Sankt Peter-Ording 2 Reisepakete
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Kurzreisen nach St. Peter-Ording

Sankt Peter-Ording liegt an der Westspitze der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein. Ein Teil der Gemarkung liegt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Es hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung "Nordseeheil- und Schwefelbad".

Nordsee: Sankt Peter-Ording

St. Peter-Ording: Dünen, Watt und Traumstrand

Sankt Peter-Ording liegt an der Westspitze der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein. Ein Teil der Gemarkung liegt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Es hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung "Nordseeheil- und Schwefelbad".

Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording das größte Seebad Deutschlands und der Ort mit den meisten Übernachtungen in Schleswig-Holstein.

Charakteristisch für Sankt Peter-Ording sind der etwa 12 Kilometer lange Strand mit bis zu zwei Kilometern Breite sowie eine außergewöhnliche Dünenlandschaft mit Salzwiesen. Insbesondere die Salzwiesen sind dabei von besonderer ökologischer Bedeutung, da sie zu den wenigen Salzwiesen im weitgehend natürlichen Zustand gehören, die weder beweidet wurden noch mit Grüppen versehen sind.

Wattwanderungen sollten nie alleine unternommen werden, wichtig ist, immer den Gezeitenkalender im Blick zu haben. Wie für Küstenregionen typisch, herrscht auch in Sankt Peter-Ording Seeklima mit milden Wintern und kühlen Sommern. Windstärken von 7 bis 10 sind keine Seltenheit. Die Jod- und salzhaltige Luft ist gerade für Allergiker ein wahrer Segen.

Durch den ständigen Sandflug konnte sich in Sankt Peter-Ording nie Fischfang etablieren, da durch die Verwehungen kein Hafen angelegt werden konnte. Auch die Landwirtschaft, von der die damalige Bevölkerung lebte, warf oftmals nicht genug ab, da die Ländereien häufig durch Überflutungen versalzten oder versandeten. Insbesondere die Wanderdünen machten den Bewohnern früher zu schaffen. So mussten die Ordinger zweimal ihre Kirche aufgeben, nachdem sie sich zuvor über Jahrzehnte regelmäßig den Weg zum Gottesdienst freischaufeln mussten. Die Bedeutung als Badeort wurde erst 1877 erkannt, als das erste Hotel erbaut wurde.

Der erste der charakteristischen Pfahlbauten auf dem Strand wurde 1911 errichtet und nannte sich "Giftbude", weil es dort wat gift (etwas gibt). Unter Insidern war insbesondere Cognac damit gemeint. Auch die Verkehrsanbindungen wurden nach und nach verbessert. 1926 entstand die erste Seebrücke am Ordinger Strand, 1932 folgte eine Bahnlinie nach Husum. Eine bessere Straßenanbindung wurde durch die Errichtung des Eidersperrwerkes ermöglicht.

St. Peter-Ording war Drehort mehrerer Film- und Fernsehproduktionen, unter anderem für "Jan Delay - Irgendwie, Irgendwann, Irgendwo", "Gegen den Wind" und "Jetzt oder Nie".

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