Davos
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Urlaub in Davos, Europas höchster Stadt

Weltwirtschaftsforum? Manns Zauberberg? Egal, woher Sie Davos kennen, der Ort im Schweizer Kanton Graubünden wird Sie überraschen: Mit der herrlichen Natur und vielen Möglichkeiten, aktiv zu sein, sowohl im Winter als auch im Sommer.

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Reisen nach Davos

Europas höchste Stadt ist mehrfach weltberühmt

Davos im Schweizer Kanton Graubünden liegt auf 1.560 Metern über dem Meer und ist mit über 11.000 Einwohnern die höchstgelegene Stadt Europas. Die beiden größten Ortsteile Dorf und Platz liegen im fast ebenen oberen Talabschnitt und sind durch die Bautätigkeit des 20. Jahrhunderts zu einem rund vier Kilometer langen Siedlungsband verschmolzen.

Bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildete die Viehzucht den Haupterwerbszweig. 1853 entdeckten Alexander Spengler und später Willem Jan Holsboer, das wohltuende und gesundheitsfördernde Klima der Höhenluft, die besonders für Lungenkranke (z. B. Asthmatiker) heilsam ist. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie von Landquart nach Davos und deren Eröffnung 1890 wurde die Entwicklung des Ortes noch beschleunigt: Hotels, Pensionen, Sanatorien und Villen wuchsen wie Pilze aus dem Boden. Damit wurde Davos als Luftkurort weltbekannt.

Auch im Winter war Davos ein beliebtes Ziel. Das erste Rodelrennen wurde 1883 in Davos ausgetragen. Von der Schatzalp aus wurden auch Bobrennen durchgeführt. Der bekannte Schriftsteller Arthur Conan Doyle beschrieb in einem launigen Essay 1889 das Skilaufen in Davos und löste damit die bis heute andauernde Beliebtheit des Ortes speziell bei den Briten aus.

Im Zentrum von Davos befindet sich bis heute die größte Natureisbahn Europas. Gleich nebenan ist das Eisstadion, die Heimarena des 1921 gegründeten HC Davos. Dieser hat als Rekordmeister schon 30 Schweizer-Meister-Titel gewonnen.

1936 geriet Davos in die internationalen Schlagzeilen, als der jüdische Student David Frankfurter den 1917 aus Deutschland nach Davos übergesiedelten NSDAP-Landesgruppenleiter der Schweiz Wilhelm Gustloff erschoss. Die Nationalsozialisten antworteten mit Verbalattacken auf die Schweiz, während Frankfurter im selben Jahr in Chur zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe verurteilt wurde (1945 begnadigt und ausgewiesen).

Davos ist heute als Wintersportzentrum beliebt und auch im Sommer ein Magnet für zahlreiche Touristen. Die Architektur ist von einem für die Region ungewöhnlichen Flachdachstil geprägt, der seine Ursprünge in der Sanatorienzeit hat. Die Stadtpromenade ist eine beliebte Einkaufsstraße.

Wer es ruhig mag, kann im Sommer im Davosersee baden, segeln und auch surfen, oder das Davoser Kirchner Museum mit der umfangreichen Sammlung von Werken des bedeutenden deutschen Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner besuchen.

(Quelle: wikipedia.de)

St. Moritz(Schweiz)

St. Moritz: Jetset-Zentrale mit Bergseezauber

Zuerst kamen die Leute zum Trinken nach St. Moritz. Dann zum Skifahren. Heute reisen viele wegen des trockenen "Champagnerklimas" an. Das Bergdörfchen hoch oben im Engadin verwandelte sich im Laufe der Jahrzehnte in den Luxusort der Schweiz. Aber auch Normalsterbliche verlieben sich in dieses Naturparadies.

Am Anfang gab's tatsächlich nur Wasser in St. Moritz, ausgerechnet… Naturheilarzt Paracelsus lobte die Heilkraft der "St. Mauritiusquelle" - und löste damit quasi den späteren Touristenansturm aus. Der Ort wurde sogar nach der Quelle benannt.

300 Schweizer Jährchen vergingen noch, bis 1856 das erste Kurhotel gebaut wurde. Dann ging alles ganz schnell: Der Hotelchef wettete mit vier englischen Urlaubern, dass es in den Alpen auch von Weihnachten bis Ostern erholsam ist - und gewann. Sie erfanden den Winterurlaub, der das süße Nest zum Kultdorf machte.

Heute reisen jedes Jahr 250.000 Gäste an - 110.000 im Sommer und 140.000 im Winter. Dabei hat das Dorf nur 5.500 echte Einwohner. Während der Saison kommen 2.500 Angestellte und 12.800 Gästebetten dazu.

