Berliner Dungeon

Die ersten Journalisten, die schon vor der Eröffnung einen Blick ins Berlin Dungeon werfen durften, waren begeistert! "So schaurig haben Sie die Hauptstadt noch nie erlebt", jubelte die Bild-Zeitung, der Berliner Kurier ist fasziniert: "Alles wirkt so real, dass Gänsehaut garantiert ist", und die BZ ergänzte: "Geschichtsstunde mit Gänsehaut ... Fazit: Schaurig gut."

Jeder kennt das legendäre London Dungeon - seit März 2013 ist es auch in Berlin zum Schreien komisch, denn zwischen Alexanderplatz und Hackescher Markt öffneten die Tore des Berlin Dungeon. Mit neun interaktiven Shows, neun Schauspielern und einer Fahrt über die Spree werden in der Attraktion mehr als 700 Jahre Geschichte zum Leben erweckt.

Neun ausgebildete Schauspieler führen die Besucher in neun Shows durch die dunklen Seiten der Hauptstadt vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert. Sie verkörpern Berliner Legenden, wie die der weißen Frau. Ein Blick in ihre Augen genügt und man ist innerhalb der nächsten acht Tage tot. Auch dem hinkenden Mönch, Pater Roderich, wird neues Leben eingehaucht. Aus verschmähter Liebe zu einem Burgfräulein ging er ins Kloster, wo er seither hinkend sein Unwesen treibt. Für Gänsehaut pur sorgt Berlins berühmt-berüchtigter Serienmörder Carl Großmann, der im Dungeon lebendig wird. Er soll seine Opfer in seiner eigenen Fleischerei zu Dosenfleisch verarbeitet haben ... Gesprochen wird er in der Show von keinem Geringeren als Sky du Mont.

Neben professionellen Schauspielern, überraschenden Spezialeffekten und historischen Kulissen erwartet die Besucher auch eine Fahrt über die Spree. 40.000 Liter trübes und dunkles Wasser wird benötigt, um die Besucher vor der tödlichen Pest, die ganz Berlin befallen hat, zu retten. Um die 1.500 Quadratmeter große Attraktion in nur vier Monaten fertigzustellen, haben 132 Bauarbeiter von über 40 Firmen in 137.280 Stunden vollen Einsatz gezeigt.

Im 60-minütigen Rundgang erlebt der Besucher ein packendes Abenteuer, das unter die Haut geht. In den authentischen Kulissen wurden 60.000 Mauersteine verarbeitet, 1.275 Liter Farbe verbraucht und 135 Tonnen Beton eingesetzt.

Lage, Anfahrt

Zwischen Berlin Alexanderplatz und Hackescher Markt. Hier befinden sich auch die U-Bahn- und/oder S-Bahn-Stationen. Die Attraktion ist zu Fuß gut erreichbar. Mit dem Bus 100, 200, TXL, M 48, der Tram M 4, M 5 oder M 6 fahren Sie bis zur Spandauer Straße/Marienkirche.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Geöffnet:

28. 02. - 10. 03., täglich 10.00 - 18.00

11. 03. - 13. 03., Mo. - Fr. 11.00 - 16.00,

14. 03. - 03. 11., täglich 10.00 - 18.00

(* Kindern bis einschließlich 14 Jahren wird der Zutritt nur in Begleitung eines volljährigen Erwachsenen gewährt. Kindern unter 10 Jahren wird der Besuch nicht empfohlen und daher die ausdrückliche, schriftliche Genehmigung der Eltern benötigt. Kinder unter 8 Jahren erhalten keinen Zutritt.)

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