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Arnsberg: Historisches Schatzkästchen

Über der Stadt liegt das Schloss Arnsberg, erbaut im frühen Mittelalter. Auf der anderen Seite des Tals liegt die Alte Burg und dazwischen: Fachwerkhäuser, Kapellen und Brunnen - eine Stadt voller denkmalgeschützer Schätze zum Erkunden.

Arnsberg: Tor zum Sauerland

Arnsberg ist ein adrettes Örtchen im Sauerland: weiße Häuser, Kirchen, Überreste einer Stadtmauer, bewaldete Hänge – eine typische, ruhige, deutsche Kleinstadt eben. Doch die friedliche Atmosphäre täuscht. Arnsberg war im Mittelalter und danach ein Hotspot der Hexenverfolgung und Schauplatz von kriegerischen Auseinandersetzungen. Ein Rundgang durch die Stadt führt durch die Geschichte vom 11. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Die Stadt hat gleich zwei Keimzellen: die Alte Burg, erbaut vom Graf Bernhard II. von Werl und, auf dem Berg gegenüber gelegen, die Burg von Friedrich dem Streitbarem. Von der Alten Burg sind heute nur noch Ruinen übrig und auch die übrigen Schlösser und Burgen haben es nicht unbeschadet bis ins 21. Jahrhundert geschafft. Stattdessen können Sie auf dem Schlossberg die Überreste und den originalgetreuen Nachbau des letzten Schlosses von Arnsberg ansehen. Der ist im Maßstab 1:20 gebaut, so groß, dass eine Horde Playmobil-Figuren sich darin pudelwohl fühlen würde. Der Aufstieg zum Schlossberg lohnt sich also, auch wegen der Aussicht zum Beispiel auf das Wahrzeichen der Stadt, den strahlend weißen Glockenturm. Apropos Aussicht: Ein Besuch des Ehmsendenkmals sollten Sie unbedingt bei einem Urlaub in Arnsberg einplanen. Nicht nur haben Sie von hier aus einen fantastischen Ausblick über die Altstadt und die Ruhr, das Denkmal ist auch so raffiniert gebaut, dass man sich über die Ecken etwas zuflüstern kann. Ein zauberhafter Ort also für alle Verliebte – oder für kleine und große Kinder zum Quatsch machen.

Der Hexenkommisar geht um

Wenn Sie durch die Gassen der Altstadt bummeln, werden Sie an allen Ecken auf Relikte aus Arnsbergs gruseliger Vergangenheit stoßen. Der berüchtigte Hexenkommisar Heinrich von Schultheiß lebte eine ganze Weile in Arnsberg und starb vermutlich auch hier. Auf dem Alten Marktplatz finden Sie nicht nur den Maximilianbrunnen, sondern auch das Haus des Hexenjägers. Der trug stets schwarze Kleidung, fuhr eine schwarze Kutsche mit vier schwarzen Pferden und brachte in Arnsberg sogar einen Priester auf den Scheiterhaufen. Kein Mann, dem man gerne über den Weg läuft. Eines der mittelalterlichen Folterinstrumente finden Sie sogar noch in der Altstadt am Wegesrand: das Trillerhäuschen. Was aussieht wie ein großer, dekorativer Vogelkäfig, diente früher als Strafe für Trunkenheit und außereheliche Aktivitäten. Der Käfig lässt sich drehen und jeder Bürger durfte den oder die Eingesperrte kreiseln lassen, bis ihnen schlecht wurde. Insgesamt noch eine der harmloseren Foltermethoden. Mehr über die Heenverfolgung erfahren Sie bei einer Stadtführung oder im Sauerlandmuseum.

Wandern, Radeln, Wild beobachten

Wenn man in die Umgebung Arnsbergs blickt, kann man sich denken, warum hier gleich mehrere Adlige ihre Schlösser bauen. An der Ruhr führt heute der RuhrtalRadweg entlang und der Weitwanderweg Sauerland-Waldroute verläuft durch den Ort. Wanderer und Radfahrer genießen den Ausblick auf die grünen Wälder, Seen und saftigen Wiesen der Landschaft, die als historisches Eingangstor in das "Land der tausend Berge" gilt. Wer Wald und Tiere hautnah erleben möchte, kann auch den Wildwald Vosswinkel besuchen, einen Wildpark nur 20 Autominuten von der Stadt entfernt. Die aufregenden Zeiten in Arnsberg gehören Gott sei Dank der Vergangenheit an, genießen Sie also die erholsame Natur von Arnsberg in der Gegenwart.

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