Kinky Boots

"Kinky Boots" - Glitzer, Glamour und ein Grammy

"Charmant, lebhaft, unwiderstehlich gut", schreibt die ‘Washington Post‘ über das Hit-Musical "Kinky Boots". Die Branche ist ebenfalls überzeugt: Das Bühnenstück gewann schon sechs Tony Awards, drei Olivier Awards und einen Grammy für die Musik von Pop-Ikone Cindy Lauper. Ab Dezember 2017 begeistert das Broadway-Musical auch das deutsche Publikum in Hamburg. Freuen Sie sich auf eine schrille Show mit schillernden Kostümen, grandiosen Tanzeinlagen und vielen Gute-Laune-Songs!

"Kinky Boots" - Glitzer, Glamour und ein Grammy

"Charmant, lebhaft, unwiderstehlich gut", schreibt die ‘Washington Post‘ über das Hit-Musical "Kinky Boots". Die Branche ist ebenfalls überzeugt: Das Bühnenstück gewann schon sechs Tony Awards, drei Olivier Awards und einen Grammy für die Musik von Pop-Ikone Cindy Lauper. Ab Dezember 2017 begeistert das Broadway-Musical auch das deutsche Publikum in Hamburg. Freuen Sie sich auf eine schrille Show mit schillernden Kostümen, grandiosen Tanzeinlagen und vielen Gute-Laune-Songs!

Stage Operettenhaus

Lage, Anfahrt

Das Stage Operettenhaus steht am Spielbudenplatz 1 und ist bequem mit dem Auto zu erreichen. Aus Richtung Norden nehmen Sie am besten die A 7, Ausfahrt Stellingen und auf der Kieler Straße Richtung Zentrum/Altona, Hafen. An der Kreuzung S-Bahn/Reeperbahn in die Reeperbahn einbiegen. Das Stage Operettenhaus befindet sich am Ende der Reeperbahn (rechts). Aus dem Süden nehmen Sie die A 1, am Autobahnkreuz Hamburg-Süd auf die A 255 über die Elbbrücken Richtung Zentrum und geradeaus über die Amsinckstraße, Willy-Brandt-Straße. Dann Ludwig-Erhard-Straße bis Millerntor (U-Bahn St. Pauli), das Stage Operettenhaus befindet sich am Anfang der Reeperbahn (links).

Parken: Kostenpflichtige Parkhäuser sowie kostenlose Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe, zum Beispiel am Millerntor/Heiligengeistfeld.

Öffentliche Verkehrsmittel: Mit der S-Bahn S 1, S 2 oder S 3 bis zur Haltestelle Reeperbahn, U-Bahn U 3 bis zur Haltestelle St. Pauli oder den Buslinien 112, 36, 37 sowie Nachtbuslinien 601, 607, 608, 609, 620, 630 bis zur Haltestelle St. Pauli.

Die genaue Lage des Theaters und eine Anfahrtsbeschreibung können Sie hier als PDF herunterladen.

Entfernung zu den Spar mit!-Hotels

Park Hotel am Berliner Tor: ca. 6 km
Leonardo Hotel Hamburg City Nord: ca. 10 km
Best Western Amedia Hamburg: ca. 11 km
Leonardo Hotel Hamburg-Stillhorn: ca. 13 km
Novum Select Hotel Hamburg Nord: ca. 13 km
Leonardo Hotel Hamburg Airport: ca. 13 km

Historie Operettenhaus

Seit Jahren gilt Hamburg als Musical-Hauptstadt Deutschlands. Zu Recht! Das Stage Operettenhaus ist dabei so etwas wie die "Geburtsstätte" der deutschen Musical-Szene: Am 18. April 1986 feierte "Cats" hier seine Deutschland-Premiere. Ab diesem Zeitpunkt strömten die Zuschauer in Millionenscharen in das altehrwürdige Theater und verschafften dadurch nicht nur der Elbmetropole, sondern auch dem Genre Musical bald in ganz Deutschland den großen Erfolg, der seither ungemindert anhält.

Direkt am Anfang der weltberühmten Reeperbahn gelegen, garantiert das Stage Operettenhaus beste Unterhaltung. Einst als "Circus Gymnasticus" im Jahre 1841 eröffnet, folgte etwa 25 Jahre später die Umbenennung in "Central-Halle" und 1920 schließlich in das "Operettenhaus Hamburg". Zur Premiere des internationalen Hit-Musicals "Mamma Mia!" wurden der Theatersaal und die beiden Foyers komplett und aufwändig neu gestaltet. Im Theatersaal finden heute 1.389 Zuschauer Platz, im großzügigen Foyer können die Gäste an drei Bars auf zwei Ebenen vor der Show und in der Pause erfrischende Drinks und Snacks genießen.

