Open-Air-Musical Bonifatius

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Bonifatius: Musical vor historischer Kulisse

Vor dem barocken Dom in Fulda erleben Sie zum 1275-jährigen Stadtjubiläum das Musical über Bischof und Missionar Bonifatius, der in hier wirkte. Ein 50-köpfigen Orchester, zwei riesige LED-Leinwände und Projektionen auf den Dom - es wird ein bombastisches Spektakel.

Handlung

Wir schreiben das Jahr 722 nach Christus: Der Bischof und Missionar Bonifatius wird von Papst Gregor II. nach Germanien geschickt, um dort den ungläubigen Heiden das Wort Gottes zu verkünden und diese zum Glauben zu bekehren. Zusammen mit seinem Schüler Sturmius macht sich Bonifatius auf den Weg. Der fränkische Hausmeier Karl Martell übergibt dem Missionar ein verlassenes Königsgut und stellt seine beiden Söhne Karlmann und Pippin als Schutz an deren Seite. Doch von dem Königsgut ist nur noch die Schänke intakt, die von den Geschwistern Luidger und Alrun betrieben wird. Die hübsche Alrun träumt von der großen, weiten Welt und verliebt sich gleich in den jungen Sturmius. Ihr Bruder Luidger erzählt von dem friesischen Herzog Radbod und seinen metzelnden Heerscharen. Und auch von heidnischen Ritualen, bei denen Herzog Radbod an der Eiche des Gottes Donar Menschen opfern will.

Bonifatius jedoch schreitet ein und fällt die heidnische Eiche mit einem einzigen Axthieb und demonstriert damit die Überlegenheit des Christengottes, was wiederum den Zorn Radbods schürt. Während es Bonifatius gelingt, immer mehr Heiden im christlichen Glauben zu taufen, klagt eine verzweifelte Mutter die christliche Kirche an, die sich am Volk bereichert und ihren Mann auf dem Gewissen hat. Bonifatius ist entsetzt, als er vom ausbeuterischen Verhalten des Mainzer Bischofs Gewilip erfährt, der ein dekadentes Leben führt und mit Einschüchterung regiert. Daraufhin entsendet Bonifatius seinen Schüler Sturmius mit zwei Depeschen zum Papst nach Rom. Dieser willigt den Bitten Bonifatius ein, Gewilip als Bischof abzusetzen und ein Kloster gründen zu dürfen.

Nach seiner Absetzung ist Gewilip außer sich vor Zorn und schwört Rache an Bonifatius. Deshalb verbündet er sich mit dem Heidenherzog Radbod, um mit ihm einen mörderischen Plan zu schmieden. Während Bonifatius in Fulda bereits mit dem Klosterbau beginnt, erhält er einen vermeintlichen Brief vom Papst, der ihn zu einer Mission ins friesische Dokkum befiehlt. Kurz nachdem Bonifatius mit Luidger dorthin aufgebrochen ist, bekommt Sturmius ein echtes Schreiben vom Papst, in dem er Bonifatius bittet, vom Klosterbau zu berichten. Schnell erkennt Sturmius, dass nur ein Kirchenmann wie Gewilip das päpstliche Siegel fälschen konnte...

Sturmius macht sich sofort auf den Weg, um Bonifatius zu warnen - doch zu spät! Bonifatius und Luidger werden an einem abgelegenen Ort in eine tödliche Falle gelockt. Plötzlich tauchen Gewilip, Radbod und seine Mannen auf und es kommt zum Kampf, bei dem Luidger getötet wird. Radbod muss sich dem Druck seiner Gefolgsleute beugen und tötet schließlich Bonifatius. Als Gewilip wegen Hochverrats verhaftet werden soll, begeht der Selbstmord. Bonifatius letzter Wille, dass Sturmius sein Werk fortführen soll, geht in Erfüllung: Nach seinem Heldentod wird das Kloster Fulda unter Sturmius Leitung zum einflussreichsten Kloster nördlich der Alpen.

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