der ehemaligen Defensionskaserne empfohlen. Mittlerweile dient die Fischerstadtmauer vor allem gegen Hochwasser. Der heutige Besucher kommt wohl auch weniger, um die Verteidigungsanlagen zu bewundern, als vielmehr, um Geschichte und Technik zugleich zu erleben. Nach dem obligatorischen Bummel durch die Altstadt mit dem Dom, der ursprünglich von Karl dem Großen erbaut wurde, folgt unweigerlich ein Blick auf den Mittellandkanal, der hier bei Minden durch das Wasserstraßenkreuz auf die Weser trifft. Die Schiffe, die auf zwei Ebenen übereinander wegfahren, sind schon ein Anblick, der sich einem nicht täglich bietet ...

(Fotos: Ingo2802, Uv12vow, Corradox)

Die Deutsche Märchenstraße

Eine Reise entlang der Heimatorte der Märchen

"Es war einmal vor langer Zeit ..." - wer kennt und liebt sie nicht: die Märchen der Brüder Grimm. Auf der ganzen Welt wachsen Menschen mit ihren Figuren wie Aschenputtel, Dornröschen, Frau Holle, Rotkäppchen, Schneewittchen und Rapunzel auf. Nehmen Sie Ihre Liebsten mit auf eine wundersame Reise entlang der Deutschen Märchenstraße und tauchen Sie ein in die Welt der Grimmschen Märchen, Sagen und Legenden. Von Hanau bis Bremen schlängelt sich die 600 Kilometer lange Straße durch bewaldete Hügellandschaften und liebliche Flusstäler, mit malerischen Fachwerkorten, Burgen und Schlössern.

Die Geschichte der berühmten Straße wurzelt in den weltweit verbreiteten "Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Grimm, die offiziell zum Weltdokumentenerbe der UNESCO gehören. Sie wurden in rund 170 Sprachen übersetzt und sind somit zusammen mit der Luther-Bibel die am häufigsten aus der deutschen Sprache übersetzten Bücher.

Seit 1975 zählt die Strecke zu einer der ältesten und bekanntesten der über 150 deutschen Ferienrouten. Sie verbindet die wesentlichen Lebens- und Wirkungsstätten von Jacob und Wilhelm Grimm sowie Orte und Landschaften, in denen ihre Märchen beheimatet sind, zu einem Reiseweg. Die Route beginnt in Hanau, der Geburtsstadt der Brüder, führt weiter über die Heimat ihrer Kindheit, Steinau an der Straße, und ihren Studienort Marburg bis nach Kassel, der Hauptstadt der Märchenstraße. Von dort verläuft sie nach Helsa zum "Rumpelstilzchen", weiter entlang der Weser zum "Rattenfänger von Hameln" und nach Buxtehude zu "Hase und Igel". Ausgeschildert ist die Route mit einem Herz, über dem der Kopf einer Märchenfee schwebt.

Doch Jacob und Wilhelm Grimm waren mehr als nur Märchensammler. Sie befassten sich mit mittelalterlicher Rechtspraxis und Rechtsanschauung, waren ordentliche Professoren für Philosophie an der Universität Göttingen und legten mit ihrer Deutschen Grammatik und dem Deutschen Wörterbuch die Grundlagen der Germanistik.

Anlässlich des 200. "Geburtstags" des Bandes der Kinder- und Hausmärchen im Dezember 2012 und des 150. Todestages von Jacob Grimm im Jahre 2013 wurde die außergewöhnliche Veranstaltungsreihe mit dem Titel GRIMM 2013 ins Leben gerufen. Diese umfasst eine Vielzahl von Ausstellungen, Konzerten, Lesungen, Vorträgen und weitere Events entlang der Märchenstraße.

Begeben Sie sich also auf die Spuren der Brüder Grimm, denn wenn sie nicht gestorben sind, dann leben ihre Märchenfiguren noch heute.

(Fotos: Deutsche Märchenstraße e. V.)

Lipperland-Infos kompakt

Lippische Juwele, Museen, Orte und Naturparadiese

Lipperland - Burgenland. So könnte man diese Region in der Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens auch nennen, die mit die meisten Burgen und Schlösser in Deutschland vereint (sogar vor Bayern!). Hier bekommt der Besucher viel zu sehen und noch mehr zu erleben. Seien es Schlösser und Burgen, Freilichtmuseen oder Spaziergänge im Grünen. Tatsächlich werden Sie sich gar nicht entscheiden können, welches Ausflugsziel Sie als erstes anvisieren wollen. Im Lipperland, so benannt nach den edlen Häusern zur Lippe und Schaumburg-Lippe, erwarten Sie Natur und Kultur in einer einzigartigen Mischung!

Begonnen hat alles schon vor Jahrhunderten. Hier fand die berühmte Schlacht am Teutoburger Wald statt, hier besiegte Karl der Große die Sachsen und zwang sie zur Christianisierung. Der Edelherr Bernhard II darf Dank Kaiser Barbarossa die erste Stadt bauen - Lippstadt - und im Laufe der Zeit entstehen auch die ein oder andere Burg zum Schutz und / oder Angeben. Simon V. zur Lippe wird in den Grafenstand erhoben, seine Nachfolger werden sogar Fürsten. Schließlich erklärt sich Lippe sogar zum Freistaat und hat mit Detmold eine eigene Landeshauptstadt. Sie sehen schon, hier ist so einiges passiert und die Spuren sieht man noch immer! Das ist Geschichte zum Anfassen.