Showzeiten und Saalplan

Vorstellungen

Montag: spielfrei
Dienstag: 19.00 Uhr
Mittwoch: 19.00 Uhr
Donnerstag: 19.30 Uhr (gegen Aufpreis)
Freitag: 19.30 Uhr (gegen Aufpreis)
Samstag: 15.00 und 19.30 Uhr (jeweils gegen Aufpreis)
Sonntag: 14.30 und 19.00 Uhr (jeweils gegen Aufpreis)

Dauer: ca. 2 Stunden 45 Miuten, inklusive Pause (Einlass 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn)

Laufzeit: Ende noch offen

Das Ticket wird nach erfolgter Buchung auf Ihren Namen reserviert und vor der Vorstellung an der Theaterkasse hinterlegt (Rückgabe oder Umtausch leider nicht möglich).

Ticketpreise
Kategorie Aufpreis
  Sitzplatzkategorie 6 inklusive
  Sitzplatzkategorie 5 EUR 10,-
  Sitzplatzkategorie 4 EUR 20,-
  Sitzplatzkategorie 3 EUR 30,-
  Sitzplatzkategorie 2 EUR 40,-
  Sitzplatzkategorie 1 EUR 55,-
  Sitzplatzkat. Premium EUR 70,-
(jeweils pro Person)

Der Saalplan zeigt eine schematische Darstellung, nicht aber eine feste, verbindliche Anordnung der Plätze. Der Musical-Veranstalter behält sich vor, die Aufteilung der Platzkategorien je nach Vorstellungsdatum zu ändern.

Das Video zum Musical

"Kinky Boots" - die Story

"Kinky Boots" - Glitzer, Glamour und ein Grammy

Der Junge Charlie Price wächst in der englischen Provinz Northampton als Sohn eines Schuhfabrikanten auf. In der Kleinstadt lebt auch Simon, der ein ganz eigenes Hobby hat: Er zieht gerne hohe Schuhe an und tanzt darin. Einige Jahre später führt Charlies Weg nach London. Als er vom Tod seines Vaters erfährt, sieht er sich gezwungen, die Schuhfabrik zu übernehmen. Doch diese steht kurz vor dem Bankrott. Eine Lösung muss also her, um der veralteten Fabrik wieder neues Leben einzuhauchen.

Noch in London begegnet Charlie dem ebenfalls in die Hauptstadt gezogenen Simon. Dieser tritt mittlerweile als Dragqueen auf, nennt sich Lola und tanzt zusammen mit anderen Dragqueens in der Tanzgruppe "Angels". Von Lola erfährt Charlie, dass die Gruppe auf der Suche nach Highheels ist, die stabiler und größer sind als die gewöhnlichen Frauenschuhe. Dadurch hat Charlie plötzlich die zündende Idee zur Rettung der Schuhfabrik: Mit modernen, außergewöhnlichen und auch robusten Highheels und Stiefeln für Dragqueens will er einen Nischenmarkt bedienen.

Lola, die mittlerweile eine gute Freundin geworden ist, steht Charlie beratend zur Seite. Aber die Arbeiter seiner Fabrik begegnen ihm zunächst mit Ablehnung. Insbesondere der Mitarbeiter Don macht Lola wegen ihrer Andersartigkeit das Leben schwer. Don und Lola, die früher als Mann ein Profi-Boxer war, machen einen Deal: wenn sie gegen ihn boxt, akzeptiert er sie. Obwohl Lola Don überlegen wäre, tritt sie gegen ihn an und lässt ihn den Boxkampf gewinnen. Sie möchte nicht, dass er den Respekt seiner Arbeitskollegen verliert.

Die Produktion für die neue Kollektion hinkt hinterher, woraufhin Lola unabhängig von Charlie einige Entscheidungen trifft. Dieser reagiert wütend und beschimpft Lola und die Fabrikarbeiter. Daraufhin verlässt ihn sein ganzes Arbeitsteam. Doch dann kehrt Don in die Fabrik zurück und motiviert die anderen, ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Charlie erkennt unterdessen, dass er Lola viel verdankt und ihre Freundschaft die beiden zusammenschweißt. Als Charlies neue Kollektion, die "Kinky Boots", in Mailand endlich präsentiert wird, kehrt Lola zurück und steht ihm gemeinsam mit ihren "Angels" zur Seite. So gelingt allen ein erfolgreicher und viel versprechender Auftritt an der renommierten Modenschau.

