Musical Mary Poppins 7 Reisepakete
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Mary Poppins, Musical mit magischer Nanny

"Supercalifragilisticexplialigetisch!" - so heißt das alte Zauberwort in Disneys weltberühmtem Film "Mary Poppins" von 1964. Die berüh­rende Geschichte des wohl außergewöhnlichsten Kinder­mädchens aller Zeiten. Jetzt ist das gleichnamige Musical-Hit auf deutschen Bühnen zu sehen.

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Mary Poppins

Das Wunder von Hamburg: Mary Poppins, das Musical

Das Mary Poppins Musical in Hamburg ist der Beweis, dass es Magie gibt. Nicht nur, weil das zauberhafte Kindermädchen über das Publikum schwebt, Statuen zum Leben erweckt und mit ihrem Charme eine Familie wieder zusammenwachsen lässt. Sondern auch, weil es dieses fröhliche und herzerwärmende Musical beinahe nicht gegeben hätte. Doch nach über 80 Jahren hat die beliebteste Nanny der Welt den Weg auf die Stage-Bühne in Hamburg gefunden und Sie brauchen keine Zauberkräfte, um Karten für Mary Poppins zu bekommen – buchen Sie einfach eines unserer Reisepakete nach Hamburg und lassen Sie sich verzaubern.

Bevor Julie Andrews das manierliche, aber lustige Kindermädchen Mary Poppins in dem gleichnamigen Disneyfilm spielte (und dafür einen Oscar gewann), war Miss Poppins ein Charakter aus einer Kinderbuch-Serie. Die acht Bücher wurden von der Australierin P. L. Travers in den 30ern geschrieben. Walt Disneys Tochter Diane liebte die Bände – deswegen wollte der Micky-Maus-Erfinder die Rechte an der Verfilmung kaufen. P. L. Travers war aber genauso nüchtern und streng wie ihre berühmteste Figur und wollte nicht, dass Poppins „disneyfiziert“ wurde. Mary Poppins soll singen und mit Pinguinen tanzen? Die liebreizende Julie Andrews soll die eitle, aber nicht besonders hübsche Mary spielen? Oh no! Obwohl Travers Julie Andrews zugestand, dass sie „die richtige Nase dafür hatte“, fand die Autorin die Be- und Umsetzung schrecklich. Erst nach 20 Jahren konnte Disney Travers überzeugen. Dieser zähe Kampf wurde emotional verfilmt mit „Saving Mr. Banks“, in dem Walt Disney von Publikumsliebling Tom Hank verkörpert wird. Der Filmklassiker feierte 1964 Premiere und wurde so erfolgreich, dass der Gewinn den Bau von Disneyworld praktisch im Alleingang finanzierte.

Musical mit Hindernissen

Wer als Erwachsener „Mary Poppins – das Musical“ besucht, der kennt mit Sicherheit den Film, hat den Song „Supercalifragilisticexpialigetisch“ im Ohr und liebt den Mix und Realfilm und Cartoon. Doch das Mary Poppins Musical ist ein bisschen anders, denn es basiert auf den Büchern. P. L. Travers hasste den Disneyfilm mit Leidenschaft und ließ sich erst kurz vor ihrem Tod erweichen, die Rechte an einer Musicalproduktion zu verkaufen – laut Vertrag durfte niemand von Disney daran mitmischen. Nach ihrem Tod 1996 einigte sich Produzent Cameron Mackintosh mit Disney, so dass die Songs aus dem Film verwendet werden dürfen. Endlich konnte aus Mary Poppins ein Musical werden, das die besten Momente aus dem Disney Meisterwerk und den Büchern vereint. Auf der Bühne ist Mary Poppins genauso bunt, energetisch und gut gelaunt wie der Film. Die Musical-Nanny ist jedoch viel strenger als in der Verfilmung, weshalb Kinder unter drei Jahren nicht ins Theater dürfen – empfohlen wird die Show ab sieben Jahren. Mary Poppins war das erste Disney Musical, das nicht in den USA Premiere feierte, sondern 2004 in London. Das magische Musical wurde sofort ein Erfolg, kam an den Broadway. Deutsche Fans mussten sich noch gedulden – 10 Jahre nach der Premiere wurde es erstmals in deutscher Sprache aufgeführt in Wien. 2016 war es dann soweit: Mary Poppins kam nach Stuttgart. Endlich!

Neben dem Löwen: Mary Poppins muss sich nicht verstecken

Mittlerweile spielt Mary Poppins in der Musical-Metrople Hamburg, direkt neben dem König der Löwen an der Elbe. Das dreistündige Spektakel wird von Kritikern und Besuchern gelobt – kein Wunder, denn in der Produktion scheint mehr als ein bisschen Magie zu stecken. Welche Musicalfigur schwebt schon mit Schirm und Koffer über die Köpfe des Publikums hinweg auf die Bühne? Nur Mary Poppins. Man erkennt sie aber nicht nur an ihrem Regenschirm mit Papageienkopf und Hut, sondern auch an der akkuraten Haltung: Hacken zusammen, Fußspitzen nach außen, Hände ineinander gelegt und die Ellenbogen angewinkelt. Doch so korrekt wie sie erscheint, so energisch kann sie auch singen, steppen, tanzen und zaubern. Da verwandeln sich Statuen im Park in lebendige Menschen und servieren Mary und Straßenmusiker Bert Tee, Schornsteinfeger tanzen auf den Dächern, Bert geht, nein: steppt sogar an der Decke und der Süßigkeitenladen wird zur bunten Bühne für „Supercalifragilisticexpialigetisch“. Dieser Song ist der Höhepunkt des Musicals, zu der eingängigen Melodie wird das übertrieben komplizierte Wort mit Gesten buchstabiert. Nachmachen? Fast unmöglich. Auch die anderen beliebten Disney-Lieder fehlen nicht: „Chim Chim Cher-I“ und „Die Vogelfrau“ (einst Disneys Lieblingssong) kommen vor und bleiben im Ohr. Die eigentlichen Stars des Musicals aber sind die Kinder. Die jungen Darsteller sind acht bis 13 alt und wechseln sich auf der Bühne ab, denn Kinder dürfen maximal 30 Tage pro Jahr und nicht mehr als ein Mal pro Woche arbeiten. Michael und Jane sind in fast jeder Szene auf der Bühne, tanzen und singen wie die Großen – eine starke Leistung der über 30 talentierten Jungdarsteller.

Tschüss, Mary Poppins

Mary Poppins-Karten sichern, Hotel buchen, Cocktailbar für nach der Vorstellung aussuchen – das übernehmen wir für Sie und haben sieben fertige Reisepakete nach Hamburg zusammengestellt. Holen Sie sich die Magie Ihrer Kindheit wieder. Mary Poppins in Hamburg zu besuchen, bedeutet ein Wiedersehen mit bekannten Figuren, ein Wiederhören von beliebten Liedern, aber auch das erste Hören von neuen, extra für das Musical geschriebenen Songs. Bunt und bombastisch, so sind die Bühnenbilder und die Kostüme. Sie werden das Stage Theater mit einem Lächeln verlassen. Und auch wenn wir hier ungern Zeitdruck machen: Mary Poppins gibt es nur noch bis Mitte August 2019 in Hamburg zu sehen. Danach betritt eine andere Dame die Bühne. Das Musical Pretty Woman feiert seine Europa-Premiere in Hamburg. Und Mary Poppins? Die wird ihren Schirm öffnen und mit dem Westwind davon wehen. Aber bestimmt nicht für immer, schließlich kam sie nach 54 Jahren sogar wieder zurück ins Kino.

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