Grado 1 Reisepaket
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Grado: Ihr Ferienparadies an der Adria

Glanzvolles k. u. k.-Flair weht noch immer durch das Badeparadies an der Oberen Adria. Goldgelbe Sandstrände, die weite Wasser- und Inselwelt der Lagune und eine malerische Altstadt erschaffen die besondere Magie Grados.

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Grado: Urlaub auf der Sonneninsel

Im Nordosten des Stiefels, auf einem Sandrücken zwischen Lagune und Meer, liegt das bezaubernde Adria-Städtchen Grado. Am Ufer wehen die blaue und die grüne Fahne – Gütesiegel für exzellente Wasserqualität und kinderfreundliche Strände. In der pittoresken Altstadt zeugen wunderschöne Villen im Jugendstil Wiener Façon von den Tagen großer Noblesse. Das i-Tüpfelchen setzt die Lagune. Ein einmaliges Naturschauspiel mit vielen Mini-Inseln. Belissima!

Eine wunderbare Einstimmung auf Grado ist das Werbeplakat Josef Maria Auchentallers von 1906. „Seebad Grado: Österreichisches Küstenland“ heißt es und zeigt zwei Damen am Strand, mit eleganten Hüten und weißen Wallekleidern. Dieses Retrogefühl luftig-leichter Sommerfrische, das Elegante und Vergnügliche, es gehört bis heute zur magischen DNA Grados. Aus dem einstigen Fischerdörfchen wurde zu Zeiten der Habsburger Monarchie ein angesehener Kur- und Badeort. Adelige und Betuchte genossen Thermalbäder, Heilkuren, Sonne, Strand und das süße Leben. Und schufen so ein Stück Altösterreich, das seinen Charme bis heute versprüht.

Badefreuden: Grados familienfreundliche Strände

Berühmt ist Grado in erster Linie für seine goldenen Strände. Alle sind nach Süden ausgerichtet – weshalb Grado gern auch Sonneninsel oder Goldinsel genannt wird. Man ist stolz, der einzige Badeort an der ganzen Adria zu sein, an dem selbst im Herbst kein einziger Strand im Schatten liegt. Der Sand bleibt also heißer als anderswo und ist nachgewiesen reich an Salzen, Mineralien und Algenextrakten aus dem Meer – ideal für ein Bad im Sand. Bei dieser Einbuddelei handelt es sich um eine heilende Spezialität von Grado. Schon die Römer wussten um die entspannenden Effekte, richtig populär wurde das Eingraben wieder in den 1970er Jahren, als italienische Fußballstars auf diese Therapie schworen, um schmerzende Muskeln und Gelenke zu lockern. Wer nicht selbst schaufeln will, bucht eine Behandlung bei einem ausgewiesenen Sand-Therapeuten vor Ort.

Aber auch ohne Sandmumien-Spaß ist der Strand die Hauptattraktion. Insgesamt gibt es drei Strände, die durch eine Promenade miteinander verbunden und kostenpflichtig sind. Das Wasser fällt ganz seicht ab, was gerade Familien mit kleinen Kindern zu schätzen wissen. Ob Sandkuchenbacken, Romanlektüre oder Sonnenbrutzeln – an Grados Stränden ist Platz für alle. Hunde sind ebenso willkommen, für sie gibt es am Lido di Fido und Spiaggia di Snoopy viel Auslauf und extra Vierbeiner-Liegen. Auf einen Lieblingsort können sich alle einigen: die Felsen der „Diga“, eigentlich ein Schutzdamm, der die Altstadt vor Sturmfluten schützt, aber noch intensiver als Flaniermeile genutzt wird.

Die Lagune: maritimes Paradies

Zu viel Trubel? Sie können sich auch gemütlich auf die Sandbänke der Lagune zurückziehen. Rund 100 Inseln betüpfeln das Wasser, etliche Sümpfe und Kanäle bieten mehr als 150 Vogelarten ein geschütztes Zuhause. Am schönsten erleben Sie diese faszinierende Zwischenwelt bei einer Rundfahrt an Bord der typischen Lagunenboote mit flachem Boden und Holzrudern. Einige Inseln („mota“) befinden sich in Privatbesitz, aber nur wenige Schilfhütten sind noch bewohnt. Zu den beliebtesten Ausflugszielen gehört die Insel Barbana, ein Wallfahrtsort. Noch zauberhafter: Anfora. Früher gingen hier die Fischerkinder zur Schule, heute kredenzt eine beliebte Trattoria Fisch in allen Variationen. Und weil diese Lagunen-Kulisse wie geschaffen ist für die große Leinwand, drehte hier Pier Paolo Pasolini 1969 den Film „Medea“ mit Maria Callas in der Hauptrolle. Ein kleines Museum erinnert an den großen italienischen Autor, Dichter und Filmemacher.

Altstadt und Hafen: Für Flaneure und Feinschmecker

Jeder Strandurlaub braucht auch ein hübschen Städtchen zum Bummeln, Einkaufen, Genießen. Grados denkmalgeschütztes Zentrum, die Città vecchia, entzückt mit einem Labyrinth aus verwinkelten Gässchen, antiken Sehenswürdigkeiten und dekorativen Hauseingängen. Was besonders auffällt: Grado ist gepflegt wie eine Puppenstube. Und autofrei. Man kann sich also in Ruhe treiben lassen und Urlaubsfotos machen – von berankten Balkonen, bunten Wäscheleinen und Mauern voller Patina und Pflanzenpracht. Ein Gebäude der Altstadt zieht alle Blicke auf sich: die prächtige Basilika Sant’Eufemia mit ihrem imposanten Glockenturm (42 m), auf dessen Spitze sich Erzengel San Michele im Winde dreht, ein Geschenk Venedigs und Wahrzeichen der Stadt.

