Starlight Express

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Rollschuhe, Renaissance, Ruhrpott und Riesen-Show

Galaktisch, spektakulär, fantastisch, einzigartig, atemberaubend oder einfach nur genial - wie auch immer man "Starlight Express" bezeichnet, es trifft zu! Der Dauer(b)renner in Pott begeistert seit 1988 Jung wie Alt und ist somit das bisher erfolgreichste Musical aller Zeiten.

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Starlight Express

Starlight Express: Ticket zu den Sternen

Die rasanteste Show der Galaxie, das am längsten laufende Musical der Welt, die Inszenierung, die Bochum auf das Radar der Musicalfans geholt hat – Starlight Express. Das Rollschuh-Spektakel hat sich seinen Kultstatus in 30 Jahren hart erarbeitet. Sie kennen Rusty, Pearl und Elektra noch nicht? Höchste Zeit, Starlight Express-Tickets zu besorgen und sich auf den Weg nach Bochum zu machen. Wir verraten Ihnen, was Sie erwartet und von welchem Platz aus Sie die beste Sicht haben. Plus: die spannendsten Fakten über das Super-Musical. Steigen Sie ein in den Starlight Express – nächster Stopp: Ruhrpott.

Als das Hamburg Musical Cats bekam, sahen die Bochumer ihre Chance: Ein Musical würde die Stadt im Ruhrgebiet attraktiv für Touristen machen, den Einzelhandel und die Hotellerie ankurbeln. Die Stadt Bochum subventionierte den Bau des Starlight Express Theaters in verkehrsgünstiger Lage – sehr zum Verdruss der anderen Kulturschaffenden in Bochum. Nach nur 13 Monaten Bauzeit (dafür gab es auch gleich einen Eintrag in das Guiness Buch der Rekorde) sollte „Starlight Express“ dann das Angebot an Musicals in Deutschland ergänzen, doch da gab es noch einige Mängel zu beseitigen: So waren die Tunnel zwar hoch genug für Menschen gebaut, aber nicht hoch genug für Menschen auf Rollschuhen und mit voluminösen Perücken. Auch die Rampen waren zu steil. Welche der Starlight Expres- Darsteller bei der Premiere auftraten, war relativ schnell klar: Alle, die sich bei den Generalproben nicht verletzt hatten. Am 12. Juni 1988 kam endlich ein wenig Broadway-Flair nach Bochum – wenn auch mit Verspätung, aber das sind Deutsche-Bahn-Kunden von Zügen ja gewohnt.

Dreamteam Bochum und Starlight Express

Auch wenn es nach 30 Jahren Erfolg fast nicht zu glauben ist: Starlight Express war nicht sofort ein Hit. Die Sommerflaute erwischte die Bochumer hart und die Starlight Express-Karten blieben wie Blei in den Regalen liegen. Zum Glück fand sich prominente Unterstützung: „Das aktuelle Sportstudio“ verlegte sich in das Starlight Express Theater, die Studiogäste waren gut gebrieft und schwärmten von der Show. Am Abend nach der Sendung verkauften sich 11.000 Karten. Der Starlight Express hatte endgültig Fahrt aufgenommen und Bochum war der Heimatbahnhof.

Starlight Express – Die Handlung

Die Starlight Express Handlung ist ein Wettkampf der Züge: Diesellok Greaseball tritt gegen Elektra, die E-Lok, und Rusty, die Dampfeisenbahn an. Der veraltete, aber liebenswerte Rusty ist voller Selbstzweifel, verliert den hübschen 1. Klasse-Waggon Pearl an Elektra. Doch der legendäre Starlight Express, der Zug aller Züge, erscheint am Himmel und Rusty erkennt: Wenn er an sich selbst glaubt, kann er alles erreichen – so gewinnt er die Weltmeisterschaft und Pearls Liebe. Starlight Express ist Action, Romantik, eine rührende Geschichte über das Erwachsenwerden und das alles auf Rollschuhen mit fantastischen 3D-Projektionen, Stunts und aufwendigen Kostümen. Die Story ist zeitlos, wird aber immer wieder dem Zeitgeist angepasst. Zum 30. Geburtstag im Jahr 2018 gab es die bisher größten Veränderungen: Aus Dampflok Papa wurde Mama, Pearl und ihre Freundinnen bekamen eine wichtigere Rolle in der Geschichte, neue Lieder und Kostüme wurden geschaffen und die Technik auf den neuesten Stand gebracht. Die neuen 3D Laserprojektionen lassen die Bühne noch größer wirken und der Ton ist kristallklar bis in die letzte Reihe zu hören. Das Musical ist also heute genauso frisch wir in den 80ern. Lust auf ein Wochenende in Bochum?

