Ehingen

Natur, Narrenkult und eine Menge edles Gebräu

Idyllisch gelegen an Donau und Schmiech, bezaubert das Alb-Städtchen Ehingen durch sein malerisches Panorama, ein attraktives Freizeitangebot aus Genuss und Entspannung sowie durch närrische Ausgelassenheit. Ehingen ist mehr als 1000 Jahre alt.

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Natur, Narrenkult und eine Menge edles Gebräu

Idyllisch gelegen an Donau und Schmiech, bezaubert das Alb-Städtchen Ehingen durch sein malerisches Panorama, ein attraktives Freizeitangebot aus Genuss und Entspannung sowie durch närrische Ausgelassenheit. Ehingen ist mehr als 1000 Jahre alt.

Die drei Türme St. Blasius, Liebfrauenkirche und Konviktskirche, die das Stadtbild prägen, begrüßen Sie schon von Weitem und weisen den Weg in das Städtchen mit den Barockbauten, Galerien, Museen.

Bierliebhaber dürfen sich freuen: In Ehingen ist Bier Kultur. Gleich vier Privatbrauereien und zahlreiche Sorten des edlen Gebräus bietet Ehingen seinen Besuchern. Genießen Sie die raffiniert gebrauten Biere, die Sie für einen Augenblick alle Sorgen vergessen lassen. In der prämierten Bierkulturstadt Ehingen können Sie vom Badebier bis hin zum feinen Biermenü alles bekommen, was das Bierliebhaberherz höher schlagen lässt.

Im Winter begeistert Ehingen als Hochburg der schwäbisch-alemannischen Fasnet. Die Narren begrüßen Sie mit einem "Kügele-hoi", dem traditionellen Ehinger Narrenruf. Ihre Namen verdankt die Ehinger Narrenzunft dem Spritzenmuck. Dieser nimmt Bezug auf einen vermeintlichen Kirchtumbrand im Jahr 1859, bei dem sich die "Rauchwolke" als riesiger Mückenschwarm entpuppte. Seit dieser Zeit nennt man die Ehinger "Muckenspritzer".

Entspannen Sie am Groggensee: Mitten in der Stadt, umgeben von einer herrlichen Parkanlage können Sie mal so richtig abschalten. Suchen Sie den Biergarten auf und verweilen auf der schönen Terrasse direkt am Ufer. Vergessen Sie im Winter Ihre Schlittschuhe nicht: Bringen Sie auf der Natureisbahn des Sees vor herrlicher Kulisse die Kufen zum Glühen oder gleiten Sie sanft über das Eis.

Bei einem Abstecher auf den Wolfertturm und können Sie das traumhafte Panorama Ehingens und seiner Umgebung genießen. Bei besonders gutem Wetter sehen Sie bin zu den Alpen. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb in Ehingen gehört außerdem zu den schönsten Regionen Deutschlands. Tiefgrüne Wälder, malerische Täler, verwunschene Burgen, uralte Steinzeithöhlen und kristallklare Bäche - ideal zum entspannen und die reine Natur erleben.

Schwäbische Alb

Märchenschlösser, Urzeit-Höhlen und Meteoritendorf

Es gibt 350 Vulkanschlote und 2.500 Höhlen, leuchtend blaues Wasser und einen riesigen Meteoritenkrater. Klingt nach einem Abenteuerspielplatz auf einem fernen Planeten. Ist aber alles in Süddeutschland zu finden - auf der Schwäbischen Alb.

Besonders hoch ist sie nicht, aber herrlich grün und voller Geheimnisse: die Schwäbische Alb. Das Mittelgebirge ist 200 Kilometer lang, 40 Kilometer breit und verläuft südöstlich von Stuttgart bis in die Schweiz. Der UNESCO-Geopark gehört zu den spektakulärsten Landschaften der Welt.

Acht Gründe, hier auf Entdeckungsreise zu gehen:

  1. Das Kraterdorf: Die 8.638 Bewohner der Gemeinde Steinheim am Albuch leben in einem Meteoritenkrater (3,8 Kilometer Durchmesser). Vor 15 Millionen Jahren wurde die Stelle von einem etwa 150 Meter großen Meteoriten getroffen - mit 72.000 km/h. Deshalb ist der Ort heute 100 Meter "tiefergelegt", in der Mitte steht ein Kraterberg.
  2. Die Höhlen: Die Alb ist eine sogenannte Karstlandschaft, die über Jahrmillionen entstanden ist. Aus Regenwasser bildet sich Kohlensäure, die den Kalkstein zerfrisst. 2.500 Höhlen sind schon entstanden, 14 können als Schauhöhlen besichtigt werden.
  3. Die Burgen: Auf der Alb "wachsen" Burgen und Schlösser wie Pilze - es gibt mehr als 100. Märchenhaft ist die mittelalterliche Burg Hohenzollern bei Hechingen, die auch "Schwäbisches Neuschwanstein" genannt wird.
  4. Der Donaudurchbruch: Bei Beuron durchbricht die Donau die Schwäbische Alb. Auf beiden Seiten des Flusses ragen weiße Kalkfelsen auf - teilweise senkrecht und mehr als 200 Meter hoch.
  5. Der Vulkan: Im Gebiet um Bad Urach brodelte vor Urzeiten ein Vulkan. Forscher entdeckten im Umkreis von 56 Kilometern mehr als 350 Vulkanschlote. Manche sind heute noch erkennbar, obwohl der Vulkan schon seit 11 Millionen Jahren schweigt …
  6. Die Urzeitkunst: In mehreren Höhlen wurden die ältesten Kunstwerke der Menschheit entdeckt, fast 40.000 Jahre alt. Die UNESCO fand: außerordentlich schützenswert. Und erklärte im Juli 2017 sechs Höhlen nahe Ulm zum Weltkulturerbe. Forscher fanden hier unter anderem die älteste bekannte Menschenfigur der Welt, die "Venus vom Hohle Fels".
  7. Der "Jurassic"-Meeresboden: Im Bachbett der Steinlach in Ofterdingen können Neugierige den Meeresboden der Jurazeit betreten. Im "Schneckenpflaster" (100 Meter lang) sind riesige fossile Ammoniten (Kopffüßler) und Austernmuscheln zu erkennen.
  8. Das blaue Wasser: In Blaubeuren entspringt die Blau. Pro Sekunde strömen etwa 2.280 Liter an die Oberfläche. Durch den Wasserdruck bildete sich der Blautopf, ein Trichter mit 40 Metern Durchmesser, 21 Meter tief. Das Wasser leuchtet vollkommen blau. Obwohl das physikalisch erklärbar ist, ranken sich viele Legenden darum.

Übrigens: Im Juni 2017 wurde das Biosphärengebiet Schwäbische Alb vom Deutschen Tourismusverband auch noch zur nachhaltigsten Tourismusdestination Deutschlands gekürt. Mehr geht jetzt wirklich nicht.

Foto: Achim Mende, Schwäbische Alb Tourismus

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