Auch der Hafen befindet sich direkt im Zentrum. Schon die Römer nutzten ihn als Drehscheibe Nr. 1, hier lag die Flotte Julius Caesars, hier starten täglich Ausflugsboote und Wassertaxis in die Lagune. Und hier läuft seit 1.600 Jahren alles im Rhythmus des Fischfangs, Fischverkaufens, Fischzubereitens. Köstlichkeiten wie fangfrischer Fisch, Muschel- und Sardellengerichte stehen auf allen Speisekarten. Die Gradeser Spezialität schlechthin heißt „Boreto a la graisana“, bestehend aus Heilbutt, Polenta, Essig, Pfeffer und Knoblauch. Früher war es das Hauptnahrungsmittel der armen Fischer, heute tischen es auch teure Restaurants in unterschiedlichen Variationen auf.

Die schönen Damen vom Strand

Vor allem der Wiener Jugendstil-Künstler Josef Maria Auchentaller und seine Ehefrau Emma, eine beeindruckende Pionierin des oberadriatischen Fremdenverkehrs, sorgten mit ihren einflussreichen Pensions-Gästen für viel gesellschaftliches Leben in Grado. Auchentallers legendäres Werbeplakat mit den weiß gekleideten Damen am Strand (Gattin Emma nebst Schwester) wurde zur häufig publizierten Ikone der frühen Tourismuswerbung und hängt noch heute in Übergröße am Weg zum Hauptstrand.

Nebensaison? Si!

Man muss das Hauptsaison-Gewimmel nicht mögen. Es geht ja auch ruhiger, ohne gleich Geisterstille zu erleben. Wo andere Seebäder im Herbst die Bürgersteige hochklappen und Bänke abmontieren, bleiben in Grado vor und nach dem Sommer-High die meisten Geschäfte, Trattorien und Cafés offen. Nebensaison ist Trumpf, nicht nur finanziell. Es ist die Zeit der schönsten Sonnenuntergänge am Meer, weil die Luft nicht mehr flirrend und diesig, sondern klar und kalt ist. Überhaupt ist alles viel gemütlicher, authentischer, italienischer. Spar mit! Reisen hat ein wunderbares September-bis-Mai-Paket geschnürt. Mit Weinverkostung und Leihrad. Zu welcher Jahreszeit auch immer: Grado ist einfach unser Goldtipp.

Grado-Infos kompakt

Antike Sonneninsel mit 4 km breitem Sandstrand

Goldener Strand, vom Meer umspült, fast 2000 Jahre Kultur: Die Sonneninsel Grado erfreut sich insbesondere bei Deutschen und Österreichern großer Beliebtheit. Während der k-und-k-Monarchie gehörte Grado zum österreichischen Küstenland. Noch heute ist dieser Geist spürbar. Besonders familienfreundlich ist das flache Meer mit dem herrlichen Sandstrand. Kaum ein anderes Mittelmeerziel ist von Deutschland aus so schnell erreichbar: Von München aus sind es nur 485 Kilometer, durchgehend Autobahn.

Grado wurde als Seehafen der Stadt Aquileia wohl schon im 2. Jh. vor Christus gegründet. Im vierten Jahrhundert wurden die ersten christlichen Kirchen in Grado errichtet (Kirche unter St. Eufemia, Sta. Maria delle Grazie und die Kirche am Piazza Biaggio Marin). Nach dem Hunnensturm 452 floh die Bevölkerung von Aquileia unter Bischof Secondo da Niceta auf die Insel Grado, wo sie sich besser schützen konnte.

Über einige Jahrhunderte hindurch wurde Grado von Seeräubern aber auch von den Nachbarn überfallen und geplündert, doch die frühchristlichen Kirchen S. Eufemia, S. Maria delle Grazie und das Baptisterium S. Giovanni Battista als wertvollster Schatz der Altstadt sind erhalten geblieben. Ab 1815 gehörte Grado zum habsburgischen Kaisertum. Kaiser Franz Joseph I. ernannte Grado 1892 offiziell zum Kurort. Im Mai 1915 wurde Grado von den Italienern erobert und gehört seitdem zur Provinz Görz.

Die vorgelagerte 12.000 Hektar große Laguna di Grado befindet sich östlich der Laguna di Marano. Eine der größten der mehreren hundert Inseln heißt Barbana (seit 582 n.Chr.). Auf Barbana befindet sich die Wallfahrtskirche mit der Statue der Madonna mit dem Kinde, zu der die Fischer von Grado alljährlich am ersten Sonntag im Juli eine Wallfahrt veranstalten.

Grado heißt: mildes Klima und frische Brisen, reine und jodhaltige Luft, Wasser und Sand reich an wohltuenden Salzen. Die Meeres-Thermalbäder in Grado bieten zahlreiche Anwendungen, im neuen Wellness- und Fitnessbereich fühlt man sich auf Anhieb wohl. Der neue Wasserthermalpark am Hauptstrand hat ein großes Schwimmbad mit Meerwasser, Hydromassagewannen, künstlichen Wasserfällen, Rutschen und einer Cafeteria mit "Unterwassersitzen".

Das ganze Jahr über verführt Grado Golfsportler mit einem einzigartiges Erlebnis: Golfspiele am Ufer der Lagune. Der Golfclub von Grado verfügt über einen direkt am Meer gelegenen Golfplatz. Die zwischen üppigem Grün und Röhricht nach internationalem Standard angelegten Bahnen mit 18 Löchern sind von einer idyllischen, fast unberührten Landschaft umgeben.

(Quellen: www.touristiklinks.de, www.wikipedia.de, www.grado.it)

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