Bayerwald-Tierpark Lohberg

Ein ausgezeichnetes Ausflugsziel in Lohberg ist sicherlich der Bayerwald-Tierpark - das sahen bisher mehr als 2 Millionen Besucher genauso. Hier erleben Sie die heimische Tierwelt des bayerisch-böhmischen Grenzgebietes mit über 400 Tieren in 100 Arten. Auf dem gut begehbaren Rundweg können Sie sich über die Lebensweise der Tiere und den Aufgaben des Zoos, wie Artenschutz, Zucht und Forschung, informieren.

Zur Anlage gehören unter anderem ein großes Wolfsgehege, mehrere Aquarien und Vogelvolieren, Naturlehrpfade, ein Streichelzoo sowie ein Kinderspielplatz. Der Bayerwald-Tierpark stellt sich 3 Hauptaufgaben.

Information: In dem ca. 10 Hektar großen Gebiet mit einem gut begehbaren Rundweg von ca. 1,5 Kilometer Länge sollen den Besuchern die einheimischen Tiere in einer natürlichen Umgebung vorgestellt werden. Durch große Bild- und Schrifttafeln werden die Gäste ausführlich über die Lebensweise der einzelnen Arten informiert.

Zucht und Forschung: Die Tiere werden in Zuchtgruppen oder Gesellschaften gehalten. Ein Teil der Tiere dient der wissenschaftlichen Untersuchung im Bereich Verhalten, Brutbiologie, Stimmen etc... Eine wichtige Aufgabenstellung ist auch die eingehende Untersuchung und Forschung über Waldhühner.

Artenschutz: Der Bayerwald-Tierpark sieht den aktiven Artenschutz als den 3. Pfeiler seiner Aufgaben. So ist es von großem Vorteil, dass der Zoo mitten im Lebensraum der Tiere liegt. Durch die Angliederung wird so z. B. von Lohberg aus die Wiederansiedlung des Auerhuhns fortgesetzt.

Lage, Anfahrt

Von Lam aus ist es nicht weit zum Bayerwald-Tierpark in Lohberg. Mit dem Auto fahren Sie einfach die Staatsstraße 2154 noch ein Stück weiter in Richtung Lohberg und Bayerisch Eisenstein.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Öffnungszeiten: April - Oktober täglich 9.00 - 17.00,
November - März 10.00 - 16.00
Eintrittspreise: Erwachsene 5,- Euro, Kurkarteninhaber 4,- Euro, Kinder (4 - 16 Jahre), Schüler und Studenten 3,- Euro, 
Familientageskarte 12,- Euro

Churpfalzpark

Ob jung oder alt - für jeden hat der Park Sehens- und Erlebenswertes. Die Ausgewogenheit zwischen Blumen- und Gartenschau einerseits, sowie Erlebnis, Unterhaltung und vielen Attraktionen andererseits bestätigen sich in steigenden Besucherzahlen.

Der Churpfalzpark in Loifling ist überwiegend eine Gartenschau mit über 6.500 Meter Spazierwegen, die vorbei an Lauben und einladenden Sitzgelegenheiten führen. Besondere Attraktionen sind der 10.000 Quadratmeter große Sommergarten mit seinen 860 tanzenden Fontänen und der 8.000 Quadratmeter große Heide-, Dahlien- und Englische Garten. Hier ist die faszinierende, bunte Welt der Blumen und Pflanzen zu erleben. Eine Pracht für sich ist das Rosarium mit über 20.000 Rosenpflanzen in allen Farben.

Blumen sind die Leidenschaft von Bruno A. Muth, der mit seiner Frau Irmgard 1964 aus Ulm in den Bayerischen Wald gezogen ist, um dort eine Baumschule zu eröffnen. Nur waren die Freizeitangebote für die fünf Kinder damals noch alles andere als berauschend. "Selbst ist der Mann" dachte sich Bruno Muth, und eröffnete 1971 neben seiner Baumschule kurzerhand einen kleinen Märchenpark mit Flamingos, Pelikanen und anderen exotischen Vögeln.

Und der Park wuchs: Zunächst kam ein Spielplatz dazu, bald folgten Blumen und Fahrattraktionen. Mit großem Eifer sammelte Muth exotische Pflanzen aus der ganzen Welt und legte farbenfrohe Beete an. Mehr als 1.000 Blumensorten können die Besucher heute bestaunen.

Die Kinder sind natürlich mehr an den über 80 Attraktionen auf dem 20.000 Quadratmeter großen Gelände interessiert. Der Churpfalzpark ist längst der größte privat geführte Gartenpark Deutschlands und gleichzeitig Ostbayerns größter Freizeit- und Erlebnispark.

Im Churpfalzpark wird das Selbermachen in jeder Beziehung groß geschrieben. So sind zum Beispiel die Seerosenfahrt und die Raftingbahn Eigenkonstruktionen des agilen Seniorchefs, der längst schon wieder an einer neuen Attraktion tüftelt...

