Schokoladenmuseum Köln

Schokoladenmuseum Köln zeigt Osterhasen mit Gewehr

Das Schokoladenmuseum in Köln zeigt eine neue Sonderausstellung. „Fantasien formen Figuren - aus Schokolade“ umfasst 300 Schokoladenformen aus fast 150 Jahren Chocolatier-Geschichte. Prachtstück der Sammlung ist ein 92 cm hoher Weihnachtsmann nebst Form am Eingang der Ausstellung. Die älteren Formen sind heute unbrauchbar: Sie bestehen aus Kupfer oder Zinn und enthalten gefährliches Blei. An den Schokoladengussformen lassen sich die Trends der Zeit ablesen – in den 20ern waren Zeppeline beliebt, heute werden Handys und High Heels aus der süßen Masse gegossen. Die beliebteste Form ist der Osterhase: Früher war er sehr viel detailreicher und menschlicher dargestellt – sogar mit einen Gewehr in der Hand. Die historischen Formen sind Teil einer 2.000 Teile umfassenden privaten Sammlung des Schweizer Ehepaars Gschwind. Als Kontrast sehen Gäste zusätzlich  Ausstellungsstücke aus heutiger Produktion des Marktführers agathon aus Bottrop , unter anderem eine Tafel mit einer Hologramm-Fräsung: Hält man die Schokolade gegen das Licht, ist die fotorealistische Kölner Skyline zu sehen. Die Sonderausstellung ist noch bis zum Januar 2018 im Schokoladenmuseum Köln zu sehen.

Schokoladenmuseum Köln, Am Schokoladenmuseum 1a, 50678 Köln

Mo. – Fr. 10.00 – 18.00 Sa./So./Fei. 11.00 – 19.00

Erwachsene 11,50 Euro, Kinder 7,50 Euro, Kinder 0 - 6 Jahre frei

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