Kroatische Adria 6 Reisepakete
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Kroatische Adria

Die Adria: Kroatien von seiner schönsten Seite

An der Küste Kroatiens reihen sich historische Städte und 1.246 Inseln aneinander. Viel zu tun also. Oder Sie genießen einfach das glasklare Wasser der Adria und die fantastischen Sonnenuntergänge von den vielen romantischen Buchten aus.

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Urlaub an der kroatischen Adria

Adria: Kroatiens Sonnenseite

Fortuna, Gott oder eine der Musen: Die kroatische Adriaküste muss nicht nur geküsst, sondern bei der Erschaffung geradezu mit Zuneigung überhäuft worden sein. Anders lässt sich die raue Schönheit der kroatischen Adriaküste im Strandurlaub kaum erklären. Das klare Wasser, die einsamen Kiesstrände, die knarzigen Bäume und die traumhaften Sonnenuntergänge, von denen selbst Regieschwergewicht Hitchcock schon schwärmte … Und dann sind da noch die entzückenden historischen Städte, die weißen Boote, die auf dem Meer schaukeln, und das gute Essen. Wer seinen Kroatienurlaub an der Adria macht, bucht Erholung für alle Sinne.

Kroatien: Adriaküste in Zahlen

Davon kann man nicht genug haben: Die Adriaküste in Kroatien zieht sich scheinbar endlos lang, 1.778 Kilometer um genau zu sein. 1.244 Inseln – 47 davon bewohnt – mit einer Küstenlänge von 4.398 Kilometern. Im Gegensatz zur Nachbarin gegenüber – der italienischen Adria – sind die Strände in Kroatien felsig, nur wenige schmeicheln den Füßen mit weichem Sand, dafür ist das Wasser glasklar und sauber. Wer schnorcheln oder tauchen will, bekommt eine ungetrübte Sicht auf die wunderbare Unterwasserwelt und ihrer Bewohner, wie Seepferdchen, Seeigel, bunte Fische und Krabben. Statt auf breiten, touristisch erschlossenen Ständen mit akkurat aufgestellten Sonnenschirmen und Liegen verbringen Sie hier den Tag am Meer in ruhigen, kleinen Buchten, ganz ungestört. Wenn Sie möchten. Denn Adriaurlaub kann auch anders: Split, Zadar und Dubrovnik gelten als Partystädte – per Flug gut erreichbar, günstig und mit Sonnenstunden satt. Aber das ist das Schöne an Kroatien und der Adria: Hier findet jeder seine Nische. Zum Beispiel auf der Insel Rab, die wirklich für jeden Urlauberanspruch etwas bietet. Wer ja zu Adria und Kroatienurlaub sagt, findet hier sowohl einige Dutzend Sandstrände als auch historische Altstädte mit venezianischem Einfluss, grünen Parks und einem kulinarischen Angebot ohnegleichen. Lokaler Wein, frische Fischgerichte, die berühmte Raber Torte und Lamm in allen Variationen landen auf dem Teller und im Glas. Bei Spar mit! Reisen checken Sie in moderne Hotels auf Rab ein, zum Beispiel in das Valamar Collection Imperial Hotel (adults only), das Ihnen zusätzlich einen großzügigen Wellnessbereich bietet – falls die 2.000 Sonnenstunden auf sich warten lassen. Mit allen diesen Vorzügen hat sich Rab zur beliebtesten Ferieninsel Kroatiens hochgearbeitet.

Sommer, Sonne und Strand an der Adria

Apropos Wetter. Die Sonne in Kroatien ist so zuverlässig wie der Regenschauer in London. Weit über 2.000 Sonnenstunden zählt man hier im Durchschnitt. Am intensivsten von der Sonne geküsst ist Hvar, mit knapp 3.000 Sonnenstunden. Und wo versinkt sie am schönsten im Meer, so richtig kitschig und in verschwenderischer Farbenpracht? Alfred Hitchcock sagt Zadar, aber wir finden: In Vodice färben sich Himmel und Meer ebenfalls in den schönsten Rot-, Orange- und Lilatönen. Die kleine Stadt gehört zu den beliebtesten Zielen an der mittleren Adriaküste Kroatiens und ist sowohl vorne (vier Kilometer Uferpromenade und natürlich auch Strand), als auch hinten (entzückende Altstadtgässchen) hui. Tagsüber entspannen und abends genießen. Am besten in einem der urigen Restaurants am Jachthafen, wo die weißen Boote so schön vor der untergehenden Sonne schaukeln. Wer sich bisher noch nicht in die kroatische Adria verliebt hat, der hat spätestens jetzt, im Sommerurlaub sein Herz verloren.

