Top 10 Sehenswürdigkeiten Frankfurt
Top Sehenswürdigkeiten in Frankfurt - Highlights entdecken
Frankfurt – die Mainmetropole, die mehr zu bieten hat als Hochhäuser und Bankenviertel. Wer einmal durch die Gassen des Römerbergs geschlendert ist, den duftenden Speisen der Kleinmarkthalle gelauscht hat oder sich vom Palmengarten in andere Welten verzaubern ließ, der weiß: Diese Stadt steckt voller Überraschungen. Ob Kunst, Natur, Geschichte oder eine Runde durch die Apfelweinkneipen – Frankfurt macht alles möglich. Auf dieser Seite haben wir die zehn schönsten Sehenswürdigkeiten zusammengestellt, die du bei einem Städtetrip nach Frankfurt nicht verpassen solltest.
Unsere Top 10 Sehenswürdigkeiten in Frankfurt im Überblick:
Palmengarten
Mitten in Frankfurt und doch weit weg: Der Palmengarten ist einer der schönsten botanischen Gärten Deutschlands und ein echtes Erholungsparadies für die ganze Familie. Auf rund 22 Hektar wachsen Pflanzen aus allen Klimazonen der Erde – vom tropischen Regenwald bis zur kargen Halbwüste.
- Über 13.000 Pflanzenarten auf 22 Hektar Grünfläche
- Tropicarium mit Subtropicum, Sukkulentenhalle und Tropenhalle
- Schmetterlingsausstellungen und Sonderausstellungen ganzjährig
- Rosengarten mit über 600 Sorten in voller Blüte (Mai–Oktober)
- Gastronomie, Minigolf und Bootsfahrten auf dem Palmengartensee
Für alle, die dem Stadtlärm kurz entfliehen möchten, ist der Palmengarten die perfekte Oase. Besonders das Tropicarium lässt einen vergessen, dass man sich mitten in Deutschland befindet. Tipp: Besucht ihn an einem Wochentag – dann habt ihr die Wege fast für euch allein.
Titus Therme
Wenn Frankfurt auf einmal nach Urlaub riecht – dann ist die Titus Therme im NordWestZentrum schuld. Das beliebte Spaß- und Wellnessbad vereint Wasserrutschen, Saunalandschaft und puren Entspannungsurlaub unter einem Dach.
- Großes Wellenbecken und vielfältige Wasserattraktionen für die ganze Familie
- Mehrere Saunen mit verschiedenen Aufgusserlebnissen
- Direkter Anschluss ans NordWestZentrum (Shopping und Parken)
- Ideal für Familien mit Kindern und Wellness-Fans
- Regelmäßige Themenabende und besondere Sauna-Events
Die Titus Therme ist nicht nur für Frankfurt-Besucher ein Geheimtipp – auch viele Einheimische schätzen sie als Auszeit vom Alltag. Ob ihr die Rutsche hinunterflitzen oder bei einem Saunaaufguss abschalten wollt: Hier kommt beides nicht zu kurz.
Ebbelwei-Expreß
Was wäre Frankfurt ohne seinen sauren Apfelwein – den Ebbelwoi? Die bekannteste Art, ihn stilecht zu trinken und gleichzeitig die Stadt kennenzulernen, bietet der Ebbelwei-Expreß: eine historische Straßenbahn, die mit Musik, Apfelwein und guter Laune durch Frankfurt tuckert.
- Historischer Straßenbahnwagen aus den 1950er-Jahren
- Rundfahrt durch Sachsenhausen, Römerberg und den Ostend
- Inklusive Ebbelwoi oder Apfelschorle und Brezeln
- Samstags, sonn- und feiertags (April–Oktober, teils ganzjährig)
- Beliebt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen
Der Ebbelwei-Expreß ist mehr als nur eine Touristenattraktion – er ist ein Stück Frankfurter Seele auf Schienen. Wer beim Klang des alten Straßenbahnglöckchens den ersten Schluck Ebbelwoi nimmt, der versteht sofort, warum die Frankfurter so stolz auf ihre Tradition sind.
→ Weitere Informationen zum Ebbelwei-Expreß finden Sie hier.