Heute gehört die ganze Region zu Nordrhein-Westfalen und ist ein lohnendes Ferienziel für die ganze Familie. Es gibt zahlreiche Wander- und Radwege, auf den Seen kann man Tretbootfahren oder eine Bootsfahrt mit Dampfer machen und zur kulturellen Erbauung gibt es eine große Auswahl an Museen, etwa ein Automobilmuseum mit einem Porsche-Traktor in Lemgo, eine Papiermühle, die noch bis 1989 in Betrieb war und einige schöne Kunstmuseen. Bei einem Besuch der Freilichtmuseen lernen Sie das Leben von früher kennen und werden auf Ihren Wanderungen immer wieder über Ruinen, alte Wallanlagen und Spuren der Geschichte stoßen.

(Fotos: Lipperland, LWL, Nikater, Tsungam, Grugerio, Becksted, Ub12vow und de.academic.ru)

Lipperland - Ausflugstipps

Schlösser, Burgen, soweit das Auge reicht. Sie werden sich gar nicht entscheiden können, welches Sie sich als Erstes ansehen wollen, denn Lipperland ist Burgenland. Damit Sie statt Ruinen und kaum sichtbaren Erdwällen auch wirklich ins Innere dürfen, hier, quasi zum Einstimmen, eine kleine Auswahl öffentlich zugänglicher Häuser.

Residenzschloss (Detmold): Dieser wunderschöne Vierflügelbau aus der Zeit der Weserrenaissance (16. Jahrhundert) ist das Schloss der lippischen Grafen und Fürsten. Sehenswert sind besonders der Steingang und der Kanal neben dem Schloss, sowie die wertvollen Bücher und Möbel im Innern. Als besonderes Highlight gelten mehrere Alexander-Gobelins, die im 17. Jahrhundert in einer Brüsseler Werkstatt hergestellt wurden. Im Rahmen einer Führung erfahren Sie mehr über die Geschichte des Landes, das Schloss und seine einstigen Bewohner.

Schloss Bracke (Lemgo): In diesem Juwel aus dem 16. Jahrhundert, das auf noch viel ältere Grundmauern zurückblickt, können Sie nicht nur den Wassergraben sehen und den Turm (Wahrzeichen der Stadt), sondern auch das Weserrenaissance-Museum besuchen. Seit 1973 werden im Schloss der Grafen zur Lippe Führungen angeboten.

Burgmuseum Horn (Horn): In diesem beeindruckenden Gemäuer erwarten Sie Einblicke in die Stadt und Burg Horn, Schwerter aus hiesiger Produktion, die Geschichte der Externsteine (mit 20-minütiger Videopräsentation) und wechselnde Ausstellungen.

Schloss Stietencron (Bad Salzuflen): Der ehemalige Adelssitz der Familie von Donop, um 1750 erbaut, beherbergt heute die Musikschule, kann aber auch für Trauungen gebucht werden. Der großzügige Schloss-park ist frei zugänglich.

Natürlich gibt es nahezu unendlich viele Burgen und Schlösser im Lipperland. Aber diese Gegend hat ja viel mehr Schätze zu bieten! Hier ein paar Ideen für Ausflüge zu Naturräumen und Museen, die Sie auf Ihrer nächsten Reise gerne ausbauen dürfen.

Westfälisches Freilichtmuseum (Detmold): Die Gebäude, auf 80 Hektar verteilt, sind größtenteils begehbar und gewähren Einblicke in das Leben Westfalens, verschiedene Handwerke und Alltagsszenen. Für den kleinen Hunger zwischendurch empfiehlt sich ein Milchbrötchen aus der alten Bäckerei, vielleicht beim Picknick gegenüber den zwei Mühlen.

Junkerhaus (Lemgo): Im alten Wohnhaus des Malers, Architekten und Kunsthandwerkers Karl Junker (1850 - 1912) ist heute ein Museum untergebracht. Außen komplett mit detaillierten Schnitzereien verziert, bestaunt der Besucher im Innern kunstvoll geschnitze Möbel, Zeichnungen, Architekturmodelle und Skulpturen des Künstlers.

Papiermühle Plöger (Schieder-Schwalenberg): Dieser Ort bietet neben dem Schloss und der Burg noch etwas anderes: In dieser Mühle wurde über acht Generationen lang (bis 1989), die Papierproduktion aufrechterhalten. Heute erhalten Sie einen Einblick in die Technik früherer Tage.

Donoperteich (Detmold): Das einzige lebende Hochmoor im Teutoburger Wald eignet sich perfekt zum Spazierengehen. Und das klingt auch noch gut: Auf der "KlimaErlebnisRoute" muss man sich ja gesund fühlen!

(Fotos: Tsungam, de.academic.ru, Lipperland, Nikater)

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