Bad Malente

Bad Malente

Traumhaft eingebettet in die Wald- und Seenlandschaft der Holsteinischen Schweiz liegt der Kneipp- und heilklimatische Kurort Malente. Im Westen Malentes liegt der Dieksee mit einer Fläche von 3,86 Quadratkilometern und einer Tiefe von bis zu 38 Metern. Östlich des Ortes ist der Kellersee mit 5,6 Quadrat- kilometern. Umgeben ist der idyllische Ort von zahlreichen Seen um die sich teilweise wunderschöne Legenden ranken. Um die Gewässer verlaufen gut ausgebaute Wander-, Rad-, Walking und Reitstrecken.

Schon von jeher flanieren Malente-Besucher entlang der schönen Diekseepromenade und kehren in eines der Cafés oder Restaurants mit Blick auf den See und seine beiden Inseln, Langenwarder und Gremswarder, ein. Der See verfügt über ein echtes Strandbad und ist auch sonst ein echt sportlicher Ausgangspunkt: Hier findet auch die berühmte Fünf-Seen-Fahrt statt. Sowohl einer der Startpunkte zum großen Nordic Fitness Park Holsteinische Schweiz als auch Einstiegspunkte zu schönen Kanuwandertouren über den See und entlang der Schwentine, die den See von Ost nach West durchfließt und ihn mit dem Kellersee verbindet, liegen hier. Die Schwentine, mit 62 Kilometern einer der längsten Flüsse Schleswig- Holsteins, ist eines der beliebtesten Paddelparadiese und verbindet zahlreiche weitere Seen.

Der Kellersee liegt östlich von Malente im Lauf der Schwentine. An seinem Ufer liegt das als Immenhof bekannte Gut Rothensande. Wer den See nicht selbsttätig befahren möchte, dem empfehlen wir eine romantische Kellerseefahrt mit Abstecher in die Seehütte zu den wohl besten Fischbrötchen der Welt. Auch der Kellersee verfügt über eine der für ihre Wasserqualität mit "sehr gut" ausgezeichneten Badestellen und darf, wie der Dieksee, besegelt und mit den entsprechenden Erlaubnisscheinen geangelt werden.

Der Ukleisee kann leicht in etwa einer Stunde umrundet werden. Der kleine See, der manchmal etwas düster wirkt, ist rundherum bewaldet. Schöne Legenden ranken sich um die Entstehung des Sees. In einer geht es um die unglückliche Liebe eines armen Mädchens zu einem Ritter. Dieser zog trotz eines Heiratsversprechens eine reiche Gräfin dem armen Mädchen vor, woraufhin es vor Liebeskummer starb. Am Hochzeitstag erschien ihr Geist dem Ritter in der Kapelle. Dieser sank vor Schreck darnieder und wurde mitsamt der Kapelle und seiner Hochzeitsgesellschaft durch ein sintflutartiges Unwetter am Boden des daraus entstandenen Sees begraben. Da der Pastor, die Braut und ein kleines Mädchen überlebten, ist seither an stillen Abenden die Glocke der Kapelle aus der Tiefe des Sees zu vernehmen. Von dieser Romantik inspiriert, erbaute 1766 Herzog Friedrich August das heute noch als Kulturstätte fungierende Jagdschlösschen am Ukleisee. Es kann von Mitte Mai bis Mitte September jeweils Di. - So. 11.00 - 16.00 Uhr besichtigt werden sowie während dort stattfindender Konzerte und Kulturveranstaltungen.

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