Alte Oper
Sie war einst das Wahrzeichen der Kaiserzeit, wurde im Zweiten Weltkrieg zur Ruine und von den Frankfurtern so sehr vermisst, dass sie wieder aufgebaut wurde: Die Alte Oper am Opernplatz gehört zu den schönsten Konzerthäusern Deutschlands.
- Prächtige Neorenaissance-Fassade aus dem Jahr 1880
- Rund 400 Veranstaltungen pro Jahr: Klassik, Jazz, Pop, Weltmusik
- Mozart-Saal und Großer Saal mit hervorragender Akustik
- Opernplatz im Sommer mit Open-Air-Konzerten und dem Opernplatzfest
- Mitten in der City, ideal zu Fuß vom Hauptbahnhof erreichbar
Selbst wer keine Eintrittskarte hat, sollte am Opernplatz vorbeischauen – spätestens beim Opernplatzfest im Sommer, wenn ganz Frankfurt hier tanzt. Die beleuchtete Fassade bei Nacht gehört zu den schönsten Anblicken der Mainmetropole.
Städel Museum
Direkt am Mainufer gelegen ist das Städel Museum eines der bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands – und ein Muss für alle, die mehr wollen als nur Hochhäuser anschauen. Die Sammlung umfasst rund 3.000 Gemälde aus sieben Jahrhunderten Kunstgeschichte.
- 700 Jahre Kunstgeschichte: Von Botticelli bis Gerhard Richter
- Herausragende Sammlung altdeutscher Malerei und Impressionisten
- Moderner Erweiterungsbau mit unterirdischen Ausstellungsräumen und Lichtkuppeln
- Wechselnde Sonderausstellungen zu internationalen Künstlern
- Städel-Garten und Café direkt am Mainufer
Das Städel ist kein einschüchternder Hochkultur-Tempel – es ist ein lebendiges Haus, das auch Kunstneulingen auf Anhieb begeistert. Der unterirdische Erweiterungsbau mit seinen kreisrunden Oberlichtern ist allein schon architektonisch eine Sehenswürdigkeit.
Goethe-Haus
Hier kam am 28. August 1749 einer der bedeutendsten deutschen Dichter zur Welt: Johann Wolfgang von Goethe. Das rekonstruierte Geburtshaus am Großen Hirschgraben ist heute eines der meistbesuchten literarischen Museen Deutschlands.
- Originalgetreu rekonstruiertes Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert
- Puppentheater, Küche und Goethes persönliche Bibliothek
- Angeschlossenes Goethe-Museum mit Gemälden und Handschriften
- Fußläufig vom Römerberg (ca. 10 Gehminuten)
- Geführte Touren täglich auf Deutsch und Englisch
Das Goethe-Haus ist mehr als ein Dichtermuseum – es ist ein faszinierendes Zeitdokument des Frankfurter Bürgertums. Wer sich vorstellt, dass hier ein kleiner Johann Wolfgang durch die Räume getobt hat, dem wird das Haus plötzlich ganz lebendig.
Main Tower
200 Meter hoch, mitten im Bankenviertel und mit der einzigen öffentlich zugänglichen Aussichtsplattform eines Frankfurter Wolkenkratzers: Der Main Tower ist das beste Ticket für den Blick über die Skyline der Mainmetropole.
- Aussichtsplattform auf 200 Metern Höhe mit 360-Grad-Panorama
- Blick auf Skyline, Main, Taunus und bei klarem Wetter bis zum Odenwald
- Schnelle Auffahrt mit dem Hochgeschwindigkeitsaufzug (ca. 45 Sekunden)
- Abendöffnungen bis 23 Uhr – ideal für Sonnenuntergänge
- Restaurant und Bar auf der 53. Etage
Der Ausblick vom Main Tower ist ein absolutes Highlight – besonders in der Dämmerung, wenn sich die Skyline ins warme Abendlicht taucht. Wer Höhenangst hat, sollte am Rand vorsichtig sein: Der Blick hinunter hat schon manchen überrascht.
