Musical Mary Poppins

Mary Poppins, Musical mit magischer Nanny

"Supercalifragilisticexplialigetisch!" - so heißt das alte Zauberwort in Disneys weltberühmtem Film "Mary Poppins" von 1964. Die berüh­rende Geschichte des wohl außergewöhnlichsten Kinder­mädchens aller Zeiten. Jetzt ist das gleichnamige Musical-Hit auf deutschen Bühnen zu sehen.

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Fragen und Antworten zum Musical

Wann beginnt das Musical „Mary Poppins“?

Montags läuft das Musical um 18.30 Uhr, am Mittwoch und Sonntag um 19.00 Uhr, Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils um 19.30 Uhr. Am Wochenende gibt es zusätzliche Vorstellung, am Samstag um 14.30 Uhr und Sonntag um 14.00 Uhr. Dienstag ist spielfrei.

Wie lange dauert das Musical „Mary Poppins“?

Das Musical dauert ca. 3 Stunden, inklusive Pause.

Wie lange läuft das Musical noch in Hamburg?

Das Musical „Mary Poppins“ läuft bis Mitte August 2019 in Hamburg.

Wann sollte man vor Beginn vor Ort sein?

Einlass ins Foyer ist eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Wie kommt man zum Musical „Mary Poppins“?

Zu den Landungsbrücken können Sie sowohl mit dem Auto, als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Von dort aus fahren spezielle Fähren über die Alster; ab zwei Stunden vor dem Vorstellungsbeginn beziehungsweise eine Stunde vorher bei Nachmittagsvorstellungen. Das letzte Schiff fährt 1,5 Stunden nach dem Vorstellungsende zu den Landbrücken zurück.

Die Landungsbrücken können mit den öffentlichen Verkehrsmitteln z. B. den S-Bahnen S1 und S3 sowie der U3 erreicht werden.

Die Anfahrt zum Theater ist auch ohne Schiffstransfer möglich. Die Adresse lautet Norderelbstraße 8. Dort gibt es auch zahlreiche Parkmöglichkeiten.

Wann fährt die Fähre zum Musical „Mary Poppins“?

Die Schiffe fahren ab zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn regelmäßig zum Theater. Bei Nachmittagsvorstellungen erst ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Die letzte Fähre fährt bis 1,5 Stunden nach Vorstellungsende zurück zu den Landbrücken.

Welcher Sitzplatz ist der beste?

Durch eine Erhöhung jeder Sitzreihe hat man von jedem Platz eine gute Sicht auf die Bühne. Für einen besseren Gesamteindruck über das Musical empfehlen sich die hinteren, höheren Plätze.

Gibt es eine Altersempfehlung für Kinder?

Kinder unter 3 Jahren haben generell keinen Einlass ins Theater. Empfohlen wird das Musical für Kinder ab 7 Jahren, da es einige Szenen gibt, die jüngere Zuschauer verängstigen könnten.

Wer schrieb das Musical „Mary Poppins“?

Das Musical vermischt Elemente der Mary-Poppins-Kinderbuchreihe von P.L. Travers und der gleichnamigen Disney-Verfilmung. Das Drehbuch wurde von Julian Fellowes geschrieben, die zeitlosen Melodien und bekannten Songs von Richard und Robert Sherman.

Worum geht es in dem Musical „Mary Poppins“? Eine kurze Zusammenfassung

Kindermädchen zu vertreiben. Bis Mary Poppins auftaucht. Durch ihre forsche Art gewinnt sie das Herz und den Respekt der beiden Kinder – nicht zuletzt dank einiger Zaubereien.

Mary Poppins

Das Wunder von Hamburg: Mary Poppins, das Musical

Das Mary Poppins Musical in Hamburg ist der Beweis, dass es Magie gibt. Nicht nur, weil das zauberhafte Kindermädchen über das Publikum schwebt, Statuen zum Leben erweckt und mit ihrem Charme eine Familie wieder zusammenwachsen lässt. Sondern auch, weil es dieses fröhliche und herzerwärmende Musical beinahe nicht gegeben hätte. Doch nach über 80 Jahren hat die beliebteste Nanny der Welt den Weg auf die Stage-Bühne in Hamburg gefunden und Sie brauchen keine Zauberkräfte, um Karten für Mary Poppins zu bekommen – buchen Sie einfach eines unserer Reisepakete nach Hamburg und lassen Sie sich verzaubern.

