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Lilien in der Landesgartenschau Kamp-Lintfort

Landesgartenschau Kamp-Lintfort: Blühender Strukturwandel

Einst war es ein Klosterdorf, dann eine Zechenstadt und nun will sich Kamp-Lintfort mit der Landesgartenschau wieder neu erfinden. Vom 17. April bis zum 11. Oktober 2020 können Sie das neue grüne Herz der Stadt auf der LaGa bewundern.

Landesgartenschau Kamp-Lintfort

Landesgartenschau Kamp-Lintfort: Nordrhein-Westfalen blüht auf

Zugegeben, wenn man Kamp-Lintfort hört, denkt man nicht sofort ans Gärtnern, eher an Zeche und Bergwerk. Aber tatsächlich hat die Landschaftspflege in der kleinen Stadt bei Duisburg im Ruhrgebiet eine lange Tradition. Gute Bedingungen also für die Landesgartenschau 2020.

Am 17. April 2020 ist es soweit und die Landesgartenschau Kamp-Lintfort öffnet für 178 Tage ihre Pforten. Auf insgesamt 40 Hektar Land sprießen, blühen und wachsen zahllose Blumen, Stauden, Büsche und Bäume und bilden ein grünes Rückgrat für die Stadt.

Eine Stadt im Strukturwandel

Das Herz der LaGa Kamp-Lintfort ist der 28 Hektar große Zechenpark voller blühender Wiesen mit kleinen Wäldchen und Gelegenheiten für Picknick, Spiel und Sport. Die Bergwerkvergangenheit spielt hier eine zentrale Rolle: Der alte Förderturm wurde in einen Aussichtsturm umgewandelt, auf dem ehemaligen Quartiersplatz steht eine Bühne für Konzerte und wer sich lange genug auf dem Gelände aufhält, dem wird sicherlich auch Kalli begegnen, das Maskottchen der LaGa – ein Erdmännchen in Bergbauausrüstung. Seine quietschlebendigen Verwandten tummeln sich hier übrigens auch. In der Tier- und Spieloase Kalisto lebt neben Ziegen, Ponys und Alpakas nämlich auch eine Gruppe der putzigen Scharrtiere.

Spaziergang durch die Geschichte

Ein drei Kilometer langer WandelWeg verbindet den Zechenpark und die Innenstadt mit dem Kamper Gartenreich am Kloster Kamp – und symbolisiert somit gleichzeitig die Entwicklung der Stadt vom Klosterdorf über Zechenstadt zum Hochschulstandort. Der Fuß- und Radweg führt entlang der Großen Goorley, einem Flüsschen mit flach geschwungenen Uferböschungen, und trifft beim Konvent auf den Kanal Fossa Eugeniana.

Himmlische Gartensymmetrie

Unterhalb des Klosters befindet sich der letzte Teil der Landesgartenschau, das Kamper Gartenreich – eine paradiesische Gartenwelt nach historischem Vorbild. Die Abtei stammt aus dem 12. Jahrhundert und das Gärtnern hat hier eine dementsprechend lange Tradition. Die heutigen Klostergärten wurden nach einem Kupferstich aus der Mitte des 18. Jahrhunderts originalgetreu rekonstruiert und unterteilen sich in vier Bereiche: Terrassengarten, Barockgarten, Alter Garten und Obstgarten. Perfekte Symmetrie und akkurat geschnittene Hecken prägen die Südseite der Abtei in den Terrassen- und Barockgärten, während der Natur im Obstgarten im Osten etwas mehr Freiheit gelassen wurde. Hier liegen der Weinberg, Kräutergarten und die Obstwiese in geplanter Unordnung. Weiter unten im Alten Garten erwartet die Besucher dann wieder Zucht und Ordnung: In quadratischen Beeten wächst eine bunte Blumenpracht in kerzengeraden Reihen. Doch egal, ob Sie es lieber geordnet mögen oder die wilde Natur bevorzugen, auf der Landesgartenschau Kamp-Lintfort finden Sie auf alle Fälle den richtigen Erholungsort im Grünen.

Adresse Landesgartenschau Kamp-Lintfort
Friedrich-Heinrich-Allee 90, 47475 Kamp-Lintfort

Öffnungszeiten Landesgartenschau Kamp-Lintfort
17. April – 11. Oktober: täglich, 9.00 – 19.00 Uhr

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