Fränkisches Weinland

Weinfranken: Kunst und Genuss im Fernwehland

Weinkenner fühlen sich im Fränkischen Weinland zwischen Spessart, Rhön und Steigerwald wie im siebten Himmel. Doch nicht nur die, denn die reizvollen Gefilde entlang des Maindreiecks laden Wanderer und Radler genauso ein wie Kulturliebhaber. Die abwechslungsreiche Landschaft hat alles, was einen Urlaub zum Erlebnis macht. Endlose Wander- und Radwege führen durch zauberhafte Landschaften und pittoreske Städtchen. Und auch wer zu den kulinarischen Genüssen auch seinen kulturellen Horizont erweitern möchte, wird hier fündig.

Schlösser, Residenzen, Klöster und Kapellen aller Epochen, dazu zahlreiche Museen bieten jede Menge Sehens- und Erlebenswertes. Mittendrin die fürstbischöfliche Residenz in Würzburg, die nicht zuletzt wegen des weltgrößten Deckenfreskos des italienischen Künstlers Gian Battista Tiepolo mit dem Prädikat UNESCO-Weltkulturerbe geadelt wurde.

Und überall ist Wein. Seit über 800 Jahre wird er hier angebaut und prägte die fränkische Lebensart ganz entscheidend. Die romantischen Weinstädtchen reihen sich entlang des Mains wie Perlen an einer Kette, eines schöner als das andere. Volkach, Dettelbach, Kitzingen, Marktbreit oder Randersacker sind nur einige davon.

Doch auch abseits des Mains findet sich der eine oder andere erwähnenswerte Ort. Da ist beispielsweise Hammelburg, der erste urkundlich genannte Weinort in Franken, oder in dessen Nähe Ramsthal, schon fast in der Rhön. Und auch an den sonnigen Hängen des Steigerwaldes gedeihen prächtige Tropfen. Castell, Iphofen oder Rödelsee sind da zu nennen.

Baccus oder Müller-Thurgau, Silvaner oder Riesling reifen im Weinland in unvergleichlicher Qualität. Weltbekannte Lagen wie "Volkacher Kirchberg", "Nordheimer Vögelein", "Sommeracher Katzenkopf" oder "Würzburger Stein" lassen den Kenner mit der Zunge schnalzen. Und wenn der Reisende den vorzüglichen Wein zusammen mit den Köstlichkeiten der fränkischen Küche, mal als deftige Brotzeit, mal als elegantes Spargelgericht genießt, dann fehlt im nichts mehr zum Glück.

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