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Oldenburg – Urlaub in Deutschlands Norden

Malerische Altstadt, läutende Fahrradklingeln und jede Menge Grünkohl. Oldenburg ist ein gelungener Mix aus modernem Großstadtflair und ländlicher Idylle. Entdecken Sie eine oft vergessene Perle des Nordens bei einem Besuch in Niedersachsen.

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Oldenburg: Urlaub in der Stadt des Grünkohls

Eines ist sicher: Die Oldenburger lieben ihren Kohl! Egal, ob klassisch herzhaft mit Wurst und Speck, süß in Schokolade verpackt oder aufgebrüht als Teegenuss. Das grüne Gemüse ist aus der Stadt genauso wenig weg zu denken wie die circa 250.000 Fahrräder. Das Erstaunliche an dieser Zahl? Oldenburg hat nur 170.000 Einwohner und etwa die Hälfte von ihnen geben an, regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Mit dieser Drahtesel-Pedaltrerter-Ratio ist die Stadt die unangefochtene Fahrradhauptstadt in Deutschland und sogar die Nummer 2 in ganz Europa (nur in der niederländischen Gemeinde Houten wird noch mehr geradelt).

Lappan und Schloss Oldenburg: Sehenswürdigkeiten

Oldenburg besticht mit einer wunderschönen Altstadt voller Fachwerkhäuser, kleinen Gassen, einem schnuckeligen Hafen und natürlich dem Schloss. Mitten in der Stadt gelegen, ist es eines der beliebtesten Ausflugsziele Oldenburgs. Während hier früher die Großherzöge lebten und walteten, beheimatet das Gebäude heute das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Von den alten Meistern bis zur Postmoderne gibt es hier jede Menge Gemälde und Skulpturen zu bestaunen. Auch das Schloss selbst ist ein echtes Prachtstück: Im Stil der Neorenaissance gebaut, überblickt es den 16 Hektar großen Schlosspark auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Dieser wird heute als öffentlicher Park genutzt und ist den klassischen englischen Landschaftsgärten nachempfunden – perfekt für eine Verschnaufpause vom Innenstadttrubel und Naherholungsort für die Anwohner.

Nur wenige Gehminuten östlich des Schlossgartens befindet sich ein weiteres Highlight Oldenburgs: das Landesmuseum Natur und Mensch. Das Naturkundemuseum hat seinen Schwerpunkt in der Geologie und Moorarchäologie und verbirgt eine der außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten in Oldenburg hinter seinen Mauern – die Moorleichen. Einige von ihnen sind über 2.000 Jahre alt und wurden von den weiten Moorlandschaften in Niedersachsen für die Ewigkeit konserviert. Schaurig schöner Spaß für die ganze Familie.

Etwas jünger, aber fast genauso beeindruckend ist der Lappan, das Wahrzeichen Oldenburgs. 1467 erbaut, gibt der ehemalige Glockenturm einen einzigartigen Einblick in die architektonische Geschichte der Stadt. Er ist eines der wenigen Gebäude, das den Stadtbrand von 1676 überlebt hat. Nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten, inklusive einer neuen Kuppel, beherbergt er heute die Touristeninfo der Stadt Oldenburg.

Wenn wir gerade bei alten Schätzen sind: Oldenburg rühmt sich damit, die älteste Fußgängerzone Deutschlands zu besitzen. Seit 1967 kann hier ganz entspannt und autofrei eingekauft werden. Sie ist das Herzstück der Stadt und hat sich über die Jahre in ein wahres Shoppingparadies verwandelt – von kleinen Boutiquen bis zu den großen Modeketten findet sich hier alles. Das verpflichtet ja quasi zum Bummeln, ganz ohne schlechtes Gewissen.

