Das Schokoladenmuseum

Stellen Sie sich vor, Sie stehen vor einem riesigen Brunnen, ein süßer Duft lockt Sie an, Sie sehen wie flüssig-warme Schokolade aus einer Fontäne sprudelt und strecken die Hand aus ... da taucht eine Dame Waffeln in die süße Pracht und reicht sie zur Verkostung. Alles nur ein Traum? Nein, im Schokoladenmuseum wird die Phantasie Wirklichkeit und der Besuch nicht die Bohne langweilig. A propos Bohne: Sie bildet den Ursprung der 3000 jährigen Schokoladengeschichte und mit ihr beginnt der Rundgang durchs Museum.

Während Sie bei subtropischem Klima die Magie der Kakaobäume auf sich wirken lassen, erfahren Sie, dass die Azteken schuld daran sind, dass die zuckersüße Versuchung heute nicht mehr aus der Welt wegzudenken ist. Denn sie waren es, die vor über 3000 Jahren das erste kakaohaltige Getränk zu sich nahmen, "Xocolatl" genannt.

Mithilfe interaktiver Medien erfahren Sie spannende Details zum Anbau, der Produktion und Werbung der Schokolade und die Kinder lernen, dass der Schokohase nicht als Schokohase auf die Welt kommt.

Gefahren verbergen sich beim Ausgang. Hier schafft es niemand vorbei am Museumsladen, denn das vielfältige Angebot an Schokohasen, Schokopralinen, Schokokugeln und vielem mehr lässt so manches Schlemmerherz höher schlagen. Der Star ist hier der 300 g schwere, massive Schokodom. Man lässt hier also bereitwillig ein paar Euro liegen, um die süßesten Souvenirs der Reise mit nach Hause zu nehmen.

Lage, Anfahrt

Das Schokoladenmuseum befindet sich im Hafengebiet, Am Schokoladenmuseum 1a, und ist daher am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Entweder mit der Buslinie 106 bis Haltestelle "Schokoladenmuseum", oder mit einem 20 minütigen Spaziergang vom Hauptbahnhof aus rheinaufwärts.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Geöffnet: Di. - Fr. 10.00 - 18.00, Sa./So./Fei. 11.00 - 19.00, letzter Einlass eine Stunde vor Schließung
Eintritt: Erwachsene 11,50 Euro; Ermäßigte 7,50 Euro, Kinder unter 6 Jahren gratis

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