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Top-Sehenswürdigkeiten in Franken
Top-Sehenswürdigkeiten in Franken
Franken überrascht. Wer das nordbayrische Stammland nur als Durchfahrtsort kennt, hat das Beste verpasst. Hier türmen sich mittelalterliche Altstädte übereinander, bahnen sich Flüsse durch malerische Täler und warten Burgen auf Entdecker, die lieber selbst schauen als Reiseführer zu lesen – am besten mit einem Glas Bocksbeutel-Wein in der Hand.
Ob UNESCO-Weltkulturerbe in Bamberg, kaiserliches Barock in Würzburg, mittelalterlicher Zauber in Rothenburg ob der Tauber oder stille Natur im Altmühltal: Franken bietet eine Dichte an Sehenswürdigkeiten, die man so kaum erwartet. Wir haben die zehn schönsten für Sie zusammengestellt.
Unsere Reiseangebote in Franken
Inhalt
- Rothenburg ob der Tauber – die mittelalterliche Traumstadt
- Nürnberger Altstadt – Kaiserburg und Bratwurst
- Fränkische Schweiz – Naturparadies mit Burgen und Höhlen
- Bamberg – Weltkulturerbe mit Bierseligkeit
- Würzburger Residenz – Barock in seiner prächtigsten Form
- Altmühltal – Natur, Burgen und 150 Millionen Jahre Geschichte
- Altmühlsee – Wasserparadies im Fränkischen Seenland
- Fichtelgebirge – Wanderparadies mit Granit und Bergsee
- Coburger Veste – Luthers Zufluchtsort über der Residenzstadt
- Bayreuth – Festspielstadt und fränkisches Kulturjuwel
Rothenburg ob der Tauber – die mittelalterliche Traumstadt
- Besterhaltene mittelalterliche Altstadt Deutschlands
- Das Plönlein: das meistfotografierte Motiv Frankens – ein Y-förmiges Gässchen mit Brunnen und zwei alten Türmen
- Historische Stadtmauer: 3,5 km zum Umrunden mit Panoramablick auf Türme und Dächer
- Schneeballen: die lokale Süßspezialität, seit dem 17. Jahrhundert in Backhaus-Tradition
- Reiterlesmarkt im Advent: einer der stimmungsvollsten Weihnachtsmärkte Deutschlands
Rothenburg wirkt wie aus dem Bilderbuch herausgeschnitten – und das ist gar nicht negativ gemeint. Wer hier durch das Plönlein schlendert, muss einfach staunen. Die Stadt ist so gut erhalten, dass Hollywood-Filmteams für mittelalterliches Ambiente extra hierher reisen. Rund um die 3,5 km lange Stadtmauer kann man bequem spazieren und die Aussicht genießen. Im Advent verwandelt sich die Stadt beim weltberühmten Reiterlesmarkt in eine Weihnachtswunderwelt.
→ Weitere Informationen zu Rothenburg ob der Tauber finden Sie hier.
Bild: © Rothenburg Tourismus Service / W. Pfitzinger
Nürnberger Altstadt – Kaiserburg und Bratwurst
- Kaiserburg: Symbol der Macht des Heiligen Römischen Reiches – Panoramablick vom Sinwellturm inklusive
- Albrecht-Dürer-Haus: Wohnort des berühmtesten deutschen Renaissancemalers, heute als Museum erlebbar
- Germanisches Nationalmuseum: größtes Kulturgeschichtsmuseum des deutschsprachigen Raums
- Nürnberger Rostbratwürste auf dem Hauptmarkt: die vielleicht wichtigste kulinarische Pflichtstation Frankens
- Christkindlesmarkt: einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte der Welt, seit über 400 Jahren Tradition
Nürnbergs Altstadt ist Geschichte zum Anfassen. Die Kaiserburg thront über der Stadt wie ein steinernes Denkmal mittelalterlicher Macht – Kaiser, Könige und Reichskleinodien residierten hier. Vom Sinwellturm aus genießt man einen Panoramablick, der jeden Stadtführer überflüssig macht. Unten in der Altstadt wartet das Albrecht-Dürer-Haus, und wer die Nürnberger Rostbratwurst noch nicht probiert hat, war eigentlich nicht wirklich da.
→ Weitere Informationen zur Nürnberger Altstadt finden Sie hier.
Bild: © Stadt Nürnberg / Ralf Schedlbauer
Fränkische Schweiz – Naturparadies mit Burgen und Höhlen
- Über 1.000 Höhlen – mehr als in jeder anderen deutschen Region
- Burg Gößweinstein als Wahrzeichen der Region: imposante Anlage über dem Wiesenttal
- Tüchersfeld: malerisches Felsendorf mit Häusern direkt unter Dolomitenfelsen
- Pottenstein: Freizeitpark, Freibad und Führungen durch die Teufelshöhle vor der Haustür
- Beste Wanderrouten entlang der Flussläufe von Püttlach und Wiesent
Der Name ist etwas hochgegriffen – die Schweiz möge verzeihen –, aber die Fränkische Schweiz zwischen Nürnberg, Bamberg und Bayreuth hat beeindruckende Kulissen: zerklüftete Dolomitenfelsen, grüne Täler und über tausend Höhlen. Die Burg Gößweinstein auf dem Fels, das Felsendorf Tüchersfeld mit Häusern direkt unter Sandsteintürmen und die verwinkelten Gasthöfe machen aus der Region einen Geheimtipp, der es eigentlich längst nicht mehr ist.