Auf dem Drahtesel durch Niedersachsen: Radreisen Oldenburg

Wenn man schon Ferien in der Hauptstadt des Fahrrads macht, dann kommt man um eine Radtour praktisch nicht drum herum. Das flache Umland gibt auch ungeübten Radfahrern die Chance, die Gegend auf Rädern zu erkunden. Grüne Wiesen reichen bis zum Horizont, Steigungen gibt es eigentlich nicht und die einzigen Hindernisse sind der Wind und gelegentlich ein paar verirrte Schafe. Wie es sich für eine Fahrradstadt gehört, sind die Radstrecken um Oldenburg toll ausgebaut und gut beschildert. Insgesamt führen etwa 800 Kilometer Weg an schönen Bauernhöfen, blühenden Rhododendronbüschen und kleinen Seen vorbei. Besonders beliebt ist der Hunte Radweg, der auf 137 Kilometern von Elsfleth bis zum Dümmer See verläuft und immer dem Verlauf des Flusses Hunte folgt. Oldenburg ist der ideale Ausgangspunkt, um diese Strecke in beide Richtungen zu erkunden, denn der Fluss fließt direkt durch die Stadt. Kleiner Geheimtipp: Besonders schön ist der Abschnitt durch den Naturpark Wildeshauser Geest, dem größten Naturpark Niedersachsens. Sumpfige Moore und Schwemmländer wechseln sich hier mit Heidelandschaften ab, riesige Findlinge von der letzten Eiszeit liegen neben den Wegen und zwischendrin weiden friedlich Kühe, Schafe und Pferde – einfach Natur pur.

Zentral wohnen: Ihr Oldenburg Hotel

Um Ihnen Ihren Aufenthalt möglichst komfortabel zu gestalten, haben wir uns für Ihre Unterkunft ein Wellnesshotel in Oldenburg rausgesucht. Das City Hotel Oldenburg ist ein 4-Sterne-Stadthotel und punktet mit einem kleinen aber feinen Wellnessbereich, den Sie selbstverständlich kostenlos benutzen dürfen. Außerdem haben wir Ihnen ein Leihfahrrad mit ins Paket gepackt, damit Sie Oldenburg und Sehenswertes in der Umgebung standesgemäß erkunden können. Natürlich darf auch ein traditionelles Grünkohlessen nicht fehlen. Das gibt es direkt im Hotel inklusive Kassler, Rauchwurst und Pinkel – Urlaub auf niedersächsische Art. Ihre Unterkunft in Oldenburg liegt übrigens zentral am Hauptbahnhof, nur einen kurzen Fußmarsch zur Innenstadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten entfernt. Abgerundet wird Ihr Urlaub in Oldenburg durch eine Schiffrundfahrt auf dem Zwischenahner Meer in Bad Zwischenahn. Während der 70-minütigen Fahrt über den drittgrößten Binnensee Niedersachsens können Sie Stockenten, Eisvögel und diverse Möwenarten beobachten, die im Schilfrohr leben. Und wer weiß, vielleicht erspähen Sie sogar den dreieinhalb Meter langen Wels, welcher Legenden zufolge im See wohnt. Falls Sie kein Glück haben, können Sie sich mit der Bronzestatue auf dem Marktplatz in Bad Zwischenahn trösten, und mit der Tatsache, dass es bisher keinerlei Beweise für die Existenz des riesigen Fisches gibt.

Ob Sie wegen Grünkohl, Altstadt oder Radfahren nach Oldenburg kommen, eines ist sicher, die Stadt ist die perfekte Mischung aus Großstadtleben und ländlicher Idylle. Und wer einen längeren Urlaub plant, findet in Oldenburg den perfekten Ausgangsort für Ausflüge nach Bremen, Hamburg und an die Nordsee. Also nichts wie los, Deutschlands Norden ruft.

Wie groß ist Oldenburg?

Oldenburg erstreckt sich über eine Fläche von 103 Quadratkilometern und hat knapp 170.000 Einwohner, was sie zur drittgrößten Stadt Niedersachsens macht.

Wie lange ist die Fahrt von Berlin nach Oldenburg?

Von Berlin nach Oldenburg sind es 436 Kilometer. Bei normaler Verkehrslage dauert die Fahrt mit dem Auto von der Hauptstadt etwa viereinhalb Stunden. Mit dem Zug erreichen Sie Oldenburg je nach Verbindung in dreieinhalb bis vier Stunden.

Welche Spezialitäten gibt es in Oldenburg?

Oldenburg ist die Stadt des Grünkohls. Das grüne Gold, wie es gerne genannt wird, gibt es in zahlreichen Ausführungen – klassisch mit Kassler oder Pinkel, süß als schokoladige Praline oder heiß aufgebrüht als Tee. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Oldenburg?

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen das Schloss Oldenburg mit seinem Schlossgarten, der botanische Garten, diverse Museen und der Glockenturm Lappan, das Wahrzeichen der Stadt. Außerdem rühmt sich Oldenburg, die älteste Fußgängerzone Deutschlands zu besitzen – ideal für einen gemütlichen Bummel durch die Altstadt.

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