Sektkellerei Geldermann

Die Geschichte der Geldermann Privatsektkellerei beginnt im 19. Jahrhundert. 1838 gingen zwei Aachener, William Deutz und Peter Geldermann, zur Sektherstellung in die Champagne. Der Grundstein der Kellerei Deutz Geldermann, der zum Inbegriff feinster Schaumweine wurde, war gelegt. Das traditionsreiche Sekthaus erlernte die hohe Kunst der traditionellen Flaschengärung in Frankreich.

Als teure Einfuhrzölle ins Deutsche Reich das Geschäft immer schwieriger machten, gründete Alfred Geldermann 1904 im damals deutschen Hagenau eine Dependance des Sekthauses, das die aus Frankreich importierten Grundweine versektete. Wenige Jahre später zählte diese Niederlassung zu den bedeutendsten Sekterzeugern auf deutschem Boden. 1924, als das Elsaß an Frankreich fiel, musste das Unternehmen erneut verlegt werden und fand seine endgültige Heimat im badischen Breisach - nicht zuletzt wegen der über 600 Jahre alten, direkt unter dem Breisacher Schlossberg gelegenen Keller. Sie boten optimale Bedingungen für die Sektreife. Und bis heute bilden die mittelalterlichen, kühlen Felsenkeller, einen attraktiven Standort.

Wie auch das Champagnerhaus war die Sektkellerei in privatem Besitz: Sie gehörte der Familie Lallier-Deutz. Die rechtliche und wirtschaftliche Trennung erfolgte im Jahr 1995 und gleichzeitig wurde die Markenkompetenz klar definiert: Deutz stand fortan für Champagner, Geldermann für Sekt. 2003 wurde die Geldermann Privatsektkellerei in "Deutschlands Haus aus Sekt" aufgenommen und rundet seither das Portfolio der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien nach oben hin ab.

Bis heute hält Geldermann an den Werten und Überzeugungen seiner langen, in Frankreich begründeten Firmentradition fest: Noch immer werden in der Kellerei ausschließlich Sekte im traditionellen Verfahren hergestellt.

Lage, Anfahrt

Am Schlossberg 1, das Unternehmen ist ausgeschildert.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Geöffnet: Führungen täglich 14.00
Eintritt: 4,- Euro

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