322 Tage Sonne in 1.800 Metern Höhe

Es gibt mehr als 350 Bars und Restaurants und 350 Pistenkilometer rund um St. Moritz. Sportliche Aktivitäten sind rauf und runter im Angebot: Golf, Windsurfen, Tennis, Kiten oder Mountainbiken… Wie wär's mal mit einer Taxifahrt im Viererbob? Oder Snow-Polo auf dem zugefrorenen See?

Die Bebauung von St. Moritz löst nicht bei jedem Reisenden Begeisterung aus. Aber die Kulisse! Der Ort liegt 1.800 Meter hoch, ist umringt von schneebedeckten Alpspitzen. Zu Füßen des Dorfes glitzert die Sonne im St. Moritzersee. Meistens jedenfalls. Die Einheimischen können nämlich mit 322 Sonnentagen pro Jahr angeben. Ja, es prickelt hier oben, mit oder ohne Champagner.

Hohe Promidichte im "King's Club"

Die legendären Partynächte steigen im "King's Club". Claudia Schiffer, Kate Moss und Robert De Niro gehören zu den Stammgästen. Der Club liegt im Keller des "Badrutt's Palace", hat Platz für 200 Gäste. Wer rein kommt, ist wichtig, irgendwie. Tipp: Das Luxushotel (teuerste Suite 16.000 Euro pro Nacht) hat auch eine "normale" Pizzeria. Natürlich auch nicht billig, aber Neugierige können hier dem Jetset ganz nah sein…

Davos inclusive Card(Schweiz)

Mit der Davos inclusive Card fahren Sie gratis mit allen Bergbahnen und öffentlichen Verkehrsmitteln in der Region rund um Davos. Zusätzlich enthalten sind die kostenlose Teilnahme am Davos Klosters Active Programm sowie viele weitere Vergünstigungen.

Inklusivleistungen

  • Unbegrenzte Nutzung der Bergbahnen (Rinerhorn, Schatzalp mit Abendbetrieb, Parsenn, Jakobshorn und Madrisa - Bitte beachten Sie, dass aufgrund regulärer Wartungsarbeiten die Bahnen zwischenzeitlich außer Betrieb genommen werden können)
  • Nutzung des Ortsbusses Klosters-Serneus
  • Freie Fahrt mit der Rhätischen Bahn (2. Klasse) zwischen Klosters-Dorf, Davos und Filisur
  • Nostalgiefahrt mit der RHB Davos Platz-Filisur
  • Seelauf Davos
  • Nutzung des Sportzentrums Davos und Klosters
  • Teilnahme am abwechslungsreichen Gästeprogramm mit über 70 Aktivitäten (z. B. Käserei-und Imkerei-Besichtigung, Ausflüge im Oldtimer-Bus, Kutschenfahrt, Wanderungen, Mountainbike- und Segel-Kurs, Stand-Up-Paddling, Klettern, Gletschertag, Wildbeobachtung, Gleitschirm-Schnuppertag, Golf-Schnupperkurs, Lama-Trekking, Ponyreiten, Kinder-Theater, Bowling, Tennis, Alphorn-Workshop, Führungen in Museen und vieles mehr)

Ermäßigungen

  • 50 % auf den Eintritt ins Freibad Sportzentrum Klosters
  • 50 % bei den Outdoor-Tennisanlagen, Sporthalle Färbi
  • 33 % für Erwachsene beim Besuch der Viamala-Schlucht Thusis
  • 10 % auf den Eintritt beim Adventure Park Färich
  • 10 % beim Golf Club Klosters
  • 10 % beim Kegeln, Minigolf und Tischtennis im Hotel Sport, Klosters
  • 10 % bei der Trottinet Miete im Walserhuus Sertig
  • Weitere Ermäßigungen z. B. beim Golfclub Davos, Heimatmuseum "Nütli Hüschi" Klosters, bei der Mediothek Küblis, Kletterhalle Rätikon Küblis etc.

Kirchner-Museum- Davos (Schweiz)

Der aus Aschaffenburg stammende Ernst Ludwig Kirchner (1880 - 1938) war einer der bedeutendsten Maler des Expressionismus. Von 1917 bis zu seinem Tod lebte und wirkte er über 20 Jahre lang in Davos.

