Bad Oeynhausen

GOP-Kaiserpalais, etwas Salz, Sole und ein Kurpark

Salz, das Gold des Mittelalters, wurde zur Basis für den Erfolg des Ortes. Als 1745 Colon Sültemeyer die Salzkruste auf seinen Schweinen entdeckte, ahnte er wahrscheinlich noch nicht, welche weitreichen Auswirkungen dieser Fund haben sollte. König Friedrich II. selbst befahl den Bau einer Saline. Doch es kam noch besser: 1845 fand man im damals tiefsten Bohrloch Europas eine Thermalsolequelle - und damit war der Grundstein für den Kurort gelegt.

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GOP-Kaiserpalais, etwas Salz, Sole und ein Kurpark

Salz, das Gold des Mittelalters, wurde zur Basis für den Erfolg des Ortes. Als 1745 Colon Sültemeyer die Salzkruste auf seinen Schweinen entdeckte, ahnte er wahrscheinlich noch nicht, welche weitreichen Auswirkungen dieser Fund haben sollte. König Friedrich II. selbst befahl den Bau einer Saline. Doch es kam noch besser: 1845 fand man im damals tiefsten Bohrloch Europas eine Thermalsolequelle - und damit war der Grundstein für den Kurort gelegt.

Zwischen 1852 und 1885 entstanden die beiden klassizistischen und neubarocken Badehäuser, später folgte das als Kurhaus erbaute Kaiserpalais, das Theater am Kurpark und die Wandelhalle. Generationen von Kurgästen konnten sich seitdem am heilenden Wasser, der guten Luft und dem malerischen Kurstädtchen erfreuen.

Heute weist die Brunnenfigur am "Schweinebrunnen" auf Colon Sültemeyer und seine Salzkrustenschweine hin. Das eigentliche Wahrzeichen der Stadt ist aber die Jordanquelle, so benannt nach dem ehemaligen Kur- und Salinendirektor. Sie ist eine der größten Thermalsolequellen der Welt und schießt einmal stündlich 50 Meter hoch in die Luft. Doch das ist längst nicht die einzige interessante Fontäne der Stadt: Im Kultur- und Landschaftspark gibt es schließlich noch das "magische Wasser" - den Aqua Magica Wasserkrater, eine unterirdische, begehbare Brunnenskulptur, die Teil der Reise in das "Land des Staunens" ist. Was es damit auf sich hat, entdecken Sie am besten selbst!

Tatsächlich reizt Bad Oeynhausen aber mit weit mehr als prunkvollem Bäder- und Kurbetrieb. Das GOP-Variété beherbergt ein Edelrestaurant und eine Discothek. Und dann ist da auch noch die Deutsche Märchenstraße, die hier vorbeiläuft. Im Deutschen Märchen- und Wesersagenmuseum gibt es besonders viele, herrlich gestaltete Illustrationen zu zahlreichen Sagen und Geschichten. Ein lohnender Besuch!

Wer seine Schritte vom Kurpark in die "Oeynhauser Schweiz" lenkt und am liebsten noch aktiver werden will, für den empfiehlt sich etwas Bewegung am Mittleren See oder gar der Aufstieg auf den Wittekindsberg, etwa 20 kilometer nördlich der Stadt. Dabei kommen Sie auch gleich an Minden und dem Weserkreuz vorbei und entdecken die absoluten Höhepunkte der Region.

(Fotos: Ub12vow, Brego, Gwexter)

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