Bevor Julie Andrews das manierliche, aber lustige Kindermädchen Mary Poppins in dem gleichnamigen Disneyfilm spielte (und dafür einen Oscar gewann), war Miss Poppins ein Charakter aus einer Kinderbuch-Serie. Die acht Bücher wurden von der Australierin P. L. Travers in den 30ern geschrieben. Walt Disneys Tochter Diane liebte die Bände – deswegen wollte der Micky-Maus-Erfinder die Rechte an der Verfilmung kaufen. P. L. Travers war aber genauso nüchtern und streng wie ihre berühmteste Figur und wollte nicht, dass Poppins „disneyfiziert“ wurde. Mary Poppins soll singen und mit Pinguinen tanzen? Die liebreizende Julie Andrews soll die eitle, aber nicht besonders hübsche Mary spielen? Oh no! Obwohl Travers Julie Andrews zugestand, dass sie „die richtige Nase dafür hatte“, fand die Autorin die Be- und Umsetzung schrecklich. Erst nach 20 Jahren konnte Disney Travers überzeugen. Dieser zähe Kampf wurde emotional verfilmt mit „Saving Mr. Banks“, in dem Walt Disney von Publikumsliebling Tom Hank verkörpert wird. Der Filmklassiker feierte 1964 Premiere und wurde so erfolgreich, dass der Gewinn den Bau von Disneyworld praktisch im Alleingang finanzierte.

Musical mit Hindernissen

Wer als Erwachsener „Mary Poppins – das Musical“ besucht, der kennt mit Sicherheit den Film, hat den Song „Supercalifragilisticexpialigetisch“ im Ohr und liebt den Mix und Realfilm und Cartoon. Doch das Mary Poppins Musical ist ein bisschen anders, denn es basiert auf den Büchern. P. L. Travers hasste den Disneyfilm mit Leidenschaft und ließ sich erst kurz vor ihrem Tod erweichen, die Rechte an einer Musicalproduktion zu verkaufen – laut Vertrag durfte niemand von Disney daran mitmischen. Nach ihrem Tod 1996 einigte sich Produzent Cameron Mackintosh mit Disney, so dass die Songs aus dem Film verwendet werden dürfen. Endlich konnte aus Mary Poppins ein Musical werden, das die besten Momente aus dem Disney Meisterwerk und den Büchern vereint. Auf der Bühne ist Mary Poppins genauso bunt, energetisch und gut gelaunt wie der Film. Die Musical-Nanny ist jedoch viel strenger als in der Verfilmung, weshalb Kinder unter drei Jahren nicht ins Theater dürfen – empfohlen wird die Show ab sieben Jahren. Mary Poppins war das erste Disney Musical, das nicht in den USA Premiere feierte, sondern 2004 in London. Das magische Musical wurde sofort ein Erfolg, kam an den Broadway. Deutsche Fans mussten sich noch gedulden – 10 Jahre nach der Premiere wurde es erstmals in deutscher Sprache aufgeführt in Wien. 2016 war es dann soweit: Mary Poppins kam nach Stuttgart. Endlich!

