Musical Heiße Ecke 2 Reisepakete
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Heiße Ecke in Hamburg: Vergnügen auf der Reeperbahn

Es gehört zur Reeperbahn wie der Hafen zu Hamburg: das Schmidts Tivoli und sein Erfolgs-Musical "Heiße Ecke". Seit 2003 begeistert das St. Pauli Musical die Menschen und ist mittlerweile nicht mehr von der Hansestadt wegzudenken. Der absolute Dauerbrenner am Hamburger Kiez.

Handlung

"Heiße Ecke" ist das St. Pauli Musical schlechthin und spielt auf der weltberühmten Reeperbahn, im Herzen des Hamburger Kiez. Im Mittelpunkt der turbulenten und spritzigen Inszenierung steht die bekannteste Imbissbude der Reeperbahn: die "Heiße Ecke". Unzählige Würste landen hier auf dem Grill und werden von Imbiss-Besitzerin Hannelore und ihrem Team mit einer großen Portion Herz, reichlich Humor und der typischen Hamburger Schnauze serviert.

Die Heiße Ecke ist rund um die Uhr der Anlaufpunkt für die unterschiedlichsten Menschen und Chraktere - hier trifft sich ganz St. Pauli, hier wird geschnackt und gegessen, geflirtet und getrunken, gesungen und geschimpft... Alle kommen sie zu der beliebten Imbissbude: die leichten Mädels und die schweren Jungs, herausgeputzte Touristen vorm Musicalbesuch und die dreckigen Müllmänner nach der Schicht. Aber auch die Junggesellen aus der Vorstadt, die es mal so richtig krachen lassen wollen. Und natürlich die Kiez-Urgesteine, die eigentlich längst die Schnauze voll haben von der Reeperbahn, aber trotzdem nicht von ihr loskommen.

Zu den Stammgästen von Hannelores Imbiss gehören auch die Pinneberger Jungs Mikie, Frankie und Pitter; ebenso wie das Liebespaar Straube, der Hehler Henning oder die Nutten Nadja, Sylvie und Martina. So wundert es kaum, dass an der Heißen Ecke große Lieben und Freundschaften entstehen, aber auch Enttäuschungen und Intrigen. Der ganz normale Reeperbahn-Wahnsinn, der immer wieder andere Geschichten schreibt und neuen Überraschungen bereithält - und mittendrin die kultige Heiße Ecke.

Entstehung und Inszenierung

Es war der ehemalige Präsident des Fußball-Kultclubs FC St. Pauli, Corny Littmann (im Bild unten links), der den Stein ins Rollen brachte und der Reeperbahn ein musikalisches Denkmal auf der Bühne setzte. Er hatte die Idee zu einem echten Musical vom Kiez, das sich selber nicht ganz so ernst nimmt und mit den typischen Kiez-Klischees spielt. Aus der Idee entwickelte sich ein Projekt, das bald verwirklicht werden sollte: Gemeinsam mit seinem kongenialen Kompagnon Professor Norbert Aust (im Bild rechts) produzierte der heutige Chef der Schmidt-Theater das Musical "Heiße Ecke".

Im September 2003 war es dann soweit: "Heiße Ecke - Das St. Pauli Musical" feierte Uraufführung im Schmidts Tivoli an der Reeperbahn. Die Reaktionen auf die Premiere waren grandios. Das begeisterte Premieren-Publikum applaudierte mit stehenden Ovationen und die Presse feierte das Musical als einzigartige "Liebeserklärung an St. Pauli" (Nordsee-Zeitung). "Charmant und sexy, lasziv und ehrlich" bezeichnete das Hamburger Abendblatt die Inszenierung, während die Welt von einem "fast realen Märchen" schwärmte und die Hamburger Morgenpost gar von "Hamburgs bestem Musical".

Vom einstigen Geheimtipp wurde "Heiße Ecke" inzwischen zum Dauerbrenner und zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Musicals überhaupt. Weit mehr als zwei Millionen Zuschauer sahen das mitreißende Bühnenstück bereits und ein Ende ist nicht in Sicht. Neun Darstellerinnen und Darsteller spielen bei jeder Vorstellung über 50 verschiedene Rollen, das ist einzigartig in Europa. 22 mitreißende Songs, live gespielt vom Tivoli-Orchester, umrahmen die temporeiche Geschichte, die das bunte und schillernde Leben auf der Reeperbahn erzählt.

Regie führt Corny Littmann selber, die Musik stammt aus der Feder von Erfolgskomponist Martin Lingnau. Das Buch schrieb Thomas Matschoß, die Liedtexte sind von Heiko Wohlgemuth.

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