Ammergauer Alpen

Natur pur: Seen, Moore und ganz viel Grün

Der größte Teil der Ammergauer Alpen befindet sich in Deutschland, das Bundesland Tirol in Österreich hat nur einen Viertel Anteil des gesamten Gebirges. Durch die vergleichsweise geringen Höhen der Gipfel und seine Lage am Nordrand der Alpen mit unmittelbarer Nähe zu den Ballungszentren Süddeutschlands ist das Gebirge ein ideales Gebiet für Wanderer, die noch nicht viel Erfahrung mit großen Bergtouren haben. Denn die meisten Gipfel sind in einem Tagestrip von den Orten im Tal zu erreichen.

Nicht umsonst ist das Gebirge das größte bayerische Naturschutzgebiet. Hier gibt es nur wenige Bergbahnen und Alpenvereinshütten. Durch die geringe Bevölkerungsdichte ist das Gebiet noch sehr naturnah und relativ wenig erschlossen - ein idealer Ort also, um vom Alltagsstress zu entspannen, Wandertouren zu unternehmen oder einfach nur die Natur zu genießen.

Machen Sie einen Ausflug zum Plansee und Heiterwanger See, denn eines ist sicher: Sie zählen zu den schönsten Seen ganz Tirols. Beide Gewässer sind von bewaldeten Berghängen umrandet und ihre Ufer sind nahezu unbebaut. Eine bedeutsame Rolle spielen hier ebenfalls die Hoch- und Niedermoore, welche durch ihre Heilkraft vielseitig eingesetzt werden können.

Gleichermaßen kommen hier die kulturellen Genießer auf ihre Kosten. Die Schlösser Linderhof und Neuschwanstein und das Kloster Ettal verleihen dem Gebirge eine historisch angehauchte Note und laden zur Geschichtsstunde ein. Diese Baukunstwerke sind international angesehen und locken daher Gäste aus der ganzen Welt an. Auch die Passionsspiele in Oberammergau sind weit über die Gebirgsgrenzen hinaus bekannt.

Die Ortschaften der Ammergauer Alpen, darunter Oberammergau, Unterammergau, Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien, sind durch Wanderwege verbunden und somit ideal für alle Naturliebhaber zu erreichen. Im Winter finden sich hier Loipenverbindungen, die weitverzweigt und zudem sehr schneesicher sind.

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