Neben dem Löwen: Mary Poppins muss sich nicht verstecken

Mittlerweile spielt Mary Poppins in der Musical-Metrople Hamburg, direkt neben dem König der Löwen an der Elbe. Das dreistündige Spektakel wird von Kritikern und Besuchern gelobt – kein Wunder, denn in der Produktion scheint mehr als ein bisschen Magie zu stecken. Welche Musicalfigur schwebt schon mit Schirm und Koffer über die Köpfe des Publikums hinweg auf die Bühne? Nur Mary Poppins. Man erkennt sie aber nicht nur an ihrem Regenschirm mit Papageienkopf und Hut, sondern auch an der akkuraten Haltung: Hacken zusammen, Fußspitzen nach außen, Hände ineinander gelegt und die Ellenbogen angewinkelt. Doch so korrekt wie sie erscheint, so energisch kann sie auch singen, steppen, tanzen und zaubern. Da verwandeln sich Statuen im Park in lebendige Menschen und servieren Mary und Straßenmusiker Bert Tee, Schornsteinfeger tanzen auf den Dächern, Bert geht, nein: steppt sogar an der Decke und der Süßigkeitenladen wird zur bunten Bühne für „Supercalifragilisticexpialigetisch“. Dieser Song ist der Höhepunkt des Musicals, zu der eingängigen Melodie wird das übertrieben komplizierte Wort mit Gesten buchstabiert. Nachmachen? Fast unmöglich. Auch die anderen beliebten Disney-Lieder fehlen nicht: „Chim Chim Cher-I“ und „Die Vogelfrau“ (einst Disneys Lieblingssong) kommen vor und bleiben im Ohr. Die eigentlichen Stars des Musicals aber sind die Kinder. Die jungen Darsteller sind acht bis 13 alt und wechseln sich auf der Bühne ab, denn Kinder dürfen maximal 30 Tage pro Jahr und nicht mehr als ein Mal pro Woche arbeiten. Michael und Jane sind in fast jeder Szene auf der Bühne, tanzen und singen wie die Großen – eine starke Leistung der über 30 talentierten Jungdarsteller.

Tschüss, Mary Poppins

Mary Poppins-Karten sichern, Hotel buchen, Cocktailbar für nach der Vorstellung aussuchen – das übernehmen wir für Sie und haben sieben fertige Reisepakete nach Hamburg zusammengestellt. Holen Sie sich die Magie Ihrer Kindheit wieder. Mary Poppins in Hamburg zu besuchen, bedeutet ein Wiedersehen mit bekannten Figuren, ein Wiederhören von beliebten Liedern, aber auch das erste Hören von neuen, extra für das Musical geschriebenen Songs. Bunt und bombastisch, so sind die Bühnenbilder und die Kostüme. Sie werden das Stage Theater mit einem Lächeln verlassen. Und auch wenn wir hier ungern Zeitdruck machen: Mary Poppins gibt es nur noch bis Mitte August 2019 in Hamburg zu sehen. Danach betritt eine andere Dame die Bühne. Das Musical Pretty Woman feiert seine Europa-Premiere in Hamburg. Und Mary Poppins? Die wird ihren Schirm öffnen und mit dem Westwind davon wehen. Aber bestimmt nicht für immer, schließlich kam sie nach 54 Jahren sogar wieder zurück ins Kino.

Handlung

London, um das Jahr 1910: Im Kirschbaumweg 17 wohnt Familie Banks. Vater Banks ist Bankangestellter und gibt das typische Bild des steifen Engländers ab. Seine Frau Winifred scheint mit allem heillos überfordert - mit den Ansprüchen ihres Gatten, dem Haushalt und vor allem mit den beiden ungezogenen Kindern Jane und Michael. Diese schaffen es nämlich immer wieder, durch ihr nervtötendes Verhalten sämtliche Kindermädchen zu vertreiben, die Familie Banks angestellt hat.

Gerade, als wieder einmal ein Kindermädchen verzweifelt und frustriert die Flucht ergreift, taucht plötzlich Mary Poppins auf. Selbstbewusst verkündet Mary, dass sie als neue Nanny ab sofort Ordnung in das Leben der Banks bringen werde. Dem entsprechend forsch geht die junge Dame zu Werke und gewinnt dabei schnell das Herz und den Respekt der beiden Kinder - nicht zuletzt dank einiger Zaubereien.