Starlight Express - die besten Plätze

Aus vier verschiedenen fertig geschnürten Reisepakten können Sie auswählen. Ihr Städtetrip nach Bochum umfasst jeweils zwei Übernachtungen im 3- oder 4-Sterne-Hotel mit Frühstück – und natürlich Tickets für Starlight Express. Apropos: Welches ist nun aber der beste Sitzplatz? Wer den Saalplan des Theaters studiert, merkt schnell: Das Starlight Express Theater wurde auf das Musical zugeschnitten. Die Darsteller fahren durch das Publikum – am Ende werden alle Zuschauer, die am Gang stehen, abgeklatscht. Noch etwas Besonderes: das Panorama-Parkett. Hier sind Sie mittendrin, ein wenig im Boden versenkt, damit die Züge noch beeindruckender aussehen. Die Sessel lassen sich um 360° drehen, damit Sie die Charaktere auch nie aus den Augen verlieren, wenn die Züge mit 60 Kilometer durch den Saal flitzen. Unsere Lieblingsplätze sind in der Reihe 8 im Parkett. Da gibt es nur drei Plätze, mitten im Saal, sieht sowohl die Bühne als auch die Gänge. Aber die guten Plätze sind nicht nur ganz vorne zu finden. Von der Mitteltribüne hat man die beste Übersicht. Wer das erste Mal Starlight sieht, sollte sich Tickets für eine der vorderen Reihe sichern, wer wiederkommt, der kann aus den hinteren Reihen das Spektakel im Überblick genießen.

Hinter den Kulissen: Kostüme, Rollschuhe und Stunts

Wer das Starlight Express Theater betritt, kommt gleich in die richtige Stimmung: Vor der Tür steht eine alte Eisenbahn, innen leuchtet die Decke der Halle wie ein Sternenhimmel. Die Zuschauer kommen nicht nur in normaler Kleidung, ab und zu sieht man auch einen Cosplayer – Fans, die sich als ihre Lieblingszüge verkleiden. Viele besuchen das Musical mehrmals pro Jahr, auch, wenn die Anfahrt mal etwas weiter ist. Wiederkommen lohnt sich auf jeden Fall, denn die vielen liebevollen Details der Kostüme kann man bei ersten Mal gar nicht aufnehmen. Doch gerade, wer hier genau hinguckt, staunt über die Liebe mit der selbst das kleinste Detail ausgearbeitet ist. Zum Beispiel trägt Carrie, der Gepäckwagen, kleine Koffer im Louis Vuitton-Design auf den Kopf, doch statt dem typischen LV sind die Koffer mit JN verzieht. Das sind die Initialen des Kostümdesigners John Napier. Die farbenfrohen Perücken sind handgeknüpft, die Kostüme werden alle im Haus hergestellt. Und sind ganz schön schwer: bis zu 18 Kilo, der Kopfschmuck wiegt allein drei Kilo. Beim Anziehen bekommen die Darsteller Hilfe – schminken müssen Sie sich allein.

Kaum zu glauben, aber hier stehen nur einige wenige professionelle Rollschuhfahrer auf der Bühne (die tragen dann Inliner und sind für Stunts und Sprünge zuständig). Alle Schauspieler sind in Gesang, Schauspiel und Tanz als Musicaldarsteller ausgebildet, Rollschuhfahren lernen sie erst in einem 12-wöchigen Workshop. Dabei geht es aber nur um Akrobatik. Jeder Zug und Waggon hat nicht nur ein ganz eigenes Charakterdesign, sondern auch so seine Eigenheiten und Bewegungen. Denn die Darsteller sollen nie im „Leerlauf“ sein – wie ein lebendiger Zug eben. Deswegen hat jeder Charakter ein „Tickover“ – eine typische Bewegung. Pearl zum Beispiel poliert oft ihr Kostüm. Erst wenn die Darsteller die Rollschuhe beherrschen, wird Choreographie und Gesang geprobt. Auf der Bühne muss jede Bewegung sitzen, denn wenn was schief geht, ist ein Unfall bei den hohen Geschwindigkeiten wahrscheinlich. Deswegen ist auch die Pflege der Rollschuhe so wichtig. Dafür gibt es eine ganz eigene Abteilung, in der ständig die abgenutzten Rollen gewechselt, Einzelteile ausgetauscht, neue Rollschuhe angepasst werden. Das Eintragen der neuen Schuhe ist hart: Der Pflasterverbrauch betrug in den letzten 30 Jahren über 22 Kilometer, zusätzlich wurden 9.300 Knieschoner verschließen. Vor Ort gibt es sogar einen Physiotherapeuten, der die Darsteller massiert und während der Show für kleine Notfälle bereit steht. Falls mal jemand ausfällt, beherrschen alle Darsteller mehr als eine Rolle, manche sogar bis zu neun verschiedene.

Wenn Sie nach der Vorstellung von der rasanten Show ganz überwältigt sind, haben Sie jetzt die Gelegenheit, eine kleine Erinnerung mit nach Hause zu nehmen und die Geschichte noch einmal zu erleben: Die CD mit den Liedern ist das meistverkaufte Souvenir in Starlight Express Theater. Zum immer Wiederhören – für die nächsten 30 Jahre. In Bochum ist der Zug noch lange nicht abgefahren.

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