→ Weitere Informationen zur Fränkischen Schweiz finden Sie hier.
Bild: © Fränkische Schweiz / Florian Trykowski
Bamberg – Weltkulturerbe mit Bierseligkeit
- UNESCO-Weltkulturerbe seit 1993 – die gesamte Altstadt steht unter Schutz
- Das Alte Rathaus: mitten in der Regnitz auf einer künstlichen Insel gebaut – optisch ein Highlight
- Bamberger Dom: vier Türme, das Grabmal von Papst Clemens II. und der berühmte Bamberger Reiter
- 9 Brauereien in der Innenstadt – die höchste Brauereidichte Europas pro Einwohner
- Rauchbier: die einzigartige Spezialität, die nach Schinken schmeckt – und nach dem dritten Glas zur Lieblingssorte wird
Bamberg ist die heimliche Kulturhauptstadt Frankens – und dabei erschreckend bescheiden. Sieben Hügel, eine fränkische Bierkultur ohne Gleichen und eine Altstadt, die seit 1993 zum Weltkulturerbe gehört. Das Alte Rathaus thront direkt auf einer Brücke inmitten der Regnitz: ein Haus auf dem Wasser, das als Verwaltungsbau eigentlich keinen Sinn ergibt, aber optisch grandios ist. Und dann das Rauchbier: Beim ersten Schluck denkt man, da stimmt etwas nicht. Beim dritten bestellt man die nächste Runde.
→ Weitere Informationen zur Bamberger Altstadt finden Sie hier.
Bild: © FrankenTourismus
Würzburger Residenz – Barock in seiner prächtigsten Form
- UNESCO-Weltkulturerbe: als eines der bedeutendsten Barockgebäude Europas anerkannt
- Treppenhaus mit dem größten Deckenfresko der Welt – gemalt von Giovanni Battista Tiepolo im Jahr 1753
- Hofgarten: einer der schönsten Barockgärten Deutschlands – kostenloser Eintritt
- Weinkeller mit direktem Zugang zur Residenz-Vinothek für Liebhaber fränkischer Weine
- Festungsanlage Marienberg gegenüber dem Main: der imposante Gegenpol zur höfischen Pracht
Die Würzburger Residenz ist schlicht zu groß, um sie wirklich in einem Besuch zu erfassen. 300 Zimmer, ein Treppenhaus mit dem größten Deckenfresko der Welt und Gärten, die man als üppig bezeichnen müsste. Tiepolo malte das Fresko 1753 und brauchte dafür 18 Monate – UNESCO-Weltkulturerbe seit 1981, versteht sich. Am besten kombiniert man den Besuch mit einem Spaziergang über den Marktplatz, einem Schoppen fränkischen Weins und dem Blick auf die Festung Marienberg auf der anderen Mainseite.
→ Weitere Informationen zur Würzburger Residenz finden Sie hier.
Bild: © Würzburg Tourismus
Altmühltal – Natur, Burgen und 150 Millionen Jahre Geschichte
- Größtes Naturschutzgebiet Bayerns mit über 3.000 km² Fläche
- Altmühltal-Panoramaweg: 200 km Fernwanderweg durch das gesamte Tal
- Fossilien aus dem Jura (150 Millionen Jahre alt) an vielen Stellen im Kalkstein frei zugänglich
- Burgen und Schlösser am Wegesrand: Pappenheim, Rosenburg, Kipfenberg und viele mehr
- Paradies für Radfahrer: über 800 km ausgeschilderte Radwege durch die Region
Das Altmühltal ist das, was Bayern-Urlauber suchen, wenn sie Natur wollen. Der Fluss schlängelt sich durch Kalkfelsen, vorbei an mittelalterlichen Burgen und durch Dörfer, die aussehen, als hätte jemand die Uhr auf 1200 gestellt. Wanderer, Radfahrer und Kajakpaddler teilen sich das Tal und kommen alle auf ihre Kosten. Wer aufmerksam schaut, findet am Wegesrand Fossilien aus dem Jura – einfach so, im Kalkstein, 150 Millionen Jahre alt.
Altmühlsee – Wasserparadies im Fränkischen Seenland
- Einer der größten Stauseen Bayerns mit 5,7 km² Wasserfläche
- Windsurfen, Stand-Up-Paddling und Segeln direkt vor Ort möglich
- Vogelschutzinsel mit seltenen Brutvogelarten – ein Paradies für Naturbeobachter
- Fränkisches Seenland: vernetzt mit Brombachsee und Rothsee zur größten Wasserfläche Nordbayerns
- Sandstrand und Liegewiesen für Familien, Strandbäder und Verleihstationen für Wassergeräte
Der Altmühlsee ist der Beweis, dass Bayern auch ohne Alpen für den Sommerurlaub taugt. Der Stausee gehört zum Fränkischen Seenland – einem Netz von Gewässern und heute eine der beliebtesten Baderegionen Nordbayerns. Auf dem Wasser: Segler, Windsurfer, SUP-Boards. Am Ufer: Liegewiesen und gelegentliche Blicke zur Vogelschutzinsel, auf der seltene Vögel brüten, ohne von Touristen gestört zu werden.