Lage, Anfahrt

Von Cham aus sind es nur 5 Kilometer auf der Bundesstraße 20 nach Loifling. Dort ist der Churpfalzpark ausgeschildert und praktisch nicht zu verfehlen. Es stehen 2.600 Pkw- und 50 Busparkplätze zur Verfügung.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Öffnungszeiten: April - Oktober täglich 9.00 - 18.00, Einlass bis 16.00, Fahrbetrieb 10.00 - 17.00
Tageseintritt: Erwachsene 16,50 Euro, Kinder & Jugendliche (6 - 13 Jahre) 15,50 Euro, Kinder (3 - 5 Jahre) 12,50 Euro, Senioren (ab 65 Jahre) 15,- Euro

Kleine Arberseebahn

Dunkel und geheimnisvoll liegt der Kleine Arbersee am Hang des Großen Arber. Geologisch und botanisch einmalig ist dieser Karsee aus der Eiszeit mit seinen schwimmenden Inseln. Je nach Wanderrichtung treiben sie von einem Ufer zum anderen. Auf dem malerischen Seerundweg erleben Sie die allgegenwärtige Ruhe und die vielfältige Schönheit dieses Naturschutzgebietes. Direkt am See können Sie sich eine herzhafte Brotzeit im Seehäusl schmecken lassen - der herrliche Blick auf die Bayerwald-Berge ist inklusive.

Romantisch ist auch ein Spaziergang zum Seeloch. Sie sitzen auf einem über 130-jährigen Holzstamm und genießen die wohltuende Ruhe und Stille, mit der Sie nur dieser abgeschiedene Bergsee beglückt.

Am besten erreichbar ist der Kleine Arbersee durch eine romantische Fahrt mit der "Kleinen Arberseebahn" ab dem Tierpark Lohberghütte über Sommerau und Reißbrücke.

Lage, Anfahrt

Von Lam aus ist es nur noch ein Katzensprung nach Lohberghütte. Mit dem Auto fahren Sie einfach die Staatsstraße 2154 noch ein Stück weiter in Richtung Lohberg und Bayerisch Eisenstein.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Hinfahrt: täglich Ostern bis Anfang November, ab Tierpark Lohberghütte bis Kleiner Arbersee 9.30, 10.30, 11.45, 13.00, 14.15, 15.30, 16.30
Rückfahrt: täglich von Ostern bis Anfang November, ab Kleiner Arbersee bis Tierpark Lohberghütte 10.05, 11.05, 12.20, 13.35, 14.50, 16.00, 17.00
Preis Hin- und Rückfahrt: Erwachsene 7,50 Euro, Kinder und Jugendliche 
(4 - 13 Jahre) 4,50 Euro

Museumsdorf Tittling

Krapfenduft und Spinnrad unter freiem Himmel

Manche Menschen sammeln Briefmarken, Streichhölzer oder Bierdeckel. Hotelier Georg Höltl sammelte Häuser. Historische, vollausgestatte Häuser aus Bayern. Dank dieses ungewöhnlichen Hobbys des Unternehmers entstand das Bayerische Museumsdorf in Tittling.

Angefangen hat es mit der 500 Jahre alten Rothausmühle, die eigentlich abgerissen werden sollte. Die stand nur 100 Meter von Höltls Hotel am Dreiburgsee entfernt. Er kaufte sie, ließ sie restaurieren und eröffnete ein Heimatmuseum. Das war 1973. Mittlerweile stehen mehr als 100 Häusern auf einer Fläche von 35 Fußballfeldern, alle sorgsam ab- und hier wieder aufgebaut und hergerichtet. Es damit eines der größten Freilichtmuseen in Europa.

Dorfidylle

Hier kann man sich richtig verlieren, zwischen alten Bauernhöfen, Kapellen, Mühlen, Sägen und Ställen. Am Weg entlang plätschert ein Bach, die Zäune stehen etwas schief und neben dem Klohäuschen zupft ein Pferd Grashalme, Enten schnattern in der Ferne. Als wäre es aus der Vergangenheit gefallen, wirkt das Dorf. Jedes Haus kann betreten werden, am Eingang informiert eine Tafel ausführlich über die Geschichte des Gebäudes. Da ist zum Beispiel das Schulhaus, erbaut 1666 und damit das älteste Deutschlands. Früher stand es im niederbayerischen Markt Simbach bei Landau, heute wurde die Schulstube nach originalen Inventarlisten mit Tafel und Holbänken ausgestattet.

Altes Handwerk

In anderen Häusern stehen Wagenräder, Fässer, Zuber, Geschirr, Waschbretter, Betten, Schmuck, Bauernschränke, Kinderwagen und Nachttöpfe aus. Jeden Tag können Besucher Handwerkern bei der Arbeit über die Schulter sehen: Glasmalern, Spinnern, Bienenzüchter und vielen mehr. Am besten am Donnerstag kommen: Dann werden gleich zwei Mal Krapfen und Holzbrot gebacken und verkauft. Dann duftet es im ganzen Museum. Wer das verpasst, kehrt ein im "Mühlhiasl", dem Gasthaus, für eine zünftige Jause, Kaffee und Kuchen oder eine warme Mahlzeit. Der 2016 verstorbene Höltl sammelte übrigens nicht nur Häuser: Ihm gehörte auch die größte Glassammlung der Welt - die ist allerdings in Passau ausgestellt.