Kroatien: Obere Adria für Autoreisende

Für Autourlauber ist die obere Adria Kroatiens ein perfektes Ziel. Das Städtchen Lovran liegt über der Insel Krk und ist seit dem 19. Jahrhundert der Liebling von Sommerbesuchern, denn trotz prallen 2.300 Sonnenstunden kühlt eine leichte Brise aus dem Gebirge die Hitze ab. Beste Voraussetzungen, um einen faulen Tag am sogenannten „Blauen Strand“ zu verbringen, einem der beliebtesten Adriastrände überhaupt. Hier weht die Blaue Flagge als Indikator für hervorragende Wasserqualität und von Sonnenbaden bis Jetskifahren ist so ziemlich alles möglich. Mit einem Kinderspielplatz, Streetball-Platz mit Sportgeräten, Kletterwand, Volleyballplatz, Umkleidekabinen und Mietservice für Liegestühle und Sonnenschirme ist der Strand bestens ausgestattet. Wer sowohl das milde Meeresklima als auch die Pracht der Berge genießen will, der verlegt seinen Urlaub weiter in den Süden nach Starigrad. Dieser malerische Ort liegt an der kroatischen Adriaküste bei Zadar, direkt vor dem Nationalpark Paklenica. Der dürfte Filmfans bekannt vorkommen, wurde hier doch „Der Schatz im Silbersee“ verfilmt. Wer auf Winnetous Spuren wandeln und sich einen Hauch Wilden Westen um die Nase wehen lassen möchte, findet die Drehorte problemlos dank ausgezeichneter Beschilderung. Doch man sollte den Blick auch mal heben, denn die Natur der Berge ist hier sagenhaft schön und bestens für einen Wanderurlaub geeignet, geprägt durch Karstfelsen und Kiefern. Auf 150 Kilometer markierten Wanderwegen kann der Nationalpark erwandert werden. Natürlich sind auch Meer und Strand zum Abkühlen nicht fern.

Urlaub an der kroatischen Adria überzeugt nicht nur mit der Anzahl der Küstenkilometer, Inseln und Sonnenstunden, sondern auch mit herrlicher Natur, besten Aussichten, gutem Essen und freundlichen Gastgebern. Erleben Sie die Adria von ihrer Sonnenseite, erleben Sie Kroatien pur.

Zadar(Kroatien)

Zadar: Maraschino, Meer und mediterrane Gelassenheit

Als lebhafte Hafen- und Handelsstadt im Süden Kroatiens, als Zentrum von Wirtschaft, Verkehr und Kultur, als Verwaltungssitz des Regierungsbezirks ist Zadar mit seinen 80.000 Einwohnern die Metropole Norddalmatiens. Die bedeutenden Sehenswürdigkeiten Zadars, Hinterlassenschaften aus über drei Jahrtausenden Stadtgeschichte, liegen allesamt auf der ein Kilometer langen, knapp 500 Meter breiten Halbinsel mit dem autofreien Altstadtkern.

Der historische Stadtkern ist ein lohnendes Ziel für all jene, die Interesse für Geschichte und Kultur haben. Die Donatuskirche, das Wahrzeichen der Stadt, muss man gesehen haben, ebenso die Museen Zadars: das (1830 gegründete) Archäologische Museum, mit etwa 80.000 Exponaten von der Steinzeit bis zum Ende des Mittelalters eines der bedeutendsten im Lande; das Volksmuseum mit Kunstgalerie und naturkundlicher Abteilung, das Seefahrtsmuseum, das die Entwicklung der Seefahrt in Norddalmatien dokumentiert; die ständige Ausstellung sakraler kirchlicher Kunst mit etwa 1.000 wertvollen Exponaten aus vergangenen Jahrhunderten, bekannt unter der populären Bezeichnung "Das Gold und Silber Zadars".

Antike Tore und venezianische Bauten

Zadar liegt auf einer schmalen Landzunge am Adriatischen Meer und am Kanal von Zadar. Sie wird vom Festland durch einen Wassergraben getrennt und war bis 1873 eine Festung. Die Stadt hat einen großen Hafen, vier Tore (darunter das Marinetor mit einem eingesetzten Stück eines römischen Triumphbogens und die nach dem Entwurf von Sanmicheli erbaute Porta di Terraferma) und besteht aus vier Stadtteilen. Der überwiegende Teil der Altstadt von Zadar ist venezianischen Baustils.

