Disney-Musicals
Simba und Nala verlieben sich im Musical König der Löwen in Hamburg

Disney Musicals - bühnenreife Filmmagie

Disney-Magie wirkt auf der Bühne genauso wie auf der Leinwand: fliegende Teppiche, die Märchen aus 1.001 Nacht und ganze Herden von afrikanischen Tieren - alles erwacht im Theater zum Leben. Lassen Sie sich verzaubern.

Disney Musicals

Disney Musicals in Deutschland: Magie auf der Bühne

Disney Musicals gehören zu den beliebtesten Shows in Deutschland. Ob „König der Löwen“ in Hamburg oder „Aladdin“ in Stuttgart – wenn Disney ein neues Musical inszeniert, sind kleine und große Fans gespannt. Denn eines ist sicher: Es wird zauberhaft.

Auch wenn Disney Musicals in Deutschland heute ein Garant für gute Unterhaltung und Familienfreundlichkeit sind – lange ist der Weltkonzern noch nicht am Broadway aktiv. Dabei war dieser Schritt logisch: Die märchenhaften Disney-Filme lebten schon immer von Tanz, Gesang und Musik und lassen sich fast mühelos auf die Bühne bringen. Das erste Disney-Musical überhaupt war „Die Schöne und das Biest“ im Jahr 1994. Disney befand sich in seiner Renaissance, wie Fans und Kritiker den Zeitraum zwischen 1989 und 1999 nennen. Der Konzern feierte nach langer Durststrecke wieder Erfolge: „Die Schöne und das Biest“ (1991), „Aladdin“ (1992) und „König der Löwen“ (1994) waren weltweite Kassenschlager. In dieser Zeit beschloss man, die beliebten Zeichentrickfilme auch auf die große Bühne zu bringen. Der Erfolg des ersten Disney Musicals war phänomenal: „Die Schöne und das Biest“ lief 13 Jahre am Broadway. Seitdem wurde jede Produktion von „Tarzan“ bis zu „Der Glöckner von Notre Dame“ zu einem Hit.

Musical: Disney hat die Nase vorn

Walt Disney Musicals waren gefragt und kamen bald auch nach Deutschland. Das Erfolgreichste bisher: „König der Löwen“. Seit Dezember 2001 dreht sich der ewige Kreis des Lebens im Hamburger Hafen. Es ist nicht nur die zeitlose Story, sondern vor allem die unglaublichen Kostüme und die mitreißende Musik, die das Musical zu einem Dauerbrenner machen. Mittlerweile gehört das Disney Musical zur Stadt wie Michel, Fischmarkt und Landungsbrücken. Andere Disney Musicals beehren die Hansestadt nur für eine begrenzte Zeit. So war Mary Poppins bis August 2019 in Hamburg im Theater an der Elbe direkt neben „König der Löwen“ zu sehen. Das Disney Musical in Stuttgart ist „Aladdin“, ein orientalisches Spektakel voller Magie.

Warum sind Disney-Musicals so beliebt?

Seit 1997 „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ in die Kinos kam, produziert Disney Zeichentrickfilme. Schon damals setzte man auf Gesangseinlagen: Das Genre des Zeichentrickfilms war geboren. Märchenstoff und Songs blieben das Erfolgsrezept der Disney Filme. Tatsächlich werden die Lieder aufgenommen bevor die Zeichner und Zeichnerinnen ihrer Arbeit beginnen, was bedeutet, dass die Lieder sogar die Story beeinflussen. Das Oscar prämierte Lied „Let it go“ im Film „Die Eiskönigin“ (2013) zeigt Hauptfigur Elsa als sympathische, verletzliche Heldin statt als böse Gegenspielerin – anders als das Drehbuch. Daraufhin überarbeiteten die Autoren die Figur der Elsa. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie wichtig Musik und Gesang für Disney sind. Manche Emotionen lassen sich einfach am besten mit Musik ausdrücken – man denke an Frollos dunkle Triebe in „Der Glöckner von Notre Dame“, die im Lied „Feuer der Hölle“ kumulieren. Disney hat also nicht nur den dramatischen Stoff für Musicals, sondern auch die Lieder schon parat. Doch die Zeichentrickfilme werden nicht einfach 1:1 auf die Bühne gebracht. Für jedes Musical werden neben den Lieder aus dem Film auch weitere neu geschrieben. Auch die Geschichte wird angepasst und überarbeitet. Bei „Mary Poppins“ griff man auf die Bücher von P. L. Travers zurück – das magische Kindermädchen ist hier deutlich strenger als im Film. In „Aladdin“ wurde Äffchen Abu durch drei Freunde Aladdins ersetzt. Überhaupt sind die Musicals erwachsener als die Filme, um auch ein älteres Publikum anzusprechen – besonders im „Glöckner von Notre Dame“, der sehr viel düsterer und näher an Victor Hugos Buch ist. Keine lustigen Wasserspeier, dafür komplexe Charaktere und ein Ende, das so ganz untypisch ist für Disney.

Disneys Magie wirkt

Trotz der anspruchsvollen Inszenierungen: Disney-Musicals in Deutschland sind einfach zauberhaft, besonders natürlich für Kinder. Bei „Der König der Löwen“ sind es die Tierpuppen, die die afrikanische Steppe im Theatersaal lebendig werden lassen. Puppe und Mensch verschmelzen zu einer Einheit und werden zu einer perfekten Illusion. Bei Aladdin sind es vor allem die Kulissen und Kostüme, die die Zuschauer in ihren Bann ziehen. Hunderttausende Kristalle, tonnenweise Glitzer und kostbare Stoffe – eine Augenweide. Dazu kommen scheinbar unmöglich schnelle Kostümwechsel, Zaubertricks und der Flug des Teppichs. Es passiert so viel auf der Bühne – man möchte sich das Musical gleich noch mal ansehen, um alles Details aufzunehmen. Die Aufführungen werden zudem bei einer längeren Laufzeit leicht verändert, aktualisiert, optimiert. Kurze Szenen und neue Witze kommen hinzu, sodass ein zweiter oder sogar dritter Besuch niemals langweilig wird.

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