Museumsdorf Bayerischer Wald, Am Dreiburgensee, 94104 Tittling

31. 3. - 28. 10. 2018, täglich 10.00 - 18.00, Häuser, Ausstellung und Gastronomie im Winter geschlossen, das Museumsdorf ist trotzdem zugänglich 9.00 - 16.00

Erwachsene 7,- Euro, Kinder 5,- Euro, Winter 2,- Euro

Foto: Museumsdorf Bayerischer Wald

Großer Arber

Die großartigen Naturerscheinungen lassen die Arberregion zu einem Gut unschätzbaren Wertes werden. Die Rißlochwasserfälle, die eiszeitlichen Seen mit ihren steil abfallenden Seewänden, verleihen dieser Region seinen unverwechselbaren Charakter. Nicht zuletzt ist der waldfreie Arbergipfel selbst eine Besonderheit, dessen Tier- und Pflanzenwelt so im gesamten Bayerischen Grenzgebirge nicht wiederzufinden ist.

Der Große Arber ist mit 1.456 Metern der höchste Berg des Bayerisch-Böhmischen Gebirgsmassivs, daher auch der "König des Bayerischen Waldes". Der Große Arber und die Waldungen bis nach Bayerisch Eisenstein hinab befinden sich im Besitz des Fürstenhauses Hohenzollern.

Schon 1939 wurden weite Teile des Gebietes unter Schutz gestellt, um sie in ihrer Einmaligkeit zu erhalten. Der Große Arber erreicht als einziger Gipfel des Bayerisch-Böhmischen Grenzmassives die klimatische Waldgrenze. Baumarten wie Fichte und Vogelbeere kommen in dieser Höhenlage nicht mehr vor. Im Juli und im August blüht der Ungarische Enzian im Arbergebiet. Diese Pflanze findet man im Bayerischen Wald nur am Arber. Vier wesentliche Vegetationstypen prägen die Gipfellandschaft: Latschengebüsch, Felsfluren, Zwergstrauchheiden und Borstengrasrasen.

Seit Dezember 1999 führt die Arber Bergbahn zum Gipfel des Arber. Schnell und wettergeschützt bringen 44 Gondeln die Fahrgäste zum König des Bayerischen Waldes. Im Sommer ideal für Familien und Senioren und im Winter eine Freude für alle Skifans. In knapp 4 Minuten werden die Gipfelstürmer mit der Arber Bergbahn auf den Berg getragen, auf einer Länge von 964 Metern überwinden die Fahrgäste dabei einen Höhenunterschied von 342 Metern. Die Arber Bergbahn trägt jeweils 6 Ski- bzw. Snowboardfahrer oder im Sommer je sechs Wanderer pro Gondel.

Bereits im September 1949 wurde die erste Liftanlage vom Fürstenhaus Hohenzollern am Arber in Betrieb genommen. Der damals moderne Schwebelift hatte Einzelsitze aus Holz und eine Förderleistung von 180 Personen pro Stunde.

Lage, Anfahrt

Von Norden auf der A 3 über Regensburg und von Westen über München auf der A 92 bis zum Autobahnkreuz Deggendorf. Von dort auf der B 11 nach Regen und Zwiesel und weiter in Richtung Bayerisch Eisenstein. Nach etwa 12 Kilometern geht die Straße links über Regenhütte zum Großen Arber ab. Parkplätze finden Sie an der Talstation der Arber-Bergbahn.

Für Skifahrer ist der Arber ideal - stehen doch neben der Arber Bergbahn noch 6 weitere Schlepplifte für den Spaß auf den Brettern zur Verfügung. Der Arber ist relativ schneesicher und ohne Lawinengefahr. Und mit der Arber Bergbahn ist die Aussicht ganz bequem genießbar.

Öffnungszeiten, Ticketpreise Arber-Bergbahn

Betriebszeiten: im Sommer täglich 9.00 - 16.30; in der Wintersaison 8.30 - 16.00
Berg- oder Talfahrt: Erwachsene 9,- Euro; Kinder und Jugendliche (6 - 16 Jahre) 7,50 Euro (im Winter teurer)  
Berg- und Talfahrt: Erwachsene 12,- Euro, Kinder und Jugendliche (6 - 16 Jahre) 9,- Euro (im Winter teurer)
Familienkarte: Berg- und Talfahrt für zwei Erwachsene und zwei Kinder 35,- Euro (im Winter teurer)

A: Wanderung zum Arbergipfel, über Sonnenfelsen, Arberebene und Schmugglerweg, Dauer ca. 1,5 Stunden

B: Wanderung zum Arbergipfel, über Brennesfichte, Osthang, Dauer rund 2 Stunden

C: Rundwanderweg um den Arbergipfel mit herrlicher Aussicht über den Bayerischen Wald und Böhmerwald, Dauer ca. 1 Stunde

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