Unter den Plätzen sind der Herrenplatz (Piazza dei Signori) mit schönem Hauptwachtgebäude und der Gradska Straza (mit der Stadtbibliothek) sowie der Brunnenplatz mit antiker korinthischer Säule nennenswert. Eine solche ziert auch den Simeonsplatz.

Erfrischende Brisen

Mediterrane Gelassenheit bestimmt das Flair, besonders in den Abendstunden und am Samstagmorgen, wenn die zahlreichen kleinen Kneipen und Cafébars der Altstadt von den Einheimischen bevölkert werden. In den zahlreichen Restaurants und Weinschenken der Stadt sollte man die einheimischen Spezialitäten kosten. Von den Getränken sollte man unbedingt den Maraschino probieren, der bereits im 19. Jahrhundert an den Höfen in London, Wien und Moskau beliebt war; der Likör wird seit 1821 in Zadar hergestellt. Gönnen Sie sich beim Bummel durch die engen, mit Steinplatten ausgelegten Gassen Pausen, um die von einer wechselvollen Geschichte und Kunst geprägte Atmosphäre zu genießen. Klimatisch gesehen liegt Zadar an günstiger Stelle, denn der Schönwetterwind Maestral führt der Stadt in den heißen Sommermonaten tagsüber erfrischende Luft zu.

Der Jachthafen Borik liegt innerhalb des Hotelkomplexes Borik an der gleichnamigen Bucht; er hat 200 Liegeplätze im Meer und weitere 200 an Land und verfügt auch über eine Charter-Flotte. Der Jachthafen Tankerkomerc Zadar liegt im Stadthafen. Er hat 300 Liegeplätze im Meer.

Meeresklänge und Sonnengruß

Seit Juli 2005 gibt es am Hafen eine vom Architekten Nikola Basic geschaffene Meeresorgel, die durch die Wellenbewegung Musik erzeugt. Durch die Meereswellen wird Luft in die Orgelpfeifen gepresst, wodurch je nach Wellengeschwindigkeit und Pfeifengröße verschieden Töne erzeugt werden. Und schon Hitchcock war verliebt in Zadars Sonnenuntergänge – diese Momente, wenn die Feuerkugel am Horizont versinkt, sie tragen Zadars Zauber in die Nacht.

Blue Flag-Strand Rabac(Kroatien)

Über dem klaren Wasser und dem gepflegten, sauberen Strand in Rabac an der Adria weht die "Blue Flag", ein internationales Gütesiegel für Wasser- und Strandqualität.

Die Blaue Flagge ist ein exklusives Öko-Label, das in der Saison 2008 an 3.300 Badestellen und Sportboothäfen in 37 Ländern der ganzen Welt vergeben wurde. Die Blaue Flagge wird als Symbol für hohe Umweltstandards sowie gute Sanitär- und Sicherheitseinrichtungen im Hafen- und Badestellenbereich international anerkannt.

Ihre Grundlagen basieren auf der Übereinstimmung mit vier Hauptaspekten: a) Wasserqualität, b) Umweltkommunikation, c) Umweltmanagement und d) Sicherheits- und Service-Aspekte. Erst wenn der Bewerber eine lückenlose Übereinstimmung mit diesen Kriterien nachweist, wird diese Auszeichnung für jeweils eine Saison verliehen.

Sämtliche Bewerbungen werden einer nationalen Jury vorgelegt. Mitglieder sind Vertreter der für Umwelt, Sport sowie Tourismus verantwortlichen Ministerien, Vertreter von Umwelt-, Tourismus- und Lebensrettungsorganisationen, Vertreter von lokal- und Regionalverwaltungen, Vertreter von Dachverbänden sowie Experten aus einzelnen Fachbereichen.

Die Übereinstimmung mit den Kriterien während der Saison wird durch angemeldete sowie unangemeldete Kontrollbesuche durch die lokal Verantwortlichen, die national für die Blaue Flagge verantwortliche Organisation sowie die FEE gewährleistet. Wird bei einer Besichtigung vor Ort eine Diskrepanz zu bestehenden "Muss"-Kriterien festgestellt, kann ein Entzug der Blauen Flagge erfolgen.

Istrien-Infos kompakt(Kroatien)

Sonne, klares Wasser und große Gastlichkeit

Schon in den 70er und 80er Jahren als Urlaubsziel sehr beliebt, nimmt in Kroatien und vor allem auf der istrischen Halbinsel, nach der Flaute während der Balkankriege, der Urlauberstrom wieder kontinuierlich zu.