Fotos: Johan Persson, Stage Entertainment

Kinky Boots-Angebote

Hinter den Kulissen von Kinky Boots: Exklusives Interview

Das Operettenhaus an der Hamburger Reeperbahn ist die perfekte Bühne für „Kinky Boots“. Das bunte, lebensbejahende Musical basiert auf dem berührenden britischen Film mit dem gleichen Namen und beruht auf einer wahren Geschichte. Im Film rettet Charlie Price die Schuhfabrik, die er von seinem Vater geerbt hat, vor dem Ruin. Und das auf ungewöhnliche Art und Weise. Gemeinsam mit der Drag-Queen Lola entwirft er Schuhe für männliche Transvestiten. Trotz Widerstand von allen Seiten: Charlie und Lola glauben daran, dass „Kinky Boots“ die Welt ein bisschen besser und bunter machen können. Diese optimistische, herzerwärmende Story debütierte 2013 am New Yorker Broadway. Pop-Ikone Cyndi Lauper schrieb die Musik und Songtexte und die sind poppig und mitreißend, sexy und stimmungsvoll.  Spar Mit! Reisen plauderte mit Svenja Ruede, Pressesprecherin bei Stage Entertainment, über Lieblingssongs und High Heels für männliche Tänzer.

SMR: Warum ist „Kinky Boots“ für die Hamburger Bühne so gut geeignet?

Svenja Ruede: Für die Deutschlandpremiere kommt nur das Stage Operettenhaus in Hamburg in Frage. „Kinky Boots“ ist fröhlich und bunt und steht mit seiner wahren und warmherzigen Geschichte für Akzeptanz, Toleranz, Respekt und Loyalität. Das wird auf der Hamburger Reeperbahn schon täglich gelebt. Wir hoffen, dass die Zuschauer die Erkenntnis mitnehmen: Du kannst die Welt verändern, wenn du deine Einstellung änderst.

 

SMR: „Kinky Boots“ spielt in England: Wurde etwas verändert, um das Musical für das deutsche Publikum anzupassen?

 

Ruede: Nein. Es handelt sich zum einen um eine wahre Geschichte aus England und zum anderen handelt es sich bei dem Musical „Kinky Boots“ um eine Lizenzproduktion – da wird immer alles 1:1 adaptiert. Die Songs von Cyndi Lauper und der ganze Text werden aber natürlich ins Deutsche übersetzt.

 

SMR: Die wichtigste Frage: Woher kommen die tollen und ungewöhnlichen Schuhe? Wie viele Einsätze halten sie aus? Und: Sind sie bequem?

 

Ruede: Die Schuhe sind exklusive Maßanfertigungen für die jeweiligen Darsteller von einem kleinen Familienbetrieb aus Süddeutschland. Es sind äußerst hochwertige Unikate. Die Stiefel müssen stabil genug sein, um die 1,80 m großen Tänzer und ihre Tanzroutinen zu tragen. Die Darsteller müssen zum Beispiel aus dem Sprung im Spagat landen und extrem schnelle Kostümwechsel durchführen. Die Aufgabe des Schumachers ist es, dafür zu sorgen, dass die Schuhe acht Shows die Woche überleben und trotzdem jeden Abend aussehen, als wären sie brandneu. Die Kollegen in Amerika haben für die dortige Produktion nach Monaten des Ausprobierens und vielen kaputten Absätzen ein zuverlässiges Design entwickelt und mussten während des ganzen letzten Jahres, in dem das Musical durchgehend am Broadway lief, kaum noch Stiefel austauschen. Das konnten wir übernehmen und direkt loslegen. Die Schuhe MÜSSEN bequem sein, damit die Darsteller acht Shows pro Woche darin gut überstehen.

 

SMR: Bei „Kinky Boots“ tanzen ja vor allem Männer auf hohen Absätzen …

 

Ruede: Natürlich dauert es eine Weile, bis auch jeder Mann im Ensemble auf hohen Hacken gehen kann – das ist für viele bisher noch unbekanntes Terrain.

 

SMR: Auf welche liebevollen Details sollten Besucher unbedingt achten?

 

Ruede: Unbedingt auf die Schuhe! Frauen finden High Heels ja immer toll und auch die Männer im Publikum werden staunen …

 

SMR: Pop-Ikone Cyndi Lauper schrieb den Soundtrack. Kommt sie auch mal persönlich nach Hamburg?

 

Ruede: Cyndi hat zugesagt, dass sie bei der Deutschlandpremiere am 3. Dezember vor Ort sein wird. Und wir hoffen sehr, dass wir sie bereits im Vorfeld schon mal nach Hamburg locken können, damit sie unsere Darsteller persönlich kennen lernen kann.

 

SMR: Wie lässt sich die Musik von „Kinky Boots“ beschreiben?

 

Ruede: Abwechslungsreich. Positiv. Gute-Laune-Songs.

 

SMR: Welcher Song gefällt Ihnen persönlich am besten?

 

Ruede: Das Musical hat viele Facetten und so unterschiedlich sind auch die Songs. „The sex is in the heel“ ist eine Gute-Laune-Nummer, die in jeder Disco laufen könnte. „Hold me in your heart“ ist die typische, große Musicalballade und „Just be“ ist nicht nur ein tolles Motto, sondern auch ein großartiger Song. Das eine Lieblingslied habe ich nicht, das variiert täglich nach der jeweiligen Stimmung.

SMR: Vielen Dank für das Gespräch!

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