Der Schuh des Manitu

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Neuheit in München: Der Schuh des Manitu als Musical

Schnappen Sie sich die Friedenspfeife, ein Karl-May-Buch und das Kriegsbeil: "Der Schuh des Manitu" ist zurück auf der deutschen Musicalbühne. Der Kultklassiker unterhält alte und neue Fans als Wild-West-Musical in München.

Die Handlung

Irgendwo im wilden Westen: Apachen-Häuptling Abahachi und sein weißer Blutsbruder Ranger reiten durch die Prärie. Schon viel zu lange sind sie auf der Suche nach einem Stammlokal für den Stamm der Apachen. Fündig werden sie ausgerechnet dort, wo die Schoschonen wohnen. Bereits kurze Zeit später sind sie mit dem geliehenen Gold von Schoschonen-Häuptling Listiger Lurch auf dem Weg zu ihrem neuen Saloon, als sie in die Falle des Immobilienmaklers Santa Maria tappen. Ehe sich die beiden Freunde versehen, finden sie sich am Marterpfahl ihres Kreditgebers wieder. Der fiese Banditenchef Santa Maria hat sich nicht nur mit dem Gold aus dem Staub gemacht, sondern auch noch hinterrücks den Schoschonen-Häuptlingssohn Falscher Hase erschossen und die Spur auf Abahachi und Ranger gelenkt.

Doch dann hat Abahachi einen Geistesblitz: Um die Schulden zu bezahlen, muss er nur den Schatz finden, von dem ihm sein Opa Grauer Star früher erzählt hat. Die Schatzkarte wurde damals in vier Teile geteilt. Abahachi erinnert sich, wer neben ihm einen weiteren Teil der Karte besitzt: sein Zwillingsbruder Winnetouch. Plötzlich lösen sich die Fesseln am Marterpfahl und die beiden Blutsbrüder reiten in Richtung Puder-Rosa-Ranch – der Beauty-Farm von Winnetouch. Aus Rache graben die Schoschonen – in Ermangelung eines Kriegsbeils – den Klappstuhl aus und nehmen – in Ermangelung der Pferde – zu Fuß die Verfolgung auf. Auch Banditenboss Santa Maria und seine üblen Jungs haben ein spürbares Verlangen nach dem verborgenen Schatz und heften sich Abahachi und Ranger an die Hufe.

Auf der Puder-Rosa-Ranch ist die Wiedersehensfreude indes groß. Winnetouch hat seinen Teil der Schatzkarte noch und kann sich auch erinnern, wer die anderen Teile besitzt: der Grieche Dimitri und die sexy Bardame Uschi. Nachdem Ranger und Abahachi Winnetouch einen Crashkurs in indianischer Grundausbildung gegeben haben, damit dieser als Abahachi die Verfolger täuschen kann, machen sie sich auf den Weg, um die anderen Schatzkartenbesitzer zu finden. Abahachi spürt seinen alten Kumpel Dimitri in einer Taverne auf, und Ranger erliegt zeitgleich im feinen Rosewell City Uschis Reizen. Liebestrunken erzählt er ihr, wer die anderen Schatzkartenteile hat – dummerweise vor den lauschenden Ohren von Santa Maria.

Mit Ranger und Uschi im Schlepptau macht er sich auf den Weg zur Puder-Rosa-Ranch, zu der mittlerweile auch Abahachi und Dimitri aufgebrochen sind. Dort angekommen trauen sie ihren Augen nicht: Hombre, Santa Marias gefährlichster Mann, planscht verzückt mit Winnetouch in der Badewanne. Doch nicht mal dieser Anblick kann Santa Maria aufhalten: Er will den Schatz und weiß, wo er begraben liegt – beim Schuh des Manitu, einer sagenumwobenen Felshöhle. Er schnappt sich kurzerhand Uschi, sperrt die drei Freunde ein und zündet die Beauty-Farm an. Doch Abahachi, Ranger, Winnetouch und Dimitri können entkommen und es kommt schließlich zum großen Showdown am legendären Schuh des Manitu …

Infos zur Inszenierung

„Eine Riesen-Party, ich bin sprachlos. Zweieinhalb Stunden purer Spaß!“, schwärmte Michael "Bully“ Herbig nach der Welturaufführung des Musicals "Der Schuh des Manitu“ am 7. Dezember 2008 im Berliner Theater des Westens. Michael Herbig, Regisseur und Produzent des gleichnamigen Films, der mit fast 12 Millionen Kinobesuchern als bislang erfolgreichster deutscher Streifen seit dem Zweiten Weltkrieg gilt, zeigte sich sichtlich begeistert über die gelungene Bühneninszenierung. Das Musical basiert natürlich auf Herbigs erstklassigem Kinohit aus dem Jahr 2001, ist jedoch keine Kopie des Films. Dafür aber mindestens genau so amüsant, turbulent und voller Wortwitz wie sein großes Leinwand-Vorbild. Kein Wunder, schließlich wirkte "Bully“ Herbig von Anfang an bei der Bühnenversion mit.

Auch bei der Neuinszenierung unterstützte er das Kreativteam hinter den Kulissen. Wie schon 2008 stammt das Buch von John von Düffel und Heiko Wohlgemuth, der auch zusammen mit Martin Lingnau die Songtexte schrieb. Martin Lingnau, der übrigens ein direkter Nachfahre des deutschen Dichters Hoffmann von Fallersleben ist, komponierte auch die Musik. Idee und Konzept stammen von Andreas Gergen, der für die neue Inszenierung selbst die Regie übernahm und sich dabei stark am Format der Off-Broadway-Shows orientiert hat. „In meiner Neuinszenierung erwartet den Zuschauer natürlich bester Bully-Humor sowie eine große Bühnen-Show mit viel Fantasie, Charme und einer Menge Überraschungen …“, verspricht Gergen.

Das Publikum darf also sehr gespannt sein auf die humorvolle Neuauflage des Musicals, das ab 14. Oktober 2021 im Deutschen Theater München zu sehen ist!

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