Hier gibt es auch die wichtigste und größte Sammlung seiner Werke, das Kirchner Museum. Die Sammlung in Davos umfasst 38 Gemälde, sieben Skulpturen, über 700 Zeichnungen und Aquarelle, über 300 Holzschnitte, Radierungen und Lithographien, 160 Skizzenbücher (1905 - 1938), über 800 Glas- beziehungsweise Zellulosenegative und Vintage Prints sowie fünf textile Werke, die nach Entwürfen Kirchners gestickt und gewirkt wurden. Das Museum ist jeweils von Dienstag bis Sonntag geöffnet, Mitte Oktober bis Mitte November von 14.00 bis 18.00, ansonsten bereits ab 10.00 morgens. Erwachsene zahlen pro Eintritt 12 Franken (etwa 10 Euro), Kinder 5 Franken (ca. 4 Euro).

Nach seinen Studienjahren schloss sich Kirchner 1905 mit Erich Heckel, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottluff in der Dresdner Künstlergemeinschaft Die Brücke zusammen. In dieser Zeit entwickelte er sich von einem impressionistisch beeinflussten Maler zum Expressionisten.

Kirchner lebte bis 1911 in Dresden und zog dann nach Berlin. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war der mangelnde Erfolg seiner Kunst. In Berlin besserte sich seine Lage zunächst nur wenig. Dort lernte er seine neue Lebensgefährtin Erna Schilling kennen. In seinen Bildern war jedoch eine Veränderung bemerkbar. So wurden seine runden Formen nun zackiger, die Striche erschienen nervöser (Kontrast von Landschaft und Großstadt), seine Farben ließen in der Leuchtkraft nach.

Zu Beginn des Ersten Weltkrieges meldete sich Kirchner als Freiwilliger und wurde Fahrer bei einem Artillerieregiment. Im Frühjahr 1915 kam der Künstler als Rekrut nach Halle. Nur wenige Monate ertrug er den Drill, dann erfolgte seine Beurlaubung und ein nervlicher Zusammenbruch. Kirchner geriet in Abhängigkeit von Medikamenten (anfangs Veronal, später Morphium).

1917 zog er in die Schweiz, in die Nähe von Davos. Während er, mit Lähmungserscheinungen behindert, glaubte, niemals wieder malen zu können, legte seine treue Lebensgefährtin Erna in Berlin durch eifrige Verkäufe den Grund zu seinen Erfolgen und zu finanzieller Unabhängigkeit. In Davos wurde er von Dr. Lucius Spengler und insbesondere von dessen Frau Helene betreut. Deren Rigorosität und Kirchners eisernem Willen war es zu verdanken, dass er 1921 von Medikamenten entwöhnt war. Diese Entwöhnung war der Beginn einer gesundheitlich relativ stabilen Phase im Leben Kirchners.

In dieser Phase, von zunehmender Zurückgezogenheit und Depressionen bestimmt, entstanden zahlreiche Landschaftsbilder. Sein Heimatland besuchte Kirchner nur noch selten. Seine Kunst feierte indes internationale Erfolge. In seinen letzten Lebensjahren entstehen weniger abstrahierende, aber stark von Licht- und Schattenproblemen geprägte, konstruiert-gegenständliche Bildkompositionen.

Nach der Machtergreifung der Nazis wurden in Deutschland 639 Werke Kirchners aus den Museen entfernt und beschlagnahmt. Einige Gemälde Kirchners wurden im Rahmen der diffamierenden Ausstellung "Entartete Kunst" gezeigt. Bis vor kurzem war man sich in der Literatur über Kirchner darüber einig, dass sich Kirchner in Davos am 15. Juni 1938 mit einem Herzschuss das Leben nahm, weil er über die Diffamierung seiner Werke in Deutschland zutiefst entmutigt war. Inzwischen ist aus Kirchners Schriftwechsel mit seinem Arzt Dr. Frédéric Bauer bekannt, dass er seit 1932 wieder morphiumsüchtig war. Vermutlich hat sein Selbstmord auch etwas mit einer von Kirchner forcierten Reduktion seiner Morphiumdosis im Jahre 1938 zu tun.

Botanischer Alpengarten- Davos (Schweiz)

Als vor 100 Jahren die Sanatorien zu florieren begannen, stellten sich auch bald Ärzte und Patienten ein, die an Tieren und Pflanzen der Umgebung Interesse zeigten. Während den monate- und jahrelangen Kuren hatten sie vermutlich das Bedürfnis, die Schönheiten der alpinen Flora in der Nähe zu haben, mit ihnen zu leben und sie auch weniger mobilen Patienten zugänglich zu machen. So entstand 1907 ein kleiner Alpengarten in unmittelbarer Nähe des jetzigen Hotels "Schatzalp Snow & Mountain Resort". Es scheint sich um eine recht attraktive Schau von seltenen Alpenpflanzen gehandelt zu haben. Auch damals stand die Idee im Vordergrund, den Gästen einheimische und fremdländische Alpenpflanzen zu zeigen, ihnen deren Schönheit und Eigenart näher zu bringen und das Verständnis für deren Schutz bewusst werden zu lassen.