Wunderschöne Landschaft, klares Wasser und gastfreundliche Bewohner locken Gäste aus ganz Europa an. Urlauber aus dem Süden Deutschlands und aus Österreich haben verhältnismäßig kurze Anreisestrecken. So bietet sich Istrien auch als Reiseziel für ein verlängertes Wochenende an. Diverse Campingplätze, einige davon auch als FKK-Camping, und ein breites Angebot an Ferienwohnungen, Ferienhäusern und kleinen Hotels bieten die passende Unterkunft.

Istrien (kroatisch und slowenisch Istra, italienisch Istria, lat. Histria, deutsch früher auch Histerreich) ist die größte Halbinsel an der nördlichen Adria zwischen dem Golf von Triest und der Kvarner-Bucht vor Rijeka. Die Bezeichnung Istrien geht auf den Namen der Histri, eines Stammes der Illyrer, zurück, die in dieser Region in der Antike lebten.

An der Westküste Istriens konzentrieren sich die meisten Badeorte und Urlauberzentren Istriens. Von Umag im Norden über Novigrad, Porec, Funtana und Vrsar bis nach Rovinj reihen sich herrliche Altstädte und moderne Touristenzentren mit Hotels und Campingplätzen entlang der stark zergliederten Westküste auf.

Ganz im Süden der Halbinsel liegt mit Pula auch die größte Stadt Istriens. In und um Medulin ist ein Urlauberzentrum entstanden. Die stark gegliederte Küste bietet hervorragende Bedingungen für alle Arten von Wassersport. Im Inneren der istrischen Halbinsel wird neben Weinbau noch rege Landwirtschaft betrieben. In einigen Städten fühlt man sich ins Mittelalter versetzt. Neben Motovun, Buzet und Roc lockt mit Hum die kleinste Stadt der Welt die Besucher an.

Pula(Kroatien)

Pula: Hier wird die Blütezeit der alten Römer lebendig

Geschäftigkeit bestimmt das Leben noch immer in der Hafenstadt, die mit 65.000 Einwohnern auch der größte Ort auf der Halbinsel ist. Die jungen Soldaten, jetzt in den Uniformen der kroatischen Armee, gehören traditionell in das Straßenbild. Und Pula beherrscht das perfekte Zusammenspiel von römischem Erbe und Ferienstimmung.

Als sich Österreich-Ungarn Mitte des 19. Jahrhunderts entschied, Pula zum wichtigsten Kriegshafen der Habsburger Monarchie auszubauen, erlebte die Stadt in kürzester Zeit ihre zweite große Blüte. Bis zum Ende des Jahrhunderts war die Einwohnerzahl von gut 1.000 im Jahr 1842 auf etwa 40.000 emporgeschnellt. Fast jeder Vierte stand in Diensten des Militärs. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich auf den Altstadtbereich. Sie stammen vorwiegend aus der antiken Blütezeit unter der Herrschaft der Römer im
1. Jahrhundert.

An der Ulica Prvog maja steht der kunstvoll geschmückte Triumphbogen der Sergier, ein römisches Bauwerk aus dem
1. Jahrhundert v. Chr. Am Hafenkai liegt die dreischiffige Marienkathedrale, ein immer wieder umgebautes Bauwerk, in dessen Altarraum Mosaikreste aus dem 6. Jahrhundert erhalten sind; nebenan der frei stehende Uhrturm.

Gigantisches Amphitheater

Die Hauptattraktion von Pula ist das Amphitheater (1. Jh.). In der fünftgrößten Arena der Welt (132 x 105 Meter) begeisterten sich zur Römerzeit bis zu 23.000 Zuschauer an den blutigen Gladiatorenkämpfen. Hinter der gut erhaltenen, 33 Meter hohen Fassade sind heute Musik und Tanz zu Hause: Im Juli gastiert hier das Kroatische Filmfestival, darüber hinaus gibt es Musikfestivals von Oper bis Rock. In den Kellerräumen befindet sich eine Ausstellung über Wein und Olivenöl im antiken Istrien.

Bei Anbruch der Dunkelheit können Sie die spektakulären Lichtershow des kroatischen Lichtdesigners Dean Skira beobachten: Er lässt die Kräne der Werft "Uljanik" in vielen unterschiedlichen Farben leuchten.

Kaum mehr als 15 Kilometer vom Zentrum entfernt reihen sich an der ausgefransten Küstenlinie um die Südspitze Istriens die Ferienanlagen von Medulin, Pomer, Premantura, Banjole und Verudela. Pula ist mit seinen Angeboten aus Stadt- und Kulturleben eine willkommene Abwechslung zu den Freizeitvergnügen am Meer.

Fähren nach Mali Losinj(Kroatien)

Für die vielen tausend Touristen jeden Sommer gibt es eine gute Fährverbindung nach Losinj. Die Taktzeiten wurden in den letzten Jahren ausgebaut, die Wartezeiten verkürzt, wobei der Samstag im Hochsommer immer noch ein neuralgischer Tag ist.

