Markgräfliche Residenz

Die Markgräfliche Residenz in Ansbach entstand aus einer spätmittelalterlichen Wasserburg. Die Wasserburg wurde in ein Renaissanceschloss umgebaut. Ihr jetziges Aussehen erhielt die Residenz im 18. Jh. durch Gabriel di Gabrieli und Karl Friedrich von Zocha. Sie gestalteten das Renaissanceschloss in eine barocke Vierflügelanlage um. Leopold Retti schuf die prunkvolle Innenausstattung des frühen Rokoko. Diese hat den Begriff des "Ansbacher Rokoko" geprägt und gilt als die bedeutendste Rokoko-Einrichtung Frankens.

Zu den Höhepunkten gehören das Deckenfresko des Festsaals von Carlo Carlone, die Gemäldegalerie mit Werken des Rokoko, der Kachelsaal mit seinen rund 2.800 Fayenceplättchen aus der Ansbacher Fayencemanufaktur, sowie das Spiegelkabinett mit seiner Meißener Porzellan Sammlung. Die insgesamt 27 Prunkräume können im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Auf dem großen Schlossplatz vor der Residenz ist die originelle Pferdeplastik "Anscavallo" von Jürgen Goertz zu sehen. Sie ist mittlerweile ein weiteres Wahrzeichen der Stadt Ansbach.

Lage, Anfahrt

Am Rande der Altstadt, Promenade 27. Alle Buslinien bis "Schlossplatz". Kurz- und Langzeitparkplätze in der Nähe.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Öffnungszeiten: April - Sept. Di. - So. 9.00 - 18.00
Oktober - März Di. - So. 10.00 - 16.00
Montags geschlossen Am 1.1., 24./25./31. 12. geschlossen
Führungen: April - September stündlich 9.00 - 17.00
Oktober - März stündlich 10.00 - 15.00 (Gruppen nach Anmeldung)
Eintritt: regulär 4,50 Euro; ermäßigt 3,50 Euro
(bis 18 Jahre freier Eintritt)

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