Heute sind im "Alpinum" über 5.500 Pflanzenarten aus allen Gebirgen der Welt zu Hause (Schweiz sowie u.a. Pyrenäen, Neuseeland, China, Nepal, Tibet). Zwischen Juni und September, der besten Zeit für einen Besuch, sind blühende Pflanzen mit Namensschildern erläutert.

Dieser botanische Garten wird vom Schatzalp "Schatzalp Snow & Mountain Resort" getragen, unter Mithilfe des Vereins "Freunde des Botanischen Gartens Alpinum Schatzalp". Mit einem geringen Jahresbeitrag können auch Sie Mitglied werden. Als Mitglied zahlen Sie keinen Eintritt und werden zu den jährlich stattfindenden "Botanischen Exkursionen" und anderen Aktivitäten eingeladen.

Das "Alpinum" ist ab Mitte Juni bis Anfang Oktober je nach Jahreswetter, täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Eintritt CHF 5,- pro Person. An jedem Mittowch um 14.30 Uhr findet eine etwa einstündige Führung mit Gärtnermeister Klaus Oetjen statt. Treffpunkt ist vor dem Panoramarestaurant, zusätzliche Kosten für die Führung CHF 6,- pro Person (Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren sind frei).

Seit Sommer 2004 ist Klaus Oetjen, ein Gärtnermeister mit ausgewiesenen Kenntnissen der Alpenflora, aktiv vor Ort. Er wohnt auf der Schatzalp und ist für das ganze Alpinum verantwortlich.

Bibliothek- Davos (Schweiz)

Die Bibliothek des ehemaligen Schatzalper Sanatoriums und jetzigen Hotels ist eine wahre Fundgrube. Sie enthält über 5000 Bücher in Deutsch, Französisch und Englisch. Dazu kommen noch mehrere hundert Bände in Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Ungarisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch und Russisch.

Zu den Büchern passt das Ambiente: Der Lesesaal für Mußestunden mit geistiger Nahrung ist mit den original Möbeln aus dem Jahr 1900 eingerichtet.

Das Gros der Schatzalper Bücher wurde zwischen der Gründerzeit (Ende des 19. Jahrhunderts) und dem zweiten Weltkrieg angeschafft. Die mit rotem Lederrücken gebundenen Bücher bieten das Beste, was europäische Literatur zu offerieren hatte und hat, von den Tragödien des Sophokles bis zu den Romanen von Stendhal, von Goethe zu Nietzsche, von Shakespeare zu Calderón...

Nicht wenige dieser Bücher sind von Buchliebhabern geschätzte Raritäten. In der deutschsprachigen Bibliothek findet sich u.a. eine gediegene Sammlung von Essays, Librettos und Projektentwürfen des Komponisten Richard Wagner (1813 - 1883).

Die französischsprachige Abteilung enthält ebenfalls einige Juwelen, z. B. einen exquisiten Band von Übersetzungen aus dem Chinesischen von Judith Gautier, der Tochter des Dichters Théophile Gautier: der Frau, in die Wagner sich während seiner Jahre in Tribschen bei Luzern verliebt hatte.

Historiker und Kunsthistoriker stellen mit Freude fest, dass der Bestand der Schatzalper Bibliothek auch viele illustrierte Zeitungen, Wochenzeitschriften und Jahrbücher umfasst. Die Mehrzahl stammt aus dem bewegten ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, als der Jugendstil florierte.

Eine ganze Abteilung der Bibliothek ist der kulturellen und politischen Weltgeschichte gewidmet. Außer wissenschaftlichen Abhandlungen enthält sie historische Romane, Biografien, Memoiren usw. Einige wichtige Werke wie Jakob Burkhardt's berühmte Renaissancestudie sind in mehreren Sprachen vorhanden. Auch Exotisches fehlt nicht, zum Beispiel die faszinierenden japanischen Geistergeschichten aus der Feder von Lafcadio Hearn.

Für den Neugierigen bietet die Schatzalper Sammlung außerdem Wörterbücher, Atlanten, Lexika und andere Nachschlagewerke: historische Schätze, welche den reichen Schatzalper Bücherhort abrunden.

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