Bild: © FrankenTourismus / H. Leue
Fichtelgebirge – Wanderparadies mit Granit und Bergsee
- Höchste Erhebung: der Ochsenkopf (1.024 m) – im Winter Skigebiet, im Sommer Wanderziel mit Gondelbahn
- Fichtelsee: kleiner Bergsee mit Naturstrand und Badebetrieb im Sommer
- Granit-Felslabyrinthe (Luisenburg, Großes Labyrinth) – frei zugänglich und kostenlos
- Wintersporten am Ochsenkopf: Skiloipen, Abfahrtspisten, Rodelbahnen
- Therme Bischofsgrün: der entspannte Abschluss nach einem langen Wandertag
Das Fichtelgebirge ist Franken auf die ruhige Art. Kein Massentourismus, keine Warteschlangen – dafür Granit-Felsformationen, die aussehen, als hätte ein Riese sie wild aufgetürmt, und ein kleiner Bergsee, an dem man im Sommer noch wirklich ins Wasser hüpfen kann. Der Ochsenkopf ist mit über 1.000 Metern die höchste Erhebung, im Winter Skigebiet, im Sommer Wanderziel. Die Therme Bischofsgrün macht jeden Wandertag zu einem erholsamen Ende.
Bild: © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
Coburger Veste – Luthers Zufluchtsort über der Residenzstadt
- Eine der größten und besterhaltenen Burganlagen Deutschlands
- 1530 bewohnte Martin Luther hier fünf Monate – und schrieb weiter an seiner Bibelübersetzung
- Über 100 Räume mit Original-Inventar und Kunstwerken von Cranach und Dürer
- Ausstellungen zur Geschichte des Buchdrucks und der Reformation
- Überragender Blick auf die Residenzstadt Coburg – und an klaren Tagen weit ins Land
Wenn es eine Burg in Deutschland gibt, die mehr zu bieten hat als ihre Silhouette, dann ist es die Coburger Veste. Martin Luther verbrachte hier 1530 fünf Monate und schrieb an seiner Bibelübersetzung weiter. Die Burg beherbergt heute über 100 Räume mit Kunstwerken von Cranach und Dürer und einer Sammlung zur Druckgeschichte, die selbst Menschen interessiert, die eigentlich nichts mit Geschichte anfangen können. Die Residenzstadt Coburg zu ihren Füßen lohnt ebenfalls den Besuch.
Bild: © Coburg Marketing / Rainer Brabec
Bayreuth – Festspielstadt und fränkisches Kulturjuwel
- Bayreuther Festspiele: berühmteste Wagner-Oper der Welt – seit 1876 ein Muss für Klassik-Fans (Warteliste: bis zu zehn Jahre!)
- Markgräfliches Opernhaus: UNESCO-Weltkulturerbe und eines der schönsten Barocktheater Europas
- Eremitage: Schlossanlage mit Brunnen, Grotten und englischem Gartenpark vor den Toren der Stadt
- Jean-Paul-Museum: Erinnerungsstätte für den bedeutenden fränkischen Schriftsteller
- Direkter Zugang zu Fichtelgebirge und Fränkischer Schweiz als Ausgangspunkt für Tagestouren
Bayreuth ist fest in der Hand von Richard Wagner – aber das ist nur die halbe Geschichte. Das markgräfliche Opernhaus, für das Wagner die Stadt ursprünglich nicht wollte (es war ihm zu klein), gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Eremitage vor den Toren der Stadt verführt mit Wasserspielen und einem englischen Landschaftspark zu ausgedehnten Spaziergängen. Wer ohne Wagner-Pilgerzeit in der Festivalsaison kommt, hat die Stadt ganz für sich.
→ Weitere Informationen zur Bayreuth Altstadt finden Sie hier.
Warum sich eine Reise nach Franken immer lohnt
Franken bietet eine Dichte an Kultursehenswürdigkeiten und Naturschönheiten, die kaum eine andere deutsche Region erreicht. Ob kurzer Städtetrip nach Nürnberg oder Bamberg, entspannte Radtour durchs Altmühltal oder Wanderwochenende im Fichtelgebirge – hier ist für jeden Reisetyp etwas dabei. Alle Sehenswürdigkeiten lassen sich gut miteinander kombinieren, denn die Entfernungen zwischen den Highlights sind erfreulich kurz.
Planen Sie Ihre Franken-Reise noch heute und entdecken Sie, warum diese Region zu den schönsten in Deutschland gehört. Wer es ruhiger angehen möchte, findet übrigens auch wunderbare Wellness-Angebote in Franken – Entspannung zwischen Kulturgenuss und Natur inklusive.