Römerberg
Der Römerberg ist das historische Herz Frankfurts – und auch wenn die meisten Fachwerkhäuser nach dem Zweiten Weltkrieg neu aufgebaut wurden, atmet dieser Platz noch immer den Geist vergangener Jahrhunderte.
- Schönster mittelalterlicher Marktplatz Frankfurts
- Die Ostzeile mit ihren fünf gotischen Fachwerkbauten (Rekonstruktion)
- Römer – das historische Rathaus Frankfurts seit 1405
- Kaiserdom direkt nebenan – Wahrzeichen und einstiger Krönungsort
- Ganzjährig belebt: Weihnachtsmarkt, Mainuferfest und Sommerfeste
Wer den Römerberg nur als überlaufene Touristenfalle abtut, verpasst etwas. Ja, die Selfie-Stöcke sind zahlreich – aber abends, wenn sich die Massen verzogen haben, liegt der Platz in einem ganz besonderen Licht. Dann ist er wieder das, was er schon immer war: das Wohnzimmer Frankfurts.
Kleinmarkthalle
Wenn Frankfurt ein kulinarisches Wohnzimmer hat, dann ist es die Kleinmarkthalle. Die überdachte Markthalle in der Innenstadt ist seit den 1950er-Jahren eine Institution – und riecht so, wie ein Markt riechen soll: nach frischem Gemüse, Käse, Gewürzen und gebratenem Speck.
- Über 150 Stände auf drei Etagen: Fleisch, Fisch, Gemüse, Käse, Delikatessen
- Herzstück der Frankfurter Alltagskultur seit 1954
- Großartige Auswahl an internationalen Spezialitäten und Frankfurter Klassikern
- Weinbar im Obergeschoss mit gemütlicher Atmosphäre
- Montags bis samstags geöffnet (sonntags geschlossen!)
Die Kleinmarkthalle ist kein Museum, sondern echtes Leben. Hier kaufen die Frankfurter ihr tägliches Brot, streiten über die beste Grüne Soße und verkosten am frühen Morgen ein Glas Riesling. Wer einmal reinkommt, braucht Zeit – und sollte auf jeden Fall hungrig kommen.
→ Weitere Informationen zur Kleinmarkthalle finden Sie hier.
Paulskirche
Wer die Paulskirche nur als Veranstaltungsort kennt, unterschätzt sie erheblich. Hier tagte 1848/49 die erste demokratisch gewählte Nationalversammlung auf deutschem Boden – und verlieh dem Ort eine historische Bedeutung, die kaum zu überschätzen ist.
- Symbol der deutschen Demokratiegeschichte seit 1848
- Erbaut 1833 als erste neuzeitliche protestantische Kirche Frankfurts
- Heute Gedenkstätte und Veranstaltungsort für bedeutende Ehrungen
- Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels seit 1950
- Kostenloser Eintritt, Dauerausstellung zur Nationalversammlung
Die Paulskirche ist kein pompöser Dom – sie ist schlicht, fast nüchtern. Aber dieser Minimalismus hat eine eigene Würde. Hier, wo einst Menschen über Freiheit und Einheit stritten, steht man unwillkürlich etwas aufrechter. Die kleine Dauerausstellung im Erdgeschoss macht Geschichte lebendig.
Frankfurt – eine Stadt für alle Sinne
Zehn Sehenswürdigkeiten – und dabei haben wir längst nicht alles erzählt, was Frankfurt zu bieten hat. Das Jüdische Museum, der Zoo, das Museumsufer mit über 15 Museen auf engstem Raum, die neu aufgebaute Altstadt und die Apfelweinlokale in Sachsenhausen: Diese Stadt lässt sich nicht an einem einzigen Tag erleben.
Das Schöne an Frankfurt ist, dass die Mainmetropole kurze Wege und große Kontraste bietet. Morgens im Römerberg die Geschichte atmen, mittags in der Kleinmarkthalle schlemmen, nachmittags auf dem Main Tower die Skyline bewundern und abends mit dem Ebbelwei-Expreß durch die Stadt rollen – das ist Frankfurt in seiner schönsten Form. Ein Kurzurlaub in Frankfurt lohnt sich das ganze Jahr.