Von Brestova (in der Nähe von Labin) auf dem kroatischen Festland bis nach Porozina auf der Insel Cres, sind es rund 10 Kilometer, die Autofähre schafft das in 20 Minuten. Alternativ können Sie auch über die Insel Krk mit der Fähre anreisen. Im Süden der Insel in Valbiska nehmen Sie die Fähre nach Cres zum Ort Merag.

Die Überfahrt (eine Strecke) kostet umgerechnet etwa 10 Euro pro Fahrzeug und ca. 2,- Euro pro Person. Die Fähre fährt im Pendelverkehr mit wenigen Ausnahmen am Tag alle 1,5 Stunden. Hier die Daten der ersten und letzten Fähre:

Fähre Brestova nach Porozina

Weitere Infos zu den Abfahrtszeiten finden Sie hier

Fähre Valbiska nach Merag

Weitere Infos zu den Abfahrtszeiten finden Sie hier

Rabac-Infos kompakt(Kroatien)

Ein malerisches Eldorado für Wassersportfreunde

Der Tourismus kam erst relativ spät nach Rabac in den südöstlichen Teil der Halbinsel Istrien. Der Grund dafür ist einfach: Für Italiener, Österreicher und Deutsche waren im 19. Jahrhundert Orte wie Novigrad, Porec, Umag und Portoroz einfach entscheidende 50 oder 80 Kilometer näher. Immerhin: Im Sommer 1889 wurde in Rabac das erste Ferienhotel eröffnet, heute zählt man rund 10.000 Touristen jährlich.

Das Fischerdörfchen liegt malerisch in einer Kiesbucht, einige Kilometer unterhalb der Stadt Labin. Bei allem Fremdenverkehr hat sich viel von der Ursprünglichkeit des Ortes bewahrt. Sehr schön ist die gepflegte Strandpromenade mit ihren Läden, Souvenirshops, Straßencafés und kleinen Restaurants. Für Wassersportfreunde wird einiges geboten: Parasailing, Wasserski, Jet-Ski, Banana-Rides, Tretboote. Ideal ist die Bucht mit ihrem klaren Wasser auch für Taucher.

Empfehlenswert sind Ausflüge ins Landesinnere und zu den anderen istrianischen Küstenstädten. Ganz in der Nähe sehenswert ist die Altstadt von Labin, jeweils rund eine Stunde fahren Sie zu den weltberühmten Brioni-Inseln, nach Opatija mit seinem K.u.K.-Ambiente oder Pula mit dem berühmten Amphitheater.

Foto: Turisticka zajednica grada Opatije

Rovinj-Infos kompakt(Kroatien)

Euphemias Meer-Blick bedeutet schönes Wetter

Am schönsten ist es, sich der mediterranen Perle an der Küste Istriens über das Wasser zu nähern. Der Adria, die das Schicksal der Stadt immer bestimmt hat, zeigt Rovinj (rund 14.000 Einwohner) seine schönste Seite. Das Meer hat die Bewohner seit Urzeiten aus den reichen Fischgründen ernährt, hat der Stadt Freunde und Feinde, Reichtum und Ruin gebracht.

Über das Meer kam auch die hl. Euphemia: In einer rauen Sturmnacht verschwand sie aus Konstantinopel und wurde in der Morgendämmerung des 13. Juli 800 in ihrem weißen Marmorsarkophag von den Fischern von Rovinj am Ufer aufgefunden. Ob Legende oder nicht, die hl. Euphemia ist bis auf den heutigen Tag die Schutzpatronin der Stadt. Seit 1677 gibt sie wichtige Orientierungshilfen für den Alltag, für jedermann gut sichtbar. Vom Glockenturm, aus 60 Metern Höhe, zeigt sie an, woher der Wind weht. Schaut sie ins eigene Land, so wird das Wetter schlecht, schaut sie aufs Meer hinaus, dann wird das Wetter gut.

Das stark venezianisch und unübersehbar italienisch geprägte Städtchen (30 Prozent der Einwohner sind Italiener) besitzt einige vorzeigbare Fotoobjekte: am Hafen der Rote Uhrturm, der barocke Balbi-Bogen von 1680 an der Stelle des früheren Stadttors, das Rathaus aus dem 17. Jahrhundert und auf dem Hügel die Kirche der hl. Euphemia. Von hier oben hat man einen wunderschönen Blick über das Wasser und auf die der Stadt vorgelagerten 14 Inseln.

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