Bald erleben Jane und Michael mit ihrem neuen Kindermädchen Mary viele magische Abenteuer. Begleitet werden sie dabei vom urkomischen Schornsteinfeger Bert, der die Handlung zwischendurch kommentiert. Nach einigen Verwicklungen erkennen auch die Eltern, dass Mary nicht nur für die Kinder gut ist. Die gesamte Familie entdeckt das Kind in sich neu, lernt sich wieder zu achten und findet damit ihr lang abhanden gekommenes Glück: Vater Banks wird vom Bankdirektor befördert und begreift, dass nichts wichtiger ist als Frau und Kinder. Mutter Winifred geht nun ganz in der Familie auf, und die Kinder haben dank Mary gelernt, Rücksicht zu nehmen und Mitgefühl zu zeigen.

Somit ist Marys Werk vollbracht und sie entschwebt wieder in den Londoner Abendhimmel, um sich zu neuen Taten bei einer anderen Familie aufzumachen...

Entstehung und Inszenierung

Das einzigartige Musical "Mary Poppins" basiert auf den Kinderbuchgeschichten der australischen Autorin Pamela L. Travers und dem weltbekannten Disney-Film aus dem Jahr 1964, der mit 5 Oscars ausgezeichnet wurde. Dass sich derart hochkarätige und erfolgreiche Vorlagen auch perfekt für die Bühne eignen, erkannte der englische Musical-Produzent Cameron Mackintosh und traf sich kurzerhand mit der Autorin Travers, um von ihr die Rechte zur Entwicklung einer Bühnenadaption ihrer Bücher zu erwerben.

2001 führte Mackintosh dann erste Gespräche mit dem Disney-Filmkonzern über eine mögliche Zusammenarbeit. Mit Erfolg: Die Musik aus dem Filmhit konnte für die Bühnenversion verwendet werden und bereits im Jahr darauf wurde ein vorläufiger Entwurf des Musicals geschrieben. Am 15. Dezember 2004 war es dann soweit - das Musical "Mary Poppins" feierte im Prince Edward Theatre im Londoner West End Weltpremiere!

Über drei Jahre spielte das Stück in London in rund 1.250 Vorstellungen. Während dieser Zeit gewann das Musical den Olivier Award für den "Besten Bühnenchoreographen" und das "Beste Bühnenbild". Außerdem wurde "Mary Poppins" mit dem Evening Standard Award für das "Beste Bühnenbild" und dem Variety Club Award für das "Beste Musical" ausgezeichnet. 2006 kam das Musical an den New Yorker Broadway, wo es sechs Jahre lang lief und den Tony Award für das "Beste Bühnenbild" erhielt. Anschließend tourte es durch Australien, Neuseeland, die USA und Großbritannien.

Inzwischen sahen mehr als 12 Millionen Besucher weltweit das Musical, das bereits mit rund 50 bedeutenden, internationalen Theaterpreisen ausgezeichnet wurde. Das Buch schrieb Oscar-Preisträger und Drehbuchautor Julian Fellowes, die zeitlosen Melodien und bekannten Songs Richard und Robert Sherman. Zusätzliche Musik und Liedtexte stammen von den Olivier-Award-Gewinnern George Stiles und Anthony Drewe. Produzent für Disney Theatrical Productions ist Thomas Schumacher, Regie führt der Theater- und Filmregisseur Richard Eyre. Die Choreographie stammt von Matthew Bourne, das Kostüm- und Bühnenbilddesign von Bob Crowley.

Im Oktober 2016 war es dann soweit: Deutschlandpremiere in Stuttgart. Uschi Neuss, Geschäftsführerin von Stage Entertainment Deutschland, sagte: "Ich freue mich sehr, den Zauber von ‘Mary Poppins' als Deutschlandpremiere in Stuttgart präsentieren zu können. Die Show mit seinen brillanten Choreografien, unglaublichen Effekten und unvergesslichen Liedern wird, wie schon weltweit, das Publikum in Stuttgart von Jung bis Alt begeistern".

Nach über einem Jahr Spielzeit in der Schwabenmetropole "flog" Mary Poppins weiter in die deutsche Musical-Hauptstadt Hamburg, wo sie seit Februar 2018 mit Schirm, Charme und Melodien die Herzen der Zuschauer erobert.

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